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Ein normaler Tag in der Mine. Oder etwa nicht?

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 15:28
von Pargan Clador
Früh am morgen hört man schon in der Lamiraster Mine Hacken schwingen ebenso oft, hört man ein Fluchen wenn die Steinsplitter den fleißigen Beragrbeiter treffen und auch ein erfreutes lachen ist zu vernehmen wenn Silbererze zu Tage gefördert werden.
Hmmm
20 Stücke Trockenfleisch
30 Brote
10 Krüge zum Wasserschöpfen
Genug Werkzeug


Liest Pargan aus seiner Bestandsliste.
Er hatte genug nach Lamirast gebracht, um nicht mehr nach Germinor in den nächsten Wochen zu müssen.
Mehrere Tausend verschiedener Barren hatte er sich nun erschürft doch es hieß weitermachen.
Beim hacken hatte er das Pferd, das er vernachlässigt hatte , im Kopf.
Er konnte nicht machen, ein Bauer hat es mitgenommen und es war nun da wo es glücklicher war, mit sicherheit.
Der Schmied nahm sich die Sache aber schwer zu Herzen.
Doch er verdrängte es.

Einige Tage später war der Tag immer wieder der selbe, hacken, schnell essen, hacken,hacken und hacken, doch er dachte immernoch an das Pferd.
Das war so nicht das wahre, vorallem weil er das Pferd gebraucht hatte und Pargan schwor sich nie wieder ein Tier zu vernachlässigen, geschweige denn sich eines zu kaufen, ehe er kein eigenes Haus hatte, aber trotzdem hatte das Pferd gelitten und das konnte er nicht mehr ändern.

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 15:57
von Kanubio Bunjam
Seine Freunde und er verstanden es nicht … wieder einmal nicht. Manche Menschen ließen ihre Tiere hungern, scherten sich nicht um sie, trotzdem sollten sie arbeiten und – wie dieses bedauernswerte Pferd – die schweren Erze schleppen.

Gleich am Morgen hatte Kanubio diesen Pargan darauf hingewiesen, dass sein Pferd schon rebellierte vor Hunger, doch das schien den Schmied nicht weiter zu interessieren. Also nahm sich Kanubio dem Tier an. Er versuchte es zu beruhigen und es erst einmal in den Garten von Rebecca zu treiben, doch das Pferd war dermaßen verstört, dass es immer wieder zur Mine zurücklief.

Ein Bauer musste her. Am liebsten wäre er Lugario um den Hals gefallen, als dieser plötzlich an der Mine stand und sich das Pferd besah. Er beruhigte es und drückte Kanubio die Zügel in die Hand. „Ich hab genug von ihnen und jetzt im Winter brauch ich nicht noch mehr. Nimm es, wenn du es willst.“
Kanubio nahm es, schweren Herzens, hatte er doch schon drei. Aber sein Haus mit dem kleinen Garten drum war sowieso schon ein Tierasyl, also kam es auf eines mehr nicht mehr an.

Er brachte es sogleich zu Frang, dem freundlichen Stallburschen am Hafen von Lameriast, der würde es wieder aufpäppeln.
Aber damit war die Sache nicht erledigt!
Da war ja noch dieser Pargan. Auf den hatte er eine Stinkwut. Pargan würde sich sicher wieder ein Pferd anschaffen. Als Schmied würde er es bald leid sein, seine schweren Erzbrocken und –barren selbst durch die Landschaft zu schleppen. Ihn jetzt zu ignorieren, wäre der falsche Weg. Er dürfte nicht unversucht lassen, ihm den Umgang mit Pferden beizubringen.
Kanubio atmete tief durch und versuchte, sich zu beruhigen. Seine kleine Gemeinschaft konnte sicher nicht überall im Lande die Dinge ändern. Aber wenn er es schaffen würde, Pargan zur Vernunft zu bringen, wäre ein kleiner Schritt getan, ihrem Ziel näher zu kommen.