Zum Urquell meiner Träume
Verfasst: Samstag 26. Januar 2008, 18:10
Keriot saß bei schwachem Kerzenlicht in seinem Zelte und laß sich noch einmal seine Notizen durch, die er gegen Mittag so hastig in das letzte leere Buch geschrieben hatte:
"Heute war der Ruf besonders stark... Die Berührung mit dem Totenreich scheint in mir ungeahnte Erinnerungen zu wecken... Der Ruf erging aus dem Lager, aber ich denke es ist noch tiefer im Berg, als die Orken gruben... Kann mich nicht beherrschen, wenn das Gefühl aufkommt... Denke vieles schon einmal erlebt zu haben! Ich habe das schon einmal geschrieben, vielleicht weiß ich, was es ist, wenn ich die Notizen finde..."
So sicher es schon einmal geschrieben zu haben war er dann, nach einem gewissen Zeitabstand, doch nicht mehr. Auch die Verwirrtheit verflog mit den Stunden und er sah nun ein, dass sein Verhalten der freundlichen Magierin gegenüber mehr als unverzeihlich war. Aber vielleicht war es auch besser so, denn hätte sie ihn am Orkenlager begleitet, hätte er diesen Traumruf wohl nicht erlebt oder hätte ihn schon im Keim des Unterbewusstseins verdrängt und wäre auf ewig mit seiner Träumerei bestraft.
Jetzt hieß es aber überlegen, was es mit diesem Ort auf sich hatte. Erneut überflog er die Notizen. Es musste also etwas mit diesem Berg auf sich haben. Vielleicht ein Dämon, vielleicht ein Kult, aber auf Lameriast? Man durfte nichts ausschließen, wer weiß, wie alt dieser Landstrich wirklich war und welche Unwesen sich vor seiner Zeit schon darauf herumgetrieben haben.
Jetzt galt es in zwei Richtungen zu denken. Zum einen brauchte er Wissen über Lameriast, seinen Berg und -unumgänglich- über Traumdeutung und das Reich der Toten, welches ihm diesen unheimlichen Trieb bescherte. Zum anderen musste er den Berg selbst besichtigen, denn auch das beste Buch nützte ihm nichts, wenn er die unheimlichen Ursachen seiner Träume nicht selbst finden konnte. Morgen in der frühe würde er aufbrechen und nach einem geeigneten Bergpass suchen. In der Dunkelheit der Nacht fürchtete er zu sehr den Weg zurück nicht mehr zu finden, auch die Kälte der Winternächte wäre für solche Höhen wohl denkbar ungeeignet.
Heute galt es den Wächtern zu dienen. Vielleicht konnte er ja den dicken Priester über seine Träume befragen. Vielleicht, wenn sich eine Gelegenheit ergibt.
"Heute war der Ruf besonders stark... Die Berührung mit dem Totenreich scheint in mir ungeahnte Erinnerungen zu wecken... Der Ruf erging aus dem Lager, aber ich denke es ist noch tiefer im Berg, als die Orken gruben... Kann mich nicht beherrschen, wenn das Gefühl aufkommt... Denke vieles schon einmal erlebt zu haben! Ich habe das schon einmal geschrieben, vielleicht weiß ich, was es ist, wenn ich die Notizen finde..."
So sicher es schon einmal geschrieben zu haben war er dann, nach einem gewissen Zeitabstand, doch nicht mehr. Auch die Verwirrtheit verflog mit den Stunden und er sah nun ein, dass sein Verhalten der freundlichen Magierin gegenüber mehr als unverzeihlich war. Aber vielleicht war es auch besser so, denn hätte sie ihn am Orkenlager begleitet, hätte er diesen Traumruf wohl nicht erlebt oder hätte ihn schon im Keim des Unterbewusstseins verdrängt und wäre auf ewig mit seiner Träumerei bestraft.
Jetzt hieß es aber überlegen, was es mit diesem Ort auf sich hatte. Erneut überflog er die Notizen. Es musste also etwas mit diesem Berg auf sich haben. Vielleicht ein Dämon, vielleicht ein Kult, aber auf Lameriast? Man durfte nichts ausschließen, wer weiß, wie alt dieser Landstrich wirklich war und welche Unwesen sich vor seiner Zeit schon darauf herumgetrieben haben.
Jetzt galt es in zwei Richtungen zu denken. Zum einen brauchte er Wissen über Lameriast, seinen Berg und -unumgänglich- über Traumdeutung und das Reich der Toten, welches ihm diesen unheimlichen Trieb bescherte. Zum anderen musste er den Berg selbst besichtigen, denn auch das beste Buch nützte ihm nichts, wenn er die unheimlichen Ursachen seiner Träume nicht selbst finden konnte. Morgen in der frühe würde er aufbrechen und nach einem geeigneten Bergpass suchen. In der Dunkelheit der Nacht fürchtete er zu sehr den Weg zurück nicht mehr zu finden, auch die Kälte der Winternächte wäre für solche Höhen wohl denkbar ungeeignet.
Heute galt es den Wächtern zu dienen. Vielleicht konnte er ja den dicken Priester über seine Träume befragen. Vielleicht, wenn sich eine Gelegenheit ergibt.