Auch Krath'orie können Bluten....
Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2008, 17:36
Die Nacht über hatte er im Kloster verbracht. Das Gespräch mit Hochwürden Mercandis hatte ihn aufgewühlt.
Alte Wunden aufgerissen, die Erinnerung an die Woche bei den Krath’ori wieder aufleben. Das Grauen in sich wieder fühlbar werden lassen.
Der Baum ... der Baum des Lichtes gab ihm wieder einmal die Ruhe die er braucht, die er suchte. Wie so oft wenn er hier war und betete.
Am frühen Morgen war er dann gen Varuna geritten.
In Gedanken schon beim wohlverdienten Früstück, als das blasse Gesicht und das winken der Torwache ihn innehalten und schneller reiten ließ.
„Ist etwas vorgefa...“ weiter kam er nicht da der Mann schon lossprudelte.
„Diese berobte Gestalt... wie damals ... gruselig, sie ist gen Friedhof...“
Alles in ihm spannte sich an.
Nicht nur der Unwille das hier ein Gardist stand der wohl schlotternd kaum noch die Hellebarde zu halten vermochte, geschweige denn einmal seine Kameraden bescheid geben, das man diese Person festnahm. Nein er stand noch immer unbewegt da und in Rafael wuchs die Wut über ihn, wie das kaum unterdrückbare Gefühl sein Pferd zu wenden, um im halsbrecherischem Tempo DER GESTALT, von der er zu wissen glaubte wer sie war, nach zu hetzen.
„Holt Verstärkung!“ befahlt er seltsam Kühl, bevor er das Pferd wendete, und das Schwert ziehend gen Friedhof ritt.
„Dieses mal kriege ich dich.“ Wispernd zu sich selber während er, am Friedhof angekommen, vom Pferd stieg und es anband.
Die Sonne mochte gerade aufgegangen sein, und tauchte den Heiligen .. oder unheiligen Ort, in ein Dunkles Grau und gab ihm somit nicht gerade ein einladendes Wesen.
Aber Rafael interessierte das nicht. Alle Sinne gespannt, betrat er den Friedhof, dessen Stille in sofort umfing, wie ein warmes verlockendes Tuch, das nur von dem Ernst der Dinge ablenken wollte.
War sie hier?
Natürlich war sie ... schrie es fast in ihm und er wirbelte erschreckt herum, als auf einmal ein Brüllen von dem Kleinen Häuschen, das der Eingang zur Gruft war, erklang.
Irgend etwas Großes, Starkes, ließ das Dach erbeben.
Seine Nackenhaare stellten sich auf. „Temora mit uns.“ Entfuhr es ihm und er sprang gen der Tür um diese irgendwie zu verriegeln.
Doch egal was dort drinnen war, es schien nicht hinaus zu wollen, doch das Brüllen war unüberhörbar.
Unüberhörbar wie die Stimmen die auf einmal um ihn herum waren.
„Wir sind da um dich herum du bist unser Schüler und Opfer für alle Zeit!“
Er warf sich wie gehetzt herum.
War sie hinter ihm?
Das Schwert fest in der Hand trat er rücklings bis die Tür ihm den Weg versperrte.
Wo bei allen .... blieb die Verstärkung.
Ein Heiseres Kichern war nun zu hören.
Ihm, nur zu gut bekannt. Sie schon wieder! Wie immer, wie geahnt war sie es die ihm spottete, mit ihm spielte.
„KOMM RAUS!!!“ brüllte er mit all dem hilflosen Zorn der in ihm aufstieg,
„Du wirst mir immer gehören mein kleiner Schüler der glaubt mich zu jagen!“ bekam er als Antwort, und er wusste das sie Recht hatte. Wann immer er auf ihrer Spur war, war sie es die ihn längst erwartete, um ihr böses Spiel mit ihm zu treiben.
Seine Wut wuchs.
Die Fingerknöchel der Hand die um den Griff des Schwertes lag, traten langsam weiß hervor, so fest umschloss er die Waffe.
„ZEIG DICH EINFACH!!“ *brüllte er von Wut getrieben. „Mein Schwert wird dir schon zeigen wie sehr ich mich immer Freue dich zu treffen!!! ZEIG DICH!!!“
„Magst du mir schon nicht dienen oder dem Herrn, dem Panther dienst du wirklich gut!
Vermochte er erneut ihre Stimme zu vernehmen, um ihn? In seinem Kopf? Vor ihm?
Er konnte es nicht sagen wusste es nicht, wusste nur das seine Wut unangemessen war doch nichts was er zu verhindern vermochte, noch wollte.
Das Brüllen vor ihm verschwand und er riss die Tür auf, stürmte hinein doch der Raum um die Treppe war leer.
„Ich diene Temora, meine Seele gehört alleine ihr?!“ brüllte er und fügte brüllend hinzu.
„WO BIST DU!!“
„Überall, doch du wirst mich nie bekommen.“
Konnte er vernehmen, bevor er einen Luftzug in seinem Rücken spürte. Sich noch umdrehend, vermochte er dem Schlag nicht aus zu weichen der ihn traf.
Der Stab feste in seinem Rücken so das er strauchelte, die Treppe zu nah, so das er hinab stürzte.
Schmerzvoll, doch jene Schmerzen im Augenblick des Schreckens, des Zornes kaum spürend kam er erneut hoch, laut brüllend.
„KOMM HER! VERDAMMT ZEIG DICH!!!“
Und sie zeigte sich. Kam die Treppe herab das Gesicht wie immer hinter einer Maske verbergend, doch noch bevor er das Schwert gegen sie erheben konnte, rief sie einen ihrer Geschöpfe, ein Untoter der sich auf ihn stürzte, ihn aufhielt.
Während sie einen weitern der Geschöpfe rief, eines der Knochengerippe, ausgestattet mit Schwert und Schild das sich wie schützend vor seine Meisterin stellte, während Rafael die Seele des ersten Geschöpfes erlöste.
„Wie schön du meine Lehren doch annimmst, treibt es dich erst nun zum Panther und wenn er deiner genug hat, zu meinem Herrn, doch niemals zu Temora.“
Erklärte die Frau die er mehr als alles andre hasste ihm mit ruhiger Stimme.
„Temora ist in meinem Herzen, in meiner Seele. ich handle nach ihren Tugenden.. und ein wenig ... Zorn hat noch niemanden geschadet“ spuckt er fast aus einen Weg an dem Skelett vorbeisuchend um an die Krath’ori heran zu kommen. „Seht es so, ich habe hier einen Weg euch sehr schnell zu eurem Meister zu schicken.“
Meinte er fast schon ein wenig zynisch
Und sie antwortete ihm genauso.
Ein Wort gab das Andere,
Bis seine Gegnerin, den Rückweg suchend ihm das Skelett entgegenschickte.
Rafael konnte sehen wie die Rauchschwaden sie umgaben.
Sie würde ihm entkommen erneut entkommen.
NEIN... diesmal nicht
Mit der Kraft hilfloser Wut, warf er sich seinem Gegner, das Schild voran entgegen, so das jener aus der Bahn geworfen wurde, und anstatt sich weiter um ihn zu kümmern, versuchte Rafael die Frau zu erreichen.
Nichts anderes existierte im Moment mehr für ihn als das Begehr sie zu erreichen, ihre Flucht zu verhindern, und mit einem mächtigen Schlag ließ er das Schwert in den Nebel hineinstoßen.
Ein Aufschrei ... sein Lohn.
Er spürte wie sein Schwert sie erfasste, durch ihr Fleisch schnitt.
Er sah wie sich das Blut auf dem Boden bilden, und mit wildem Aufschrei des Triumphes wollte er erneut das Schwert erheben , doch da war schon das Skelett wieder an ihm dran und griff ihn an.
Abgelenkt von seiner Freundin musste er sich erst um diese Gefahr kümmern und vermochte nicht zu verhindern das sie an ihm vorbei kam, ohne das er ihr folgen konnte.
Schon war das Skelett vor ihm zerstört, schien sich die Erde auf zu tun und Klauen kamen hervor griffen nach ihm, so das er lang hinschlug, noch bevor er ihr weiter folgen konnte.
„NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN“ brüllend, Grauen abwechseln mit Zorn um sich schlagend, kam er schließlich frei und folgte der Blutspur die direkt vor einer Wand endete.
Voller Wut und mit einem brüllenden zornigen Aufschrei schlug er mit der Hand gegen die Wand.
Entkommen!
Erneut war sie ihm entkommen.
Aber dieses mal hatte er ihr weh tun können.
Er hoffte .. Sehr weh.
Sein Blick in diesem Moment war wie irre vor Zorn und so wirbelte er immer noch alle Sinne gespannt herum als er Geräusche aus einem der Keller hörte.
Sofort, die Hoffnung auf ein erneutes Treffen, ließen ihn hinübereilen, wo eine Gestalt. Eine Maske tragend ihm irritiert entgegensah als er ihm, nun schon fast heiser, entgegenbrüllte.
„MASKE AB!! LOS VERDAMMT! MASKE AB! DU DIENST IHM!! Oder DU BIST DU GAR SIE????“
Im Grunde wusste, ahnte er das er sich in diesem Moment absolut vergallopierte, besonders als jener Mann nun verdattert die Maske abnahm. „Wett sej los?“ kam es sofort verdattert.
„Wett zur dreymoa verfluchtn Seeschlange!?
Ick dien jarkeenem, nur mi selbst un eyn Sie sej ick och nech.
wett zur Seeschlange heste denne fr een Problem!? Hier ist iemand aua de verfluchtn Untodn.“
Verfluchte Untote .... brauchte er noch mehr Beweise?
So gut er es konnte entschuldigte Rafael sich bevor er immer noch sichtlich mitgenommen, sich umdrehte und zurück ging.
Die geforderte Verstärkung ... war inzwischen eingetroffen...
Jetzt ....
Rafael machte sich nicht mehr die Mühe herum zu brüllen, obwohl ihm gerade genau danach zu Mute war.
Wie er am Ende wirklich wieder ins Schloss zurückgekommen war, mochte er nicht einmal wirklich zu sagen, erst als Adrian vor ihm stand, und ihn irritiert, ob des immer noch blutigen Schwertes in seiner Hand, anblickte, kam er zu sich.
„Hältst du es für angemessen so herumzulaufen?“ fragte er ihn mit hochgezogener Braue,
und Rafael schien erst jetzt zu bemerken das er das Schwert noch immer noch in der Hand hielt, als wäre es für ihn eine Trophae. Ein Zeugnis dafür das auch Krath’orie bluten konnten.
„Nein ... ja... nein natürlich nicht.“ Murmelte er durcheinander aber vor allem heiser bevor er dem Grafen den Umstand seines Morgendlichen Auftretens berichtete.
Der Graf empfahl ihm das Schwert zu säubern bevor noch jemand auf dumme Gedanken kam, doch gerade ausgesprochen war es ach schon zu spät, als Sarina, bekannt für ihre... ausdruckstarke ... schrille Stimme ihr gellendes Kreischen anhob.
Gerade die Treppe herabgestiegen mochte der Anblick, den Rafael vor Adrian bot, wohl doch etwas zuviel für die ach so nervenstarke Frau sein.
Während Rafael noch die Freie Hand an sein Ohr drückte, ging der Graf schon auf sie zu, fasste sie bei den Schultern und schüttelte sie. „Denkt ihr denn die Wachen stehen hier so tatenlos herum wenn er gegen mich vorginge?“ brüllte er sie an, während Rafael die Garditen mit erbosten Blick betitelte, die sich krampfhaft bemühten nicht ihre Heiterkeit anmerken zu lassen.
Die großen Kuhaugen mit denen Serina zwischen ihm und den Grafen umheblickte beachtete er nicht, als er dann einfach an ihr hinauf ging um sich zu säubern.
Heiser .. war er Stunden später noch ... und fast taub.
Alte Wunden aufgerissen, die Erinnerung an die Woche bei den Krath’ori wieder aufleben. Das Grauen in sich wieder fühlbar werden lassen.
Der Baum ... der Baum des Lichtes gab ihm wieder einmal die Ruhe die er braucht, die er suchte. Wie so oft wenn er hier war und betete.
Am frühen Morgen war er dann gen Varuna geritten.
In Gedanken schon beim wohlverdienten Früstück, als das blasse Gesicht und das winken der Torwache ihn innehalten und schneller reiten ließ.
„Ist etwas vorgefa...“ weiter kam er nicht da der Mann schon lossprudelte.
„Diese berobte Gestalt... wie damals ... gruselig, sie ist gen Friedhof...“
Alles in ihm spannte sich an.
Nicht nur der Unwille das hier ein Gardist stand der wohl schlotternd kaum noch die Hellebarde zu halten vermochte, geschweige denn einmal seine Kameraden bescheid geben, das man diese Person festnahm. Nein er stand noch immer unbewegt da und in Rafael wuchs die Wut über ihn, wie das kaum unterdrückbare Gefühl sein Pferd zu wenden, um im halsbrecherischem Tempo DER GESTALT, von der er zu wissen glaubte wer sie war, nach zu hetzen.
„Holt Verstärkung!“ befahlt er seltsam Kühl, bevor er das Pferd wendete, und das Schwert ziehend gen Friedhof ritt.
„Dieses mal kriege ich dich.“ Wispernd zu sich selber während er, am Friedhof angekommen, vom Pferd stieg und es anband.
Die Sonne mochte gerade aufgegangen sein, und tauchte den Heiligen .. oder unheiligen Ort, in ein Dunkles Grau und gab ihm somit nicht gerade ein einladendes Wesen.
Aber Rafael interessierte das nicht. Alle Sinne gespannt, betrat er den Friedhof, dessen Stille in sofort umfing, wie ein warmes verlockendes Tuch, das nur von dem Ernst der Dinge ablenken wollte.
War sie hier?
Natürlich war sie ... schrie es fast in ihm und er wirbelte erschreckt herum, als auf einmal ein Brüllen von dem Kleinen Häuschen, das der Eingang zur Gruft war, erklang.
Irgend etwas Großes, Starkes, ließ das Dach erbeben.
Seine Nackenhaare stellten sich auf. „Temora mit uns.“ Entfuhr es ihm und er sprang gen der Tür um diese irgendwie zu verriegeln.
Doch egal was dort drinnen war, es schien nicht hinaus zu wollen, doch das Brüllen war unüberhörbar.
Unüberhörbar wie die Stimmen die auf einmal um ihn herum waren.
„Wir sind da um dich herum du bist unser Schüler und Opfer für alle Zeit!“
Er warf sich wie gehetzt herum.
War sie hinter ihm?
Das Schwert fest in der Hand trat er rücklings bis die Tür ihm den Weg versperrte.
Wo bei allen .... blieb die Verstärkung.
Ein Heiseres Kichern war nun zu hören.
Ihm, nur zu gut bekannt. Sie schon wieder! Wie immer, wie geahnt war sie es die ihm spottete, mit ihm spielte.
„KOMM RAUS!!!“ brüllte er mit all dem hilflosen Zorn der in ihm aufstieg,
„Du wirst mir immer gehören mein kleiner Schüler der glaubt mich zu jagen!“ bekam er als Antwort, und er wusste das sie Recht hatte. Wann immer er auf ihrer Spur war, war sie es die ihn längst erwartete, um ihr böses Spiel mit ihm zu treiben.
Seine Wut wuchs.
Die Fingerknöchel der Hand die um den Griff des Schwertes lag, traten langsam weiß hervor, so fest umschloss er die Waffe.
„ZEIG DICH EINFACH!!“ *brüllte er von Wut getrieben. „Mein Schwert wird dir schon zeigen wie sehr ich mich immer Freue dich zu treffen!!! ZEIG DICH!!!“
„Magst du mir schon nicht dienen oder dem Herrn, dem Panther dienst du wirklich gut!
Vermochte er erneut ihre Stimme zu vernehmen, um ihn? In seinem Kopf? Vor ihm?
Er konnte es nicht sagen wusste es nicht, wusste nur das seine Wut unangemessen war doch nichts was er zu verhindern vermochte, noch wollte.
Das Brüllen vor ihm verschwand und er riss die Tür auf, stürmte hinein doch der Raum um die Treppe war leer.
„Ich diene Temora, meine Seele gehört alleine ihr?!“ brüllte er und fügte brüllend hinzu.
„WO BIST DU!!“
„Überall, doch du wirst mich nie bekommen.“
Konnte er vernehmen, bevor er einen Luftzug in seinem Rücken spürte. Sich noch umdrehend, vermochte er dem Schlag nicht aus zu weichen der ihn traf.
Der Stab feste in seinem Rücken so das er strauchelte, die Treppe zu nah, so das er hinab stürzte.
Schmerzvoll, doch jene Schmerzen im Augenblick des Schreckens, des Zornes kaum spürend kam er erneut hoch, laut brüllend.
„KOMM HER! VERDAMMT ZEIG DICH!!!“
Und sie zeigte sich. Kam die Treppe herab das Gesicht wie immer hinter einer Maske verbergend, doch noch bevor er das Schwert gegen sie erheben konnte, rief sie einen ihrer Geschöpfe, ein Untoter der sich auf ihn stürzte, ihn aufhielt.
Während sie einen weitern der Geschöpfe rief, eines der Knochengerippe, ausgestattet mit Schwert und Schild das sich wie schützend vor seine Meisterin stellte, während Rafael die Seele des ersten Geschöpfes erlöste.
„Wie schön du meine Lehren doch annimmst, treibt es dich erst nun zum Panther und wenn er deiner genug hat, zu meinem Herrn, doch niemals zu Temora.“
Erklärte die Frau die er mehr als alles andre hasste ihm mit ruhiger Stimme.
„Temora ist in meinem Herzen, in meiner Seele. ich handle nach ihren Tugenden.. und ein wenig ... Zorn hat noch niemanden geschadet“ spuckt er fast aus einen Weg an dem Skelett vorbeisuchend um an die Krath’ori heran zu kommen. „Seht es so, ich habe hier einen Weg euch sehr schnell zu eurem Meister zu schicken.“
Meinte er fast schon ein wenig zynisch
Und sie antwortete ihm genauso.
Ein Wort gab das Andere,
Bis seine Gegnerin, den Rückweg suchend ihm das Skelett entgegenschickte.
Rafael konnte sehen wie die Rauchschwaden sie umgaben.
Sie würde ihm entkommen erneut entkommen.
NEIN... diesmal nicht
Mit der Kraft hilfloser Wut, warf er sich seinem Gegner, das Schild voran entgegen, so das jener aus der Bahn geworfen wurde, und anstatt sich weiter um ihn zu kümmern, versuchte Rafael die Frau zu erreichen.
Nichts anderes existierte im Moment mehr für ihn als das Begehr sie zu erreichen, ihre Flucht zu verhindern, und mit einem mächtigen Schlag ließ er das Schwert in den Nebel hineinstoßen.
Ein Aufschrei ... sein Lohn.
Er spürte wie sein Schwert sie erfasste, durch ihr Fleisch schnitt.
Er sah wie sich das Blut auf dem Boden bilden, und mit wildem Aufschrei des Triumphes wollte er erneut das Schwert erheben , doch da war schon das Skelett wieder an ihm dran und griff ihn an.
Abgelenkt von seiner Freundin musste er sich erst um diese Gefahr kümmern und vermochte nicht zu verhindern das sie an ihm vorbei kam, ohne das er ihr folgen konnte.
Schon war das Skelett vor ihm zerstört, schien sich die Erde auf zu tun und Klauen kamen hervor griffen nach ihm, so das er lang hinschlug, noch bevor er ihr weiter folgen konnte.
„NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN“ brüllend, Grauen abwechseln mit Zorn um sich schlagend, kam er schließlich frei und folgte der Blutspur die direkt vor einer Wand endete.
Voller Wut und mit einem brüllenden zornigen Aufschrei schlug er mit der Hand gegen die Wand.
Entkommen!
Erneut war sie ihm entkommen.
Aber dieses mal hatte er ihr weh tun können.
Er hoffte .. Sehr weh.
Sein Blick in diesem Moment war wie irre vor Zorn und so wirbelte er immer noch alle Sinne gespannt herum als er Geräusche aus einem der Keller hörte.
Sofort, die Hoffnung auf ein erneutes Treffen, ließen ihn hinübereilen, wo eine Gestalt. Eine Maske tragend ihm irritiert entgegensah als er ihm, nun schon fast heiser, entgegenbrüllte.
„MASKE AB!! LOS VERDAMMT! MASKE AB! DU DIENST IHM!! Oder DU BIST DU GAR SIE????“
Im Grunde wusste, ahnte er das er sich in diesem Moment absolut vergallopierte, besonders als jener Mann nun verdattert die Maske abnahm. „Wett sej los?“ kam es sofort verdattert.
„Wett zur dreymoa verfluchtn Seeschlange!?
Ick dien jarkeenem, nur mi selbst un eyn Sie sej ick och nech.
wett zur Seeschlange heste denne fr een Problem!? Hier ist iemand aua de verfluchtn Untodn.“
Verfluchte Untote .... brauchte er noch mehr Beweise?
So gut er es konnte entschuldigte Rafael sich bevor er immer noch sichtlich mitgenommen, sich umdrehte und zurück ging.
Die geforderte Verstärkung ... war inzwischen eingetroffen...
Jetzt ....
Rafael machte sich nicht mehr die Mühe herum zu brüllen, obwohl ihm gerade genau danach zu Mute war.
Wie er am Ende wirklich wieder ins Schloss zurückgekommen war, mochte er nicht einmal wirklich zu sagen, erst als Adrian vor ihm stand, und ihn irritiert, ob des immer noch blutigen Schwertes in seiner Hand, anblickte, kam er zu sich.
„Hältst du es für angemessen so herumzulaufen?“ fragte er ihn mit hochgezogener Braue,
und Rafael schien erst jetzt zu bemerken das er das Schwert noch immer noch in der Hand hielt, als wäre es für ihn eine Trophae. Ein Zeugnis dafür das auch Krath’orie bluten konnten.
„Nein ... ja... nein natürlich nicht.“ Murmelte er durcheinander aber vor allem heiser bevor er dem Grafen den Umstand seines Morgendlichen Auftretens berichtete.
Der Graf empfahl ihm das Schwert zu säubern bevor noch jemand auf dumme Gedanken kam, doch gerade ausgesprochen war es ach schon zu spät, als Sarina, bekannt für ihre... ausdruckstarke ... schrille Stimme ihr gellendes Kreischen anhob.
Gerade die Treppe herabgestiegen mochte der Anblick, den Rafael vor Adrian bot, wohl doch etwas zuviel für die ach so nervenstarke Frau sein.
Während Rafael noch die Freie Hand an sein Ohr drückte, ging der Graf schon auf sie zu, fasste sie bei den Schultern und schüttelte sie. „Denkt ihr denn die Wachen stehen hier so tatenlos herum wenn er gegen mich vorginge?“ brüllte er sie an, während Rafael die Garditen mit erbosten Blick betitelte, die sich krampfhaft bemühten nicht ihre Heiterkeit anmerken zu lassen.
Die großen Kuhaugen mit denen Serina zwischen ihm und den Grafen umheblickte beachtete er nicht, als er dann einfach an ihr hinauf ging um sich zu säubern.
Heiser .. war er Stunden später noch ... und fast taub.