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Die Suche nach seiner Eminenz van Sareth
Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2007, 13:20
von Nevyn Silberhand
„Der Pfad der Gerechten ist auf beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei
böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das
Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter und der Retter der verlorenen Kinder. Und er wird große
Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen, seine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit gerechtem
Zorn wird er sie strafen."
- Frei nach PulpFiction -
Er hatte gehofft, am Haus niemanden anzutreffen, doch die Zahl der Brüder und Schwestern war mittlerweile zu groß,
als das es leicht wäre, ihnen aus dem Weg zu gehen.
Er hatte [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=27592]Das Schreiben[/url] gelesen...und Hochwürden hatte ihn nur knapp davon abhalten können, direkt loszupreschen.
So kam es, dasser kurz darauf begann, seine Kleidertruhe zu durchwühlen.
Hemden, Hosen, einen Umhang...Es wäre wohl auch sinnvoll, den Phantommantel mitzunehmen...
Und Andargar stand daneben und sah ihm zu.
"Vertraust Du mir, Bruder?" fragte er und Nevyn fühlte einen leichten Stich im Herzen.
"Ja, Du mir auch?" war seine Antwort und Andargar schien den Wink zu verstehen. Manche Wege musste man alleine
beschreiten und er wollte seine Brüder und Schwestern nicht in Gefahr bringen.
Wenn sie wüssten, was er vorhatte...sie würden versuchen im zu folgen oder ihn von seinem Vorhaben abzubringen.
Und das wäre sicher nicht im Sinne Temoras.
Dann, als es Nachmittag wurde, begann ein erblondeter Mann in unauffälliger Kleidung seinen Weg anzutreten.
Erst waren seine Schritte langsam, doch wurden sie immer zielstrebiger, je näher er seinem Ziel kam.
Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2007, 12:29
von Nevyn Silberhand
Die Nacht verbrachte er am Schrein der Geistlichkeit.
Nahe war sie, die Grenze, nahe waren Tod und Dunkelheit.
Sein letzter Besuch dort war ihm noch schmerzlich in Erinnerung und wer konnte sagen, ob Sarel wirklich tot war?
Vielleicht wartete dieser nur darauf, es zuende zu bringen?
"Oh Herrin, lass es nicht zu spät sein.
Weise mir den Weg durch die Reihen meiner Feinde,
auf das sie von Deinem Licht geblendet sind und
mich nicht behelligen auf meiner Suche.
Gib mir die Kraft, Tür und Tor des Feindes zu zerschlagen
und jede Mauer zu bezwingen, die mir den heiligen Pfad
der Rechtschaffenheit versucht zu versperren.
Ich will Dein Werk vollbringen und gebe mich in Deine Hand."
Diese Nacht würde er noch einmal schlafen, ehe er sein Pferd zurücklassen und sich zu Fuss seinen Weg gen Westen
bahnen würde.
Er würde nur ein kleines Feuer entzünden können, wenn er nicht unliebsame Augen auf sich ziehen wollte.
Sein Pfad würde durch Wälder und an kargen Felsen entlang verlaufen, er konnte nur hoffen, dass er am kleinen See ein geschütztes Plätzchen für die Nacht finden würde.
Dort würde er auch einige Dinge verbergen können, für den Fall der Fälle...
[img]http://galerie.alathair.de/albums/userpics/12095/normal_Suche1.JPG[/img]
Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2007, 22:49
von Farina Sonnental
Langsam machte Farina sich Sorgen. Sie hatte den Sir nun schon länger nicht gesehen und alle anderen auch nicht. Es war gleich wen sie fragte, niemand wusste wo Nevyn sich aufhielt. Sicherlich war es nicht ihre Aufgabe, aber würde der Sir morgen nicht wieder auftauchen, würde sie die Bruderschaft zusammen trommeln. Es musste nach dem Sir gesucht werden und wenn sich sonst niemand drum kümmerte, würde sie es tun. Sie war froh, Esgaron auf ihrer Seite zu haben, war sie sich doch sehr unsicher, was zu tun war. Sie wusste nur eins, sollte Nevyn in Gefahr sein, würde er siene Brüder und Schwestern brauchen. Sie wollte ihm zur Seite stehen also legte sie sich ins Bett und begann Pläne für die morgige Suchaktion zu schmieden. Hoffentlich würden ihre Brüder und Schwestern sie unterstützen.
Verfasst: Samstag 15. Dezember 2007, 02:45
von Andargar Adamas
Schon eine ganze weile stampfte er aufgebracht durchs Haus. Wie es es hasst....doch was hätte er tun sollen. Nevyns "verschwinden" war nun schon einige Tage her und unruhe machte sich breit. Nun war also die Zeit gekommen in der er seinen Platz den Nevyns ihm zugedacht hatte einnehmen musste.
Seufzend brachten ihn seine letzten Schritte zurück an seinen Schreibtisch auf dem sich die Pergamente stappelten.
Eilig nahm er Feder und Tinte und begann er drei Schriftstücke zu verfassen.
Das erste Schreiben lies er durch einen Kämpfen Schwester Farina zubringen.
Sei gegrüsst im Namen der Streitbaren Schwester im Glauben!
Es ist dir sowenig wie den anderen Brüder und Schwestern entgangen das Sir Silberhand scheinbar verschwunden ist. Deswegen bitte ich dich zu einem vertraulichen Gespräch zu unserem Außenposten nahe dem Kloster und unsere Brüder und Schwestern zur Ruhe zu bewegen.
Möge unsere Herrin schützend Ihre Schwert über uns und vor allem Sir Silberhand halten!
gez. Andargar Adamas
Streiter der Bruderschaft
Stellvertreter und Knappe Sir Silberhands
Diplomat der Bruderschaft
Ein weiterer Kämpe begibt sich an diesem Abend zum Kloster und überbringt Hochwürden Mercandis ein Schreiben. Nachdem dieses übergeben ist wartet dieser auf Ihre Antwort.
Seid gegrüsst im Namen der Streitbaren Hochwürden Mercandis!
Ich wende mich in diesen Tagen an euch um eine Audienz zu bitten da ich euren Rat benötige.
Da es sich in dieser Sache um einen Ritter des Glaubens, Sir Silberhand geht bin ich zuversichtlich das ihr mir in Sache den rechten Weg weisen könnt.
gez. Andargar Adamas
Streiter der Bruderschaft
Stellvertreter und Knappe Sir Silberhands
Diplomat der Bruderschaft
Ein weiteres Schreiben erreicht den Streiter Falkur das recht knapp bemessen ist.
Ich grüsse dich im Namen der Herrin Bruder im Glauben
Wenn es dir möglich ist bitte ich dich mich in unserem Außenposten am Kloster aufzusuchen da Dinge eingetroffen sind zu deren Klärung du vieleicht etwas beitragen kannst.
gez. Andargar Adamas
Streiter der Bruderschaft
Müde stellte er die Feder und die Tinte weg und begab sich wieder gen Balkon. Nun blieb ihm weiter nichts als zu warten was passieren würde und das es bald passieren würde.[/i]
Verfasst: Sonntag 16. Dezember 2007, 11:05
von Nevyn Silberhand
Der neue Tag kam und mit ihm das Unbehagen.
Hier, vor den Toren Rahals, spürte er recht deutlich den schändlichen Einfluss des Brudermörders.
Temoras Stimme, ihre Untertöne in der Melodie der Welt, waren fast nicht mehr zu hören.
Irgendwie war es schlimmer geworden seit seinem letzten "Besuch".
Möglichst ruhig schritt er an den Wachen vorbei, direkt in das aufgerissene Maul des Panthers.
Ein Schaudern durchfuhr ihn und er musste an eine alte Erzählung denken, von der er einst gelesen hatte...
"Ihr, die Ihr hier eintretet, lasset alle Hoffnung fahren."
Nein, er würde nicht aufhören zu hoffen.
Es war seine Aufgabe zu hoffen und er glaubte fest daran, dass jene schändlichen dereinst ihre Verfehlung
erkennen würden.
[img]http://galerie.alathair.de/albums/userpics/12095/normal_Suche2.JPG[/img]
Seine Suche würde am Hafen beginnen, wenn man den Gerüchten glauben schenken konnte, gäbe es dort die eine
oder andere Möglichkeit an Informationen zu kommen.
Seine Eminenz wollte erst in die Provinz Sareth zurückfahren, in das dortige Kloster...und anschliessend nach Rahal.
Also galt es zuerst herauszufinden ob und wenn ja wann ein Schiff aus jener Provinz erwartet würde.
Und wenn es anlegte und seine Eminenz von Bord käme dann...
Ja, was dann eigentlich?
Soweit hatte er seine Pläne noch nicht gesponnen. Er konnte Lucenius nur versuchen irgendwo unauffällig hinzubringen
und ihm in kürzester Zeit zu überzeugen, keinen dummen, dummen Fehler zu machen.
Bevor dann irgendwann die Wache kam und sie wahrscheinlich beide umbrachte.
Oder gefangennahm, oder...
Nevyn schüttelte sich. Solche Gedanken waren nicht wirklich hilfreich.
Aber hier unten sollte sich doch bestimmt jemand finden lassen, der ihm weiterhelfen konnte.
Suchend blickte er sich am Kai um.
Dieser Mann dort etwa...
[img]http://galerie.alathair.de/albums/userpics/12095/normal_Suche5.JPG[/img]
Verfasst: Sonntag 16. Dezember 2007, 21:49
von Darius Zerphos
Darius hatte soeben einen Wurm auf seinen Angelhaken gespießt und diesen trotz allen zappelns den Fischen zum Fraß vorgeworfen. Der Wurm war kaum im Meer versunken, als Darius hinter sich eine Stimme hörte.
Hinter ihm stand ein Herr, mit einer auffällig hellen Robe und einem etwas dunkleren Umhang, viel mehr konnte Darius am dunklen Hafen nicht erkennen. Der Herr grüßte nicht in Alatars Namen und schien sehr neugierig zu sein.
Während er seine Angel nun wieder einholte und transportfähig zerlegte, war er bemüht, die Fragen nach neuen Geschehnissen in Rahal mit Unwissen oder unwichtigen Gedöns - wie der Eröffnung eines neuen Hofes und den Berichten, über flüchtige Besucher, die völlig belanglos sind - zu beantworten.
Als der Herr sich (wieder nicht in Seinen Namen) verabschiedet hatte ging Darius ebenso in die Heilige Stadt zurück.
Es verging vielleicht ein halber Glockenschlag bis er den Rahaler Marktplatz erreicht hatte und dort eine Frau von der Garde traf, die nicht mit dem Bewachen der öffentlichen Gebäude beschäftigt war. Ihr berichtete er das Geschehene, mit einer sehr groben Beschreibung des Herren, leider war ihm aufgrund des schlechten Lichtes nicht mehr möglich. Damit war die Geschichte für ihn erledigt.