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Wie gewinnt man das Herz einer Dame?
Verfasst: Montag 24. Dezember 2007, 17:30
von Esgaron
Es war bereits einige Tage her sei er bei Bruder Nevyn vorstellig geworden war und ihn darum gebeten hatte um Farina werben zu dürfen, es war ihm gestattet worden, mit der Auflage ire Meinung zu respektieren. Er hatte bei Temora geschworen dies zu tun und diesen Schwur gedachte er zu halten. Nachdenklich saß er vor seinem Tisch und dachte nach, nun ja eigentlich war es ihm ja verboten worden in gewisser Weise, dennoch wusste er nicht was als nächstes zu tun war, was erwartete Farina von ihm?
Er hatte nie ihre Erziehung genossen, sein leben war gänzlich anders verlaufen als das der Meisten der Bruderschaft, so war er sich im Unklaren was von ihm erwartet wurde, aber er hatte sich fest vorgenommen alles zu Tun was nötig sei und nicht aufzugeben, ehe alles entschieden war.
Ein paar Schneeflocken fielen am Fenster vorbei, als er hinausblickte, er erhob sich um nach draußen zu gehen, es war lange her das er einen Schneemann gebaut hatte, dachte er bei sich und trat hinaus in die Kälte wo sein Atem Wölkchen hinterließ....
Verfasst: Mittwoch 26. Dezember 2007, 18:59
von Farina Sonnental
Ruhig hatte sie dagesessen und ihm zugehört, als er ihr seine Liebe gestand. Ein Lächeln war ihre Antwort darauf, mehr konnte sie ihm erstmal nicht geben. Sie hatte schon einmal ihre Erziehung vergessen, und das Resultat war nicht so erbaulich gewesen. Als Marie dazu kam versuchte sie beiden zu erklären was für eine Erziehung sie genossen hatte und wie sich dies mit Beziehungen verhielt. Marie war schon ein wenig schockiert als Farina erklärte das nur der Vater oder ein würdiger Vertreter entscheiden könne welcher Herr um eine Tochter werben dürfe. Ebenso wie auch die Entscheidung der Hochzeit nicht in der Hand einer Dame lag, auch hier würde für sie entschieden. Für Marie und auch für Aurian, die nun auch dazugestossen war, war dies ein Unding. Schliesslich würden sie viel besser für sich selbst entscheiden können. Sie konnten nicht verstehen das farina wieder zu ihrer Erziehung zurückkehrte und diese Entscheidungen in andere Hände gab. Doch für Farina war es sicher, nicht noch einmal wollte sie ihre Erziehung in den Wind schlagen. Esgaron sagte über die Dauer des Gespräches nur wenig, wahrscheinlich war er mal wieder in Gedanken versunken.
Als dann einige Tage später, Esgaron den Sir um ein Vertrauliches Gespräch bat, ahnte Farina nicht was auf sie zukommen würde. Sie bemerkte mit Sorge Esgarons nervösität und machte sich nun ihrerseits Gedanken darüber, was wohl geschehn sein mag. Beide verschwanden länger hinter der Tür und ihre Gedanken schlugen Purzelbäume. Hatte nun etwa er vor die Bruderschaft zu verlassen?
Sie hoffte inständig, dass dies nicht der Fall war. Denn sie wollte ihn in ihrer Nähe wissen. Zwar kam sie mit allen gut zurecht, dennoch konnte sie sich nicht vielen anvertrauen. Esgaron jedoch war immer für sie da. Sie blickte zur Tür, als diese sich öffnete und versuchte zu erahnen was dahinter gesprochen wurde, doch es glückte ihr nicht. Esgarons Nervösität hatte nicht nachgelassen, es schien sogar schlimmer zu werden als er sich vor ihr stellte und ihre Hand nahm. Farina war verwirrt doch diese offizielle Geste, die er an den Tag legte, brachte sie dazu sich ebfalls zu erheben. Er schaute ihr tief in die Augen, als er ihr offenbarte das er den sir soeben um Erlaubnis gebeten habe, um sie werben zu dürfen. Farina schluckte erst und war völlig perplex. Er hatte es getan, bei temora er hatte genau zugehört und dies in die Tat umgesetzt. Nie hätte sie gedacht, das er sowas für sie tun würde. Schliesslich wusste sie das er eine ganz andere Erziehung genossen hatte, und von solcher Etikette kaum eine Ahnung. Sie strahlte ihn an, er hatte ihr gerade den höchsten Respekt erwiesen, den sie sich vorstellen konnte. Auch wenn sie sich vorgenommen hatte, ihr Herz nicht wieder so schnell zu verlieren, hatte er einen teli bereits erobert. Sie konnte nicht fassen was er getan hatte. Nach einigen Momenten besann sich sich wieder und knickste höflich zum Dank. Esgaron schallt sie, sie solle das nicht vor ihm machen. Da schmunzelte sie und erklärte ihm das er sich nicht wundern dürfe. Denn der anlass würde eine solche Geste fordern. Nun zogen sich auch seine Mundwinkel zu einem Lächeln hoch und er verbeugte sich. Als der Sir ins Zimmer trat bedanke sie sich auch bei ihm in aller Form und erntete nur ein fast väterliches Lächeln.
Die nächsten Tage war Farina diejenige, die immer öfter in Gedanken versank. Immer wieder fragte sie sich wie es nun wohl weitergehen würde. Welche Überraschung er als nächstes für sie bereit hatte. Sie freute sich darüber und war glücklich, denn eins war gewiss, wenn er weiter so machte hatte er gewonnen.
Verfasst: Samstag 29. Dezember 2007, 18:44
von Esgaron
Er war glücklich, vielleicht war Glück zu wenig er war euphorisch, er konnte kaum fassen wie es gekommen war, wie es sein konnte.
Einige Tage zuvor hatte er an seinem Arbeitstisch gesessen und wieder einmal ein wenig herumexperimentiert, vollkommen konzentriert und ohne ein Auge oder Ohr für die Umwelt hatte er gearbeitet, weshalb es nicht verwunderlich war das Farina für ihn unbemerkt die Treppe hinauf kommen konnte, als er einen Moment von der Arbeit aufsah erschrak er und hätte beinahe ein Fläschchen mit Säure fallen lassen, aber er fing sich recht rasch wieder und stellte es zur Sicherheit auf dem Tisch ab.
Sie unterhielten sich eine ganze Weile, sie sagte ihm er solle sich nicht verstellen nur um sein Ziel zu erreichen und solle nicht vergessen wer er sei und was für Aufgaben er hatte. Hatte er sich wircklich so sehr verstellt? Er bemerkte es kaum sobald sie in seiner Nähe war verschwamm die Wircklichkeit und sein ganzes Denken, sowie seine Aufmerksamkeit galten ihr, bei seinem Weg ihr Herz zu erobern hatte er sich vielleicht ein wenig zu viel angestrengt und war über sein Ziel hinaus geschossen, dachte er als sie ihn darauf hinwies. Sie wollte das er seine Arbeit fortsetzte, doch Esgaron wollte nicht das sie schon gehe doch solange sie hier war - das wusste er - würde er keinen klaren Gedanken fassen können um zur Arbeit zu kommen, dennoch versuchte er es, sie sagte etwas von einem Duftwässerchen das er vielleciht herstellen könnte. Dies war wircklich nicht leicht für ihn zu bewerkstelligen... als er sich gerade an die Arbeit machte unterbrach ihn ein Klopfen, Farina war sofort auf dem Weg zur Türe, er lies seine Utensilien stehen und ging ebenfalls hinunter.
Der Frau welche den Weg zum Handelskontor Varunas suchte konnte geholfen werden, auch wenn Esgaron die Wegbeschreibung ein wenig verwirrend herüberbrachte wie er selber vermutete, so vermutete er jedoch das die Frau den Weg finden würde. Nachdem die Türe sich hinter der Frau geschlossen hatte meinte Farina nur sie würde hoffentlich einen Schneider aufsuchen... er stimmte ihr zu, die Kleidung der Frau war mehr als Aufsehenerregend. Er wusste nicht mehr was danach genau geschah... er erinnerte sich lediglich das er Farina geküsst hatte, er wusste nicht wie es dazu gekommen war, es war einfach geschehen, nun saß er vor einem dicken Buch...
"Duftwässerchen aller Art - Bernhardt Beldekin"