Marye Larou – Gefährtin des Waldes zu Lameriast
Verfasst: Freitag 30. November 2007, 01:25
Marye und der Wald:
Anfangs war der Wald für Marye ein feindlich gesinnter Ort. Nachdem sie mit 12 Jahren von zu Hause ausgerissen war, weil ihr Vater, wie einige Jahre zuvor schon bei ihrer Schwester, aufdringlich geworden war und sich an ihr vergehen wollte. Einige Jahre lang überlebte sie im Wald, doch der Wald war ihr in dieser zeit nie ein Freund. Es war eine feindliche Umgebung für sie, in der sie überleben musste und das war oft nicht einfach. Viele wilde Tiere, denen sie aus dem Weg gehen musste, die sie sogar als Nahrung ansahen. Doch irgendwie gelang es ihr zu überleben. Einige Jahre lebte sie bei einer alten Frau im Wald, doch als diese starb, war sie wieder ganz auf sich allein gestellt. Bis sie einige Tage nach ihrem 18. Geburtstag auf Xinthra traf. Sie fand Xin sehr nett und diese erzählte ihr von ihrer Gemeinschaft. Bei der zweiten Begegnung die zufällig in Bajard stattfand, wo Marye nur ein Gerbermesser erstehen wollte, war auch Ronya dabei, die Anführerin der Gemeinschaft. Eigentlich hatte Marye vor schnell wieder aus dem Dorf zu verschwinden, sie mochte den Ort nicht, es waren ihr zu viele Menschen dort. Doch das Gespräch mit Ronya nahm eine überaschende Wendung, da sie ihr anbot mit zu kommen nach Lameriast. Dort war auf offenem Feld eine kleine Palisadensiedlung mit Zelten, wo die Gefährtinnen lebten.
Rasch lebte Marye sich ein und schloss Freundschaft mit allen. Mit ihrem Eifer beeindruckte sie alle und wurde nach kurzer Zeit durch ein Ritual in dem jede etwas von ihrem Blut gab, eine Blutsschwester. Die Pläne der Frauen waren hoch und die Anstrengungen die dafür unternommen werden mussten, nahmen kein Ende.
Marye und die Schwestern
Ein richtiges Dorf sollte gebaut werden, die armselige Ansammlung von Zelten auf freier Fläche, sollte nur verübergehend sein. Marye ließ sich davon anstecken und steckte ihre ganze Kraft in diese Arbeit. Weiterhin hatten sie vor Bäume dort anzupflanzen, so dass alle eifrig Pflanzensamen in großen Mengen sammelten. In einem Verschlag am Rande des Lagers wurden alle möglichen Pflanzen und Bäume aufgezogen. Viel Holz würde benötigt werden und so war Marye oft im Wald unterwegs um Holz zu sammeln. Man hatte ihr beigebracht nur Holz von umgefallen Bäumen zu schlagen, Fallholz zu sammeln oder von Bäumen nur einige Äste abzuschlagen. So langsam verlor sie ihre Scheu vor dem Wald, sie sah in ihm nicht mehr eine feindliche Umgebung sondern durchaus einen Ort der ihr und ihren Schwestern Schutz und Nahrung bot.
Inzwischen war es Winter geworden und die Zelte waren trotzt der vielen Felle immer kalt. Erst im Frühjahr wollten sie mit dem Bau des neuen Dorfes beginnen, Im Winter selber war nicht mehr ganz so viel zu tun, so vertiefte sich Marye oft in ihre Schnitzarbeit, anfangs hatte sie nur ihre Pfeile und Bolzen geschnitzt, doch mit der Zeit wurde ihr das Schnitzen abends am Feuer so zur Gewohnheit, dass sie ihre Hände kaum ruhig lassen konnte. So schnitzte sie oft den ganzen Abend, während sie ihren neuen Schwestern lauschte.
Im Frühjahr, nachdem der Schnee schmolz ging es dann los, ihr altes provisorisches Lager wurde abgebaut, auch das Holzhaus und die Zelte. Ein Stück weiter im Westen, näher an der Küste wurde mit dem neuen Dorf begonnen. Man hatte einige Arbeiter verpflichtet, doch diese verrichteten ihre Arbeit oft nicht gerade sehr zufriedenstellend, so dass die Gefährtinnen doch die meiste Arbeit hatten. Palisaden wurden ringsum das neue Dorf errichtet und die Holzhäuser wurden direkt rund um die Palisade erbaut. In der Mitte des Dorfes wurde die große Feuerstelle erbaut, wo man sich zukünftig treffen würde. Während einige Schwestern noch mit dem Bau des Dorfes beschäftigt waren, pflanzten andere die Bäume und Sträucher, die sie die ganze Zeit gehegt und gepflegt hatten rund um das Dorf herum. Eines Tages sollte es von dichtem Wald umgeben sein. Wochenlang war man so beschäftigt bis endlich alles fertig war. Jeden Abend war Marye todmüde ins Bett gefallen, schlief einige Stunden und bei Tagesanbruch ging es wieder los. Als dann aber alles fertig war, waren alle von ihrer neuen Heimat begeistert. Es war schöner geworden als es sich alle je erträumt hätten.
Marye und die Wilden
Nachdem das Dorf der Gefährtinnen fertiggestellt war, streifte Marye wieder öfter durch die Wälder und vor allem der dichte Dschungel im Süden hatte es ihr angetan, schon bald lernte sie einige der Ureinwohner kennen, schloß Freundschaft mit ihnen und begann sogar ihre Sprache zu erlernen. Enyama, Yooku und Yejide wurden gute Freunde von ihr und sie unternahm viel mit ihren neuen Freunden. Von ihnen erfuhr sie viel und lernte vieles über den Wald. Der Wald der anfangs für sie eine feindliche Umgebung war, später dann ihr und ihren Schwestern Schutz bot, wurde nun zu ihrer Heimat, ihrem Freund. Enyama brachte ihr bei, wie man sich lautlos und fast ungesehen im Wald bewegen konnte. Yooku brachte ihr viel über die Tier und Pflanzenwelt des Dschungels bei, Yejide zeigte ihr Pflanzen die man essen konnte. Andere Pflanzen verarbeitete sie zu Tränken oder gab sie ihr zum Kauen. Bei einigen fühlte sie sich danach stärker, oder konnte besser sehen. Inzwischen konnte sie sich mit ihren neuen Freunden recht gut unterhalten und lernte täglich neue Wörter ihrer Sprache.
Von Enyama übernahm sie vieles, darunter auch einiges was sie selbst zuvor als verrückt gehalten hätte. So machte sie es ihm nach und ging wie er nur mit dem Speer selbst auf Ogerfürsten los. Das war zwar irgendwie verrückt aber machte andererseits auch trotzt der Gefahr viel mehr Spaß als diese nur mit Bolzen zu beschießen. Kurz darauf brachte er ihr auch bei wie man einen Drachen jagt. Marye blieb beim ersten mal fasst das Herz stehen. Hatte sie doch mit der der Hälfte ihrer Schwestern einige Zeit zuvor bei diesem Drachen aufgegeben, weil dieser mit Feuer und Blitzen um sich warf und sie und ihre Schwestern reihenweise zu Boden gingen. Doch er zeigte ihr wie es ging. Sie feuerten immer nur einen, höchstens zwei Schüsse auf den Drachen ab, gingen dann sofort wieder in Deckung. Huschten gebückt zu einer anderen Stelle, von wo aus wieder einige Bolzen abgefeuert wurden.
Der Drache machte einen ohrenbetäubenden Lärm, aber nach einiger Zeit ging er von zahlreichen Bolzen tödlich getroffen zu Boden. Stolz zogen sie dem Drachen die wenigen verwertbaren Schuppen ab und Marye beschloss sich eines Tages eine Rüstung daraus schneidern zu lassen. In der nächsten Zeit ging sie oft mit Enyama, Yooku und auch Yejide in diese Höhlen um Drachen und sogar mal einen Balron zu jagen. Nach einiger Zeit verschlechterte sich jedoch das Verhältnis zu den Ureinwohnern drastisch. Die Ureinwohner waren anscheinend einem Fluch zum Opfer gefallen, ihre Haut die sonst schokoladenbraun war, war nun dunkelgrau und ihre Augen leuchteten rötlich. Marye und Tajara wurden von ihnen entführt und mussten um Leben und Tod kämpfen. Doch zum Glück kamen ihr Schwestern und konnten sie befreien. Erst später erfuhren die Gefährtinnen von den Tiefländern von diesem Fluch. Gemeinsam mit ihnen und ihren Schamanen gelang es den Fluch zu brechen, doch trotzdem dominierte Misstrauen, seitdem ihr Verhältnis. Daher mied sie meistens das Land der Ureinwohner, lernte dafür andere Leute kennen. Einen fand sie sehr interessant, er nannte sich Wolf und verhielt sich auch oft so wie einer. Mit der Zeit traf sie ihn öfter und fasziniert schaute sie zu wie er seinen Bogen reparierte. Trotzt dessen dass Marye selber gut schnitzen konnte, gelang es ihr nie, kleinere Schäden selber auszubessern. Eines Tages reichte sie ihm ihre Armbrust und Wolf gelang es tatsächlich kleinere Schäden auszubessern. „Bringst du mir das auch bei Wolf?“ Fragte sie ihn und er nickte. Gibt es noch andere so wie dich Wolf“ lautete ihre nächste Frage und Wolf nickte erneut. Marye nahm sich vor diese kennen zu lernen.
Anfangs war der Wald für Marye ein feindlich gesinnter Ort. Nachdem sie mit 12 Jahren von zu Hause ausgerissen war, weil ihr Vater, wie einige Jahre zuvor schon bei ihrer Schwester, aufdringlich geworden war und sich an ihr vergehen wollte. Einige Jahre lang überlebte sie im Wald, doch der Wald war ihr in dieser zeit nie ein Freund. Es war eine feindliche Umgebung für sie, in der sie überleben musste und das war oft nicht einfach. Viele wilde Tiere, denen sie aus dem Weg gehen musste, die sie sogar als Nahrung ansahen. Doch irgendwie gelang es ihr zu überleben. Einige Jahre lebte sie bei einer alten Frau im Wald, doch als diese starb, war sie wieder ganz auf sich allein gestellt. Bis sie einige Tage nach ihrem 18. Geburtstag auf Xinthra traf. Sie fand Xin sehr nett und diese erzählte ihr von ihrer Gemeinschaft. Bei der zweiten Begegnung die zufällig in Bajard stattfand, wo Marye nur ein Gerbermesser erstehen wollte, war auch Ronya dabei, die Anführerin der Gemeinschaft. Eigentlich hatte Marye vor schnell wieder aus dem Dorf zu verschwinden, sie mochte den Ort nicht, es waren ihr zu viele Menschen dort. Doch das Gespräch mit Ronya nahm eine überaschende Wendung, da sie ihr anbot mit zu kommen nach Lameriast. Dort war auf offenem Feld eine kleine Palisadensiedlung mit Zelten, wo die Gefährtinnen lebten.
Rasch lebte Marye sich ein und schloss Freundschaft mit allen. Mit ihrem Eifer beeindruckte sie alle und wurde nach kurzer Zeit durch ein Ritual in dem jede etwas von ihrem Blut gab, eine Blutsschwester. Die Pläne der Frauen waren hoch und die Anstrengungen die dafür unternommen werden mussten, nahmen kein Ende.
Marye und die Schwestern
Ein richtiges Dorf sollte gebaut werden, die armselige Ansammlung von Zelten auf freier Fläche, sollte nur verübergehend sein. Marye ließ sich davon anstecken und steckte ihre ganze Kraft in diese Arbeit. Weiterhin hatten sie vor Bäume dort anzupflanzen, so dass alle eifrig Pflanzensamen in großen Mengen sammelten. In einem Verschlag am Rande des Lagers wurden alle möglichen Pflanzen und Bäume aufgezogen. Viel Holz würde benötigt werden und so war Marye oft im Wald unterwegs um Holz zu sammeln. Man hatte ihr beigebracht nur Holz von umgefallen Bäumen zu schlagen, Fallholz zu sammeln oder von Bäumen nur einige Äste abzuschlagen. So langsam verlor sie ihre Scheu vor dem Wald, sie sah in ihm nicht mehr eine feindliche Umgebung sondern durchaus einen Ort der ihr und ihren Schwestern Schutz und Nahrung bot.
Inzwischen war es Winter geworden und die Zelte waren trotzt der vielen Felle immer kalt. Erst im Frühjahr wollten sie mit dem Bau des neuen Dorfes beginnen, Im Winter selber war nicht mehr ganz so viel zu tun, so vertiefte sich Marye oft in ihre Schnitzarbeit, anfangs hatte sie nur ihre Pfeile und Bolzen geschnitzt, doch mit der Zeit wurde ihr das Schnitzen abends am Feuer so zur Gewohnheit, dass sie ihre Hände kaum ruhig lassen konnte. So schnitzte sie oft den ganzen Abend, während sie ihren neuen Schwestern lauschte.
Im Frühjahr, nachdem der Schnee schmolz ging es dann los, ihr altes provisorisches Lager wurde abgebaut, auch das Holzhaus und die Zelte. Ein Stück weiter im Westen, näher an der Küste wurde mit dem neuen Dorf begonnen. Man hatte einige Arbeiter verpflichtet, doch diese verrichteten ihre Arbeit oft nicht gerade sehr zufriedenstellend, so dass die Gefährtinnen doch die meiste Arbeit hatten. Palisaden wurden ringsum das neue Dorf errichtet und die Holzhäuser wurden direkt rund um die Palisade erbaut. In der Mitte des Dorfes wurde die große Feuerstelle erbaut, wo man sich zukünftig treffen würde. Während einige Schwestern noch mit dem Bau des Dorfes beschäftigt waren, pflanzten andere die Bäume und Sträucher, die sie die ganze Zeit gehegt und gepflegt hatten rund um das Dorf herum. Eines Tages sollte es von dichtem Wald umgeben sein. Wochenlang war man so beschäftigt bis endlich alles fertig war. Jeden Abend war Marye todmüde ins Bett gefallen, schlief einige Stunden und bei Tagesanbruch ging es wieder los. Als dann aber alles fertig war, waren alle von ihrer neuen Heimat begeistert. Es war schöner geworden als es sich alle je erträumt hätten.
Marye und die Wilden
Nachdem das Dorf der Gefährtinnen fertiggestellt war, streifte Marye wieder öfter durch die Wälder und vor allem der dichte Dschungel im Süden hatte es ihr angetan, schon bald lernte sie einige der Ureinwohner kennen, schloß Freundschaft mit ihnen und begann sogar ihre Sprache zu erlernen. Enyama, Yooku und Yejide wurden gute Freunde von ihr und sie unternahm viel mit ihren neuen Freunden. Von ihnen erfuhr sie viel und lernte vieles über den Wald. Der Wald der anfangs für sie eine feindliche Umgebung war, später dann ihr und ihren Schwestern Schutz bot, wurde nun zu ihrer Heimat, ihrem Freund. Enyama brachte ihr bei, wie man sich lautlos und fast ungesehen im Wald bewegen konnte. Yooku brachte ihr viel über die Tier und Pflanzenwelt des Dschungels bei, Yejide zeigte ihr Pflanzen die man essen konnte. Andere Pflanzen verarbeitete sie zu Tränken oder gab sie ihr zum Kauen. Bei einigen fühlte sie sich danach stärker, oder konnte besser sehen. Inzwischen konnte sie sich mit ihren neuen Freunden recht gut unterhalten und lernte täglich neue Wörter ihrer Sprache.
Von Enyama übernahm sie vieles, darunter auch einiges was sie selbst zuvor als verrückt gehalten hätte. So machte sie es ihm nach und ging wie er nur mit dem Speer selbst auf Ogerfürsten los. Das war zwar irgendwie verrückt aber machte andererseits auch trotzt der Gefahr viel mehr Spaß als diese nur mit Bolzen zu beschießen. Kurz darauf brachte er ihr auch bei wie man einen Drachen jagt. Marye blieb beim ersten mal fasst das Herz stehen. Hatte sie doch mit der der Hälfte ihrer Schwestern einige Zeit zuvor bei diesem Drachen aufgegeben, weil dieser mit Feuer und Blitzen um sich warf und sie und ihre Schwestern reihenweise zu Boden gingen. Doch er zeigte ihr wie es ging. Sie feuerten immer nur einen, höchstens zwei Schüsse auf den Drachen ab, gingen dann sofort wieder in Deckung. Huschten gebückt zu einer anderen Stelle, von wo aus wieder einige Bolzen abgefeuert wurden.
Der Drache machte einen ohrenbetäubenden Lärm, aber nach einiger Zeit ging er von zahlreichen Bolzen tödlich getroffen zu Boden. Stolz zogen sie dem Drachen die wenigen verwertbaren Schuppen ab und Marye beschloss sich eines Tages eine Rüstung daraus schneidern zu lassen. In der nächsten Zeit ging sie oft mit Enyama, Yooku und auch Yejide in diese Höhlen um Drachen und sogar mal einen Balron zu jagen. Nach einiger Zeit verschlechterte sich jedoch das Verhältnis zu den Ureinwohnern drastisch. Die Ureinwohner waren anscheinend einem Fluch zum Opfer gefallen, ihre Haut die sonst schokoladenbraun war, war nun dunkelgrau und ihre Augen leuchteten rötlich. Marye und Tajara wurden von ihnen entführt und mussten um Leben und Tod kämpfen. Doch zum Glück kamen ihr Schwestern und konnten sie befreien. Erst später erfuhren die Gefährtinnen von den Tiefländern von diesem Fluch. Gemeinsam mit ihnen und ihren Schamanen gelang es den Fluch zu brechen, doch trotzdem dominierte Misstrauen, seitdem ihr Verhältnis. Daher mied sie meistens das Land der Ureinwohner, lernte dafür andere Leute kennen. Einen fand sie sehr interessant, er nannte sich Wolf und verhielt sich auch oft so wie einer. Mit der Zeit traf sie ihn öfter und fasziniert schaute sie zu wie er seinen Bogen reparierte. Trotzt dessen dass Marye selber gut schnitzen konnte, gelang es ihr nie, kleinere Schäden selber auszubessern. Eines Tages reichte sie ihm ihre Armbrust und Wolf gelang es tatsächlich kleinere Schäden auszubessern. „Bringst du mir das auch bei Wolf?“ Fragte sie ihn und er nickte. Gibt es noch andere so wie dich Wolf“ lautete ihre nächste Frage und Wolf nickte erneut. Marye nahm sich vor diese kennen zu lernen.