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Konkurrenz belebt das Geschäft
Verfasst: Donnerstag 27. März 2008, 22:17
von Sirn Tylas
"Konkurrenz belebt das Geschäft!"
Wie oft bekam man diese Floskel als ehrbarer Händler zu hören...Sirn jedenfalls oft genug und er konnte es nicht mehr hören.
Nur ein Idiot oder Narr würde etwas dergleichen behaupten.
Gerade hier, in der heiligen Stadt war die Konkurrenz erdrückend, gerade als freier Handwerker der sich gegen das Diktat der großen Zünfte zu behaupten hatte.
Konkurrenz war belastend, Konkurrenz musste weg.
Der Mann, dieser Calvino kam ihm gerade recht und der Entschluss im Grunde schon längst gefasst.
Brennen sollte es, ohja - nur ein kleiner Schaden der eines der Häuser womgölich unnutzbar machen würde. Nur eine Kleinigkeit, die vielleicht für ein Gleichgewicht der Kräfte sorgen würde.
Und kurz darauf erfüllte heller Schein die Nacht...und der Geruch von brennendem Holz stieg frohlockend in die Nase.
Der erste Streich...
Aber es gab noch soviel Konkurrenz mehr.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 16:12
von Bospa Yldin
Es war mitten in der Nacht als Bospa durch einen eigenartigen Geruch in der Nase wach wurde. Er richtete sich auf und sah leichten Rauch in der Luft. Er eilte zum Fenster und sah rüber zum Geschäftshaus des Bundes. Auf der Ostseite stiegen Flammen am Haus empor.
Schnell weckte er die anderen, die teilweise auch schon das Feuer bemerkt hatten. Sie zogen sich ihre Mäntel rasch über und rannten hinüber. Sie mussten die Flammen stoppen. Mit Decken und Wassereimern kämpften sie gegen die Flammen an. Nach einiger Zeit hatten sie die Flammen in Griff.
Die Werkstatt hatte es am meisten getroffen und so war zum Glück nur die östliche Seite des Hauses am meisten beschädigt. Erschöpft legten sie einige wieder zur Ruhe, anderen hielten am Brandort wache, um mögliche weitere Brände vorbeugen zu können.
Am nächsten Morgen machte sich Bospa auf zur Garde Rahals und zum Rathaus um den Brand zu melden. Schnell war jedoch geklärt, dass jemadn absichtlich das Feuer gelegt hatte.
Die nächsten Tage würden sie damit beschäftigen den Schaden zu reparieren und den Verursacher zu finden.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 16:44
von Sergio Calvino
Leicht grinste Sergio als er am Übungsplatz auf den Schmied wartete.
Noch immer stichelte der Geruch von Feuer in seiner Nase. Ein diabolisches Grinsen zierte sein Gesicht, als er zurück an die Katze dachte, die ebenfalls bekanntschaft mit dem Feuer machte.
Eine Plattenrüste und 10.000 Münzen..wahrlich, dafür hätte er vieles getan. Und so geschah es dann auch, das er mit dem Schmied zusammen das Haus inbrand setzte.
Die Wachen schienen sie nicht bemerkt zu haben und das war auch gut so!
Ob bald wieder ein anderes Haus brennen würde oder ob es gar zu ganz anderen Schandtaten kommen würde, wer wusste das jetzt schon?
Nur eines war klar,
sollte die Bezahlung stimmen, so hatte der Schmied einen fähigen Helfer gefunden.....
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 00:41
von Gerard de Fouquet
Als er Nachricht von dem Brand erhielt, lud er sogleich die beiden Gardisten vor, welche am Tor Dienst hatten in der Nacht des Brandes.
Noch etwas verschlafen standen die Beiden vor ihm als er mit seiner Befragung begann.
Fiel etwas von Bedeutung vor?
Nein, am Tor war alles ruhig
Passierten verdächtige Gestalten das Tor?
Wieder wurde es verneint, aber nur wenige hätten die Stadt zur fraglichen Zeit verlassen
War das Tor für kurze Zeit unbesetzt?
Wieder eine verneinende Antwort
Erkennt ihr die Passanten wieder?
Vielleicht, dies könnte erst gesagt werden wenn man einen sähe
So ging es noch eine weile fort. Nicht sehr ergibig und alles andere als befriedigend. So blieb ihm nur noch die Hoffnung, dass jemand beim Bund des Handwerks etwas aufgefallen war und eine Beobachtung machen konnte.
So sandte er einen Boten zum Bund, der einen oder mehrere Vertreter des Bundes in die Kommandantur bitten sollte zu einem wählbaren Termin.
Auch gab er Anweisung, die Häuser bekannter Handwerker in Zivil zu überwachen um weiteren Schaden zu vermeiden und den Täter auf frischer Tat zu ertappen sollte er es nochmals wagen.
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 13:00
von Alexa N'yota
Am nächsten Morgen blinzelt sie ungläubig als sie die verkohlten Dachziegel und Holzbalken an dem recht massiven Steinhaus erblickt. Eine tiefe Falte zieht sich zwischen ihren Augenbrauen und sie tritt langsam näher um den Schaden zu begutachten.
Die Falte vertieft sich mit der Zeit, die Besorgnis in ihrem Blick weicht und an ihre Stelle tritt blanker Zorn.
Ein Anschlag auf den Bund des Handwerk...Einer Einrichtung die Rahal angehört und das schon seit jeher...
Ungläubig schüttelt sie noch einmal den Kopf und während sie darüber nachdenkt, wer solch eine Tat begehen könnte, schickt sie Botenjungen zu den einzelnen Handwerkern mit der Nachricht das der Bund sie und ihre Handwerkskunst jetzt benötige.
Nachdem das getan ist, räumt sie innerhalb des Hauses den größten Schutt weg und macht sich dann unverzüglich zur Gardisterei auf.
Das Haus des Bundes lag unmittelbar neben den mächtigen Stadtmauern Rahals, ständig patrollieren dort Wachen, solch eine Tat kann nicht verübt worden sein ohne das irgendwer etwas bemerkt hat...
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 13:30
von Samuel Estargo
Es war schon fast Mittag als er aufwachte und sich auf den Weg zum Laden des Bundes machte. Es schien wie ein ganz normaler morgen.
Er ging durch die Vordertür in den Laden und ging sofort zu den Kisten.
Als er jedoch durch den Vorhang trat und sein Blich zufällig nach rechts viel bemerkte er die verkohlten Stellen und blickte fassungslos zu jenen.
Er ging etwas näher und bemerkte das jemand schon hier war und schon etwas aufgeräumt hatte.
Er beschloss den Gardisten an der Stadtmauer von dem Vorfall zu berichten, was jedoch sehr schlecht ausfiel da er ja nur die verkohlten Stellen gesehen hatte.
Er fragte die Gardisten ebenfals ob sie jemanden Auffälliges gesehen hätten, jedoch verneinten sie seine Frage.
Samuel dachte darüber nach wer das getahn ahben könnte, jedoch viel ihm niemand ein der soetwas tuhn würde.
Er beschloss sich also abzuwarten und hoffte darauf das sich die Garde darum kümmert den Brandsetzer zu finden.
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 19:20
von Alexa N'yota
Nachdem sie einige Zeit in den Räumen der Garde damit verbrachte sich mit dem Leutnant zu unterhalten, machte sie sich sichtbar unzufrieden wieder auf dem Weg zum Handwerkshaus vor den Toren der Stadt.
Keine Wache hatte etwas gesehen...Pha...Das ist doch kaum zu glauben...
Die Gedanken noch immer im Kopf herumschwirrend, setzte sie sich in das Arbeitszimmer des Bundes und verfasste einen Aushang.

Alatar zum Gruße werte Bürger der heiligen Stadt Rahals und Bajards!
In der Nacht auf den 28.Lenzing wurde ein Brandanschlag auf den Handwerkbund zu Rahal verübt.
Aus diesem Grund werden jegliche Informationen, die zur Ergreifung des Täters führen, mit bis zu 30 Kronen belohnt.
Einjeder der solche Informationen besitzt möge sich bei dem Leutnant de Fouquet melden.
gez.
Alexa N'yota,
Statthalterin Rahals
Als sie diesen mit ihrem Siegel vervollständigt hat, ruft sie ihren Botenjungen und schickt ihn mit dem Schreiben zur Gardisterei, wo sich zwei Gardisten darum kümmern würden, dass der Aushang vervielfältigt und verteilt wird.
Nachdem sie den Jungen fortgeschickt hat erhebt sie sich langsam, mit der rechten Hand kurz über den Nacken reibend.
Jetzt muss noch die Werkstatt ein wenig mehr in Ordnung gebracht werden...Und mit ein paar Holzstämmen und etwas Stroh eine neue überdachte Werkstatt gebaut werden...Mhm...Naja...Tröstet sie sich
... Ist ja nur bis das Dach wieder ganz ist...Mal sehn wo die andern alle sind...
Sie tritt hinaus in den Garten und ruft die übrigen Handwerker zu sich.
Mit ruhigen Worten erklärt sie das Vorhaben mit der überdachten Werkstatt im Freien und schon nach kurzer Zeit macht sich jeder an die Arbeit.
Am frühen Abend kann man dann hinter dem Handwerkshaus eine aus massiven Baumstämmen gebaute und mit Stroh bedeckte Hütte erkennen.
Die nach Süden hin geöffnete Seite lässt einen Blick auf die nach draußen geräumten Handwerksgeräten, wie das Spinnrad und die Hobel-und Werkbank.
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 21:31
von Karina DelMur
Zusammen sind wir stark
Auch die sonst stets heitere, lebensfrohe Landwirtin starrte knapp nach Samuel erbleicht und entsetzt auf die verkohlten Überreste des Gebäudeteils.
Immerhin hatte jemand schnell genug gehandelt um den Schaden auf ein kleines Maß zu beschränken, doch der sichtbare Zweck den das Feuer haben sollte, den es aber - Dank dem All-Einen - nicht erfüllt hat, schockte umsomehr.
Warum will jemand den Handwerksbund auslöschen? Will man überhaupt unsere Zerstörung oder war der Brandanschlag nur Warnung? Hatte der Bund Feinde?
Die liebenswerte Bäuerin konnte sich soetwas nicht ausmalen... Wieviel Hinterlist da dazugehörte, soviel konnte sie mit ihrem doch reinen Herzen nicht begreifen.
Umsoeher war sie mit Freuden bereit, auf Alexas Geheiß hin beherzt zuzupacken und eine kleine Hütte als provisorische Werkstatt zu errichten - eine willkommene Ablenkung von dem Schock.
Mit Arbeit gewohnten Händen kümmerte sie sich bereitwillig und zusammen mit den anderen Handwerkern um das Aufstellen der Stämme, das Auslegen des Heus und schließlich das Umräumen der Gerätschaften aus der abgebrannten Gebäudeecke in die kleine Übergangswerkstatt.
Karina hatte für alle Mitarbeitenden eine Brotzeit zusammengestellt, die aus einigen selbstproduzierten Käse- und Brotlaibern bestand.
So kehrte auch langsam ihre Zuversicht zurück.
Sicher würde man die Täter finden. Und vorallem, in dieser Zusammenarbeit würden sie den Schaden schnell repariert haben. Es würde schon wieder werden...
Verfasst: Sonntag 6. April 2008, 13:14
von Brurak Byron
Vor einem Aushang der Statthalterin stehen bleibend kamen die Gedanken in Fahrt. Was war dort zu lesen? Brand im Handwerkerbund? Und ....
Das muss der Abend gewesen sein. Er grübelte etwas nach. Das war jener Abend, wo ich mit meinem Nachbarn zur Donnerholm gehen wollte. Doch was war geschehen? Er stand da, tief in Gedanken versunken und vor seinem geistigen Auge begann der Abend wieder abzulaufen.
Sie gingen los, es war schon spät und nur wenig war auf dem Pfad vor der Stadt zu erkennen. Es war sehr ruhig und wie zu erwarten, kreutzten kaum Wanderer ihren Weg.
Dann vor den Höfen, der Erste. Sie gingen an ihm vorbei, beachteten ihn kaum. Er war außer Dienst und da war er nachlässig. Hatte die Person nicht genauer betrachtet. Lediglich, dass es ein Mann war, das war ihm aufgefallen.
Etwas später schon fast auf Höhe der alten Stadtmauer trafen sie auf die zweite Person. Den Schmied. Gemeinsam kehrten sie um, da sie seine Dienste in Anspruch nehmen wollten.
Das ist nicht viel, was er da weiß. Aber vielleicht hilft es weiter. Die Hoffnung auf die ausgelobten 30 Kronen, nur deshalb würde er nicht sein Wissen weitergeben. Es ist seine Pflich als Gardist und Bürger.
So begibt er sich in die Kommandantur und meldet dem Leutnant, alles was er weiß. Er erklärt, dass er den ersten Mann verdächtigen würde, da dieser viel dichter am Handwerkerbund angetroffen wurde. Mit dem Schmied sind sie ja gemeinsam in die Stadt gegangen.
Wobei ihm im Nachhinein, das unsichere und nervöse Auftreten des Schmiedes zu denken gibt. Was er auch dem Leutnant mitteilt, welcher das selbige Verhalten in den letzten Tagen bemerkt hat.
Der Leutnant verfasst daraufhin einen kurzen Brief und gibt ihm den Auftrag, diesen dem Schmied zu überbringen. Sofort macht er sich auf den Weg und pocht noch spät Abends an dessen Türe.
Als dieser die Tür öffnet, streckt er ihm den Brief entgegen und meint: Herr Tylas, eine Nachricht von Leutnant de Fouquet für euch! Dann stapft er sofort wieder davon.
Verfasst: Mittwoch 16. April 2008, 19:23
von Bospa Yldin
Nach ein paar Wochen waren die Schäden am Handwerkshaus des Bundes beseitigt. Es hatte viel Mühe und Arbeit gekostet alles wieder herzurichten. Anschließend wurde die Außenwerkstatt, die als Ersatz gedient hatte, wieder abgebaut. Ab sofort wurde in der neuen Werkstatt wieder frohen Mutes die Arbeit aufgenommen.