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Ein Schicksal erfüllt sich [Quest für ganz Lameriast]
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 11:08
von Xinthra
- Vorwort -
- Teilnehmen an dieser Quest kann jeder, der gern möchte.
- Wer sich auf welche Seite stellt, sei jedem selbst überlassen.
- Die Teilnahme Gildenfremder Spieler wird das Questergebnis selbst nicht beeinflussen, sondern das RP in der Zeit nach der Quest.
Wir wünschen viel Spaß bei der Quest, ob als Leser oder Spieler.
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 11:09
von Xinthra
Teil 1 - Eine Armee Orks
Orks.. was sind schon Orks? Stinkende, nutzlose Gestalten. Dicke Haut, kein Hirn. Zum sterben geboren.
Seite an Seite kämpften sich die Schwestern durch die Reihen der Dickhäuter, wieder einmal sollte das Fort fallen. Wieso diese Ungetümer immer wieder auftauchten, wieso sie sich immer wieder wehrten, es war unerklärlich, aber sie taten es. Vermutlich wollten sie ihre kümmerlichen Schätze behüten. Doch die waren kaum mehr wert, als die Beute, die sich aus den Taschen der Orks sammeln ließ.
In letzter Zeit waren die Orks jedoch aufmüpfiger, kamen sogar aus dem Fort hinaus und griffen Leute an, die daran vorbei ritten. Sie schienen sich auf etwas vorzubereiten, Vincent hatte jedoch nichts besonderes feststellen können und wenn einer fähig war Dinge zu erspähen, dann wohl er. "Ich habe nichts besonderes gesehen" hatte er bei seinem letzten Besuch auf Festung Sturmwipfel gesagt. Eine ganze Weile ging das nun schon so und fast wäre es zur Normalität übergegangen, die Sorge verflogen...
Blut troff von den Klingen der Schwestern, Die Bögen und Armbrüste angespannt, Pfeile und Bolzen eingelegt, ein geschmetterter Kampfruf. Tya Nyame! Bruchteile von Sekunden braucht es, bis die Füße der Kriegerinnen Staub aufwirbeln. Die Waffen hoch erhoben, stürmen sie auf die nächste Reihe Dickhäuter zu, Geschosse schwirren durch die Luft und graben sich in die grünen Leiber. Gebrüll von schreienden Orks, abgetrennte Gliedmaßen fliegen durch die Luft. Fast wie in Blut gebadet stehen die Schwestern Seite an Seite vor den Leichen der zerstückelten Orks, mit ihren verzerrten Fratzen die sie während ihrem Tod angenommen hatten.
Nichts mehr lebte in diesem Fort, bis auf die Kriegerinnen. Sie durchsuchten wie immer jede Ecke, um das letzte an Beute zu erlangen. Xinthra hörte ein Grunzen hinter sich, vermutlich ein vergessener Ork. Sie wirbelte herum und sah eine dieser Gestalten, sie hatte ihr den Rücken zugewandt und zog etwas hinter sich her. Doch als es den Schatten Xinthras hinter sich bemerkte, rannte es davon. Durch den Felsen? wunderte sich die Kriegerin und folgte dem Ork. Tatsächlich, durch geschickte Täuschung war es ihnen gelungen, den Durchgang zu verbergen, durch den die Orks das Fort immer wieder neu bevölkerten. Während die anderen sich um das Sammeln der Beute kümmern, führt der Pfad Xinthra unter den Berg. Weiter den Spuren des Orks folgend, dringen Geräusche an ihr Ohr wie Hämmer, die auf Metall schlagen. Es müssen viele Hämmer sein, und kaum dass sie das Licht einer Halle erblickt, wird sie dessen gewahr, dass sie sich vor dem Eingang zu einer riesigen Schmiede befindet, in der etwa zwanzig Orks mit schwarzen Schürzen, vor schlichten Essen und Ambossen stehend, Metall bearbeiten. Der Ork, dem sie gefolgt war, rannte durch die Menge, brüllte, und gestikulierte wild in die Richtung aus der sie gekommen war. Die Schmiede beendeten sofort ihre Arbeit, blickten starr zu der Kriegerin, die sich noch im etwa hundert Meter entfernten Halleneingang befand. Der brüllende Ork verschwand in einem weiteren Korridor. Was zum Krathor ist das hier fragte sich Xinthra und die Antwort sollte sie schneller bekommen, als ihr lieb wäre.
Nur Augenblicke später nämlich erschallte aus der Höhle in die der Ork verschwunden war, ein lautes Gebrülle, scheppern und klingen von Metall auf Metall. Wieder kaum einen Moment später sah sie, wie aus verschiedenen Gängen dieser Halle Orks auf sie zutrampelten. Orks mit Rüstungen am Leib, Helmen wie sie nicht üblich aus Knochen, sondern Metall waren. Keulen, eigenartige Schwerter und sogar einfache Schilde. Mindestens fünfzig an der Zahl sammelten sich in dem Raum. Verflucht. Ich muss hier weg! meinte sie und kehrte um. Als sie hörte wie die Orks in der Halle nun auf den Eingang zustürmten, nahm sie die Beine in die Hand. Sie krachte manches mal gegen die Höhlenwand und sah vor sich eine schattige Gestalt. Lauf, Marie! Verschwinde! Orks hinter mir, hunderte! rief sie dieser zu, zog sie herum und beide rannten aus der Höhle heraus. Schwestern, wir müssen hier weg! Eine Orkarmee ist hier im Berg! brüllte sie den andern entgegen. Es dauerte nicht lang, da strömten die ersten Orks aus dem Felsen, und es wurden immer mehr. Sie brüllten wütend, die Waffen erhoben und stürzten auf die Kriegerinnen zu, die ihrerseits den Ausgang des Forts zu erreichen suchten.
Wie durch ein Wunder entkamen alle aus dem Fort, woraus die Orks sie nicht weiter verfolgten. Keuchend und schwitzend machten die Schwestern im Wald nördlich des Forts Rast. Wisst ihr was das zu bedeuten hat? meinte Xinthra in die Runde, eine Antwort lag ihr wohl schon auf den Lippen. Dass die Orks etwas vor haben. nahm ihr Ronya die Antwort aus dem Mund. Vielleicht wollen sie Lameriast erobern warf Marie ein, alle nickten ihr zustimmend zu. Wir sollten Vorbereitungen treffen, denn vermutlich sind wir ihr erstes Ziel ergänzte Tajara. Und wenn wir ihr einziges Ziel sind? Erinnert euch, wir schlachteten sie einst ab, als sie die Akademie angriffen. mahnte Xinthra. Was auch immer, wir werden mindestens eins ihrer Ziele sein. Kehren wir heim, wir haben viel zu tun. sagte Ronya und mit diesen Worten traten die Schwestern ihren Heimweg an, den Blick oftmals hinter sich gerichtet, ob nicht doch ein Ork sie verfolgte.
An diesem Abend war an kein Ausruhen zu denken. Die Palisaden galt es zu wässern, die Pfeilstapel aufzufüllen und die Geschütze vorzubereiten. Für die Tore wurde eigens eine dicke Eisenstange vorbereitet, die den großen Holzriegel ersetzen sollte. Außerdem hatte die Fidanosma ein leicht entzündliches Öl entwickelt, welches sie in rauen Mengen hergestellt hatte, es wurde je eine Flasche dieses Öles an jedem Geschütz platziert. Torina schärfte Waffen und Xinthra verteilte die Wachpläne neu. Ab sofort würde die Festung Sturmwipfel ihrem Namen alle Ehre machen und die oft belächelte Gemeinschaft der Schwestern der Nyame würde beweisen, dass sie wahliche Kregerinnen wären.
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 12:06
von Tajara Nair
Bolzen um Bolzen durchbohrte die Leiber der Orks und ließ sie daniedergehen. Tajara hatte nicht viel Zeit, nachzudenken. Die in Rage geratene Schützin hatte schon Mühe genug, überhaupt noch die Konzentration aufrecht zu erhalten um gut zu zielen. Die Flucht war gelungen.
Der Rückweg zum Lager gestaltete sich als schwierig, emotional betrachtet. Galt es doch die Fassung zu wahren und immer wieder zurückzublicken. Tajara war eingeteilt, den Rücken zu sichern und die Gegend zu durchkämmen. Niemand war ihnen gefolgt! Gut so. Es musste nun Vorsorge getroffen werden. Doch dieser Gedanke breitete sich erst nach und nach in ihrem Kopf aus.
Ongemae Dux - so wurde sie genannt. Sie hatte eine Aufgabe, und die galt es, erfüllt zu werden. Ein Kampf stünde den Schwestern bevor. Und diese Schlacht musste gewonnen werden. Sie rechnete fest damit, dass sie wohl die ersten sein würden. Es lag nahe, war das Lager der Schwestern doch direkt in der Nähe.
Pallisaden bewässern, Geschütze bereitmachen und stets bis an die Zähne bewaffnet - Tajara war bereit für diese Aufgabe. Sie war es immer. Sie verließ immer vollgespickt mit Waffen das Lager - und so würde es auch bleiben, notfalls würde sie gar in ihrer Rüstung schlafen. Wenn es notwendig wäre würde sie gar nicht schlafen.
Blutrausch - ein interessantes Gefühl - Tajara gab sich jenem oft genug hin. Bald wäre es wieder soweit. Doch noch war nicht alles entschieden. Noch nicht.
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 14:46
von Bahlia
Es war nicht normal für Bahlia mit dem Bogen zu töten doch diese Orks hatten ihnen wohl zu sehr zugesetzt. Rücken deckend war sie jedoch immer bei ihren Schwestern dabei. Wenn das Schwert nicht traf sollte ein Pfeil das Ziel niederstrecken. Viele Pfeile trafen ihr Ziel auf dem Rückweg doch nur zusammen gelang es ihnen zu entkommen.
Im Lager wurde der Rücken noch mal an einem rauen Balken gerieben danach ging es brummend weiter an die Schnitzerei. Gutes gelegenes Holz aus dem tiefem Walde wo die Wurzeln stark und zäh sind. Pfeile so hart wie Eisen und so leicht wie Federn sollten die Schwestern unterstützen. Bahlia mochte zwar keine Kriegerin sein die mit dem Schwert um sich schlug aber sie hatte nicht umsonst den Namen die Bärin. Mit ihren dicken Armen konnte sie mit ihrer Kraft unterstützen. Es widerstrebte ihrer Natur sich für den Kampf zu wappnen angesichts des Todes mussten jedoch Taten sprechen. Sie hatte geschworen zu helfen wenn sie gebraucht wird und dies wollte sich mit ihrem Blut auch zahlen.
Das ganze sollte auch ein Beweis ihrer Treue sein. Sie war noch kein volles Mitglied dennoch glaubte sie fest an die Bestimmung der Gefährtinnen. Die Frauen denen niemand etwas sagen konnte, die Frauen die den Wald schützten, die Frauen die zusammen leben oder sterben.
„Es zieht ein Gewitter im Sturmwipfel auf Schwestern“ Brummend gelangten die Worte, mit fester Stimme, hervor.
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 17:12
von Virginja Wolfsmoor
Wie der Wind wirbelte die Klinge umher und zerfetze die Orks, welche sie traf, auch wenn nicht jeder Schlag saß, sodenn lagen doch schon einige auf der Flucht aus dem Lager vor Virginjas Füßen. Einige Sekunden, nach dem sie einen jener Biester zeigte wie es von innen aussah, drehte sie sich um und rannte ihren Schwestern hinter, mit der Angst das niemand zurück geblieben ist.
Nachdem sie der Befürchtung Tajaras gelauscht hat und ihr zustimmt, machte sie sich daran ihr Hab und gut sich, im Falle der Fälle zusammen zu packen. Auch wenn es vielleicht nur eine Vermutung Tajaras war und sie sich vielleicht nicht bewahrheitete, so war sie der festen Meinung das Vorbeugung der beste Schutz ist.
Ebenso half sie ihren SChwestern bei anderen Arbeiten, um so den Schutz der Festung zu gewährleisten.
Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 20:46
von Torina
Torina, verbrachte die Zeit beim Fischen, als der Alarm los ging, den die Schwestern schlugen, sie warf die Angel hinter sich und rannte zu Ihnen. Xin erklärte kurz die Situation und so begab sie sich an die Arbeit. Si ezog ihre Schmiedeschürze aus der Kiste und ihren besten Schmiedehammer und heitzte die Esse ordentlich ein.
Alle Schwestern zu mir rief sie so laut das es durch ganz Sturmwipfel halte.
Die Schwestern kamen zu ihr und die jenigen die gerade nichts mit dem Schutze Sturmwipfels zu tun hatte, legten ihre Waffen auf den Tisch und zogen ihre Rüstungen aus. So bekam nun endlich eine jede Schwester die beste Rüstung die sie herstellen konnte, egal ob eine Jungschwester oder die Älteren, sie verstärkte die Rüstungen an den empfindlichen Stellen, so das sie Sicher sein konnte, das nirgends wo ein Schwert oder ein Pfeil durch die Rüstung dringen konnte. Auch die Helme wurden mir kräftigeren Schanieren versehen so das den Schwestern nur ein kleiner Spalt an den Augen blieben, jedoch genug um dennoch alles zu beobachten.
So wurde bis spät in die Nacht Waffen geschärft, Rüstungen verstärkt, neue Rüstungen ausgegeben. Erschöpft fiel sie spät in der Nacht auf die Bank am Feuer, die Schwestern die gerade keine Wache auf den Türmen schoben, saßen ebenfalls am Feuer. So wurde besprochen wer am morgigen Tage für das Wässern der Palisade zuständig sei, wer wann Wache schiebt und wer es wagen würde wichtige Dinge aus Sturmwipfel zu schaffen, damit diese nicht den Orks sollte es zu einem Angriff kommen in die Hände fallen.
Torina stand auf und ging in den Keller wo sie mehrere Kisten aufstellte indenen die Schwester all das verstauen konnte, was ihnen wichtig war, so das diese weggeschafft werden konnten. Wohin das wußte nur Ronya, Xin und Torina selbst, den den anderen Schwestern war dieser Ort nicht bekannt.
Sie ging wieder ans Feuer und schaute sich um . Schwestern auch diese Aufgabe werden wir meistern. Sollen sie kommen da müssen sie erst an meinem Schmiedehammer vorbei.
So zog sie sich in ihr Haus zurück, den in der heutigen Nacht hatte sie keien Wache und sie wußte das die Schwestern Alarm schlagen würden, wenn sie kommen sollten.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 09:41
von Marye Larou
Auf der wilden Flucht vor der Orkhorde deckte Marye mit ihrer Schwester Tajara den Rückzug ihrer Schwestern, immer wieder huschte sie in Deckung, gab von dort aus mit ihrem selbstgebauten Bogen einige Schüsse auf die nächsten Verfolger ab, die meistens tödlich getroffen zu Boden fielen. Selten brauchte sie mehr als einen Pfeil. Und gleich huschte sie wieder ihren Schwestern nach, im Wald für ihre Schwestern, wie für die Orks fast unsichtbar, wie ein Phantom. Die Orks wußten natürlich daß dort jemand war, ihre Schützen schickten ganze Pfeilhagel in die Richtung, in der sie Marye vermuteten.
Doch trafen sie nie und Marye konnte sich ein Kichern nicht verkneifen, huschte aber sofort wieder weiter, da ein Pfeilhagel ihr zeigte, daß sie damit ihre Position verraten hatte.
Daß die Orks sich nun auf sie konzentrierten, gab ihren Schwestern Luft, sie konnten unbehelligt zum Dorf zurück, Marye spielte noch ein Weilchen Katz und Maus mit ihnen, führte sie in die Richtung Eisenwart.
Sie grinst kurz bei dem Gedanken, daß sich die Eisenwartler mit den Orks rumschlagen müßten, dann huschte sie zum Dorf zurück und erstattete Ronya ihren Bericht.
Daraufhin begab sie sich an ihre vielen Pflichten, Pfeile und Bolzen mußten geschitzt werden, doch das sollten andere machen, sie gab die Anweisung an die Entraa weiter, begab sich dann gleich wieder außerhalb des Lagers. Sie war die Sonyame Akuvatria. Ihre Aufgabe war es die Gegner auszuspähen und jede Bewegung der Orks zu melden. So mancher Ork-Kundschafter der zu neugierig war und sich sehen ließ, fiel ihren Pfeilen zum Opfer. Marye verfehlte ihr Opfer so gut wie nie und viele ihrer Schüsse waren tödlich. Doch die Anzahl der Orks, war schier unermesslich und Marye kamen Zweifel ob sie einem konzentriertem Ansturm der Orks standhalten konnten. So setze sie sich mit Xin zusammen und schlug ihr vor, Briefe an alle Gemeinschaften auf Lameriast zu schicken. Die Gefahr der Orkhorde, bedrohte auch diese, auch wenn die Gefährtinnen sicherlich erstes Angriffsziel sein würden.
Sie selber ließ von Xin noch ein Schreiben für die Gemeinschaft der Waldgeister und der Waldläufer um Fuchs und Wolf aufsetzen und übergab diese einem Boten in Neuhaven.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 12:54
von Ronya Sotan
Während dessen :
1. Kundschafter
Die Nachricht traf sie aus heiterem Himmel.
Man rechnete immer nur mit angriffen aus Gerimor, ja man plante sogar ein sich eines Tages gegen Tiefländer verteidigen zu müssen, doch mit Hunderten oder vielleicht sogar Tausenden Orks, darauf war hier niemand vorbereitet.
Oft saßen die Schwestern abends am Lagerfeuer und oft sprach man auch über ungelüftete Geheimnisse der Insel.
Längts war nicht klar wer noch alles auf der Insel lebte oder was gar aus den einstigen Bewohnern geworden war, deren verlassene Hütten man damals vorfand.
Vielleicht war dies die Ursache ?
Vielleicht war diese Entdeckung genau das wonach man so lange suchte, die Antwort auf viele der offenen fragen.
Während Ronya darüber nach dachte und versuchte sich einen Reim drauf zu machen, begann im Dorf geschäftiges treiben.
Die Gemeinschaft machte sich selbst alle Ehre.
Niemand musste Anweisungengeben oder gar nach Kasernenart, Befehle erteilen.
Jeder kannte seine Aufgabe und jeder wusste wo sein Platz war.
Fast stolz beobachtete die Führerin dieser Gemeinschaft wie alle, einem Bienenschwarm gleich, die verteidigung des Dorfes vorbereitete.
Irgendwie fühlte Ronya sich nutzlos und beschloss das zu tun was sie am besten konnte.
Sie würde sich die Sache selber ansehen.
Sie wollte sich ein Bild davon machen, wie groß die Bedrohung Tatsache war und ob es wirklich genügte, was die Kriegerinnen zur Verteidigung des Dorfes taten oder ob noch andere Dinge notwendig waren, die Feste Sturmwipfel vor dem niedergang zu bewahren.
Sie wusste, einige der Schwestern neigten oft dazu zu übertreiben, doch sie wusste auch das Xinthra zu eben jenen nicht gehörte.
Wenn sie nervös wurde, dann musste die Sache warscheinlich noch schlimmer sein.
Eilig griff sie nur zu einem Schwert, zwei Dolchen bestieg in leichten Leder ihr Pferd und rief Tajara und Virginja zu sich.
" Ihr begleitet mich."
Wies sie die beiden an.
" zieht euch leichte Kleidung an und nehmt nur notwendige Waffen mit, wir reiten nach Süden, folgen dem Unholdweg und machen uns aus dieser Richtung ein Bild von der Lage. "
Die Zwei nickten und nach wenigen Augenblicken, sprengten drei Reiterinnen aus der Festung und verschwanden gen Süden.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 13:35
von Siobhan Dandreon
Eigentlich wollte sie nur von den Geisterstadt im Berg wieder zurück zu ihrer Höhle, als der Wind ihr schon den Gestank eines dieser scheusslichen Monster in die Nase wehte. Schnell hatte sie sich versteckt und wartete mit ihrem Bogen im Anschlag auf das Wesen, was da so stank.
Und schon konnte sie ihn auch grunzen und schnauben hören. Ihr grosser wölfischer Begleiter hatte sich ein wenig von ihr entfernt und war zwischen Farnen verschwunden. Sie zielte auf die Geräusche, und aus dem Dickicht heraus kam ein dicker Eber gerannt.
Doch das war nicht ihr anvisiertes Ziel, sie richtete den Bogen ein wenig höher und schoss knapp über das Borstentier hinweg in das Gestrüpp hinein.
Ein grässliches Aufheulen, ein schnaubendes Stöhnen, dann knacksten Zweige und Äste und der Boden vibrierte ein wenig unter dem Aufprall des Ogers.
Eines war ihr bewusst, hier im Wald hatten diese Kreaturen nichts verloren, und so pirschte sie weiter durch den Wald, auf der Jagd nach Ogern, Orken und anderen Monstrositäten.
Erst spät am Tag ihre Pfeile waren fast zur Neige, und der grosse grauschnäuzige Wolf hatte ein blutbesudeltes Fell, da schien ein wenig Ruhe eingekehrt zu sein, denn sie roch und hörte nichts mehr, sie war ja auch schon fast bei der Eisenburg angekommen. Ungesehen schlüpfte sie in ihre Höhle, ein großer Wolf landet auf leisen Pfoten direkt neben ihr.
Hier schlummerten Beide erschöpft aber sicher.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 18:03
von Virginja Wolfsmoor
Als sie den Befehl Ronyas vernahm, lies sie ihre vorherige Arbeit liegen und machte sich mit eiligem Schritt in ihr Zimmer. Dort angekommen tog sie sich ebenso wie ihrer oberste Schwester eine leichte lederne Rüstung an. Mit wenigen Handgriffen hatte sie sich ein Schwert umgeschnallt und noch einige Bandagen in einer kleinen Gürteltasche verstaut.
Sie verließ ihre Räume und hinter hier hörte man, wie die Tür ins Schloss viel.
Einige Schritte weiter sattelte sie ihr Pferd und schwang sich gekonnt auf jenes hinauf. Sie zügelte es in Richtung des Tores, vor dem schon breits Ronya und Tajara warteten. Noch kurz ging ihr Blick zurück ins Lager, dort hin wo die Schwestern mit unglaublichen Eifer alles für eine vielleicht bevorstehenden SChlacht gegen das Ungetüm vorbereiteten...
Würde ein Angriff jener Orks, Trolle und wer weiß noch was dort lauert der Festung standhalten...sie nickte entschlossen jenes zu verwirklichen und ballte ihre Fäuste, worauf man Leder knirschen hören mag.
"Dann lasst uns losreiten"....sagte sie mit ernster Mimik und nickte beiden zu.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 20:25
von Tajara Nair
Zwei Dolche verschwanden in einer Schiene ihrer Armschoner - zwei Giftnadeln direkt daneben - ihr Arm war zur Waffenkammer geworden. Eilig schnallte sie den Umhang zu in dem sich ein kleines Würgeseil verborgen befand. Links und rechts ihrer Stiefel befanden sich kleine Halfter mit Dolchen. Den Waffengürtel, bespickt mit Messern und anderem nützlichen Krempel ließ sie zurück - ebenso wie den Wurfspeer. Stattdessen griff sie nach ihrem Kompositbogen. Sie war lei ccht aber ausreichend bewaffnet. Nun musste sich zeigen, was es brachte.
Tajara bestieg ihr Pferd und blickte eilig gen Ronya und Virginja - ein knappes Nicken. Die Ongemae Dux musste stets die Augen offenhalten. "Wir passen auf uns auf", meinte sie ruhig gen Xinthra, die knapp nickte. Jeder wusste wohl genau was er zu tun hatte.
Und so preschte sie den beiden anderen Reitern auch voraus, um die Gegend zu sondieren. Sie würde sich nie außer Sichtweite der Beiden aufhalten, jedoch weit genug um voraussehen zu können. Sollte sich ihr jemand in den Weg stellen, würde sie sich zu wehren wissen.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 20:48
von Ronya Sotan
2. Kundschafter
2.1. Die ersten Erkenntnisse
Der Unholdweg, wie ihn die Lameriaster Einheimischen nannten, war erstaunlich ruhig.
Nicht das es hier sonst vor leben wimmelte doch man konnte normalerweise die Augenpaare der Oger und Zweiköpfe spüren, die hier auf gar zu unvorsichtigen Abenteurern lagen.
Doch heute schien es irgendwie stiller als sonst zu sein.
Ronya sagte jedoch nichts um die anderen nicht zu sehr zu beunruhigen, sie würden es selber merken, doch es war besser als wenn sie zusätzliche nervosität sähte.
Nach einiger Zeit erreichten die Kriegerinnen die alte Taverne am Strand.
Sie beschlossen die Pferde hier unterzustellen und sich zu Fuß in Richtung der Orkfeste zu bewegen.
Dies hatte zum einen den vorteil das sie sich lautloser bewegen konnten und zum anderen, konnten sie sich dicht am Gebirgsfuss halten.
Man würde sie also von ferne nicht sehen.
So zumindest die Hoffnung.
Die Räuberbande die Ihr Lager unweit am Meer aufgeschlagen hatte, lies man einfach in Ruhe.
Blos keine aufmerksammkeit auf sich ziehen.
Doch selbst die Räuber schienen nervös.
Sie hatten kein Feuer entfacht und standen schwer bewaffnet in Ihrem kleinen Lager.
Doch ihr Blick schien wachsam gem Norden, richtung orkfeste zu liegen.
Ob auch sie etwas gesehen hatten ?
Etwa 50 meter von der Orkfeste entfernt, gab Ronya ein zeichen.
Virginja sollte nach vorne robben und Tajara sollte ihr mit dem Bogen Deckung geben.
Sie selber würde sich auf die gegenüberliegende Seite schlagen um den Eingang der Feste zu überschauen.
Alles ruhig, das waren Ronyas erste Eindrücke.
Auch Virginja gab nach einer weile ein Zeichen, das nichts zu sehen war.
Anch einer weile waren alle drei wieder vereint und schauten sich gegenseitig fragend an.
" Nichts aber auch gar nichts " Meinte Virginja.
" Bei mir auch nichts, nur die üblichen posten. . . . . . . " Ronya wurde jä unterbrochen durch lautes gebrülle und waffengeklirre.
Von hinten stürmten ein gutes halbes dutzend orks heran.
Von der Meeresseite waren 2 Posten aus dem Lager der Banditen zu sehen die sich ebenfalls schnell näherten.
Was passierte hier ?
`Machten die gemeinsamme Sache ?
Diese frage wurde beantwortet, schneller als den dreien lieb war.
Einer der Orks wandte sich zu den beiden Männern, warf eine Axt und brachte sein Ziel zu boden.
" Schwestern wir helfen dem Mann und dann brechen wir durch zu unseren Pferden ! "
Brachte Ronya noch hervor da war der Erste ork auch schon nur noch wenige Meter entfernt.
Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 23:33
von Xinthra
2.2 Ein Dörfchen wird zur Festung
Die Arbeiten liefen auf Hochtouren, allmählich fertigten einige Schwestern Gestelle aus Holz an, auf welche Schilde gebunden werden sollten. Schilde, die Torina vor langer Zeit aus Eisen gefertigt hatte und bislang keine Verwendung dafür gefunden wurde. Nun sollten sie als Geschoßabschirmung auf dem Torhaus dienen, genug Abstand dazwischen für die Armbrustgeschütze um die Fläche vor dem Haupttor mit Bolzen einzudecken.
Die Palisaden waren schon bei der Planung der Festung mit doppelter Stärke geplant worden. Hinter der dünnen aber harten Außenwand befanden sich dahinter Stammwände, so dick wie jene aus dem Hausbau. Der Zwischenraum war mit Lehmputz ausgefüllt worden der es Feuer schwer machen sollte, gleich beide Wände zu entzünden. Im Gegenteil sogar sollte der Lehmputz durch das Feuer hart werden und eine Steinhaut über die Stämme bilden.
Ronya, Tajara und Virginja trafen sich vor dem Tor, die Schwestern hielten nur kurz inne um zu den dreien zu blicken, bevor sie ihrem Tun wieder nachgingen. Nyame mit euch meinte Xinthra leise, bevor die drei hinter dem Berg verschwanden. Sie sagten nicht, wohin es ginge, doch dort entlang konnte es nur ein Weg sein. Es würde sich zeigen, mit welchen Informationen sie zurück kehrten.
Nachdem das Torhaus verstärkt und befestigt war, begaben sich einige Schwestern daran, den Efeu von der Palisade zu entfernen. Mit Sensen, Äxten und Hellebarden kratzen sie die widerspenstigen Rankenpflanzen vom Holz. Sie könnten daran hochklettern. Das dürfen wir nicht zulassen meinte sie zu Marie, die sich Eingangs dagegen sträubte.
Torina indeß stellte Metallbecken her, Becken zu füllen mit heißen Kohlen oder siedendem Öl, das man auf die Angreifer stürzen könnte. Eine Kiste wurde vorbereitet, um große Mengen Pfeile und Bolzen, Bandagen und Wurfspeere nahe des Tores bereit zu stellen. Die Nebentore wurden von Unrat befreit, Gebüsch entfernt und es wurde probiert, ob sich die Tore noch öffneten.
Die Nacht brach herein, bald wurde es zu dunkel um noch weiter zu arbeiten. So trafen sich die Schwestern im Feuerhaus und machten sich über Aleanas vorbereitete Speisen her. Diese Einigkeit, diese Gemeinschaft, sie zeigte wieder einmal dass sie wert war, alles zu geben. Dieses Vertrauen und dass alles einfach funktionierte, ohne Diskussionen, ohne Probleme. Das war es, was sie von anderen Gemeinschaften unterschied.
Schwestern, hört mir zu. Egal wie die nächsten Tage verlaufen, sie werden kein Zuckerschlecken sein. Wären wir Frauchen hinter dem Herd, wären wir nicht hier. Wir würden davon laufen. Doch wir sind anders. Wir sind die Schwestern der Nyame. Wir sind Kriegerinnen. Wir werden kämpfen! Einen Moment, den Xinthra dazu nutzt, ihren Speer aus der Halterung zu ziehen und in den Himmel zu recken. Tya Nyame! rief sie dann, alle stimmten ein. Wieder und wieder senkte sie den Speer und riß ihn wieder empor, jedes mal rief sie den Kampfschrei. Nach dem fünften Mal dann senkte sie den Speer wieder und fügte hinzu Denn wir sind Sonyame. Die stolzen Gesichter der Schwestern ließen sie Lächeln.
Bevor die Schwestern nun entweder ihre Posten einnahmen oder im Schlafsaal ihre Ruhe suchten, kehrten die drei Kundschafter heim. Was habt ihr herausgefunden? fragte Xinthra diese und ging auf die drei zu.
Verfasst: Mittwoch 27. Februar 2008, 07:29
von Tajara Nair
Wie es in Kämpfen in der Regel üblich war gewann - oder behielt irgendwo ganz hinten, die Schützin die Beherrschung. Der erste Ork war für Ronya - der nächste jedoch war einige Schritt weiter hinten - und weiter kam er durch die Wucht eines Pfeils auch nicht. Und dann war Virginja bereits dort 7und schwang ihre Waffe. Die Anführerin und die Kriegerin führten ihre Waffen während Tajhara recht flink Pfeil um Pfeil spannte und diesen in Richtung der Angreifer abschoss. Sie hatten keine Chance - weil den Orks das Überraschungsmoment durch Vorsicht verwährt wurde.
Als es nach einigen Minuten endlich vorbei war sammelte Tajara die Pfeile aus den Leibern der Toten. Maqn musste erst zu Atem kommen.
"Damit hatten wir ja gerechnet", keuchte Tajara. "Wir wussten dass sie das versuchen würden. Oder es war nur eine Finte um unsere Kampfkraft zu testen. Andererseits... Orks sind nicht für ihre Taktik bekannt. Die Menge macht's, nicht die Strategie. So gehen die immer vor. Vermutlich sollte das nur ein Versauch sein...?" Tajara äußerte ihre Überlegungen gen Ronya laut.
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Als man beschloss endlich zurückzukehren sah man gewisse Dinge deutlicher. Xinthra, die nicht müßig gewesen war fragte die 3 augenblicklich, was denn nun los wäre. Tajara erklärte es ihr in einfachen Sätzen. "!Die Schweinsschnauzen meinen, sie könnten uns veräppeln, ne? Aber da ham' se sich geschnitten. Im wahrsten Sinne des Wortes, ne Ronya?"
Zum ersten Mal an diesem Tag konnte Tajara sogar lachen.
Verfasst: Mittwoch 27. Februar 2008, 15:03
von Virginja Wolfsmoor
Die Klinge fuhr nieder und eines der Gliedmaßen des Orks viel auf den Boden und ein fürchterliches Gejaul war zu hören, als der Arm mit einem dunpfen Geräusch auf den Boden viel. Das Blut spritzte wie ein Fontäne stoßweise aus dem Arm und bedreckte die Lederrüstung von ihr.
Sie blickte neben sich und sah wie Ronya ebenso einige Orks mit dem Schwert niederstrekcte.
Neben ihr sausten nur wenige Meter entfernt einige Pfeile zielsicher vorbei und bohrten sich in die Köpfe und Leiber der hinteren Orkreihen.
Sodenn sie alle Orks welche sie angriffen niederstreckten, machte sie sich auf den Rückweg. Einige Orks flohen, ehe sie von den Schwestern zum Fall gebracht wurden. Jene waren klein und zierlicher als die anderen...wohl waren es Kundsschafter und Späher, die Bericht abegeben sollten, wie der Übergriff verlief.
Auf ihren Pferden ritten sie durch das Tor der Festung und brichteten von ihren Ereignissen, welche sich im Orklager abspielten.