Das Manöver
Verfasst: Freitag 7. Dezember 2007, 10:58
"Eine Interessante Idee...und eine gute Gelegenheit, die Schlagkraft der neuen Brüder und Schwestern zu testen."
schoss es ihm durch den Kopf, als er das Schreiben Sire de Argantas in den Händen hielt.
Ein Manöver mit dem Regiment, um Taktiken und Schlagkraft zu testen...
Der Beschluss war schnell gefasst, die Bruderschaft würde das Angebot annehmen und mit allen Freiwilligen
zum vorgeschlagenen Zeitpunkt an Ort und Stelle sein.
Schnell waren die anderen informiert und die Bereitschaft war mehr als nur erfreulich hoch, scheinbar
brannten alle darauf, in einen Kampf zu ziehen, der nahe an eine richtigen Schlacht herankam.
Am Tag des Donners war es dann soweit, die Streiter der Bruderschaft rüsteten sich und zu zehnt zogen sie los.
Die Stimmung war entspannt und bedächtig, viele wirkten leicht in sich gekehrt, ein Zustand, den der Ritter
schon häufig gesehen hatte.
Man sparte sich die Kräfte bis zur Schlacht auf und wenn man ruhig blieb, war die Wahrscheinlichkeit geringer,
dass man etwas wichtiges vergaß.
Den Harnisch schnallte er locker um, seine Stiefel...er würde Andargar beizeiten zurechtweisen, dass diese
nicht geputzt waren...
Nur weil sein Knappe den Wachturm am Kloster einrichten musste, hiess das keinesfalls, dass er seine anderen
Pflichten vernachlässigen durfte.
Die weissen Schilde und Rüstungen blitzten in der untergehenden Sonne und einen kurzen Moment gestattete sich
Nevyn, einen Selbstzufriedenen Gesichtsausdruck zu haben.
All die tapferen Brüder und Schwestern in der Farbe der Streiter Temoras waren ein erhebender Anblick und er
war stolz darauf, einen jeden einzelnen an seiner Seite zu wissen.
Bald darauf standen sie in Varuna den Mitgliedern des Regimentes gegenüber und besprachen die Einzelheiten
des bevorstehenden Manövers.
Das Regiment sollte üben, auch gegen einen zahlenmäßig ebenbürtigen Gegner zu bestehen, die Magier zu schützen
und nicht zuletzt den Feind natürlich auch zu besiegen.
Man einigte sich darauf, auf heilende Tränke zu verzichten, ebenso auf solche, die den Körper und den Geist
stärkten.
Gut, die Formulierung "Keine Tränke" hätte man vielleicht auch auf die Paralysierenden Flüssigkeiten ausdehnen
können, die Nevyn schmunzelnd an seine Bruderschaftler verteilte...aber waren den Blitze eines Magiers
temoragefällig genug um als ehrenhaftes Kampfmittel zu gelten?
Ein Priester würde seine von der Göttin verliehenen Kräfte ja auch nicht gegen die eigenen Leute wenden, wenn
er bei Sinnen war und es nur ein Manöver war.
Demzufolge schien es nur fair, diesen Nachteil mit den gebotenen Mitteln auszugleichen.
Und die Rechnung ging auf.
Seine Hochgeboren von Dragenfurt gab das Startsignal und die beiden Gruppen prallten aufeinander.
Klingen krachten auf Klingen, auf Schilde und auf Rüstungen, der Magier ging zu Boden, die andere Magierin
suchte ihr heil in der flucht, ein Bruderschaftler brach in die Knie und hielt sich schwankend die Schulter...
Wer war es? Er konnte es nicht erkennen, zu sehr war er damit beschäftigt, Sire de Arganta und einen Soldaten
davon abzuhalten, der Magierin zu Hilfe zu eilen.
Schlag auf Schlag, Parade auf Parade! War Rafael alt geworden und eingerostet? Oder einfach nur aus der Übung?
Vielleicht lag es auch an der Verletzung, von der Herr von Dragenfurt ihm vorher berichtet hatte...
So oder so, die erste Runde endete, als Rafael und ein oder zwei Soldaten sowie Nevyn noch standen und letzterer
den Kampf abbrach.
Es sollten noch weitere Runden folgen...
schoss es ihm durch den Kopf, als er das Schreiben Sire de Argantas in den Händen hielt.
Ein Manöver mit dem Regiment, um Taktiken und Schlagkraft zu testen...
Der Beschluss war schnell gefasst, die Bruderschaft würde das Angebot annehmen und mit allen Freiwilligen
zum vorgeschlagenen Zeitpunkt an Ort und Stelle sein.
Schnell waren die anderen informiert und die Bereitschaft war mehr als nur erfreulich hoch, scheinbar
brannten alle darauf, in einen Kampf zu ziehen, der nahe an eine richtigen Schlacht herankam.
Am Tag des Donners war es dann soweit, die Streiter der Bruderschaft rüsteten sich und zu zehnt zogen sie los.
Die Stimmung war entspannt und bedächtig, viele wirkten leicht in sich gekehrt, ein Zustand, den der Ritter
schon häufig gesehen hatte.
Man sparte sich die Kräfte bis zur Schlacht auf und wenn man ruhig blieb, war die Wahrscheinlichkeit geringer,
dass man etwas wichtiges vergaß.
Den Harnisch schnallte er locker um, seine Stiefel...er würde Andargar beizeiten zurechtweisen, dass diese
nicht geputzt waren...
Nur weil sein Knappe den Wachturm am Kloster einrichten musste, hiess das keinesfalls, dass er seine anderen
Pflichten vernachlässigen durfte.
Die weissen Schilde und Rüstungen blitzten in der untergehenden Sonne und einen kurzen Moment gestattete sich
Nevyn, einen Selbstzufriedenen Gesichtsausdruck zu haben.
All die tapferen Brüder und Schwestern in der Farbe der Streiter Temoras waren ein erhebender Anblick und er
war stolz darauf, einen jeden einzelnen an seiner Seite zu wissen.
Bald darauf standen sie in Varuna den Mitgliedern des Regimentes gegenüber und besprachen die Einzelheiten
des bevorstehenden Manövers.
Das Regiment sollte üben, auch gegen einen zahlenmäßig ebenbürtigen Gegner zu bestehen, die Magier zu schützen
und nicht zuletzt den Feind natürlich auch zu besiegen.
Man einigte sich darauf, auf heilende Tränke zu verzichten, ebenso auf solche, die den Körper und den Geist
stärkten.
Gut, die Formulierung "Keine Tränke" hätte man vielleicht auch auf die Paralysierenden Flüssigkeiten ausdehnen
können, die Nevyn schmunzelnd an seine Bruderschaftler verteilte...aber waren den Blitze eines Magiers
temoragefällig genug um als ehrenhaftes Kampfmittel zu gelten?
Ein Priester würde seine von der Göttin verliehenen Kräfte ja auch nicht gegen die eigenen Leute wenden, wenn
er bei Sinnen war und es nur ein Manöver war.
Demzufolge schien es nur fair, diesen Nachteil mit den gebotenen Mitteln auszugleichen.
Und die Rechnung ging auf.
Seine Hochgeboren von Dragenfurt gab das Startsignal und die beiden Gruppen prallten aufeinander.
Klingen krachten auf Klingen, auf Schilde und auf Rüstungen, der Magier ging zu Boden, die andere Magierin
suchte ihr heil in der flucht, ein Bruderschaftler brach in die Knie und hielt sich schwankend die Schulter...
Wer war es? Er konnte es nicht erkennen, zu sehr war er damit beschäftigt, Sire de Arganta und einen Soldaten
davon abzuhalten, der Magierin zu Hilfe zu eilen.
Schlag auf Schlag, Parade auf Parade! War Rafael alt geworden und eingerostet? Oder einfach nur aus der Übung?
Vielleicht lag es auch an der Verletzung, von der Herr von Dragenfurt ihm vorher berichtet hatte...
So oder so, die erste Runde endete, als Rafael und ein oder zwei Soldaten sowie Nevyn noch standen und letzterer
den Kampf abbrach.
Es sollten noch weitere Runden folgen...