Tage der Schmach
Verfasst: Freitag 14. Dezember 2007, 19:57
Schweigend hielt er, gekleidet in der Rüstung eines Janitschars, die Zügel des Mustangs.
Sein blickt richtete sich ziellos auf die Straße vor ihn. Nur darauf wartend, dass die Esra und die Schwester Aasim’s zum Aufbruch ausriefen.
Ausdruckslos… Ohne jegliche von Gefühl zeugende Mimiken reitete Fuad neben dem Sajneen zum Ziel ihrer Reise.
Die Aufgabe des Statthalters, die Abgesandten Menek’ur, zu einem Fest in den Palast zu Varuna, eskortierend zu geleiten.
…
Die Aufwartung, der Geleit, der Abzug der Janitschare es glich in einem Bilderbuch.
Die Abgesandten nahmen samt ihrem Geschenk, an dem Truchsess zu Varuna, ihren Platz an der Festtafel ein.
Auch Fuad folgte den Bilderbuchanweisungen des Wesirs und den Hauptmann Menek’ur wortlos und ohne Widerwillen.
Doch war die ihm, bis zu diesem Augenblick des Abzuges, bereitete Schmach wohl nicht genug.
Der Statthalter verlies zunächst den Palast und setzte sich im Garten nieder.
Wohl wartend auf das Ende der Festlichkeit, sich bereithaltend um das Hause Omar auf Geheiß dienlich zu sein.
Der Zufall wollte es wohl, dass sich Elnesta und zu guter letzt eine Magd namens Rahel zu ihm gesellten.
Besonders wittmete er sich aber dem Gespräch mit Rahel.
Sie war äußert offen und beantworte nahezu jede Frage, des sehr direktem Janitschars.
Gar führte sie ihm in das Obergeschoss des Palastes. Zeigte ihr die äußerst interessante Küche und zu guter letzt, schenkte sie ihm ein wages Bild über die Räumlichkeiten dieses Palastes.
Auch das zukommen Rafaels, welcher ihm ein innerliches bestätigendes Gefühl schenkte, hatte seinen nutzen.
Ob denn der Schmach, welches ihm, in seiner Aufgabe und gewisse Menekaner durch fehlende Achtung schenkten, fruchtete der Abend.
„ Im Hinterstübchen erfährt man wohl die prägensten und interessanteren Dinge.“
Die Festlichkeit neigte sich wohl dem Ende. Die Esra im Geleit Khalidas waren im Begriff die Heimreise anzutreten.
Fuad sollte ihnen den angemessenen Schutz bieten und sie so geleiten.
Die Neugierde trieb ihm Khalida und auch Safiya fragen über den Abend zu stellen.
Sie offenbarten ihr das Geschenk, welches sie im Namen des Emirs Adrian bereiteten.
Es sollte Rivkah, seine kleine und lang verschollene, gar todgeglaubte Schwester gewesen sein, welche dem Truchsess Momente des Erzählens und der Freude, in Form von Gesang, schenken sollte.
Als ob all das Vollzogene nicht genug war… So schenkte man ihm schlussendlich die entgültige Pein, mit den so normal scheinenden Ansichten, welche sie aussprachen.
Was er sich niemals zu träumen erhoffte geschah. Der innerlich lodernde Vulkan kam zum Ausbruch.
Es begann mit der nicht in Kenntnissetzung dieses Abends. Ging über die gefühlte Nichtbeachtung seiner Person seitens seiner Mitmenekaner und endete zu guter letzt bei dem Verleih Rivkahs.
Es gab wohl keinen Stand seiner selbst, welcher nicht beschämt gar geachtet wurde.
Auch das entgegenkommen der Esra, der Versuch der verstehenden Anteilnahme, seines Empfindens, war nur eine Beruhigung.
Er machte sich wieder auf in den Palast, um Rivkah als sorge tragender Bruder und vor allem als Wache zu dienen.
Doch auch dies vergebens. Gekonnt wurde er davon abgebracht, gar etwas über ihren Aufenthalt oder dem gemeinsamen Abend zu erfahren.
Erst als wohl Rivkah den Palast verließ, oder vielleicht auch schon davor, wurde er mit dem Versuch von Trost spendeten Worten und der Zusicherung ihrer Sicherheit und des Wohlbefinden, aus dem Palast entlassen.
Nun fehlte nur noch das kommende Gespräch mit dem Erhabenen, welches gewiss kommen wird.
Sein Kopf sein ganzer Körper fühlte sich schwer.
Schweigsam und sehr in sich gekehrt saß er nun allein in seinem Haus.
Er würde die Tür für ein gewöhnliches nicht einfach öffnen.
Tief waren die inneren Wunden und die Schmach, welche er in sich verspürte.
Sein blickt richtete sich ziellos auf die Straße vor ihn. Nur darauf wartend, dass die Esra und die Schwester Aasim’s zum Aufbruch ausriefen.
Ausdruckslos… Ohne jegliche von Gefühl zeugende Mimiken reitete Fuad neben dem Sajneen zum Ziel ihrer Reise.
Die Aufgabe des Statthalters, die Abgesandten Menek’ur, zu einem Fest in den Palast zu Varuna, eskortierend zu geleiten.
…
Die Aufwartung, der Geleit, der Abzug der Janitschare es glich in einem Bilderbuch.
Die Abgesandten nahmen samt ihrem Geschenk, an dem Truchsess zu Varuna, ihren Platz an der Festtafel ein.
Auch Fuad folgte den Bilderbuchanweisungen des Wesirs und den Hauptmann Menek’ur wortlos und ohne Widerwillen.
Doch war die ihm, bis zu diesem Augenblick des Abzuges, bereitete Schmach wohl nicht genug.
Der Statthalter verlies zunächst den Palast und setzte sich im Garten nieder.
Wohl wartend auf das Ende der Festlichkeit, sich bereithaltend um das Hause Omar auf Geheiß dienlich zu sein.
Der Zufall wollte es wohl, dass sich Elnesta und zu guter letzt eine Magd namens Rahel zu ihm gesellten.
Besonders wittmete er sich aber dem Gespräch mit Rahel.
Sie war äußert offen und beantworte nahezu jede Frage, des sehr direktem Janitschars.
Gar führte sie ihm in das Obergeschoss des Palastes. Zeigte ihr die äußerst interessante Küche und zu guter letzt, schenkte sie ihm ein wages Bild über die Räumlichkeiten dieses Palastes.
Auch das zukommen Rafaels, welcher ihm ein innerliches bestätigendes Gefühl schenkte, hatte seinen nutzen.
Ob denn der Schmach, welches ihm, in seiner Aufgabe und gewisse Menekaner durch fehlende Achtung schenkten, fruchtete der Abend.
„ Im Hinterstübchen erfährt man wohl die prägensten und interessanteren Dinge.“
Die Festlichkeit neigte sich wohl dem Ende. Die Esra im Geleit Khalidas waren im Begriff die Heimreise anzutreten.
Fuad sollte ihnen den angemessenen Schutz bieten und sie so geleiten.
Die Neugierde trieb ihm Khalida und auch Safiya fragen über den Abend zu stellen.
Sie offenbarten ihr das Geschenk, welches sie im Namen des Emirs Adrian bereiteten.
Es sollte Rivkah, seine kleine und lang verschollene, gar todgeglaubte Schwester gewesen sein, welche dem Truchsess Momente des Erzählens und der Freude, in Form von Gesang, schenken sollte.
Als ob all das Vollzogene nicht genug war… So schenkte man ihm schlussendlich die entgültige Pein, mit den so normal scheinenden Ansichten, welche sie aussprachen.
Was er sich niemals zu träumen erhoffte geschah. Der innerlich lodernde Vulkan kam zum Ausbruch.
Es begann mit der nicht in Kenntnissetzung dieses Abends. Ging über die gefühlte Nichtbeachtung seiner Person seitens seiner Mitmenekaner und endete zu guter letzt bei dem Verleih Rivkahs.
Es gab wohl keinen Stand seiner selbst, welcher nicht beschämt gar geachtet wurde.
Auch das entgegenkommen der Esra, der Versuch der verstehenden Anteilnahme, seines Empfindens, war nur eine Beruhigung.
Er machte sich wieder auf in den Palast, um Rivkah als sorge tragender Bruder und vor allem als Wache zu dienen.
Doch auch dies vergebens. Gekonnt wurde er davon abgebracht, gar etwas über ihren Aufenthalt oder dem gemeinsamen Abend zu erfahren.
Erst als wohl Rivkah den Palast verließ, oder vielleicht auch schon davor, wurde er mit dem Versuch von Trost spendeten Worten und der Zusicherung ihrer Sicherheit und des Wohlbefinden, aus dem Palast entlassen.
Nun fehlte nur noch das kommende Gespräch mit dem Erhabenen, welches gewiss kommen wird.
Sein Kopf sein ganzer Körper fühlte sich schwer.
Schweigsam und sehr in sich gekehrt saß er nun allein in seinem Haus.
Er würde die Tür für ein gewöhnliches nicht einfach öffnen.
Tief waren die inneren Wunden und die Schmach, welche er in sich verspürte.