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[Quest] Frühlingsfest der anderen Art
Verfasst: Mittwoch 27. Februar 2008, 17:13
von Liliana van Drachenfels
Schon ein paar Tage hatte Lili ihre Freundin Iljana nicht mehr gesehen und so traf sie spontan die Entscheidung sie zu besuchen. Bei ihr angekommen umarmten sich beide und Liliana lud sie ins Haus ein. Schon bevor sie hereingingen, fiel Lili das Wappen von Rhogan an der Hauswand auf und als Lili Iljana drauf ansprach holte sie ein Schreiben und zeige es Iljana. Es war ihr Adelsbrief, der Kronrat hatte ihre Ehe mit Yain annuliert und sie war nun Freiherrein von Rhogan. Erfreut schaute Lili zu ihr und umarmte sie gleich noch ein mal. Kurz daraufhin erklärte Iljana ihr eine Idee die sie erdacht hatte und die von Averlion ausgefeilt wurde.
Die Idee war in Lilis Augen sehr gut erdacht und sie schöpfe nach so langer Zeit endlich die Hoffnung nach Drachenfels zurückkehren zu können und die Schreckensherschafft des Baron's von Düsterbruch zu beenden. Nach einiger Zeit kehrte sie recht aufgekratzt und optimistisch heim um den Brief ans Schloß zu verfassen.
Verfasst: Sonntag 23. März 2008, 10:27
von Liliana van Drachenfels
Doch die Zeit der Depression sollte folgen.
Das Treffen mit der Herzögin und dem Grafen verlief schlechter, als sie es sich je hätte vorstellen können. Auf einmal taten alle so als wüßten sie nichts von der Situation auf Drachenfels. Der Kronrat müsse informiert und um Erlaubnis gefragt werden. Nur mit Mühe brachte den Abend hinter sich, auch Iljana schien merkwürdig distanziert mit einem mal und so beschloß sie, es alleine zu machen.
Die Nacht verbrachte sie mit Vorbereitungen, allerhand Sachen wurden in Zoe's Briefkasten gestopft, anschließend verpasste sie sich eine Aussehensveränderung, sie schnitt sich die Haare kürzer und färbte sie rot.
Dann schrieb sie noch drei kurze Briefe an Zoe, Trutta und Flo und machte sich auf den Weg. Sie bestieg die Kutsche nach Bajard, von dort aus ging es weiter nach Rahal. Den Tag verbrachte sie in einem Schuppen voller Gerümpel in der Nähe des Hafens. Nachts kam sie heraus und suchte die Hafen-Taverne auf. Hier machte sie sich an einige Seeleute heran, fragte diese unaufällig aus und fand heraus daß am übernächsten Tag ein Schiff nach Drachenfels fahren sollte. Den nächsten Tag verbrachte sie wieder in dem verlassenen Schuppen und bestieg am Abend das Schiff.
Es sollte zunächst Lameriast aufsuchen und von dort aus weiter nach Drachenfels reisen. Lili konnte der Versuchung an Land ein wenig Luft zu schnapen natürlich nicht wiederstehen und prompt lief sie Trutta in die Arme. Diese erkannte sie trotzt ihrer Verkleidung natürlich und zusammen mit Zoe und Savea die später noch dazukamen, schafften sie es ihr die Sache erst ein mal auszureden. Doch es nagte weiterhin an ihr, sie mußte irgend etwas tuen und sie würde nicht darauf warten, daß der Kronrat oder sonst wer ihr das abnehmen würde.
Sie sprach mit Trutta darüber und diese versprach dann sie zu begleiten, was auch immer geschah. Zoe war natürlich nicht begeistert, doch versuchte sie weder Lili aufzuhalten, noch bestand sie darauf mitzukommen. Mit Finn hielt sie in dieser Zeit regen Schriftverkehr, er würde dort auf sie warten und schon einiges vorbereiten. Schon bald würden sie nach Drachenfels abreisen. Ihr Plan stand fest. Er durfte, nein er konnte einfach nicht mißlingen!
Verfasst: Donnerstag 27. März 2008, 11:21
von Marye Larou
<falscher Char *grummelbrumel* >
Verfasst: Donnerstag 27. März 2008, 11:23
von Liliana van Drachenfels
Doch zur Ausführung ihres gut erdachten Planes sollte nicht erfolgen. Ursprünglich hatte sie vorgehabt unerkannt nach Rhogan zu reisen. Dort wollte sie einige Phiolen eines Mittels herstellen und dieses von einer Magd in die Küche des Schloßes schmuggeln lassen, so daß alle die dort aßen von einer äußerst seltenen Krankheit befallen würden. Naütürlich hatte Lili ein wenig Gewissensbisse, als Heilerin war es eigentlich ihre Aufgabe andere zu heilen, als denn sie erkranken zu lassen. Doch diente es einem guten Zweck, nämlich diesen Tyrannen endlich zu stürzen. Auch war die Krankheit nicht tödlich, jedoch würde jeder glauben daß er dem Tode geweiht sei. Da die Krankheit äußerst selten war, sie hatte sie bei einem Patienten, der in Lameriast von einem der Ureinwohner angesteckt wurde, entdeckt, war sie überzeugt davon, daß auch sonst kein Heiler aus Drachenfels diese kennen würde....
Soweit ihr Plan, doch Adrian und Darna hatten ihr den natürlich gründlich ausgeredet. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel, hatten sie ihr klar gemacht und nur zögernd willige Lili dann doch ein. Am nächsten Tag wurde dann das Schreiben an den Kronrat aufgesetzt, Lili schrieb Briefe an alle Adelshäuser, Kirchen und Gilden des Reiches und bat darin um Unterstützung. Jetzt hieß es warten, etwas das Lili schon immer sehr schwer gefallen war. Geduld war wahrlich nicht gerade ihre Stärke...
Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 13:14
von Liliana van Drachenfels
Lange hatte Lili gewartet und ihre Verbitterung darüber, daß der Kronrat es nicht ein mal für notwendig hielt darauf zu antworten, wurde immer größer.
Sie zog sich zurück vom öffentlichen Leben, auch das Schloß betrat sie nicht mehr. Wieder und wieder dachte sie darüber nach hier alles liegen zu lassen und wie ihre Brüder heimlich nach Drachenfels zurück zu kehren.
Derweil auf Drachenfels...
Finn und Heinrich waren schon länger auf Drachenfels, genauer gesagt waren sie auf Rhogan, bei Iljanas Eltern. Diese gewährten ihnen Schutz. Trotzdem wagten sie sich des öfteren verkleidet, so daß niemand sie erkennen könnte nach Drachenfels und streckten dort ihre Fühler aus. Sie nahmen Kontakt zu einigen Gruppierungen auf, die wie sie im Untergrund lebten und vorerst nur passiven Wiederstand leisteten. Finn und Heinrich gelang es diese Gruppierungen zu vereinen und so begannen sie Pläne zu schmieden. Das Ziel war klar, der Tyrann mußte endlich gestürtzt werden, mit welchen Mitteln auch immer. Einige Pläne wurden entworfen und wieder verworfen. Doch langsam kristallierte sich ein Plan heraus, der zwar recht verwegen war aber doch auch erfolgsversprechend. Einige Vorbereitungen müßten noch getroffen werden, doch alle waren nun recht zuversichtlich daß die Herrschaft des Tyrannen bald vorbei sein würde.
Verfasst: Dienstag 27. Mai 2008, 18:46
von Liliana van Drachenfels
Rückblick:
Jedes Jahr wurde auf Drachenfels traditionell das Frühlingsfest gefeiert. Am letzten Tag des Eluiviar begann dieses und es währte eine ganze Woche. Liliana hatte mit Trutta und Akarius Pläne geschmiedet und so machten sie sich einige Tage zuvor auf den Weg nach Drachenfels. Mit an Bord des harmlos erscheinenden Handelsschiffes, hatten sie einen Schmied, dem sie vertrauten. Der Schmied sollte vorgeben auf dem Fest seine Waren anzubieten, worüber man auf Drachenfels sicher sehr erfreut sein würde. In Wirklichkeit war er da zu mit gekommen, um mit seinen Waffen und Rüstungen die Aufständigen auszurüsten.
Wenn dieser erst ein mal seinen Stand aufgebaut hätte, würden diese ihn einzeln besuchen und so ausgerüstet werden. Dies verschlang zwar den größten Teil von Lilianas Ersparten, doch wollte sie alles tuen, was möglich war, um Drachenfels endlich wieder zu befreien. Mit ihren Brüdern hielt sie über recht verschlungene Wege die ganze Zeit Kontakt. Diese waren nicht untätig, hatten ihr auch die Pläne des Hafens, der Befestigungsanglagen und des Schlosses zugeschickt. Kopien davon waren auch an den Kronrat ergangen, doch von dort erfolgte ja nicht ein mal eine Reaktion, so mußten sie also selber und ohne Rückendeckung des Reiches die Sache in die Hand nehmen.
Verfasst: Dienstag 27. Mai 2008, 19:23
von Akarius van Drachenfels
Nun sollte es also losgehen,als das Handelsschiff abgelegt hatte wurde ihm dies bewusst. Seine Gedanken eilten vorraus und im Kopf ging er den Plan den sie erdacht hatten nochmal durch. Er lief auf dem Schiff auf und ab seinen Gedanken nachhängend,beinah wäre er mit Trutta zusammengestossen. Die Gelegenheit für sich ausnutzend schloss er sie in die Arme und küsste sie. Als sie ihn danach fragte ob alles in Ordnung sei bejahte er dies. Ich muss mal mit dem Schmied reden und mir das Zeug ansehen was er mithat. Mit diesen Worten ging er unter Deck und lies sich von jenem die Waffen sowie Rüstungen zeigen. An seinem Unterarm versteckt unter dem Mantel spürte er den Dolch,ein Feinschmied hatte sich etwas erdacht . Ein Mechanismus der den Dolch vorschnellen ließ und somit eine schnellen wirksamen Einsatz ermöglichte,grade richtig für den erdachten Zweck. Sie würden den Tyrannen vernichten ihn den Fischen zum Frass vorwerfen,er würde es tun.
Stück für Stück werde ich ihn verfüttern und es wird mir eine Freude sein.
Dieser Gedanke schoss für den Bruchteil einer Sekunde durch seinen Kopf. Dann wandte er sich dem Schmied wieder zu und sie begutachteten die Sachen. Zufrieden mit dem was er sah begab er sich wieder an Deck und berichtete Liliana das die Ausrüstung von guter Qualität sei. Seine düsteren Gedanken überspielte er problemlos ,schliesslich hatte er einen guten Lehrer gehabt was diese Dinge anging.
Verfasst: Samstag 31. Mai 2008, 09:34
von Liliana van Drachenfels
Alles war gut gegangen. Sie, Trutta und Akarius hatten unbemerkt von Bord des Schiffes gehen können. Mit Hilfe eines Rettungsbootes waren sie im Morgengrauen nach Rhogan gerudert. Dort suchten sie sogleich Iljanas Vater auf. Kurze Zeit später tauchten auch ihre Brüder auf und die Geschwister lagen sich erst ein mal in den Armen. Sie teilte ihnen mit was alles geschehen war und so erfuhren sie auch, daß Trutta ihre Cousine war.
Heinrich und Finn nahmen Trutta sogleich herzlich in die Familie auf, es kam nicht eine Spur von Zweifel bei ihnen auf, sie freuten sich sehr daß wenigstens sie den Weg zurück zur Familie geschafft hatte.
kurz drauf wurden dann schon wieder Pläne geschmiedet, die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Liliana schlug vor daß sie den Silberdrachen in seiner Höhle aufsuchen sollten. Dieser war seit vor langer Zeit, Lilianas Urahn ihn vor den Piraten rettete mit ihrer Familie verbündet und hatte zugesagt ihm un d seinen Nachkommen zu helfen, sollte dies nötig sein.
So begaben sich Lili, ihre Brüder, Trutta und Akarius, dem ihr Vertrauen schenkten am nächsten Morgen in die Höhle des Drachens. Diese war nur sehr schwierig zu erreichen. Den Weg dorthin kannten nur die direkten Nachkommen von Richard Dreijan, dem Begründer der Familie. Und auch Iljana kannte ihn, da Lili ihr diesen einmal in ihrer Kindheit zeigte, was eigentlich streng verboten war.
Lang und beschwerlich war der Weg dorthin, Sie hatten sich alle ärmliche Arbeitskleidung angezogen, Liliana und Trutta trugen Kopftücher, damit sie nicht erkannt wurden. Nach dem sie den ganzen Tag in den Bergen herumgeklettert waren, kamen sie endlich zu dem getarnten Eingang. Was würde sie wohl erwarten?
Verfasst: Samstag 31. Mai 2008, 11:49
von Trutta van Drachenfels
Es war aufregend. Wenn der Grund ihrer Expedition nicht so ein ernster gewesen wäre, sie sich nicht so eilen müssten, wäre es sicher eine sehr spanne Tour geworden.
Der Silberdrache. Ein Mythos und doch wusste sie um den Schwur, der einst zwischen ihm und ihrem Urahn Richard Dreijan geschlossen wurde. Immer wieder musste Liliana ihr die Geschichten um Drachenfels erzählen. Sie tat es gern, erinnerte es sie doch an eine gute Zeit, bevor das Unglück auf Drachenfels Einzug hielt.
Nun tauchten sie ein in eine alte Welt. Ehrfürchtig durchschritten sie die verworrenen Höhlengänge. Nur nicht den Anschluss verlieren. Hier würde sie nie wieder allein hinaus finden.
Auf dem langen Wege malte sie sich die Begegnung aus. Wie würde er sie empfangen? Galt der Bund noch? Lebte er überhaupt noch?
Die Zielstrebigkeit der Geschwister machte Mut. Akarius blickt sich immer wieder nach um, jeder Zeit bereit ihr zur Hilfe zu springen.
Sie kamen zügig voran. Auf einmal blieben sie vorn vor stehen. Verwundert frage Trutta, ob sie sich nun doch verlaufen hätten, erfuhr jedoch dass sie ihr Ziel fast erreicht hätten. Ihr wurde ganz komisch und sie schmiegte an Akarius. Leise gestand sie ihm, dass sie fürchtet. Jedoch gab es keine Frage, so weit waren sie gekommen. Es gab kein Zurück. Sie würde mit den anderen den Weg bis ans Ende gehen.
Eluive vertrauend fügte sich ihrem Schicksal.
Verfasst: Sonntag 1. Juni 2008, 13:39
von Akarius van Drachenfels
Als sie nun auf dem Weg waren zu dem Ort an dem dieser Silberdrache angeblich leben sollte.
"Akarius hielt jenen Zeitlebens für ein Ammenmärchen,zugegeben gab es einige Dinge die nicht zu erklären waren. Diese tat er aber als Versuche ab die Leute durch Legenden zu verwirren. Selbst noch als sie sich durch die Höhlengänge bewegten dachte er das dies alles Zeitverschwendung wäre behielt seine Gedanken aber für sich."
Auch Akarius war in die schlichte Kleidung eines Landarbeiters gekleidet.ständig bemühte er sich den Mechanismus mit dem Dolch unter dem schäbigen Ärmel zu verstecken der etwas zu kurz war. Hielt den Saum fest damit er nicht immer hochrutschte. Wer genauer hinsah hätte dies krampfhafte Bemühen bemerkt,allerdings schienen alle angespannt in die Gänge zu starren. Er jedoch fühlte sich unter den Angehörigen der Familie Drachenfels sichtlich unwohl auch wenn sie ihn als Sohn dessen um den sich dieses ganze Unternehmen drehte wohlwollend aufgenommen hatten. Das hatte er allein Liliana zu verdanken die sich für ihn eingesetzt hatte,wer weiss wie es sonst verlaufen wäre. Als die Gruppe plötzlich zum stehen kam schmiegte sich Trutta an ihn,um sie zu beruhigen legte er seinen Arm um sie. Als er dabei ihr Zittern bemerkte flüsterte er ihr zu das es schon alles gut werden würde . Vermutlich wäre dieser Drachen sowieso nur eine Legende niemand hätte ihn je gesehen ,setzte er flüsternd nach.
Jedoch blickt er angespannt nach vorn,nicht frei von einer gewissen Neugier. Aber eigentlich erwartete er nichts zu sehen.Sein Vater der Baron hatte immer gesagt zu ihm. "Akarius dieser Drachen ist ein Hirngespinst derer von Drachenfels um die Leute unter sich zu halten." Damals hatte er das widerspruchslos hingenommen und es geglaubt. Heute jedoch war er sich da nicht mehr so sicher,nachdem was Liliana erzählt hatte und vieles davon war plausibel und ergab durchaus Sinn. Sein Blick wanderte über die Gruppe,in einem hielt er seine liebste Trutta die andere Hand lag auf dem Schwertknauf jederzeit bereit dieses zu ziehen. Und immernoch fühlte er sich sichtbar unwohl in dieser Gruppe.,zumal hin und wieder prüfende Blicke mitunter auch nicht einzuordene auf ihm lagen...... Abwartend blickte er nun zu Liliana und den andern wie es nun wohl weitergehen würde.
Verfasst: Sonntag 1. Juni 2008, 18:54
von Liliana van Drachenfels
Tiefer und tiefer folgten sie den versteckt angebrachten Hinweisen, die nur die drei Geschwister kannten zu dem Hort des Drachen, der tief im Berg verborgen lag. Zum Glück hatten sie an alles gedacht und Proviant, Fackeln, sowie ausreichend Trinkwasser mit gebracht. Einen ganzen Tag brauchten sie um die große Höhle zu erreichen, die nach oben hin offen war. Ein Vulkanschlot aus dem oft Rauchwolken austraten und manchmal ergoss sich von dort auch ein Ascheregen auf die umliegenden Ortschaften. Der uralte mächtige Silberdrachen schlief in seinem Hort aus geraubten Schätzen und war selbst im Schlaf eine überaus beeindruckende Erscheinung. Lili war schon öfter Drachen begegnet, selbst einem Wyrm war sie schon mehrfach mit einigen anderen siegreich begegnet, doch diese Kreatur war anders, das spürte jeder sofort. Uralt, weise und mächtig, das waren die Worte die Liliana sofort einfielen. Niemals würde sie es wagen solch eine Kreatur mit einer selbst noch so großen Schar Kriegern, Schützen und Magiern anzugreifen. Noch schien der der Drache zu schlafen, doch wie würde er sie empfangen? Würde er sich an sein Versprechen, daß er einst ihrem Vorfahr gab, erinnern? Oder würder er sie als schmackhafte Vorspeise ansehen und mit einem Happs verschlingen?
Kurz zögerte die Gruppe und schaute den Silberdrachen ehrfurchtsvoll an, doch dann ertönte dessen Stimme laut und deutlich im Raum.
Doch nein eigentlich ertönte sie nur in ihren Köpfen, sie ließ sich nicht lokalisieren, schien von überall her zu kommen. "Seid willkommen in meinem Hort, Nachfahren des Richard Dreijan! Lange sah und hörte ich nichts von eurem Geschlecht, doch nun seid ihr sicher hier um mich an mein Versprechen zu erinnern, daß ich Richard damals gab." Dann wandte er sich Akarius zu, funkelte ihn aus seinen gelben Augen an "Du bist kein Nachkomme Richard's was willst du hier? Sag mir einen Grund, wieso ich dich nicht auf der Stelle verspeisen sollte? Liliana schob sich vor ihn. "Das ist Akarius, der Gefährte von Trutta, meiner Cousine. Auch sie ist eine Nachfahrin Richard's und wird uns im Kampf gegen den Tyrannen helfen!"
Der Drache wiegte bedächtig sein Haupt, bevor er verkündete "Nun gut Menschenkinder, lange schon beobachte ich das Treiben derer von Düsterbruch und ich bin einer Meinung mit euch. Dem muß ein Ende bereitet werden." Alle seufzten erleichtert auf, der Drache würde ihnen helfen. Rasch erläuterteten sie ihren Plan, der Drache hörte ihnen aufmerksam zu, stimmte ihrem Plan dann zu. "Ich werde rechtzeitig da sein" Versprach er dann noch. Dann verabschiedete die Gruppe sich wieder von ihm und machte sich auf den mühsamen Rückweg, der einen ganzen Tag dauerte. Zurück auf Rhogan liefen die Planungen. Die Zeit lief, es waren noch genau drei Tage bis zum Abschluß des Frühlingsfestes.
Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 13:50
von Liliana van Drachenfels
Die Tage vergingen rasch, zerflossen ihnen regelrecht unter den Händen. So vieles mußte noch geplant werden doch dann nahte schon der Morgen, der alles entscheiden sollte. Die Rebellen, angeführt von Lilianas Brüdern, ihr selber, sowie Trutta und Akarius näherten sich dem Schloß. Ihre größte Befürchtung war die, daß sie verraten worden waren. Normalerweise sollten die meisten wegen dem Fest, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte, noch schlafen. Doch so viele wußten inzwischen davon, die Gefahr daß einer sie verraten würde war groß, das wußten alle.
Und so war auch die Überaschung nicht sehr groß, als sie feststellten daß außergewöhnlich viele Wachen vor dem Schoß standen und diese gar nicht betrunken wirkten. So wie sie es grob abschätzen konnte, war die feindliche Trupps fast doppelt groß, doch sicher hatte der Tyrann noch weitere Truppen im Schloß.
Entsetzt schaute Liliana zu ihren Brüdern, die allerdings jedoch grinsten. Irgenwas hatten sie wohl noch in der Hinterhand. Kurz darauf flackerte auf einem nahegelegenen Hügel ein Feuer auf. Ein Signal für den Drachen, der sich nun auf dem Vulkanhügel zeigte, seine Schwingen in die Luft erhob und zum Schloß flog. Aber auch für einen Teil der Wachen des Tyrannen. Diese stammten aus Drachenfels und liefen zu den Angreifern über. Es kam zu ersten Auseinandersetzungen, als die dem Tryrannen ergebenen Wachen versuchten dies zu verhindern. Doch dann ertönte schon laut der Flügelschlag des majestätischen Silberdrachens über dem Schloßhof.
Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 14:57
von Akarius van Drachenfels
Am frühen Morgen näherten sie sich den Akarius verhassten Mauern,mit einem Seufzen registrierte er die zusäzlichen Wachtruppen vor dem Schloss. Der Alte hatte wohl irgendwie etwas erfahren wir haben einen Verräter uns dachte er seufzend und sein Blick wanderte über die Leute die ihnen folgten. Innerlich angespannt folgte Liliana und ihren Brüder zum Schloss,er würde ihn wiedersehen jenen Tyrannen der seine Mutter umghebracht hatte . Aber nicht nur seinen Vater würde er wiedersehen auch seine Brüder die ganz nach dem alten Baron kamen. Seine Aufregung und Wut steigerte sich langsam aber stetig.Er überprüfte vermeintlich unbemerkt von den andern nochmal den richtigen Sitz des Mechanismus der den Dolch vorschnellen lies auf seine Funktion. Im letzten Moment merkte er wie einer der Männer neben ihm ihn fragend anschaute,Akarius legte den Finger auf die Lippen und bat ihn um sein Schweigen.
Als sie nun Nahe am Schloss waren wurde das Signal gegeben welches den Drachen auf den Plan rief. Dieser tauchte über den Bergen auf und flog auf das Schloss zu über welches er einige tief hinweg flog um dann darüber zu kreisen. Sein Schatten hüllte Teile des Schlosshofes in Schatten. Am Boden kam es nun zu ersten Auseinandersetzungen und Akarius riss sich los um sich in das Getümmel zu stürzen sein Schwert frass sich durch die Reihen der Angreifer. Wenn ihm jemand zugesehen hätte so hätte derjenige den Eindruck bekommen das Akarius sich eine Schneise in Richtung der Schlosstreppe freikämpfte. Langsam aber stetig kam er voran und hinter und neben ihm blieben Tote und Verletzte liegen. Er hatte nur ein Ziel vor Augen den Thronsaal in dem der Tyrann sich nun sicher aufhielt mit seiner Leibgarde.
Hinter sich hörte er das der Kampf mitten im Gange war,inzwischen war er auf der Schlosstreppe angekommen . Für den Bruchteil einer Sekunde schaute er zurück und suchte nacht Trutta. Sie kniete neben einem unserer Kämpfer und verband ihm den Arm. Durchatmend drehte er sich nun gen Schloss,erstaunt stellte er fest das die Treppe und das Tor ins Schloss verlassen waren. Daraufhin schaute er nochmal zu den andern und eilte die Treppe hinauf um hinein zu gelangen. Seine Wut war inzwischen gelassener Ruhe und einem kalten berechnendem Verhalten gewichen. Mit einem Stoss öffnete er die Tür und erwartete das er angegriffen werden würde. Nichts dergleichen geschah und so betrat er mit aller Vorsicht den Wandelgang und seine Blicke suchten die Gegend ab. Weit und breit war keine Wache kein Bediensteter zu sehen leise schlich er durch die Gänge die ihm wohl bekannt waren. Er kannte jede Ecke jeden Mauervorsprung in diesem Gemäuer mit diesem Wissen ausgestattet kam er gut voran.Grade als er die Treppe in die erste Etage hinaufeilen wollte hörte hinter sich wie ein Schwert gezogen wurde...
Sieh an der verlorene Bruder kehrt heim. "Die Verachtung in der Stimme lies ihn erschaudern." Langsam drehte er sich um und endeckte Roderick seinen ältesten Bruder,fast hätte er ihn nicht erkannt. Ein Schwerthieb musste ihm das Gesicht zertrümmert haben,die halbe Nase fehlte und der Unterkiefer war seltsam verformt. Du siehst gut aus meinte Akarius sarkastisch zu ihm. Ein halbes Gesicht steht die und passt zu deinem halben Hirn Roderick. Sein Plan ging auf und sein Bruder wurde so wütend das er brüllend auf Akarius losstürmte. Hart prallten ihre Schwerter aufeinander und Akarius betete das dieses zwar gut gearbeite aber doch einfache Schwert dem Angriff standhielt. Sein Arm erzitterte unter dem Schlag seines Bruders der ihm was Kraft anging haushoch überlegen war. Akarius rollte sich ab und kam dadurch ausser Reichweite der Waffe,im stillen gratulierte er sich dazu nicht in einer Plattenrüstung su stecken. Ihm blieb keine Zeit sich zu sammeln denn schon wieder stürmte Roderick auf ihn zu. Diesmal war er besser vorbereitet und parrierte den Schlag im Zuge dessen griff er Roderick an. So ging es eine ganze Weile hin und her und Akarius erschöpfte zusehens den einen oder andern Schnitzer hatte der Lederlappen den er als Rüstzeug trug schon abbekommen. Er musste es zuende bringen jetzt es wurde höchste Zeit,sein Arm schmerzte und Erschöpfung machte sich breit. Von Unten drangen inzwischen Kampfgeräusche herauf Liliana und die andern waren wohl derweil auch ins Schloss vorgedrungen. Einen Moment war sein Bruder abgelenkt dies nutzte Akarius für sich aus und warf sich gegen Roderick. Dadurch ins taumeln geraten war dieser einen Moment unaufmerksam und Akarius jagte ihm das Schwert bis ans Heft in den Leib. Dies war dafür das Du zugesehen hast wie Vater unsere Mutter umgebracht hat. Er zog sein blutverschmiertes Schwert heraus aus dem Leib seines Bruders so das dieser auf dem Boden aufschlug. Augenblicklich bildet sich eine Blutlache unter dessen Leib,während er so dastand spürte er einen Blick auf sich ruhen.
Die Waffe fest umfassend auf einen Angriff gefasst drehte er sich um,fast hätte er gelächelt als er jenen inzwischen alten Mann vor sich sah. Sie blickten sie einen Moment an dann fielen sie sich in die Arme. Hektor du bist es wirklich ich habe gedacht ich würde dich nie wiedersehen. Der alte Hektor schaute ihn an wie ein Geist,ich dachte du wärst tot Akarius sagte er mit brüchiger Stimme. Er schien ihn garnicht mehr loslassen zu wollen,Akarius klopfte ihm auf den Rücken . Dann löse er sich und sah Hektor an ,Du musst Dich verstecken Hektor bis alles vorbei ist. Mir folgt die Familie von Drachenfels auf dem Fusse,wenn sie Dich finden dann ist es besser ich bind abei also versteck dich gut.
Sogleich machte sich Hektor auf den Weg sich zu verstecken,eins noch Hektor wo steckt der Alte ? Oben im Thronsaal hat er sich verschanzt mit ein paar Soldaten,berichtete ihm Hektor. Danke und nun lauf mein Freund und pass auf dich auf.
Das Geräusch von unten wurde lauter und die Kämpfe kamen näher,einen Moment noch ruhte er sich aus und versuchte auf dem Hof etwas erkennen zu können oder gar Trutta zu entdecken. Als er dort nichts sehen konnte ausser einigen bewegungslosen Männer ging er weiter in Richtung Thronsaal. Dort angekommen musste er feststellen das der Haupteingang vom Saal von mindestens 5 Soldaten bewacht wurde . Da komm ich nicht rein murmelte er vor sich hin,dann eben anders. Er schlich leise zurück und dann als er weit genug weg war von den Wachen eilte er den Gang entlang der um den Thronsaal führte. Plötzlich blieb er stehen und ein kaltes Grinsen legte sich auf sein Gesicht ,er hatte gefunden wonach er gesuchte hatte . Alles war noch wie damals.er tastete die Steine ab und suchte nach dem einen. Jenen verschob er dann und in dem Moment schwang eine versteckte Tür auf .
Akarius schaute sich auf dem Gang um ob ihn jemand gesehen hätte dann eilte er hinein und verschloss die Tür wieder. Er nahm eine Fackel aus der Halterung und eilte durch jenen. Nun stand er vor der Tür die in den Saal führte sie war mit Spinnenweben voll und schien lange nicht mehr benutzt. Hoffentlich geht sie leise auf dachte er so,zu seinem Erstaunen schwang sie leicht auf und kurz darauf stand er in einer Nische hinter dem Thron die von Vorhängen verhängt war. Akarius überprüfte nochmal den Dolch dann schlich er sich leise näher an die Vorhänge heran und versuchte die Lage im Saal einzuschätzen. Die Soldaten bewachten die Tür,7 Stück konnte Akarius entdecken. Das Schicksal meinte es gut mit ihm der Alte sass auf "seinem Thron" und die Soldaten schienen abgelenkt von den Geräuschen die nun schon deutlich zu hören waren von draussen. Leise schlich er sich durch die Vorhänge zum Thron hin,plötzlich kam einer der Soldaten von der Tür zum Baron. Akarius konnte sich grade noch hinter einem Pfeiler verstecken,er drückte sich daran und hoffte der Soldat würde ihn nicht entdecken. Das Glück schien auf seiner Seite und der Soldat ging nach einem Gespräch wechles leise geführt wurde wieder nach vorn zu den andern. Dies war die Gelegenheit jetzt musste er es tun, mit einem Satz sprang er aus der Deckung und mit wenigen Schritten war er beim Baron. Der Dolch fuhr unter dem Ärmel hervor "er musste dem Feinschmied danken sollte er dies überleben " im nächsten Moment hielt er dem Baron den Dolch an die Kehle. Guten Abend Vater sagte er mit kalter Stimme .
Der Baron stiess einen kurzen Schrei aus und alamierte damit seine Soldaten. EINEN SCHRITT NÄHER UND DER BARON WIRD STERBEN. Schrie Akarius den Soldaten entgegen als jene immer weiter auf ihn zukamen drückte er die Klinge fester gegen den Hals. Eine dünne Spur Blut lief am Hals hinab und der Baron rief sie an stehenzubleiben. Dies taten sie auch sofort dann ,Akarius flüsterte nun zu seinem Vater. Na wie fühlt man sich wenn man kurz vor dem Tode steht?
Vor der Tür wurden die Kampfgeräusche immer lauter und die Soldaten waren hin und her gerissen was sie wohl tun solten. Sie blickten zum Baron und dann wieder zu Akarius welcher ihnen abwartend entgegen sah.....
Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 16:21
von Liliana van Drachenfels
Liliana seufzte tief, hatte sie doch gehofft, man würde die feindlichen Truppen größtenteils schlafend erwischen. Doch nun würde es zum Kampf kommen, niemand konnte dies noch verhindern. Die Wut und der Zorn der Unterdrückten war einfach zu groß. So stürzten sich die Angreifer auf die Verteidiger. Schwerter wurden geschwungen, Schmerzenslaute und Kampfgeräusche erfüllten die Luft. Ohne den majestätischen Silberdrachen auf ihrer Seite, wäre es wohl sehr knapp geworden, aber dieser wog alleine sicherlich ein Dutzend Männer auf und beschäftigte die Schützen auf den Zinnen des Schloßes. Die meisten Pfeile prallten von seinen harten Schuppen ab und einer nach dem anderen sprang laut schreiend vor Schmerz und lichterloh brennend in den Burggraben. Liliana und Trutta versorgten sogleich die Verletzten. Zum Glück gab es auf ihrer Seite nur einige Leichtverletzte, die Gegenseite hatte allerdings bereits einige Tote zu beklagen. Jeder Tote war ihr zuviel, aber aufhalten ließ sich diese Schlacht nicht mehr. Nach einiger Zeit waren die Truppen auf dem Hof besiegt, einige hatten sich ins Schloß zurück gezogen. Akarius betrat sogleich das Schloß, einige Männer folgten ihm. Auch Liliana folgte ihnen rasch. Trutta machte ihre Sache gut und verband ein paar kleinere Wunden. Sie spürte daß sie im Schloß gebraucht werden würde. Sie kam hinzu als sich Akarius mit einem schon schwer Verwundeten, den er zu kennen schien, anlegte. Dieser schien sehr stark, doch dafür war Akarius gewandter und so war der Kampf für eine Weile unentschieden. Als Akarius sich abrollte und eine gewisse Distanz zum Gegner hatte, wagte Lili es und warf seinem Gegner eine Flasche vor die Füße. Die austretenden Gase lähmten diesen auf der Stelle und machten ihn bewegungsunfähig. Kurz darauf beugte sie sich über ihn. Er war tot, ihm konnte sie nicht mehr helfen. Akarius war schon weiter, sie hatte ihn aus den Augen verloren und so schloß sie sich ihren Brüdern und dem Rest der Truppe an, die nun zum Thronsaal eilten. Auch Trutta war wieder bei ihnen und Lili war glücklich daß ihre Familie bisher unbeschadet davon gekommen war. Draußen hörte man den Drachen, der wohl immer noch mit den Wachen auf den Türmen beschäftigt war und diese ablenkte. Ab und an ertönte wieder ein grausiger Schrei, kurz darauf ertönte ein lauter Platscher. Wieder einer weniger, dachte sie. Dann stand man schon vor dem Thronsaal, der von den restlichen Wachen des Tyrannen geschützt wurde. Diese schienen jedoch unentschlossen und griffen wieder Erwarten nicht an. Den Grund erkannte sie kurz darauf. Es war Akarius der ihm seinen Dolch an die Kehle legte.
"Es ist genug Blut geflossen, legt eure Waffen nieder und gebt auf!" rief sie laut und entschlossen. Die Wachen, die wohl die Sinnlosigkeit einsahen, fügten sich und legten ihre Waffen nieder. Einige Männer nahmen diese an sich, fesselten die Wachen und dann trat die Gruppe zu Akarius und dem Grafen. Deine Schreckensherrschaft ist nun vorbei Tyrann! fauchte sie ihn an.
Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 16:46
von Akarius van Drachenfels
Akarius wollte jedoch nicht von ihm ablassen und drückte den Dolch fester gegen die Kehle des Barons. Er hat meine Mutter auf dem Gewissen er soll genauso leiden wie sie und noch viel mehr . Akarius schien sich in einem Rausch zu befinden und seine Augen waren starr und eiskalt. Er bemerkte auch nicht wie Trutta neben ihn trat ...