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Gefangen...schon wieder

Verfasst: Montag 21. Januar 2008, 15:38
von Hein Klabund
Hein brummelte, wie zum dreimal verfluchten konnte er denn schon wieder hinter Gittern sitzen? Er war unachtsam, wenn er getrunken hatte, verdammt unachtsam. So kam es auch, dass er nach Menek'Ur fuhr, eigentlich um sich einige der Rezepte der Sandfresser anzueignen und möglicherweise ein paar Prisen Salz. Jedoch hatte er nicht bedacht, dass er mit einer von diesen Weibern, die ansich alle gleich aussahen, noch eine Rechnung offen hatte oder eher sie mit ihm. Ja, er hatte sie damals eiskalt entführt und auch misshandelt, aber Ware die sich wehrt, wird gefügig gemacht, naja gut, er wusste nicht wie oft er sie verprügelt oder gar angeschossen hatte um sie Bewegungsunfähig und Handlungsunfähig zu machen, aber genau diese Sache rächte sich jetzt an ihm.

Genau diese Menekanerin lief ihm dort in der Stadt über den Weg, schnell war eine Wache da, die Hein festsetzte. Diese feige Sandfresserin, eine Rechnung begleicht man auf eigene Faust, niemals mit Hilfe anderer...gut sie war eine Frau, was konnte sie schon dafür, schwächlich, gar zerbrechlich im Vergleich zu Hein. Viel zu erwarten hatte er nicht, eine Geisel konnte er nicht nehmen, den Weg freischießen war ebenfalls aussichtslos, Ausbruch...das wars. Hein grabbelte nach seinem Holzbein, wie er es gewohnt war, waren ihm alle Waffen abgenommen worden, jedoch diesmal auch ausgerechnet sein Holzbein, aufgeschmissen...


Er kratzte sich ausgiebig am Kopf und prüfte seine anderen Verstecke "HA! Diesn Tölpel! Sone Sebbels! Har!" Hein musste sich zusammenreißen um nicht vor Freude über die Dietriche laut zu werden, gut die Zellentür war somit kein Problem, blieben nurnoch die Wachen und der Weg zum Hafen, welcher schwer bewacht sein dürfte...ihm musste etwas einfallen, bevor sie auf die Idee kamen, nachzuforschen, wer er eigentlich sei und was er noch verbrochen hatte.

Verfasst: Montag 21. Januar 2008, 17:05
von Hein Klabund
So schnell, wie er drinne war, war er auch schon wieder draußen. Eines musste man den Menekanern lassen, sie waren gründlicher als die Varunesen aber auch dümmer. Hein gaukelte dem Wachmann vor seiner Zelle vor, dass er sterben würde wie? Ganz einfach, der alte fasste sich an die Brust und anschließend an den Arm und meinte jediglich "Mien Jung, et jeht zu Ende mitm ollen..." daraufhin sackte er zusammen. Was die Wache nicht wusste, war, dass Hein unter seinem Mantel, in etwa auf Brusthöhe, wo er sich hingriff, eine Wasserschüssel versteckt hielt, mit selbiger schlug er der Wache fast den Schädel ein, als sie nicht aufpasste.
Wie ein nasser Sack ging jene zu Boden und war schnell um ihre Uniform erleichtert gewesen, ebenso um ihre Schlüssel und Waffen. Den Umhang zeriss er und fesselte und knebelte die Wache. Soll sie an seiner Statt in dieser Zelle verotten. Der Rest war ein Kinderspiel, er fegte etwas Dreck vom Boden auf und wischte es sich ins Gesicht, darüber die Maske und oben drauf diesen seltsamen Turban. Fehlte nurnoch sein Holzbein, welches sie dummerweise auf dem Schreibtisch liegen gelassen hatten, jenes war schnell angebracht, da Hein jeden Morgen mit diesem Ding zu kämpfen hatte, war hier schnell eine Art Routine eingestellt.

Er zog sich die restlichen Teile der Uniform an, nahm das Schild in die Hand und spazierte langsam hinaus, eine Wache am Hafen wollte ihn doch glatt aufhalten, sprach auch noch auf menekanisch aber Hein's Abschiedsworte waren "Mittago Arrr verflucht, ick jeh Mittag machen". Zu seinem Glück, war das Schiff da bereits am Auslaufen und Hein wieder in Freiheit. Diese Bashir würde es bereuhen, ihn nicht getötet zu haben. Einen Teufel hinter Gittern tötet man, vorallem dann, wenn er schläft. Doch lässt man ihn einen Moment aus den Augen, ist er weg und wird wiederkommen um zu wüten.

Hein hatte den Geschmack wieder gefunden, den süßlich-herben Geschmack der Rache, möglicherweise war es auch der Schnaps der, gerade als er auf Deck stand, seine Kehle runter rann.