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Des Schicksals Zufall, der Rache nah ?

Verfasst: Samstag 16. Februar 2008, 16:27
von Rafael von Arganta
Er starrte Richard irritiert an.
„WAS genau hast du gefunden?“
Sein Knappe seufzt und zuckte die Schultern. „Eben etwas sonderbares, aber ich denke das solltet ihr euch besser selber ansehen Sir.“
Rafael nickte, nun auf alles gefasst. Die vorherigen Beschreibungen Richards zur Seite schiebend.
Rafael war an dem Abend bei den Wächtern der Freiheit geladen gewesen und wollte sich vor Ort mit seinen Knappen vorher treffen.
Aber Richard, kam erst viel später. Wie sich herausstellte hatte er einen falschen Weg gewählt und sich etwas verritten gehabt.
So war er auf diesen Ort gestoßen den er Rafael nun zeigte.

Das erste was er sah war eine riesige Felswand die sich vor ihm auftürmte, und Rafael runzelte die Stirn bei dessen Anblick, bevor es einen Einschnitt gab dem man in ein kleines Tal folgen konnte.
Nach einigen Metern trafen sie auf einige wahllos stehende, abgestorbene Bäume, was dem Ort alleine schon ein geheimnisvolles Flair verlieh.
Rafael konnte nicht umhin unwillkürlich den Sitz seines Schwertes zu kontrollieren, während Baceno, sein Schlachtross unter ihm unwillig schnaubte.
Vor ihnen ragte bald ein riesiger Turm auf, verdeckt durch den Schnee, doch das dunkle Grau stach ihnen förmlich entgegen.
Genauso wie das graue Pentagramm das davor lag, vom Schnee unberührt.
Entweder es war die Magie die den Schnee hatte dort weichen lassen, oder aber das Pentagramm wurde gepflegt, oder war gar neu.
Rafael beschlich ein unheimliches Gefühl, das ihm die Nackenhaare aufstellen ließ.
Er sprang vom Pferd und sah sich um.
Nichts.

Keine einzige Spur führte durch den Schnee zum Turm hin, doch einige Meter davor, zwischen dem Pentagramm und den Toten Bäumen ragte ein Grabstein, ebenfalls in Grau aus dem Schnee hervor.
Langsam, angespannt unter den Wachsamen Blicken seines Knappen Richards, trat er zu dem Stein, Hockte sich davor um mit der Hand den Schnee etwas zur Seite zu wischen.
„Des Richters Reich“
Rafael zuckte zurück, als hätte er glühendes Eisen berührt.
Die Erkenntnis ließ ihn auffahren, das Schwert ziehen noch bevor er den Gedanken zu Ende hatte denken können.
Des Richters...
Des Richters Reich ...
Graue Farben ... die Grauen Roben, der Richter ....
KRATHOR !!!
Bei Temora. Sollte der Zufall, das Schicksal ihm endlich soviel Glück beschert haben?
Richard der ihn bisher nur beobachtet hatte, hatte ebenfalls sein Schwert gezogen, den Schild umgebunden, und war nun auf ihn zu getreten.
„Hiermit mein Freund.“ Erklärte Rafael versucht ruhig, „Hast du mir womöglich die größte Freude meines Lebens gemacht, mein Freund.“
Erklärte er ruhig und trat entschlossen auf die Tür zu.
„Sir?“ fragte Richard ihn nun doch etwas irritiert, und Rafael klärte ihn nur zu gerne auf.

So lange schon hatte er darauf gewartet, so lange schon gesucht.
Krath’or... seine ihm selbst auferlegte Dämonen.
Sollte er wirklich das Glück haben, nachdem er so lange nach ihnen gesucht hatte auf sie zu stoßen?
Sicherlich hatten sie immer noch seinen Finger, irgendwo als Trophäe? Nur kurz ließ er zu, das die Furcht in ihm, für den Moment Oberhand beam, als die Erinnerung der Gefangennahme, der Tage im Dunkel ihrer Höhle zurückkam.
Dann siegte seine Entschlossenheit, seine Wut, sein ... HASS in ihm.
Wie oft ritt er abends die Friedhöfe ab und jetzt ...
Jetzt war keine Zeit mehr für Fehler.
Alleine sich der Macht Krath’ors stellen würde einer sein.

„Wir brauchen Verstärkung.“ Entschied er gen Richard gewandt.
„Reite du heim, nimmt dir ein zwei Leute und ich schicke dir noch Charlotta. Haltet die Umgebung im Augen aber eher so das ihr nicht gesehen werdet.
Das ist weit wichtiger als alles andere.
Ich will jeden Tag Meldung darüber. Ich Informiere den Grafen und den Konvent, dazu noch einen speziellen Freund der mit mir lange schon auf solche Chance wartet.“
Mit diesen Worten scheidete er das Schwert wieder und stieg in den Sattel.
„Reiten wir zurück.“

Noch einen Blick auf den Turm wendend der Dunkel und verlassen in der Nacht stand, umgeben von dem Flair des Mystischen, ritten sie zurück gen Varuna.
Obwohl Rafael in dem Moment nichts lieber getan hätte als in diesen Turm ein zu dringen.
Egal mit welchen Möglichkeiten, und hätte er sich eigenhändig durchgraben müssen.
In ihm kochte, brodelte das Gefühl keinen Moment länger warten zu können, doch er ließ die Vernunft walten.
Ein unbedachter Angriff, würde jegliche Chance auf irgendeine Siegeschance verbauen können.
Aber er würde wiederkommen.
Und wie er wiederkommen würde, und dann würde er vielleicht endlich einmal einen Schlag gegen Krath’or landen können.
Oh ja, es würde ihm wie immer eine Freude bereiten.
Kurz blitzte der Zorn die Ungeduld in seinen Augen, dann jedoch hatte er sich wieder im Griff um dem Grafen, dem Oberst und das Konvent zu informieren, und einen Angriff vor zu bereiten.

Verfasst: Dienstag 19. Februar 2008, 23:30
von Richard Tarid
Als er wieder in Varuna ankam, macht er sich auf den Weg zu seinem Haus. Dort angekommen packte er rasch alle nötigen Sachen die er für die Aufgabe benötigen würde und zog sich die passende Kleidung an, womit er einige Tage draußen in der Winterlandschaft ausharren konnte. Nach einigen Minuten kamen auch die anderen Begleiter für dieses Vorhaben und so machten sie sich gemeinsam auf den Weg in den nahe gelegenen Wald von wo aus sie ihre Beobachtungen aus starten wollten. Der erste Tag wich der Nacht und die kleine Gruppe verteilte sich in dem Wald auf die beiden Zugänge zu dem Turm. Die Minuten kamen nach einer Weile vor wie Stunden und das Zeitgefühl wich nach und nach. Der nächste Morgen brach an, als Richard den ersten Boten bezüglich der Vorkommnisse dort vor Ort los schickte. Dieser würde wohl nichts neues berichten können und sich sobald er vor Rafael gesprochen hatte auf den Rückweg machen würde. Es vergingen weitere Tage und es geschah einfach nichts, weder Fußspuren noch irgendwelche Lichter innerhalb des Gemäuers waren zu sehen und die Leute in der Gruppe wurde langsam unruhig, die ständige Beobachtung zehrte an den Kräften, bis Richard sich entschloss einen weiteren Boten im Morgengrauen zu entsenden der nach der weiteren Vorgehensweise von Rafael de Arganta nachfragen sollte. Als der Bote wieder vor Ort war, berichtete er, dass Rafael de Arganta derweil mit den Magiern und der Priesterschaft sich getroffen hatte und man die Beobachtung aufgeben und sich so unauffällig wie möglich zurück ziehen sollte, da man keinerlei Aufsehen erregen wollte. Wieder in Varuna angekommen wartete die Gruppe auf weitere Anweisungen.

Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2008, 08:25
von Rafael von Arganta
Wie ein Tiger in einem Käfigt ging er in dem kleinen Zimmer auf und ab.
Seine Nerven zum reißen gespannt, und heiß die Ungeduld in sich spürend.
Krath'or .. Krath'or ... immer wieder den Namen auf den Lippen, den Zorn in der Stimme nicht verhindern könnend.
So nah war er davor, endlich einmal zurück schlagen zu können.
Endlich einmal dem ach so viel gehassten etwas zu nehmen.
Temora sicherlich zur Freude.
Nein ... nicht nur Temora.

Der Konvent und die Kirche waren informiert, Serendo dazu.
Hochwürden Mecandis würde die Bruderschaft informieren.
Dazu das Regiment und die Allianz....
Nein, es konnte... DURFTE einfach nichts mehr verkehrt laufen.
Die Beobachter hatte er auf Hochwürdens Rat zurück gezogen.
Jetzt konnte man nur noch Warten bis seine Hochgeborne Magnifizienz von Wolfenstein, endlich genügend vorbereitungen getroffen hatte.
Dazu dann die Explosionsfässer fertig gestellt waren.

Und dann ...
"Krath'hor werde wir dir Temoras Macht demonstrieren, und du wirst wissen das ich es wieder war, der dir mit Vergnügen Dinge nimmt die du gerne als das Deine bezeichnest...."

Verfasst: Montag 25. Februar 2008, 06:26
von Hudgarr Stolzenfels
Am Morgen nach der Besprechung mit der Ritterschaft sucht Hudgarr einige vertrauenswürdige Handwerker auf und erbitet ihre Hilfe bei einem kleinen Bauvorhaben in der ADL Feste. Ihnen wird gesagt das dies bis spät in die Nacht dauert und sie ihren Familien Bescheid gebe möchten. In der Festung wurde Material für 2 Rammböcke bereitgestellt. Was sie bauen sollen erfahren die Handwerker erst in der Festung, wo sicher ist das keine unbeteiligten Personen etwas von den Rammböcken erfahren. Am späten Nachmittag ist die Arbeit getan und die beiden Rammböcke sind fertig. Die Handwerker haben sie in Rekordzeit fertiggestellt und werden bis in den späten Abend mit Speis und Trank bewirtet.

Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 15:19
von Rafael von Arganta
Düster, mysteriös ... kaum beschreiblich war die Szenerie die sie empfing als sie am Turm angekommen waren. Ein Teil war mit den Magiern und den Heilern am Zelt geblieben, der Rest näherte sich dem Turm, der noch düsterer wirkte als beim letzten mal.
Was aber wohl daher rührte das man sie erwartete.
Krath’or erwartete Temora... ihre Diener ihre Streiter.
Ein Messen der Kräfte...
Wohl kaum, denn dieses hier war die Region des Richters.
Eindeutig sein Vorteil doch der Glauben an die Lichteine ließ die Mannen um Hochwürden Victoria Mercandis nicht wanken.

Weiter und weiter kämpfte man sich durch den Dicht gewordenen Wald, aus toten Bäumen, die selbst dem Feuer Temoras trotzten.
Die Untoten die man ihnen entgegenschickte, keine Gefahr.
Eher jene Krallenhände die sich aus dem Boden erhoben, nach ihnen griffen.
Gefahr.. Nein, eher zerrütteten sie das wenige Gefühl der Sicherheit, in dem sie einem eine Gänsehaut auf den Nacken zauberten.
Sie belagerten den Turm.
Worte .. hin und her geschleudert, zwischen den Krathori und Hochwürden, die Streitmacht hinter ihm, darauf wartend etwas tun zu können.
Die Klauenhände abschlagend, oder ausweichend.
Das Warten ... eine unheilvolle Qual die die Situation noch abstruser werden ließ.
Rafael achtete kaum auf den Wortwechsel.
Er hatte seine eigenen Dämonen.... jenes Wispern um ihn in seinem Kopf.
Er wusste WER es war. Sie lebte... er hatte sie also nicht getötet.... noch nicht...
Inbrünstig betete er das diese Stimme verschwinden möge.
Temora würde doch nicht zusehen das er hier seinen Verstand verlor

Ein erneuter Angriff brachte ihm Linderung ...
Nicht denken... einfach agieren....
Wie mechanisch schlug er auf die Untoten ein die sie angriffen, während die Stimmen in seinem Kopf immer mehr anschwollen.
Das Wispern erst, kaum verständlich wurden zu Worten... er wollte sich an den Kopf greifen, doch strauchelte er ob der Klauen die nach ihm griffen, er schlug danach, stolperte wieder vor, sah eine dunkle Gestalt auf sich zu kommen, hob das Schwert und ließ die scharfe Klinge in den Körper hineinfahren.
Leicht .... zu Leicht ...
Augen die ihn anblickten.... Vorwurfsvoll, fragend ... Adrians Augen ... gebrochen dann...
Sein Freund der ihn sterbend ansah ehe er in die Knie brach.
Rafael taumelte zurück.
Das Schwert entfiel seiner kraftlos gewordenen Hand.
Und mit einem Aufschrei sah er auf seinen zusammenbrechenden Freund.
Gefällt durch seine eigene Hand.
Erneut schrie er auf, selber in die Knie brechend.... und er erwachte durch seinen eigenen Schrei.
Er saß noch immer im Kaminzimmer des Schlosses. Schwer atmend am Tisch wo er wohl eingeschlafen war.
Der Angriff auf den Turm er war vorbei.
Er war geschlagen fürs Erste.

Jene Krath’ori würde ihn wohl noch im Schlaf um den Verstand bringen, so wie fast am Turm.
Es war schwer gewesen ihn zu erreichen und die Diener des Richters waren entkommen.
Man hatte niemanden mehr vorgefunden als man endlich in den Turm hatte eindringen können.
Erst als Rafael Hudgar befahl den Stein mit der Aufschrift „Des Richters Reich“ zu zerstören waren sie erneut in die Bedruille geraten.
Ein dunkle Gestalt, fast war man versucht an Krath’or selber zu glauben, war aus dem Erdreich entstiegen und hatte Hudgar gegen den Berg geschmettert.
Wohl einer seiner mächtigen Diener.
Jener verlangte einen Zweikampf mit einem der Gardisten.
Würde der Gardist verlieren, hätte man das Tal verlassen müssen, umgekehrt würde sich dieser Dämon zurückziehen....
„Unakzeptabel“ war es Rafael durch den Kopf geschossen, aber man ließ ihnen keine Wahl.

Friedolin, entpuppte sich als ein sehr fähiger Kämpfer, doch gegen den Dämon hatte er keine Chance.
Auch als Rafael, der eine Schwachstelle, offene Schuppen am Halse erkannte, ihm diese nannte, vermochte er am Ende nicht zu obsiegen.
Als Friedolin, schwer verletzt fiel, kümmerte sich Rafael einen Moment um ihn dann suchte er mit den Augen Nevyn in dem Pulk der Männer.
Er schrie seinen Namen und brüllte nur „Holen wir ihn uns.“
Dann stürmte er mit dem Adlerritter auf den Dämon zu, doch jener entzog sich einem Angriff.
Hinauf auf den Turm und höher, so das man ihn nicht mehr erreichen konnte.
Von dort aus, schickte er Horden an Untoten gegen sie, so das man sich entschloss fürs Erste sich zurück zu ziehen.
Doch man würde wiederkehren...

Die erste Schlacht war geschlagen ...
Doch der Krieg längst noch nicht vorbei.
Rafael stand müde auf, ging zum Kamin um Holz nach zu legen.
Argwöhnisch betrachtete er das dunkle glimmen in mitten des hellen Feuers.
Vorsichtig legte er den Scheit nach als eine Klaue nach seiner Hand griff.
Aufbrüllend, wollte er zurückweichen, doch die Klaue hatte seinen Arm mit eiserner Hand umgriffen und zog ihn auf das Feuer zu.
Das Schwert, greifend, brüllte er nach den Wachen, doch nichts niemand kam.
Immer und immer wieder, schlug er auf die Klaue ein um dann als diese endlich los ließ
Zurück zu krabbeln.
Noch einmal brüllte er nach den Wachen... dann schoss ihm jäh der Traum durch seinen Kopf.
Adrian.... Er war in Gefahr.
Sich aufrappelnd stürmte er aus dem Kaminsaal, durch den Rittersaal hinaus, und stoppte augenblicklich.
Die Wachen ... waren fort.
Stattdessen standen dort gut bekannte, in graue Roben verhüllte Gestalten.
„Deine Seele gehört mir.“ Hörte er das schon bekannte Wispern in seinem Kopf. Als die
Gestalten sich auf ihn zu zu bewegen begannen.
„Temora steh mir bei.“ Wisperte er als es mehr und mehr wurden um dann mit einem Aufschrei das Schwert hoch zu reißen, und nun wohl endgültig schweißnass, am Tisch im Kaminzimmer zu erwachen.

Verfasst: Dienstag 26. Februar 2008, 16:04
von Leonar Torin
Das Treffen der Ritterschaft hatte Leonar mit großem Interesse Verfolgt. Vier der Bruderschaft wohnten der Versammlung bei. Nevyn Silberhand sein Bruder welcher ihn wie einen Sohn behandelte und ihn den richtigen Weg finden ließ. Lady Sorcha seine Herrin die nun auch der Bruderschaft ihr Wort gab. Als Knappe änderte dies aber nichts an dem Verhältnis zueinander. Dann war da noch Andagar Adams, Bruder und Knappe Sir Nevyns. Die Diener Krathors machten wohl mehr Eindruck und Angst der Ritterschaft als Leonar vorher annahm. Ein Turm in der Dunkelsten Umgebung sorgte für die Aushebung einer ganzen Armee. Leonar dachte über die macht dessen Anhänger nach, es war wohl mehr dort versteckt als es den Anschein hatte.

Am nächsten Tag versammelte sich die Bruderschaft in ihrem Hause und warteten auf den Zeitpunkt des Angriffs. Bruder Esgaron bereitete die Tränke vor er war eben ein hervorragender Heiler und Giftmischer worüber Leonar schmunzeln musste. Bruder Nevyn schaute über die Rüstungen und sorgte dafür, dass auch alles einheitlich, sauber und sicher gerüstet war. Alle waren bereit und lauschten der Stille.

Pferdegetrampel es war soweit, das Hohenfelser Regiment, die Ritterschaft und die Gardisten der Stadt Varuna versammelten sich vor dem Hause der Bruderschaft. Die Ruhmreiche Fahne der Bruderschaft wurde gehisst. Die Armee bewegte sich zu Pferd Richtung Nordost um Stellung zu beziehen.

Leonar stellte sich vor wie es dort vor ihrer Ankunft dort sein könnte doch war dies nur Schemenhaft. Die Armee war angekommen vor dem Schlachtfeld stieg man vom Pferd und versammelte sich vor Hochwürden Victoria um ein gemeinsames Gebet zu wirken. Wille, Mut und den Segen Temoras dies war es was sie so stark machte. Die Aufgaben und Befehlsgewalten hatte man schnell zugewiesen. Leonar im Namen der Bruderschaft und Lady Sorchas sollte auf die beiden Hochgeborenen aufpassen. Kein Problem dachte er sich aber er war nebenbei sehr enttäuscht nicht neben seinen Brüdern kämpfen zu können.

Totenstille die Armee machte sich auf mit lautem Klirren und Geschepper fing der Boden an zu beben. Der Rammbock mittendrin eine geballte macht sollte nun all seine Gegner niederreißen. Ein Nebel ließ die Armee schnell aus dem Sichtfenster verschwinden. Leonar schaute sich um, vernahm die Befehle des Hochgeborenen und folgte diesen. Aus dem Nebel traten ab und an ein paar Untote auf die unter Schwert und Knüppel niedergeschlagen wurden. Es gab auf Ihrer Seite keine Verletzten. Was ihn verwunderte war die Unverschämtheit der Varuner Garde welche sich mehr als Frevelhaft gegen die Hochgeborenen Aussprach. So was in Varuna konnte nur ein Witz sein.

Die Schlacht endete nach einiger Zeit. Ein Paar verletzte im Lazarett hörten auf zu meckern und zu schreien. Seinen Brüdern erging es sehr gut sie bereiteten sich bereits auf den nächsten Kampf vor. Es ward ruhig, zu ruhig doch wann kommt der Sturm?

Verfasst: Donnerstag 28. Februar 2008, 23:28
von Savira
Nacht vor dem Donnerholm.
Die graue Kapuzengestalt machte sich auf zu suchen, was der Plan benötigte.
Frauenleichen. Getötet ohne sichtbare Wunden, nur durch den Schmerz des Herrn. Die stumpfen, schweren Verletzungen konnte man ihnen später zufügen, wenn sie nur erst tot waren.

Einen Plan hatten sie. Einen Plan, den Leute mit mehr Stolz als Niederlage empfinden würden. Doch Stolz hat noch nie jemanden weiter gebracht, als in unsinnigen Konflikten sein Leben zu lassen.
Sie selbst litt nicht unter dieser Schwäche, die sowohl Panther- wie Adlersknechte und sehr viel häufiger noch die streitsüchtigen Kleingeister vor Bajard befiel.

Schnell waren die Frauen mit der macht des Herren getötet.
[url=http://img441.imageshack.us/my.php?image=43963923hx4.jpg]-> Tote Frauen <-[/url]

Etwas mehr Mühe hatte sie, die Körper auf das Pferd zu hieven, doch stellte die Macht des Herren ihre Kräfte zu erhöhen hier eine nicht zu unterschätzende Hilfe dar.
[url=http://img504.imageshack.us/my.php?image=55734634or7.jpg]-> aufs Pferd laden <-[/url]

Der Weg durch die Nacht zurück zum Turm, ungesehen, ohne Verdacht zu erwecken war schon schwieriger, doch war die Zeit klug gewählt.
Auch wenn der Weg nah an Varuna und dem Kloster vorbeiführte.
Und so konnten die Körper schließlich in den Turm gebracht werden.
[url=http://img261.imageshack.us/my.php?image=95068606mv4.jpg]-> Abladen <-[/url]

Mal sehen, ob Schwester Chalys ihren Teil beitragen konnte wie sie es angekündigt hatte. Roben jedenfalls lagen in den Gewölben genug bereit.

Verfasst: Freitag 29. Februar 2008, 11:24
von Aurelia Florentine Vilnet
Still ruhte der zierliche nackte Körper der jungen Frau am Boden. Lange güldene Strähnen, die weitgehendst die zart geschnittenen Züge verdeckten und dem Betrachter keinen wirklich freien Blick auf das Gesicht gewährten. Tiefblaue Augen und sinnlich anmutende Lippen, die nie mehr Frohsinn und die Leichtigkeit des Seins mit einem unschuldigen Lächeln verdeutlichen konnten. Das Anlitz der jungen Frau- friedvoll und so zerbrechlich- mit weichen kaum markant gezeichneten Konturen, wies wenige nur Spuren auf, die ihr minutenlanges Todesringen mit einer ihr unbekannten Macht offenbarten. Die schmale Blutschliere an einem Mundwinkel sowie die blasse, fast bläulich angefärbte Haut könnten vielleicht einige dieser Indizen sein, die auf einen gewaltsamen Tod schließen ließen. Vielleicht waren es aber auch die zur Brust verkrampften mageren Hände, die sich schützend an den eigenen Körper legten und als deutliches Merkmal eines Mordes hervorstachen. Augenscheinlich wies die junge Frau keine oberflächlichen Verletzungen auf... lediglich im Mundraum befanden sich einige wenige Eisbrocken, die langsam zu Wasser zerschmolzen....


In der gleichen Nacht noch fand sich die Leiche im Ritualraum des Turmes ein und die junge Dienerin war durchaus erleichtert, dass der angekündigte Sturm noch nicht ausgebrochen war, den die Streitmacht von Varuna zu entfesseln gedachte.

Verfasst: Samstag 1. März 2008, 18:42
von Rafael von Arganta
Die Schlacht war geschlagen ...
Und am Ende hatte Temoras Licht doch siegen können.
Erneut waren sie aufgebrochen zum Turm der grauen Diener. Dieses Mal jedoch ohne ein Zelt auf zubauen, stattdessen hielt man an dessen Platz dieses mal wahres Bollwerk an Belagerungsmachineri bereit.
Katapulte, Rammböcke die darauf warteten den Grauen Schaden zu zu fügen.
Man rückte gegen den Wald und wehrten die ersten Angriffe ab, die ihr Tun verhindern sollten.
Knochenmänner beschworen durch die Macht Krath’ors, ihr Ziel Hochwürden und die Priesterschaft, die jedoch gut durch Lady von Elbenau, Sir Nevyn und ihm geschützt wurden.

Dieses Mal erwies es sich als sehr Vorteilhaft das man Bogenschützen mitgenommen hatte, die immer wieder Angriffe aus dem Wald mit gezielten Bogenschüssen, abwehrten, wo die Nahkämpfer nicht herankamen.
Während die Hauptstreitmacht vorne für Ablenkung sorgten, hatte Rafael den Druiden Serendo Radil und die Schamanin Systra gebeten etwas weiter von den Streitern zu Beginnen den Wald zu manipulieren
Wie sie es schließlich geschafft hatten wusste Rafael nicht zu sagen aber schließlich war eine Schneise frei, die sie direkt zum Turm brachte.
Hochwürden Mecandis schützend gingen Sir Nevyn, Lady Darna und er vor, währen der Rest der Streitkräfte folgte.
Erneut erfolgte ein Schlagabtausch der Kräfte.
Und fast schon, als er es gar nicht mehr erwartet hatte, war SIE da.
Erneut die Stimme in seinem Kopf. Er hörte sich nur wütend schreien, mit vor Wut gefasstem Schwert für den Moment auf den Turm eindreschend, die Stimme ignorierend die ihm weismachen wollte das alles um ihn herum Feinde waren.
Erst als er eine Hand auf seinen Arm spürte, Sir Nevyns fragend, beruhigende Worte, fasste er sich, verdrängte die Worte, im Gebet an Temora.
Sie war bei ihnen hier, um sie dessen war er sich sicher.

Und dessen muss man sich im Turm auch gewahr geworden sein, denn auf einmal vermochte man von drinnen das Gebrüll und das Wüten eines Dämons hören.
Der Dämon? Jener den man fast für Krath’or selber gehalten hatte?
Er jedenfalls schien außer sich vor Zorn, wütete schien um sich zu schlagen, und bald war es still. Nichts mehr ausser dem Gebrüll.
„Feuer und Wasser.“ Befahl Rafael nein ... Bat er die Druiden die unter den Gebeten der Priesterschaft z wirken begannen.
Dieses mal war Hochwürden Mercandis nicht alleine. Ihr Macht gestärkt durch zwei weitere Priester. Der Hilfe von Druidischer Magie gaben die Tore langsam nach.
Sir Nevyn zur Seite nehmend holten er und Rafael Anlauf, warfen sich gemeinsam mit dem Gewicht der Rüstungen und einiger Entschlossenheit gegen die Linke Tür die unter ihrem Gewicht nachgab, und beide Ritter stürzten fast, samt der Tür ins Innere des Turmes hinein.

Sich eiligst aufrappelnd stiegen beide Männer die Treppen hinauf während einige der Nahkämpfer des Trupps, unter den Gebeten der Priesterschaft folgten.
Im oberen Geschoss fanden sie den ersten Toten.
Eine Frau gehüllt den Roben des grauen Richters.
Tot!
War sie es? Sie die immer wieder in seinem Kopf war, ihn quälte?
Er wusste es nicht einmal.
Vier Tote zählte man.
Der Dämon musste, außer sich vor Wut, über die Niederlage seine eigenen ... Leute getötet haben.
Jetzt hatten sie was sie wollten. Sie waren bei ihrem Herrn.
Abgelenkt durch diese Gedanken, vermochte ihn nur Nevyns Warnung vor dem Schlag des Dämons ausweichen lassen.
Er war gekommen.
Gekommen um vielleicht doch noch Seelen für seinen Herren zu holen.
Doch Nevyn wie Rafael wussten um die Schwachstelle am Hals.
Zu Gut hatten sie es beim letzten Gefecht beobachten können, und beide Kämpfer waren geübt.
Kaum ein Prankenhieb traf sie wirklich dafür ihre Schwerter ihn, um so besser.
Schließlich gelang es Nevyn dem Dämon das Schwert tief in den Hals zu stechen, und das Untier fiel unter großem Gebrüll, krachte auf den Boden und verschwand.
„Ich habe dir doch gesagt wir kommen wieder.“ Keuchte Rafael zufrieden mit sich, fast in Hochstimmung, als der Dämon fiel und mit ihm die Anspannung.

„Bringt die Toten hinaus!“ befahl er und bat Hudgar dann die Alchemistische Flüssigkeit die helfen sollte das Feuer infernalischer zu machen zu verteilen. Vorsichtig, damit die Brandherde die bereits jetzt bestanden nicht noch mehr entzündet werden konnten.
Als er nun hinaustrat, hatte irgendwer befohlen die Toten drinnen auf z ubahren, damit das Reinigende Feuer die Körper mit verbrennen konnte.
Rafael war es nur Recht.
Er rieb sich die Schläfe, wie immer wenn er wie anfangs sie Stimmen in seinem Kopf hatte, hatte er Kopf schmerzen.
Noch einmal sich überzeugen wollend das alle seiner Mannen aus dem Turm draußen waren trat er hinein und sah das man schon begonnen hatte Holz überall aus zu legen und zu entzünden.
So trat er wieder hinaus, wartete bis auch der letzte Mann den Turm verlassen hatte, und der Turm nun in Flammen aufging.

Dunkel und Schwarz stieg der Rauch über dem Tal auf, und als wenn das Böse, das dieses Tal bisher gefangen gehalten hatte wich, schien dieses auf zuatmen und begann zu beben.
Steine rollten vom Berg hinab und man begann sich zurück zu ziehen.
Noch einmal forschte Systra nach, aber es schien als wäre das Böse ... die Kraft Krath’ors endgültig gewichen.
Sie hatten gewonnen!
Einen Sieg im großen Kampf der Gefüge.
Einen Sieg im Namen Temoras.

Verfasst: Sonntag 2. März 2008, 00:00
von Darna von Hohenfels
Sämtliche Gedichte, alle Gebete, die von Tod und Leben sprachen, von Ende und Hoffnung, sprudelten aus ihr heraus, und trotzdem hatte sie nur das Gefühl, daß...
daß was?
Was gab es schon zu wissen? Es waren alle sicher zurückgekehrt, vier Tote in den Roben der Rabendiener waren aufgefunden worden, der Dämon besiegt, der Turm hatte in Flammen gestanden, mit einem Beben im Boden waren die schweren Steine in sich zusammengestürzt, der Wald hatte vor der Macht des Lebens, die Serendo und Systra gerufen hatten, weichen müssen.

Sie hatten nicht mal wie befürchtet Weihwasser in rauhen Mengen gebraucht, um... ja, um was zu tun? Untote hatten sich gegen sie gewandt wie in Ansätzen schon den Tag zuvor, und sie hatte doch etwas geschluckt, als sie sich von drei Mumien umgeben sah, das Chaos des Kampfes um sie herum.
Aber warum dieser fade Beigeschmack, als es vorbei war? Weil nicht sie für den Tod der Kultisten verantwortlich gewesen waren? Weil der Kampf gegen den Dämon "zu leicht" gewesen war, nachdem man ihn im Kampf zuvor schon fast für Kra'thor selber hielt? Weil der Turm schneller als gewollt in Flammen gestanden hatte?

Sie sah in die Schlucht, in die Gesteinsbrocken stürzten.
"Es wird eh nicht zuende sein. Fast absurd, wie hartnäckig jene nicht aufhören wollen, die das Ende predigen."
Der Turm war zerstört. Sie hatten keine Verluste zu beklagen. Hochwürden war deutlich verstimmt, weil das Feuer zu schnell um sich gegriffen hatte, um die Toten noch der Herrin zu weihen, doch sie waren alle soweit wohlauf.
Fühlte sie sich so unbeteiligt, weil sie am ersten Part des Angriffes nicht teilgenommen hatte? Weil es Rafael und Nevyn waren, die den Turm gestürmt hatten?
"Wieso fühl ich mich wie eine nicht eingesetzte Reserve?
Hrm. Egal.... schätz ich... hm."