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Neulich...

Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 19:37
von Vandalore
So ein Pech aber auch...

Vandalore hatte sich vor ein paar Tagen entschlossen, ein wenig auf Monsterjagd zu gehen. Weil dabei aber dummerweise sein Mantel und Umhang öfters beschädigt wurden als ihm lieb war, nahm er sich vor, für diese Jagd nur das nötigste mitzunehmen. Alles, was er dieses Mal nicht mitnehmen wollte wie z.B. überflüssiger Wildledermantel, Umhang, Essensbeutel (er wollte ja keinen ganzen Tag unterwegs sein), die bis jetzt gesammelten Federn und sein Bognerwerkzeug... – all das verstaute er in einer anderen Tasche und ließ sie in seinem Zimmer im Gasthaus auf dem Bett liegen. Anschließend machte er sich auf in die Sumpfkavernen, um ein wenig zu jagen.

Als er nach knapp zwei Stunden wieder die Tür zu seinem Zimmer öffnete, wehte ihm die eisige Winterluft entgegen.. Sein eines Fenster war eingedrückt worden – und das einzige, was außer seinen Einrichtungsgegenständen im Zimmer zu sehen war, war ein kleines Häufchen Schnee vor dem offenen Fenster. Seine Tasche, die auf dem Bett gelegen hatte, war weg.

Vandalore fiel aus allen Wolken. Das durfte doch nicht wahr sein!! So ein verdammter Mist...

Als erstes verschloß er das Fenster, um die kalte Winterluft auszuschließen. Dann überprüfte er das Schloß an seinem Schrank, doch dieses war nicht beschädigt und noch in Ordnung. Als er es öffnete, um den Inhalt des Schrankes zu überprüfen, war noch alles vorhanden. Immerhin...

Jetzt mußte er sich wieder einen Schneider suchen, von dem er einen warmen Wildledermantel und Winterstiefel bekommen konnte. Von seinen anderen Kleidungsstücken ganz abgesehen. Auch brauchte er neues Bognerwerkzeug – und einen neuen Essensbeutel. Hoffentlich wußte derjenige, der das getan hatte, wenigstens seine warmen Klamotten zu schätzen.

Als er vorne bei Stephen nachfragte, konnte dieser ihm leider nicht helfen. Das mußte schnell und leise gegangen sein. Hätte er vielleicht doch kein Zimmer im Erdgeschoß mieten sollen? Nun – beim nächsten Jagdgang würde er seine überschüssiges Gepäck besser in den Schrank packen. Ein zweites Mal mußte er es ja nicht herausfordern.

Still vor sich hin grummelnd ließ er sich von Stephen eine Schaufel und einen Besen geben, um auch den letzten Schnee wieder aus dem Fenster zu befördern und nahm sich dann ein paar ältere Kleidungsstücke aus dem Schrank, die er dort noch hängen hatte. Denn nur mit Lederrüstung wollte er seine Fundstücke aus den Kavernen nicht nach Bajard bringen.

Mal sehen – vielleicht liefen ihm ja seine Klamotten gleich über den Weg? Er würde auf jeden Fall die Augen offenhalten!