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Aufschwung vor Bajard

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 17:44
von Kelgor Mar Hent
Überall hatte er es versucht sich etwas aufzubauen, in Berchgard schien es schier unmöglich, Rahal war Zerstört. Die Konkurenz vor Bajard war stark, dennoch versuchte er sein Glück etwas abseits des Dorfes, um seinem Gedanken festzuhalten. Der Gedanke jedermann zu bedienen, ganz gleich woher er stammt, ganz gleich was es war. Die Neugierde war es vieleicht, was die Krieger zu ihm führten. Langsam mehrte sich sein Reichtum, und sein Ziel der Meistertitel war bald erreicht. Das Ziel das er sich setzte war erreicht, der Name bekannt im ganzen Lande, unermesslicher Reichtum und einen grossen Kundenstamm. Selbst der ansässige Meisterschmied ging bald fort um Ruhe zu finden. Dennoch etwas fehlte ihm, die Einsamkeit Tag für Tag macht ihm sehr zu schaffen. Ein neues Ziel musste her und somit machte er sich auf die suche nach weiteren Handwerker die ihm zur Hand gehen sollten. Ein langer freund der dem Schreinern nach ging war rasch gefunden, ebenso eine Schneiderin began bei ihm zu arbeiten. Der erste Lehrling lies nicht lang auf sich warten, jung und ehrgeizig war sie. Mit der Zeit wurden es immer mehr die sich anschlossen, einige gingen wieder andere machten ihren Meister in ihrem Handerwk. Es schien perfekt für ihn zu sein, jemand zum reden war da, der Kundenkreis wuchs rapide an. Nach einiger Zeit gingen die Planungen für die Zukunft wieder los. Bajard selbst hatte kaum mehr Handwerker, die Wehr bestimmte alles in jenem Dorf. Mehr und mehr Lehrlinge begannen von ihm zu lernen, blieben auch nach der Meisterprüfung und fingen an selbst auszubilden. Die Zeit war nun gekommen eine Zunft zu Gründen um bekannter zu werden, offizielle Verträge auszuhandeln.

Glücklich und zufrieden blickt er auf sein Werk, nach den ersten Wochenumläufen fanden sich eine vielzahl neuer Handwerker ein, doch was wird die Zukunft noch bringen? das Gelände müsse grösser werden, eine Viehzucht sollte bald erträge einbringen und den Lehrlingen muss eine eigene Schlafstätte errichtet werden. Alle würden zusamen helfen dabei war er sich sicher. Somit begann er die umliegenden Häuser und Grund aufzukaufen, damit der Bau bald beginnen kann. Oft blickte er hinaus, um auf dem vorhanden Besitz der Zunft zu planen, bald schon würde er seine Vorstellung den anderen vortragen, Ideen und Meinungen einholen aufdas der Bau bald beginnen kann..........

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 18:08
von Lea Mar Hent
Nachdem Lea 9 Jahre nichts von ihrem Bruder gehört hatte machte Sie sich auf die Suche nach ihm. Eine 2 Monate lange Reise hatte Sie hinter sich als Sie mit dem Schiff in Bajard ankam. Sie hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Als Sie 2 Krieger reden hörte, hörte Sie wie der eine dem anderen empfahl zu Kelgor Mar Hent zu gehen. Als Sie das hörte rannte sie zu ihm und Fragte wo er denn sein haus habe. Der Mann hatte noch nicht richtig ausgeredet schon bedankte Sie sich und rannte los zu dem Haus das der Mann ihr beschrieben hatte. Sie klopfte und ihr Bruder öffnete ihr die Tür. Er schaute sie an als wäre Sie ein Geist Sie jedoch Sprang ihm in die Arme vor Glück ihn endlich wieder gefunden zu haben. Eigentlich wollte Sie wieder nach Haus zurückkehren doch als Sie sah was ihr Bruder alles erreicht habe beschloss Sie bei ihm zu lernen und ihn bei seinem ganzen Vorhaben zu unterstützen. In der Zwischenzeit ist aus dem Kleinen haus mit anfangs 4 Handwerkern zu einer Zunft mit 15 Handwerkern herangewachsen. Darauf ist Sie ebenso stolz ist wie ihr Bruder auch .

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 18:15
von Jeanette Mignus
Das junge Mädchen suchte schon fast verzweifelt nach einem Meister der ihr alles beibringen konnte, sie lehren. Sie hatte noch keine Ahnung wie die ganze Schmiedeware geht wie man alles richtig macht. Bislang war sie eine arme Schmiedin, musste sich manchmal gar um Gold erbetteln oder verkaufte einem Schmied in berchgard Eisenbarren. Oft war sie in diesem kleinem Gebäude in Berchgard. Viele Menschen liefen ein und aus. Sehr oft hörte sie den Namen 'Kelgor Mar Hent', er sei ein guter Schmied. Die zierliche Person wollte genaueres wissen. So kam es dazu, das sie dem Meisterschmied einen Besuch abstattete. Der Laden war groß. Ein Schreiner, Christoph Spitz, begrüßte sie freundlich. Es dauerte auch nicht lange bis Kelgor auf sie zukam. Schüchtern verhielt sie sich allen gegenüber. Ein kurzes Gespräch folgte, ehe sie bei ihm auch schon als Lehrling eingestellt war. Sie war eine der ersten Lehrlinge von ihm. Er brachte ihr einiges bei, gab ihr Aufgaben, bei denen sie gut vorankam. So manche Handwerker waren in diesem Haus, mit denen sie sich allen gut verstand.

Die Zeit verging, das Haus füllte sich. Immer mehr Handwerker wollten hier arbeiten. Der Platz wurde enger. Ein größeres Gebäude musste her...
Kelgor kam auf die Idee eine Zunft zu gründen, jede Art von Handwerkern aufzunehmen. Fast immer war volles Haus, viele Kunden kamen die Ware erkaufen wollten... Vieles passierte, und das alles in weniger als einem Jahr? Kelgor hat es weit gebracht. Alle fühlen sich in der Zunft wohl...
Die Anzahl an Handwerkern wächst und wächst...

Verfasst: Dienstag 1. Januar 2008, 12:35
von Havel Quaas
Ob wohl es ihm schlecht reden wollte, blieb er dabei und begann seine Lehre bei Kelgor. Zwar mit gemischten Gefühlen, da er einerseits nicht wußte was ihn erwarten würde, aber anderseits war er auch neugierig.
Der erste Eindruck war vielleicht nicht der beste den er vom Haus und den dort arbeitenden hatte, obgleich er auch nicht den besten Eindruck hinterlassen haben mag.
Nach und nach lerne er die anderen Handwerker besser kennen und auch ihr Eigenarten. Mit seiner Lehre kam er gut voran und er sah wie das Haus Rückschläge hinnehmen muste aber auch wie es trotz dieser Rückschläge wuchs.
Es wurden mehr und mehr Handwerker die unterschiedlicher nicht hätten seinen können. Und es schien als würden immer mehr Kunden kommen. Wenn es so weitergeht wird bald etwas geschehen müssen, denn für diesen Andrang ist der Laden zu klein.

Verfasst: Dienstag 1. Januar 2008, 15:39
von Thyro
Kurz nach seinem 18. Geburtstag verließ er seine Familie um endlich seinen eigenen Schreinerladen zu gründen, ohne nur der ständige Holzholer seines Vaters zu sein. Nach etlichen Jahren sinnlosen umher reisen empfiel ihm ein Alter Mann in einer Taverne er solle es in Gerimor versuchen. Noch am selben Abend erwischte er ein Schiff...es hieß dieses Schiff würde nach Bajard fahren....nur leider war er so aufgeregt das er in das falsche Schiff einstieg und landete letztendlich in Rahal. Es vergingen wieder einige Tage bis er sich auf den Weg machte die Stadt Bajard aufzusuchen von der er soviel gehört hatte. Nach seiner Ankunft dauerte es nicht lange bis er von einem Handwerkshaus vor Bajard hörte. So neugierig wie er war ging er sogleich dorthin und wollte sich das Haus mal anschauen, dort sah er gerade einen blonden Mann der sein Schild umdrehte. Als er dann auf dem Schild las "Schreinerwaren" ging er auf dem Mann zu und sprach ihn an.
Nach einiger Zeit im Gespräch bot ihm der Mann an sein Meister zu werden. Thyro überlegte nicht lange und nahm das Angebot gleich an....
Gleich am nächsten Tag nach einigen Gesprächen mit seinem neuen Meister Christopher Spitz und dem Schmiedemeister Kelgor Mar Hent wurde er aufgenommen.

Er lernte nach und nach die anderen Arbeiter im Hause kennen und war nahezu begeistert das es dort nicht so streng war wie er es von zu Hause gewohnt war.
Es vergingen nur einige Wochen und es kamen immer mehr Lehrlinge dazu. Einige machten in der Zeit sogar ihren Meister Titel andere wiederum verließen das Handwerkshaus.
Nicht lange und aus der kleinen Gruppe Arbeitern die Thyro anfangs kennen gelernt hatte wurde eine große menge an Arbeitern mit den verschiedensten Berufen.

Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2008, 00:29
von Xeratrix
Lange war es nicht her, wie Trixie sich erinnerte, als sie noch in ihrem eigenen Laden in Bajard saß und herabsah, auf die Trümmer ihrer Existenz.
Mit einer Schüssel Erbsen in der Hand hockte sie auf ihrer alten Holzbank, kaute nachdenklich vor sich hin und schnippte von Zeit zu Zeit eine der Hülsenfrüchte in die andere Ecke des Raumes.

Wer war es, dem so viel daran lang, dass ihr Ladenschild nicht mehr so gut sichtbar an der meist benutzten Straße der Stadt, ja vielleicht sogar der ganzen Insel hing? In dieser Formulierung blieb wohl kein Zweifel daran, dass die Konkurrenz dort irgendwo ihre Finger im Spiel hatte, und doch war es unendlich Schade, dass ihr keine andere Wahl blieb, das Feld zu räumen.
Schnipp.
Eine Erbse segelte quer durch das Zimmer und landete mit leisem Zischen in der Esse.
Wie hatte ihr Vater doch immer gesagt? Über die Ursachen nachzudenken nützt nur, wenn man sich dadurch erwartet, der Lösung näherzukommen. Sonst sollte man es lieber durch Nach-vorne-schauen versuchen.
Genügend Geld für ein neues Haus hatte sie nicht. Zumindest nicht für eins, das größer war als ein Hühnerstall. Erst vor Tagen hatte sie in Bajard das Haus gewechselt und ein kleines Vermögen für die Innenausstattung ausgegeben. Vielleicht konnte sie bei Rshiel einziehen? Sie schüttelte den Kopf, verwarf den Gedanken wieder. Auf Lameriast waren nicht genug Leute um von dem Geschäft leben zu können. Wenn sie bei jemandem einziehen würde, dann würde es wohl oder übel ein Handelshaus sein müssen, auch wenn sie es eigentlich hasste sich von jemandem sagen zu lassen, was sie zu tun hatte. Es hatte schon seinen Grund gehabt, warum sie von Daheim ausgezogen war.
Schnipp.
Wieder starb ein wenig Gemüse den Feuertod.
Varuna...Berchgrad...Rahal...nein. Die waren ihr alle zuwider. Eine Partie 31 und die Garde würde sie hinter Gitter werfen. Wie sie Bajard doch jetzt schon vermisste! Das Schneiderlein dreht die Augen nach oben, als könnte sie die Zahnräder in ihrem Kopf durch einen strengen Blick dazu ermahnen, sich schneller zu drehen. War da nicht vor einigen Wochen jemand in ihrem Laden, der etwas von einem neuen Handelshaus erwähnt hatte...? Nein, nein, eine Akademie! Trixie war vielleicht noch keine Meisterin, aber vielleicht konnten sie noch jemand gebrauchen, der dort zur Hand ging. Sie nickte bekräftigend. Gleich Morgen würde sie dort Sturmklingeln und nachfragen.
Schnipp.
Sie freute sich jetzt schon diebisch auf Lenas Gesicht, wenn sie die vielen schwarzen Kügelchen in ihrer Esse entdecken würde.
Lena!
Sie war doch erst umgezogen, um die Schmiedin bei sich beherbergen zu können! Sie konnte sie doch nicht einfach vor die Tür setzen und sich schleichen.
Hoffentlich hatte die Akademie noch um einen Platz mehr frei...

Über einen Monat war es her, dass sie diesen Beschluss gefasst hatte.
Von Lena hatte sie zwar seitdem nichts mehr gehört, doch sie hatte hier, in der Akademie, nicht nur neue Freunde gewonnen, sondern auch endlich ihr Ziel erreicht, meisterliche Waren herzustellen.
Es war ein Beschluss, den sie bis heute nicht bereute.

Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2008, 06:11
von Kelgor Mar Hent
Lang war die Nacht, die Würfel wurden oft geworfen und je später es wurde umso mehr Alkohl floss in jenem Hause.

In den Ecken lagen leere Flaschen zumeist in Scherben zerschlagen, ein Meer von Korken zierte den Boden und das gesammte Haus stanck regelrecht nach den verschiedensten Alkoholischen getränken. Heftiges Schnarchen kam aus den Zimmern und ein Schreiben zierte den Tisch.


Guten Morgen mein Dickerchen


Ich komme heute etwas später, räum doch zusammen und Lüfte einmal nicht das irgendein Kunde das Chaos sieht. Schade das du nicht dabei warst wir hätten dich auch gern "gesehen".


Die Schrift ungewöhnlich verschmiert ein grosser Weinfleckt ziert die linke untere Ecke des Fetzens. Vereinzelte Kleidungsstückeliegen noch immer wild verstreut im ganzen Haus herum. Aus der Esse steigt noch immer leichter Qualm auf von den Korken deren überreste noch vor sich hin glimmen. Einer der Stühle umzingelt von leeren Flaschen und leere Schüsseln zu einem Haufen unter dem Tisch gestapelt. Am Boden liegen vereinzelt zerquetschte Meis und Kartoffelstücke. Die Stühle liegen kreuz und Quer durch den Raum verteilt. Eine Pfeiffe mit letzten Resten Wildkraut ziert eine andere Tischkannte. Würfel liegen auf dem Tisch, die kleidungstücke wohl nur ein kurzer Lederrock, eine kurze Hose sowie ein Brustier aus Leder. Lang brannte das Licht in dem Haus, früh Morgens erst gingen die letzten Kerzen aus.

Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2008, 16:54
von Havel Quaas
Wie gewünscht wurde der Laden gelüftet und die Reste der schlacht beseitig. Die Wäsche aber würde er aufheben. Man weis ja nie wann man gelegenheit bekommt sowas zu tragen oder ob die jemand wieder haben will.
Auf den Tisch wird ein neue Zettel gelegt

Morgen ihr Saufer,

wenn jemand seine Unterwäsche Vermist kann er sie bei mir auslösen. Da die Sonne schon aufgegangen ist werde ich zur Mine gehen. Wenn jemand so freundlichwäre die Fenster später wieder zu schliessen.