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Aushänge verkünden - Trauerbekundung -

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 12:27
von Raniya Sahar
Die Nacht nahm Einzug in Menek'Ur. Der Himmel bedeckt von leuchtenden Sternen besehen, schimmerten sie in ihrer Glänze frohlockend vor sich hin.
Für einen jeden, der seinen Kopf in den Nacken fallen lies, sich einige Minuten die Zeit nahm, um den Blick hinauf zum Himmelszelt zu führen, wäre es eine wunderschöne Nacht gewesen.
Die Nacht verstreicht, die ersten Sonnenstrahlen erheben sich aus ihrem Schlaf, bedecken und fahren sanft über den Wüstensand und den Mauerwerk Menek'urs empor.
Den ein oder anderen fleißigen Menekaner, der sein Tagwerk begann, wird sie sicherlich mit ihren strahlen über die Haut kitzeln, um jeden zu zeigen, das der neue Tag angebrochen war und die Sonnenseite nun ihren Platz einnahm.

Im laufe der Nacht, wo an sich ein jeder in seinen Tiefschlaf verfallen sollte, die Anstrengungen des Tages abzulegen und seine Ruhe zu finden, fanden nicht alle ihren Schlaf. Schatten schweiften durch die Gassen Menek'Urs, um an den wichtigsten Gebäuden und Plätzen Aushänge an das Volk Menek'Urs anzuheften.

Nun wo die Sonne in ihrer Gänzlichkeit den Himmel bedeckt, jeden Winkel mit Licht aufhellt, wird man die des Nachts angebrachten Aushänge erblicken, auf jenen in ordentlich gehaltener Schrift verkündet wird...


Der Tod ist nichts, ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt,
sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise, seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich,
damit mein Name im Hause ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgend eine besondere Bedeutung,
ohne Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das was es immer war,
der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.


Wir nehmen Abschied von Munaya Bashir, Tochter der Ifrey. Viel zu früh und gar zu schnell wurde sie uns aus den Armen gerissen. Auf tragische Weise, mit dem Wüstensand vereint, werden wir ihr Antlitz nie mehr unter uns erblicken.

In tiefer Trauer und mit den Gedanken bei Munaya.
Möge Eluive sie in ihre Arme schließen und gut behüten.

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 11:55
von Jahwarah Bashir
Einige Tage der Trauer sind ins Land gezogen, als Boten erneut ausziehen um im Lande Menek'urs die Kunde von der Trauerfeier zu Ehren Munayas zu verbreiten. Am zweiten Tage der folgenden Woche, wenn die Sonne den Horizont küsst, sollen sich all' jene im Tempel vereinen, die Abschied nehmen wollen von Ehefrau, Tochter, Freundin und Schwester des Volkes.

[OOC: Dienstag, 22.01.08, 19.30 Uhr]