Alte Macht.....neu entfacht.....
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 21:36
Baygon saß bereits seit einigen Mondläufen an einer eigenen und persönlichen Arbeit. Stunden um Stunden so es seine Zeit erlaubte, saß er in seinem Arbeitszimmer oder seiner Bibliothek um sich seinem derzeitigen Zustand zu entledigen.
Sicher seine Macht nahm wieder zu....die Akademie trug den Großteil dazu bei, doch merkte er auch dass nicht alles vergessen war, nicht alles genommen und noch Reste seiner damaligen Stärke vorhanden waren.
Als er dies bemerkte, begann sein Eifer dies genauer zu studieren. Es ging ihm einfach alles zu langsam....er war der vielen Kompromisse überdrüssig und er lenkte seinen ganzen Ehrgeiz auf dieses Projekt. Es musste einfach einen Weg geben das, was noch nicht ganz verloren scheint, wieder zu erwecken.
Er spürte sein eigentliches Potenzial seid jeher. Er wälzte Bücher, besuchte andere Bibliotheken, verbrachte einige Zeit in der Kellerbibliothek der Akademie. Die meiste Zeit über war es eher frustrierend als fruchtbar, doch konnte er in einigen Werken auch nützliches erlesen. Nützliches, dass es Wert war präziser zu forschen.
Der Arkane wird mit der Gabe das Lied zu spüren und zu beeinflussen geboren. Er ist ebenso im Stande diese Gabe nach und nach zu perfektionieren. Unterschieden wird in zwei Aspekte:
1.Das Wissen/Die Theorie
Um Magie zu wirken muss der Arkane in erster Linie wissen, begreifen, verstehen. Nur wenn er das Lied, seine Strukturen, die Möglichkeiten es zu beeinflussen und seine Eigenheiten kennt, ist er theoretisch im Stande Herr über das zu bleiben, was er in magischer Hinsicht tut.
Baygon hatte nicht alles vergessen, das Wissen dass er sich damals aneignete schlief tief in ihm und das spürte er auch.
Dies galt es zu wecken.
2.Die Handhabung/Die Praxis
Nur zu wissen reicht nicht aus um Applikationen zu wirken. Eine magische Applikation ist ein Prozess der von drei wesentlichen Schritten gestüzt wird.
Der Arkane muss das Wissen abrufen um den Prozessablauf zu kennen und zu wissen wie er auszuführen ist.
Er muss sich nun seiner Konzentration widmen um Kontakt zum Lied aufzunehmen, und seine Vorgänge zu koordinieren.
Anschließend die Harmonie. Hat der Magier seine Applikation beinahe vollendet, muss er sein Wirken in harmonischem Einklang halten um etwa eine Wirkung aufrecht zu erhalten, sich auf ein Ziel konzentrieren zu können, ohne den Prozess zu unterbrechen oder aber um den Effekt der Applikation gegebenenfalls zu verstärken.
Baygon hatte nie ein Problem in der Praxis. Was dies anging war er ein Naturtalent und es ermöglichte ihm auch einen eingehenden Exkurs in die Lehren der Kampfmagie, die bekannter maßen danach strebt, das Wirken von Magie im Affekt, zu perfektionisieren.
Es galt primär das Wissen zurück zu erlangen. Mit jeder Stunde wurde mehr und mehr geweckt. Es kam ihm nicht vor als würde er neu lernen, eher als würde er Altes abrufen....
Doch um sein altes Wissen zu wecken brauchte er mehr als nur Denkanstöße oder Erinnerungshilfen er brauchte obendrein etwas emotionales...
So ging er in sich und fragte sich, was in ihm Leidenschaft weckt.
Ein guter Kampf, ein guter Vers, ein guter Auftritt. Baygon hatte einen Hang zu imposanten Auftritten. Er ging förmlich darin auf.
Ein Vers...ein Vers...
Er nahm Tinte, Feder und ein Pergament zur Hand und schrieb einfach drauf los, was ihm durch den Kopf ging:
"Schlafender Geist von Unheil betäubt,
öffne die Augen so sehr du dich sträubst!
Lös' dich vom Unheil dass dich so sehr lahmt,
ich lasse nicht zu dass du noch verarmst!
Erwecke mit mir und durch mich die Macht,
alte Macht.......aufs neue entfacht!"
Zufrieden mit sich und seiner Poesie nahm er den Sechszeiler und begab sich in die Akademie.
Er dachte sich einen besseren Ort der Macht als den Ritualraum im Keller der Akademie.
Hier würde er es versuchen...zu seine schlummernde Kraft zurück zu erlangen. Eigentlich hat er dort als Discipulus keinen Zutritt, doch als er bei dem Ritual in dem es Reikas und Demoars eigentliche Körper zurück zu erlangen galt konnte er das Kennwort dass diesen Raum versiegelt hören. Dies verschaffte ihm nun unbefugten Zutritt zu dieser Wirkungsstätte. Doch in Gedanken versunken vergaß er die Türe vollends zu schließen und ein jeder konnte eintreten.
Einen Tag darauf besuchte er die Akademie und traf einige Vorkehrungen für sein Experiment.
Er hatte sich einiges ausgedacht über Nacht. So griff er zu einem sauberen Dolch und ließ ihn tief in seiner Handinnenfläche gleiten bis ein Schwall Blut hervorquoll. Aus diesem, seinem Blut zeichnete er nun ein Pentagram, dass seine Vorhaben verstärken sollte. Und was eignete sich besser als sein eigenes Blut....
.....so trat er hinein und griff zu seinem Stab, ehe er die Augen schloss und sich in vollkommene Konzentration begab. Er verharrte eine geschlagene Stunde in dieser Position und nur sein gleichmäßig auf und ab gehender Atem zeugte noch davon dass er wirklich lebte und nicht zu einer Statue erstarrt war. Allmählich waberten von einem jeden Element kleine glühende Funken wie vom Wind gestreichelte Federn in Richtung Pentagram und bildeten um Baygon herum ein ansehnliches Farbenspiel. Nun begann auch das blutgezeichnete Pentagram an leicht auf zu glimmen. In dieser Hochphase der Konzentration und kanalysierter magischer Materie, öffnete Baygon seine Augen plötzlich und sagte in einem Trancezustand seine Zeilen auf, dessen Worte unheilvoll in dem großen Raume widerhallten. Die Elementarteilchen schwirrten um ihn herum und nähertem sich ihm dabei nach und nach, bis sie seinen Körper erreichten, ihn durchfluteten und ihn erschöpft zusammenbrechen ließen. Aller Funkenflug war passe und auch das glimmende Pentagram ward wieder normal.
.......................................................Stille...................................................*schluck*...................
Was war das? An der Pforte zum Ritualraum stand Arenvir, der den Keller betreten hatte wohl um nach den Büchern zu sehen. Sein Augen merk fiel wohl auf die noch leicht geöffnete Tür zu einem verbotenen Raum. Wer würde da nicht neugierig werden.....
Er musste alles mit angesehen haben, war die Tür die er betrat doch offensichtlich hinter ihm zugefallen.
Baygon erlang sein sein Bewusstsein zurück und er richtete sich auf seinen Stab gestützt auf, sah sich im Raum um und fixierte Arenvir.
Er warf ihm einen unheilvollen Blick zu, sprach aber nicht sondern richtete dich mit Hilfe des Stabes zu voller Größe auf und sah in die Handfläche seiner freien Hand. Ein süffisantes schmunzeln huschte über sein Gesicht, ehe er die Augen schloss und in der Hand einen hin und her zuckenden Blitz materialisierte......“Ich bin wieder der alte......“
Sicher seine Macht nahm wieder zu....die Akademie trug den Großteil dazu bei, doch merkte er auch dass nicht alles vergessen war, nicht alles genommen und noch Reste seiner damaligen Stärke vorhanden waren.
Als er dies bemerkte, begann sein Eifer dies genauer zu studieren. Es ging ihm einfach alles zu langsam....er war der vielen Kompromisse überdrüssig und er lenkte seinen ganzen Ehrgeiz auf dieses Projekt. Es musste einfach einen Weg geben das, was noch nicht ganz verloren scheint, wieder zu erwecken.
Er spürte sein eigentliches Potenzial seid jeher. Er wälzte Bücher, besuchte andere Bibliotheken, verbrachte einige Zeit in der Kellerbibliothek der Akademie. Die meiste Zeit über war es eher frustrierend als fruchtbar, doch konnte er in einigen Werken auch nützliches erlesen. Nützliches, dass es Wert war präziser zu forschen.
Der Arkane wird mit der Gabe das Lied zu spüren und zu beeinflussen geboren. Er ist ebenso im Stande diese Gabe nach und nach zu perfektionieren. Unterschieden wird in zwei Aspekte:
1.Das Wissen/Die Theorie
Um Magie zu wirken muss der Arkane in erster Linie wissen, begreifen, verstehen. Nur wenn er das Lied, seine Strukturen, die Möglichkeiten es zu beeinflussen und seine Eigenheiten kennt, ist er theoretisch im Stande Herr über das zu bleiben, was er in magischer Hinsicht tut.
Baygon hatte nicht alles vergessen, das Wissen dass er sich damals aneignete schlief tief in ihm und das spürte er auch.
Dies galt es zu wecken.
2.Die Handhabung/Die Praxis
Nur zu wissen reicht nicht aus um Applikationen zu wirken. Eine magische Applikation ist ein Prozess der von drei wesentlichen Schritten gestüzt wird.
Der Arkane muss das Wissen abrufen um den Prozessablauf zu kennen und zu wissen wie er auszuführen ist.
Er muss sich nun seiner Konzentration widmen um Kontakt zum Lied aufzunehmen, und seine Vorgänge zu koordinieren.
Anschließend die Harmonie. Hat der Magier seine Applikation beinahe vollendet, muss er sein Wirken in harmonischem Einklang halten um etwa eine Wirkung aufrecht zu erhalten, sich auf ein Ziel konzentrieren zu können, ohne den Prozess zu unterbrechen oder aber um den Effekt der Applikation gegebenenfalls zu verstärken.
Baygon hatte nie ein Problem in der Praxis. Was dies anging war er ein Naturtalent und es ermöglichte ihm auch einen eingehenden Exkurs in die Lehren der Kampfmagie, die bekannter maßen danach strebt, das Wirken von Magie im Affekt, zu perfektionisieren.
Es galt primär das Wissen zurück zu erlangen. Mit jeder Stunde wurde mehr und mehr geweckt. Es kam ihm nicht vor als würde er neu lernen, eher als würde er Altes abrufen....
Doch um sein altes Wissen zu wecken brauchte er mehr als nur Denkanstöße oder Erinnerungshilfen er brauchte obendrein etwas emotionales...
So ging er in sich und fragte sich, was in ihm Leidenschaft weckt.
Ein guter Kampf, ein guter Vers, ein guter Auftritt. Baygon hatte einen Hang zu imposanten Auftritten. Er ging förmlich darin auf.
Ein Vers...ein Vers...
Er nahm Tinte, Feder und ein Pergament zur Hand und schrieb einfach drauf los, was ihm durch den Kopf ging:
"Schlafender Geist von Unheil betäubt,
öffne die Augen so sehr du dich sträubst!
Lös' dich vom Unheil dass dich so sehr lahmt,
ich lasse nicht zu dass du noch verarmst!
Erwecke mit mir und durch mich die Macht,
alte Macht.......aufs neue entfacht!"
Zufrieden mit sich und seiner Poesie nahm er den Sechszeiler und begab sich in die Akademie.
Er dachte sich einen besseren Ort der Macht als den Ritualraum im Keller der Akademie.
Hier würde er es versuchen...zu seine schlummernde Kraft zurück zu erlangen. Eigentlich hat er dort als Discipulus keinen Zutritt, doch als er bei dem Ritual in dem es Reikas und Demoars eigentliche Körper zurück zu erlangen galt konnte er das Kennwort dass diesen Raum versiegelt hören. Dies verschaffte ihm nun unbefugten Zutritt zu dieser Wirkungsstätte. Doch in Gedanken versunken vergaß er die Türe vollends zu schließen und ein jeder konnte eintreten.
Einen Tag darauf besuchte er die Akademie und traf einige Vorkehrungen für sein Experiment.
Er hatte sich einiges ausgedacht über Nacht. So griff er zu einem sauberen Dolch und ließ ihn tief in seiner Handinnenfläche gleiten bis ein Schwall Blut hervorquoll. Aus diesem, seinem Blut zeichnete er nun ein Pentagram, dass seine Vorhaben verstärken sollte. Und was eignete sich besser als sein eigenes Blut....
.....so trat er hinein und griff zu seinem Stab, ehe er die Augen schloss und sich in vollkommene Konzentration begab. Er verharrte eine geschlagene Stunde in dieser Position und nur sein gleichmäßig auf und ab gehender Atem zeugte noch davon dass er wirklich lebte und nicht zu einer Statue erstarrt war. Allmählich waberten von einem jeden Element kleine glühende Funken wie vom Wind gestreichelte Federn in Richtung Pentagram und bildeten um Baygon herum ein ansehnliches Farbenspiel. Nun begann auch das blutgezeichnete Pentagram an leicht auf zu glimmen. In dieser Hochphase der Konzentration und kanalysierter magischer Materie, öffnete Baygon seine Augen plötzlich und sagte in einem Trancezustand seine Zeilen auf, dessen Worte unheilvoll in dem großen Raume widerhallten. Die Elementarteilchen schwirrten um ihn herum und nähertem sich ihm dabei nach und nach, bis sie seinen Körper erreichten, ihn durchfluteten und ihn erschöpft zusammenbrechen ließen. Aller Funkenflug war passe und auch das glimmende Pentagram ward wieder normal.
.......................................................Stille...................................................*schluck*...................
Was war das? An der Pforte zum Ritualraum stand Arenvir, der den Keller betreten hatte wohl um nach den Büchern zu sehen. Sein Augen merk fiel wohl auf die noch leicht geöffnete Tür zu einem verbotenen Raum. Wer würde da nicht neugierig werden.....
Er musste alles mit angesehen haben, war die Tür die er betrat doch offensichtlich hinter ihm zugefallen.
Baygon erlang sein sein Bewusstsein zurück und er richtete sich auf seinen Stab gestützt auf, sah sich im Raum um und fixierte Arenvir.
Er warf ihm einen unheilvollen Blick zu, sprach aber nicht sondern richtete dich mit Hilfe des Stabes zu voller Größe auf und sah in die Handfläche seiner freien Hand. Ein süffisantes schmunzeln huschte über sein Gesicht, ehe er die Augen schloss und in der Hand einen hin und her zuckenden Blitz materialisierte......“Ich bin wieder der alte......“