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Mutter, so kindlich rein. Oh kommet Kinderlein

Verfasst: Freitag 15. Februar 2008, 19:12
von Serendo Radil
Geschichten, Mythen, Sagen? Hier und da vernimmt man solche und vielleicht auch diese auf Bänken oder auf der Straße.
Kinder mit Federn in der Hand? Man erblickte es vielleicht.
Doch sind es doch nur inder, die alles in die Hände nehmen.


Mutter, kindlich rein, Wiedergeboren gibst Du die Hoffnung, dass die Kälte und die Dunkelheit schwinden.
Der Winter noch nicht gebrochen, doch die Zeit des Todes schwindet.
Licht und Wärme künden die neue Zeit, des Wachstum und der Reife.


Der Vollmond. Er naht.

Die Dunkelheit sie weicht.
Der Wendepunkt, die Zeit des Erwachens schön längst erreicht.
Die Ruhe, die Dunkelheit, sie schwindet.

Eine Saat, des letzten Jahres entsprungen.
Gleichzusetzen der Geburt, dem Erwachen, dem Leben und dem Vergehen, entspringt sie nun wieder.

Der Kreislauf des Lebens meine Söhne. Unaufhörlich getrieben ist er.

Druide- Kind-Geschichte.

Was steht am morgen auf vier Beinen, zur Mittagsstund auf zwei Beinen und zur Abendstund auf drei Beinen.
Die Antwort ist gar kindlich einfach. Dein Leben ist es, was dieses kleine Rätsel, mit diesen wenigen Worten in einen Satz fassen.
Doch nicht nur dein Leben ist es. Unser aller Leben vollzieht sich in jenem besagten Weg, mein Kind.
Was danach ist, fragst du?
Nun mein Kind, vielmehr solltest du fragen, was dir Geschenkt ist.
Das Danach ist denkbar einfach, mein Kind. Es gibt kein Danach.
Blicke in die Natur mein Sohn. Von ja zu Jahr erblickst du das Erwachen, das Wachsen und Gedeihen aber auch am Ende eines Umlaufes das Vergehen. Um im Jahr darauf eben jenen Umlaufes, was wir als Leben benennen, von neuen zu beginnen.
Warum, fragst du?
Nun mein Kind, vielmehr solltest du Fragen, was dir Geschenkt ist.
Das Warum ist aber denkbar einfach, mein Kind.
Blicke in die Natur, Blicke auf das was du dein Leben nennst. Von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, erblickst du neue unfassbare, wunderschöne und Atemberaubende Dinge. Was würde dir das Leben denn Neues schenken können, alte Dinge nicht Vergehen, keine Plätze für neue Dinge zu finden sind.
Wo Licht ist, ist auch Schatten.
Wo Freude ist, ist auch Leid. Deine Eltern sagten dir gewiss schon einmal, „Tue das nicht“, vielleicht bestraften sie dich auch einmal. Sie taten es nicht, weil sie dich hassen. Vielmehr taten sie es, um dich zu Schützen.
Und wenn sie dir vergeben haben, war das Gefühl der Freude und der Liebe nicht umso stärker und schöner?
Was dir noch Geschenkt ist, fragst du?
Nun mein Kind, sehr gerne beantworte ich dir die Antwort.

Ein Geschenk, was wir Leben nennen ist dir zu Teil. Eine unbeschreiblich schöne Welt, voll mit atemberaubenden Leben, wundervollen Geheimnissen und Wesen, welche deinen Eltern, die Geschichten für die gemeinsamen Abendstunden schenken.
Aber auch ein Leben und ein Weg mit einigen Steinen. Was würde es für ein Weg sein, wenn man keine Veränderung erblickt.
Der Weg stets gerade aus verläuft, das was du am Wegesrand sich nie verändert.
Du würdest müde und kraftlos werden, nicht wahr?
Du würdest dich langweilen, nicht wahr?
Du würdest nie Dinge erblicken, die deinen Geist mit Fantasie, Magie und Zielen erfüllen…

Nicht wahr mein Kind?

Hast du jemals Elfen erblicken dürfen? Gar Waldelfen? Feengesang?
Eine Rose… So wunderschön und atemberaubend, dass der Anblick dieser, dir einen Keim schenkt, welcher dir den unvergesslichen Augenblick, dieses Antlitzes, auf ewig in deinem Geist vor Augen hält.
Ob ich dir all dies Zeigen kann? Dich mitnehmen kann?
Nein mein Sohn. Was würden deine Eltern sagen…

Doch diese Feder, der alles sehenden Eule, kann ich dir vermachen.
Eine Nacht voller wundervoller Magie und Fantasie, hoffe ich damit schenken zu können.



Geschichten, Mythen, Sagen? Hier und da vernimmt man solche und vielleicht auch diese auf Bänken oder auf der Straße.
Kinder mit Federn in der Hand? Man erblickte es vielleicht.
Doch sind es doch nur inder, die alles in die Hände nehmen.