Fleisch und Knochen
Verfasst: Montag 11. Februar 2008, 01:07
Manchmal stellte sich nicht die Frage nach dem Warum, sondern einfach nach dem Wie.
Er spürte den Makel des Fleisches, den die Menschenweiber damals in sein Volk gebracht hatten damit es fortbestehen konnte, so stark wie schon lange nicht mehr. Das Bedürfnis, sich die Haut vom Fleisch und das Fleisch von den Knochen zu reißen, bis nur noch sein Geist selbst bestünde, ließ sich nur schwer unterdrücken.
Fehlerhaft, makelhaft.
Es widerte ihn an.
Der Drang das zu zerstören was Eluive liebte war so stark wie noch nie. Nachdem sein Geist von den Verwirrungen Furmas befreit war, brannte der Hass wie eine berauschende Droge in seinen Adern, einerseits fühlte er Stolz und Befreiung darum den Ketzer gefunden und zerrissen zu haben und das Artefakt geborgen zu haben, andererseits machte ihn der Gedanke Opfer einer Manipulation geworden zu sein rasend.
Fleisch...Knochen...Haut...
...warum waren es gerade diese Gedanken, die die Idee reifen ließen?
Verdrehtes Leben für einen kurzen Augenblick zu schaffen - einen wandelnden Berg aus mutiertem, krankhaften Fleisch und Muskeln dessen einziger Lebenszweck es war zu vernichten was die Mutter liebte - dass war ihm schon jetzt möglich.
Aber zu wenig...es war zu wenig!
Sollte die ganze Schöpfung den Hass der Letharen spüren - nicht nur spüren, nein, ihn sehen, ihn schmecken können! Ein Werk, dessen Echo auf sein Erscheinen hin noch in Jahren die Erinnerung von Schmerz und Leid projizieren würde, dass wäre etwas wahrhaft großes! Etwas, um Vater zu erfreuen und zugleich der gesamten widerlichen Schöpfung Eluives entgegenzuspeien.
Formen, Verschmelzen, Erschaffen. Dies sollte der Weg sein, den er nun beschreiten sollte.
Tod, lebendig - es war alles Materie die darauf wartete wie feuchter Lehm in den Händen geformt zu werden. Es würde bestimmt nicht einfach werden, aber der Lohn würde umso schmackhafter sein!
Aber zuerst galt es einen Ort zu finden und Räumlichkeiten zu schaffen, die ein ideales Erschaffungsmedium sein würden...das Werk musste beginnen.
Er spürte den Makel des Fleisches, den die Menschenweiber damals in sein Volk gebracht hatten damit es fortbestehen konnte, so stark wie schon lange nicht mehr. Das Bedürfnis, sich die Haut vom Fleisch und das Fleisch von den Knochen zu reißen, bis nur noch sein Geist selbst bestünde, ließ sich nur schwer unterdrücken.
Fehlerhaft, makelhaft.
Es widerte ihn an.
Der Drang das zu zerstören was Eluive liebte war so stark wie noch nie. Nachdem sein Geist von den Verwirrungen Furmas befreit war, brannte der Hass wie eine berauschende Droge in seinen Adern, einerseits fühlte er Stolz und Befreiung darum den Ketzer gefunden und zerrissen zu haben und das Artefakt geborgen zu haben, andererseits machte ihn der Gedanke Opfer einer Manipulation geworden zu sein rasend.
Fleisch...Knochen...Haut...
...warum waren es gerade diese Gedanken, die die Idee reifen ließen?
Verdrehtes Leben für einen kurzen Augenblick zu schaffen - einen wandelnden Berg aus mutiertem, krankhaften Fleisch und Muskeln dessen einziger Lebenszweck es war zu vernichten was die Mutter liebte - dass war ihm schon jetzt möglich.
Aber zu wenig...es war zu wenig!
Sollte die ganze Schöpfung den Hass der Letharen spüren - nicht nur spüren, nein, ihn sehen, ihn schmecken können! Ein Werk, dessen Echo auf sein Erscheinen hin noch in Jahren die Erinnerung von Schmerz und Leid projizieren würde, dass wäre etwas wahrhaft großes! Etwas, um Vater zu erfreuen und zugleich der gesamten widerlichen Schöpfung Eluives entgegenzuspeien.
Formen, Verschmelzen, Erschaffen. Dies sollte der Weg sein, den er nun beschreiten sollte.
Tod, lebendig - es war alles Materie die darauf wartete wie feuchter Lehm in den Händen geformt zu werden. Es würde bestimmt nicht einfach werden, aber der Lohn würde umso schmackhafter sein!
Aber zuerst galt es einen Ort zu finden und Räumlichkeiten zu schaffen, die ein ideales Erschaffungsmedium sein würden...das Werk musste beginnen.