Todbringende Nacht
Verfasst: Dienstag 25. März 2008, 13:04
Rache ... für gewöhnlich ein simpler Gedanke, ein simples Gefühl. Die Ausführung solcher Gedanken gestaltete sich jedoch zumeist kompliziert.
Doch war es eben dieser Gedanke der ihn vor wenigen Nächten dazu veranlasst hat den Soldaten zu verschleppen, dieser Gedanke der ihn und seine Schwester am vergangenen Abend zum Schrein der Geistlichkeit führte. Der Treffpunkt an welchem er mit seiner Schwester zusammen traf waren die Ruinen Tirells, nicht unweit des Zankapfels Bajard. Von dort aus ging es gemächlichen Schrittes durch die Wälder hin zum Schrein. Die Dämmerung tauchte das Waldstück in ein merkwürdiges Zwielicht, welches vom hellen Marmor des Gebäudes reflektiert wurde. Mit Auftauchen der beiden Rabendiener wurde es im Wald zunehmen stiller, ein gespenstisches Schweigen – toten Stille.
Im Inneren fand sich bereits die Person, der an diesem Abend die Hauptrolle zugedacht war, der Regimentssoldat. Von seinem Schicksal ahnte der Unglückselige noch nichts, wie auch ? War er doch noch bewusstlos an das Ankh gefesselt.
Seine Begleiterin machte sich umgehend daran den 'Gast' auf das Bevorstehende vorzubereiten, Rüstung und Kleidung im Bereich des Oberkörpers wurden abgelegt. Während dessen wählte Amon aus einer beträchtlichen Sammlung von Messern, Dolchen und Klingen, Eine aus, die man wohl auch in den Händen eines Metzgers vermuten könnte. Ein schartiges Fleischermesser.
Das Gesicht zu einer sadistischen Fratze verzogen wandte er sich seinem Opfer zu, dass mittlerweile wieder zu Besinnung gekommen war. In den Augen des einsamen Soldaten spiegelten sich Angst, Furcht und Ungewissheit, aber auch Trotz und Stolz. Gefühle die es durch das subtile Mittel der Gewalt zu brechen galt. Zielstrebig wurde die alte Klinge an den Armsehnen angesetzt und ein Schnitt mit chirurgischer Präzision machte die Hände unbrauchbar.
Blutverlust und Schmerz machten das Opfer mundfaul, sorgten dafür das es seinem Schicksal bereitwilliger gegenübertrat.
Für einen Moment trat wieder gänzliche Stille ein, kein Schrei, kein Wort kam den Anwesenden über die Lippen. Das Zeichen für seine Begleiterin die Vorbereitungen zu beenden. Mit geschulter Hand ritzte sie arkane Symbole in die Brust des Opfers. Das Fleischermesser wurde im Zuge dessen durch eine filigrane Klinge ersetzt, sie schimmerte in einem matten Grau. Die beiden Diener positionierten sich vor Ankh und Soldat, die Häupter der Beiden senkten sich beinahe synchron und stimmten einen sakralen Sprechchor an. Lobpreisungen an ihren unheiligen Herren, den Richter über Leben und Tod, die seelenfressende Bestie Kra'thor.
Dann, für wenige Augenblicke, wieder Stille. Nur ein leises Wimmern des Mannes vor ihnen, welches davon kündigte das er wusste war nun mit ihm geschehen würde.
Zwei Schritte mehr bedurfte es nicht ehe Amon ganz nah vor dem Opfer stand. Emotionen suchte man in den leeren, blauen Augen vergebens als die Klinge am Hals angesetzt wurde. Mit einem Schnitt fuhr der Dolch durch Gewebe und Adern. Das letzte Flehen des Todgeweihten ging in einem erbärmlichen Gurgeln unter – wieder Stille.
Wenige Augenblicke vergingen ehe sich ein leuchtend heller Dunst vom leblosen Körper des Soldaten löste. Ein Schimmer nicht viel mehr. Er bewegte sich auf die beiden Diener zu, dann ein weiterer Schrei, dumpf und dennoch klar in den Köpfen der Beiden zu vernehmen. Für den matten Schimmer der unumgängliche Befehl diese Welt zu verlassen, für die Diener das Zeichen den Schrein zu räumen.
Was blieb war der geschundene Leichnam des Soldaten Adderik, eine Lache Blut und das Gefühl den Anfang zur Tilgung einer Schuld begangen zu haben.
Doch war es eben dieser Gedanke der ihn vor wenigen Nächten dazu veranlasst hat den Soldaten zu verschleppen, dieser Gedanke der ihn und seine Schwester am vergangenen Abend zum Schrein der Geistlichkeit führte. Der Treffpunkt an welchem er mit seiner Schwester zusammen traf waren die Ruinen Tirells, nicht unweit des Zankapfels Bajard. Von dort aus ging es gemächlichen Schrittes durch die Wälder hin zum Schrein. Die Dämmerung tauchte das Waldstück in ein merkwürdiges Zwielicht, welches vom hellen Marmor des Gebäudes reflektiert wurde. Mit Auftauchen der beiden Rabendiener wurde es im Wald zunehmen stiller, ein gespenstisches Schweigen – toten Stille.
Im Inneren fand sich bereits die Person, der an diesem Abend die Hauptrolle zugedacht war, der Regimentssoldat. Von seinem Schicksal ahnte der Unglückselige noch nichts, wie auch ? War er doch noch bewusstlos an das Ankh gefesselt.
Seine Begleiterin machte sich umgehend daran den 'Gast' auf das Bevorstehende vorzubereiten, Rüstung und Kleidung im Bereich des Oberkörpers wurden abgelegt. Während dessen wählte Amon aus einer beträchtlichen Sammlung von Messern, Dolchen und Klingen, Eine aus, die man wohl auch in den Händen eines Metzgers vermuten könnte. Ein schartiges Fleischermesser.
Das Gesicht zu einer sadistischen Fratze verzogen wandte er sich seinem Opfer zu, dass mittlerweile wieder zu Besinnung gekommen war. In den Augen des einsamen Soldaten spiegelten sich Angst, Furcht und Ungewissheit, aber auch Trotz und Stolz. Gefühle die es durch das subtile Mittel der Gewalt zu brechen galt. Zielstrebig wurde die alte Klinge an den Armsehnen angesetzt und ein Schnitt mit chirurgischer Präzision machte die Hände unbrauchbar.
Blutverlust und Schmerz machten das Opfer mundfaul, sorgten dafür das es seinem Schicksal bereitwilliger gegenübertrat.
Für einen Moment trat wieder gänzliche Stille ein, kein Schrei, kein Wort kam den Anwesenden über die Lippen. Das Zeichen für seine Begleiterin die Vorbereitungen zu beenden. Mit geschulter Hand ritzte sie arkane Symbole in die Brust des Opfers. Das Fleischermesser wurde im Zuge dessen durch eine filigrane Klinge ersetzt, sie schimmerte in einem matten Grau. Die beiden Diener positionierten sich vor Ankh und Soldat, die Häupter der Beiden senkten sich beinahe synchron und stimmten einen sakralen Sprechchor an. Lobpreisungen an ihren unheiligen Herren, den Richter über Leben und Tod, die seelenfressende Bestie Kra'thor.
Dann, für wenige Augenblicke, wieder Stille. Nur ein leises Wimmern des Mannes vor ihnen, welches davon kündigte das er wusste war nun mit ihm geschehen würde.
Zwei Schritte mehr bedurfte es nicht ehe Amon ganz nah vor dem Opfer stand. Emotionen suchte man in den leeren, blauen Augen vergebens als die Klinge am Hals angesetzt wurde. Mit einem Schnitt fuhr der Dolch durch Gewebe und Adern. Das letzte Flehen des Todgeweihten ging in einem erbärmlichen Gurgeln unter – wieder Stille.
Wenige Augenblicke vergingen ehe sich ein leuchtend heller Dunst vom leblosen Körper des Soldaten löste. Ein Schimmer nicht viel mehr. Er bewegte sich auf die beiden Diener zu, dann ein weiterer Schrei, dumpf und dennoch klar in den Köpfen der Beiden zu vernehmen. Für den matten Schimmer der unumgängliche Befehl diese Welt zu verlassen, für die Diener das Zeichen den Schrein zu räumen.
Was blieb war der geschundene Leichnam des Soldaten Adderik, eine Lache Blut und das Gefühl den Anfang zur Tilgung einer Schuld begangen zu haben.