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Neue Klänge des Klosters [Quest]
Verfasst: Mittwoch 28. November 2007, 09:41
von Victoria Mecandis
Wie jeden Tag saß sie am Schreibtisch im Besprechungszimmer des Klosters. Las alle Briefe und bearbeitete jene. Immer wieder kamen neue Berichte von Überfällen und dergleichen herein. Mit einem leisen seufzen und einem kopfschütteln legte sie jene Berichte auf einem extra Haufen, der in den letzen Wochen immens Anstieg.
Durch die Nähe des Kloster zur Grenze des Bajarder Landes waren sie hier immer Gefahren und Angriffen ausgesetzt.
Der letzte große Angriff Rahals auf Bajard, öffnete ihr ein wenig die Augen. Vor dem Kloster hatten sie ein Lazarett aufgebaut um dort die ankommenden Verletzten zu versorgen. Aber wenn das Kloster angegriffen wird, müssten sie sehen das sie einen Reiter davonschicken um Verstärkung zu holen. Dies wäre eine zu lange Zeit, in dem die Schwerthand jenes Kämpfers fehlte. Das Leuchtfeuer neben dem Kloster würde ebenso zulange brauchen, bis es so anständig brennen würde, das es sichtbar wäre und als Alarm ersichtlich. Leise seufzte sie erneut innerlich auf. Eine neue, andere Lösung musste her.
Es musste doch möglich sein, einen Alarm aus dem Innern des Klosters herauszugeben, ohne das sie jedes mal einen Reiter hinausschicken müssten.
Dann erinnerte sie sich an die Burg wo sie einst aufwuchs. An jedem letzten Tage in der Woche ward eine Messe gehalten zu der eine große Glocke im Turme der Kirche läutete.
Aber warum war hier keine?
Diese Frage stellte sie sich noch einige Zeit, ehe sie sich dann direkt auf den Weg zu einer jener Handelsgemeinschaften machte. Herrn Pendri kannte sie nun schon länger und wusste um seine Zuverlässigkeit. Mit der Dame Mc`Murphy und Herrn Pendri sprache sie lange Zeit an jenem Tage und lies ihre Pläne gedeihen. Noch größere Freude in ihrem Herzen wuchs, als man ihr sagte das sie für jene Glocke nichts zu zahlen hätte. Temora würde es jener Gemeinschaft danken und jene schützen.
Verfasst: Mittwoch 28. November 2007, 14:02
von Falco Pendri
Lange arbeitete Falco schon in seiner Werkstatt, umringt von Sägespänen und halb fertigen Möbeln. Der Auftrag machte ihm ziemliche Schwierigkeiten. Ständig musste er hinaus in den Wald um neues Holz zu schlagen und Stoffe zu kaufen, damit er an dem Auftrag weiter arbeiten konnte. Schließlich zerbarsten ihn auch noch die Werkzeuge. Nun hatte Falco genug und warf die Werkzeuge allesamt zu erst auf den Boden und brachte sie anschließend in die Mülltonne. Er war leicht angesäuert das ihm an diesem Tage nichts gelang. Es schien als gingen ihm die geringe Auftragsrate und die Ungunst in den Reihen der Zunfthandwerker an die Substanz. In der Zunfttaverne sitzen dachte er nach, warum es der Zunft so ginge und wieso es so still war. Eine erdrückende Stille herrschte im Kontor, niemand war dort, alle ausgeflogen. Er blickte sich um und dachte daran, was er wohl für ein schlechter Zunftleiter ist. Mit diesen Gedanken blieb er dort sitzen, wohl mehrere Stunden.
Schließlich hörte er jemanden die Treppe im Kontor hinaufschreiten, es war Laurentinne, welche sich dann kurz zu ihm setzte. Sie kamen ein wenig ins Gespräch und entschlossen beide, dass sich etwas in der Zunft ändern müsste, dieses aber dringend. Schließlich ging Lauri nach der Unterhaltung in ihre Werkstatt und Falco blieb allein zurück. Er erhob sich und ging die Treppe hinunter in die Ausstellungshalle des Kontors. Sie war Menschenleer und auch hier war kein Handwerker zugegen. Er ging zur Eingangstür und wollte sie gerade öffnen, als jemand von außen gegen die Tür klopfte. Er öffnete diese dann und erblickte Victoria Mecandis, die Leiterin des Klosters, welche erfreut war jemanden im Kontor anzutreffen. Er kannte sie schon flüchtig, durch einige kleine Aufträge, die er für sie erledigt hatte. Sie grüßten sich höflich und schließlich bat Falco sie herein. Sie gingen in die Taverne, welche im ersten Stock des Kontors liegt und setzten sich dort an einen Tisch. Auch Lauri hatte sich kurze Zeit später zu ihnen gesellt und schließlich kamen sie ins Gespräch.
Victoria begann von einem Angriff auf das Kloster zu erzählen und beschrieb ihnen, was sich im Kloster seitdem geändert hat und sich noch ändern soll. Falco verstand nicht, was dieser Überfall mit dem Kontor zu tun hatte, Lauri war dessen wohl ebenfalls verwirrt. Dann kam Victoria zu dem eigentlichen Anliegen. Sie erklärte, dass sie als Kommunikationsmittel und als Warnklang, den weiten Klang einer großen Glocke haben möchte, welche der Kontor für das Kloster herstellen sollte. Falco und wohl auch Lauri waren ziemlich überrascht über einen solchen seltenen und außergewöhnlichen Auftrag. Falco dachte, während Victoria den Auftrag weiter erläuterte daran, wie man eine Glocke gießen könnte und wie ein solcher Auftrag angegangen werden musste. Er kam aber dennoch zu keiner Antwort. Schließlich gab er es vorerst auf weiter darüber nachzudenken und ging zusammen mit Lauri und Victoria hinunter zu den Auslagen, an welchen Lauri Victoria demonstrierte welches Metall wie klingt, wenn man dagegen schlägt. Schließlich musste ein geeignetes Metall gefunden werden aus welchem die Glocke bestehen sollte, doch auch die Proben zeigten keinen Klang, der sowohl laut als auch in tiefer Tonlage erklang. Es musste also eine Legierung vonnöten sein. Doch welche, sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt klären. Jedenfalls stand nun der Auftrag nach einer großen Glocke für das Kloster, welche man selbst noch am Wegeskreuz hören kann, als auch in dem gleichen Umkreis um das Kloster herum. Sie sollte aus einer Legierung bestehen die einen solchen Klang erzeugen kann. Aber Falco dachte nun wieder nach und ihm beschlich ein Gedanke, sollte die Glocke eine prunkvolle und für das Kloster sehr wertvolle Glocke werden, oder sollte sie schlicht sein, so wie jede andere Glocke auch?. Falco musste nicht lange überlegen und entschied sich für eine prunkvolle, einmalige Glocke, eine solche die nur im Traum vorkommen kann. Sie sollte nicht nur den Klang des Klosters und Temoras sein, sondern auch Temora, in ihrer Macht und ihrem Glanze und Antlitz angemessen sein.
Victoria ahnt noch nichts von dem was Falco vor hat. Sie meinte dann zu Falco, dass die Glocke auf jedenfall bezahlt werden sollte, egal wie teuer sie werden sollte. Falco verzog das Gesicht, lösten sich seine Gedanken nun in Rauch auf? Nein!, das durften sie nicht. Falco lächelte zu ihr und meinte, dass die Glocke, egal wie teuer sie werden sollte, kein Gold kosten möge. Sie wäre ein Geschenk des Kontors an das Kloster, aber auch ein Geschenk an Temora. Victoria war erfreut als sie dieses hörte und war sichtlich angetan eine Glocke für das Kloster zu erhalten, welche ein Geschenk des Kontors war.
Schließlich musste Victoria auch wieder gehen und sich ihrer Aufgaben witmen. Sie verabschiedeten sich und Lauri ging wieder an die Arbeit. Falco hingegen, der nun Feuer und Flamme für den Auftrag war, setzte sich sofort an die Planung zur Herstellung der Glocke.
Verfasst: Donnerstag 29. November 2007, 12:20
von Laurentinne Mc´Murphy
Das Gespräch mit Falco und der Dame vom Kloster war schon einige Zeit her. Sie erzählte die Geschichte um die Raubüberfälle und die Bedeutung des Klosters in dieser Angelegenheit. Und nun hatte sich der Kontor dazu bereit erklärt ihnen zu helfen. Und dazu waren sie auch verpflichtet. Immerhin ging es auch um Varuna und deren Händler. So saß Laurentinne noch bis spät in den Abend in ihrer Werkstatt und durchsucht das Bücherregal nach dem alten dicken Buch das sie vor Jahren in der Varuna Bibliothek erworben hatte. In jenen Buch wurden eigentlich Rüstungen und ihre optimale Stärke behandelt, doch es gab auch ein Kapitel über die Klänge der Metalle sowie der Form von Glocken. Doch besonders wichtig war das in dem Buch stand wie man eine Glocke herstellte. Den die Technik eine Glocke zu gießen hat mit dem formen einer Rüstung oder einer Waffe nicht viel zu tun. Umso erfreulicher war es das Laurentinne endlich das Buch gefunden hatte und die Seiten durch die Finger gleiten ließ bis die eine Zeichnung einer Glocke erspähte und ihren Zeigefinger als Stopper benutzte. Hier war sie schon ganz richtig. Und nur wenige Seiten später wurde beschrieben wie man eine Glocke herzustellen hatte. Aufmerksam laß sie sich das durch. Das klang alles gar nicht so schwer. Von den Folgen und den unzähligen Fehlschlägen die noch kommen würden hatte Laurentinne keine Ahnung. Sie klappte das Buch zu und beschloss nach Hause zu gehen. Es war auf dem Weg nach unten durch den Kontor niemand mehr zu hören. Nahezu geisterhaft war es und sehr traurig. Ohne neue Handwerker würde es die nächsten Zeit sehr ruhig werden in der Zunft und von Kunden war auch selten was zu sehen. Laurentinne fragte sich was sie wohl falsch machten und schloss die Tür hinter sich zu. Für heute hatte sie genug zu tun mit der Glocke.
Verfasst: Samstag 1. Dezember 2007, 10:30
von Falco Pendri
Lange Zeit saß Falco noch an der Planung der Glocke, sowie eiige andere Dinge, welche für die Herstellung der Glocke von Nöten waren. Die Skizze der Glocke ließ sein Herz höher schlagen, doch es fehlten noch einige Details, als Beispiel die Ausmaße der Glocke sowie ihr entgültiges Material. Welche Legierung sollte es sein? Keiner wusste eine Antwort. Sie müssten dafür noch einmal Victoria und Lauri fragen, welche sich erneut treffen müssten, um dieses zu besprechen. Doch eines, was dennoch fehlte waren Handwerker und vor allem wieder eine ruhige Zunft. Wie konnten sie dieses erreichen? Ein neues Konzept musste her! Dafür musste Falco erst einmal alle zu Gesicht bekommen. Er schaffte es Emma, Laurentinne, Lea und Teira zusammen zu trommeln und berichtete ihnen erst einmal, zusammen mit Lauri, was für einen Auftrag sie erhalten hatten und was vor ihnen lag um diesen mit voller Zufriedenheit zu vollenden. Es waren viele Tage Arbeit vor ihnen, aber dennoch musste zu erst das neue Konzept her.
Emma, Falco, Garagos, welcher sich mittels Taube mit ihnen im Kontakt hielt, Laurentinne, Lea und Teira, alle übriggebliebenen Mitglieder, suchten nun zusammen eine Lösung für das Problem, nur was konnte man tun? Sie saßen einige Tage, ja sogar schon fast zwei Wochen an dem neuen Konzept. Viele Diskussionen waren in den Tagen entstanden und beseitigt worden, viele neue Regelungen und mehr Freiheiten für die Mitglieder wurden mit eingearbeitet. Es wurde sogar an eine Ausbildung für neue Mitglieder gedacht, bei der sie hofften auch neue Mitglieder in der Zunft zu eralten. Vieles konnte sich nun mit dem Konzept für sie ändern, vor allem die Einstellung und Motivation, welche sie nun aus dem neuen Konzept schöpften, mit welcher sie die Glocke nun herstellen wollten.
Ein weiteres Problem welches Falco am meisten beschäftigte, war, wo sie die Glocke herstellen wollten. Im Kontor war kein Platz für das Gießen einer Glocke und niemand wusste eine andere Lösung, als dass ein neuer Anbau geschaffen werden musste, wo man ungestört eine Glocke gießen konnte, ohne das jedermann etwas davon mitbekam. Alle Kontormitglieder waren sich einig darüber geworden, dass niemand von dem Auftrag erfahren sollte, da sie befürchteten, dass es ungewollte Zwischenfälle geben könnte. Um diese zu vermeiden, behielten alle Wissenden die Herstellung für sich. Falco organisierte Steine und Holz, aus den Wäldern, um mit dem Bau einer Glockenwerkstatt zu beginnen. Die anderen wussten noch nichts von diesem Vorhaben, doch sollten sie es ahnen, wenn die Umrisse der Glockenwerstatt schon vorhanden wären. Sicher würden sie ihm dann auch helfen die Werkstatt mit aufzubauen. Eines hinderte ihn dennoch an dem Bau. Die Erlaubnis eine Glockenwerkstatt zu errichten. Er setzte alles daran, schnell eine Antwort zu erhalten und diese kam schon wenige Tage später. Nun konnte mit der Legung der Grundsteine der Werkstatt begonnen werden.
Falco bestellte Gerüste zum Kontor, welche ihnen bei dem Bau behilflich sein würden. Auch eine Werkbank, an der sie das Holz bearbeiten konnten, war vorhanden. Steine als auch Holz waren an der östlichen Seite des Kontors aufgestapelt worden, damit diese auch jah schnell verarbeitet werden konnten. Falco verlor keine Zeit und begann mit der Legung der untersten Steinreihen, welche an Holzbrettern hinaufgestapelt wurden. Allesamt waren im Boden verankert gewesen, sodass auch kein starker Wind oder gar eine falsche Belastung, die Steinreihen als auch die Bretter zerstören konnte. Die Umrisse der Werkstatt standen dann am Abend des gleichen Tages, an dem Falco mit dem Bau begann. Er war erschöpft, aber dennoch froh, schon so weit gekommen zu sein. Doch wird der Bau der Werkstatt nun noch schwerer werden, wenn er nicht bald die Hilfe seiner Handwerksgenossen erhalten würde. Falco beendete die Arbeit der Werkstatt und ging in den Kontor um sich wieder aufzuwärmen. Das Wetter war den ganzen Tag nasskalt gewesen und er schuftete bei diesen Bedingungen den ganzen Tag lang. Er hoffte nicht krank zu werden. Er saß am Kamin des Kontors und schlief dort vor Erschöpfung ein.
Am nächsten Tag wachte er auf, er fühlte sich wieder erfrischt und es schien als sei keine Krankheit eingetreten er ging hinunter in die Schreinerei des Kontors. Die Sonne schien durch die Fenster und vermochten ihn zu blenden. Die Schreinerei, sowie der Rest des Kontors waren von Stille erfüllt, doch schloss es nicht aus, dass jemand zugegen war. Er blickte sich um und fand Teira in ihrer Schneiderei. Sie begrüßten sich und unterhielten sich ein wenig. Teira war die Baustelle direkt vor den Fenstern ihrer Schneiderei aufgefallen und fragte sich was dies solle. Falco erläuterte ihr dann, was er am Tag zuvor getan hatte. Sie gingen gemeinsam hinaus zur Baustelle und auch dort erklärte er ihr noch einmal genauer was er hier getan hatte. Doch mitten in der Unterhaltung kam eine Kundin für Teira, welche dann zusammen in den Kontor gingen. Falco dachte daran, dass er es wohl am besten allen erzählen sollte, wenn sie sich hoffentlich bald trafen. Da Teira nun Kundschaft hatte ritt Falco zu den Wäldern um Holz für einen Auftrag zu schlagen, welchen er vor zwei Tagen erhalten hatte.
Verfasst: Samstag 1. Dezember 2007, 12:50
von Teira
Das war ja interessant, was Falco ihr da erzählt hatte! Eine Glocke für das Kloster, dass auch jeder bis zum Wegeskreuz den Ruf Temoras vernehmen konnte und jeder bei Gefahr gewarnt war. Der Gedanke lies ihr Herz erwärmen.
Und sie sollte das Seil der Glocke drehen... doch das war eindeutig zu viel Arbeit für eine kleine Schneidersfrau. Es musste ein langes, sehr sehr starkes Seil sein... Sie hatte sich schon eine Menge Garn besorgt, doch fehlten eindeutig helfende Hände - so musste sich mehr Schneider zusammensuchen.
Fieberhaft überlegte Teira, wen sie noch bitten könnte, ihr zu helfen. Ihre ehemalige Lehrerin Leana Leador konnte sie fragen... aber sie hatten sich schon so lange nicht mehr gesehen... nunja, das würde doch eine gute Möglichkeit dazu sein, sich wieder zu sehen und Neues zu berichten.
Miremar Nowares fiel ihr noch ein... dieser hatte sich doch einmal für die Zunft beworben, sich dann aber doch dazu entschieden, einen eigenen Laden zu eröffnen - mit seinem Bruder Elaron, einem Holzarbeiter. Diese würden sich leicht auftreiben lassen...
Kaum den Gedanken zu Ende gesponnen, saß sie schon daran, einen Brief an Leana zu formulieren... Später würde sie die Nowares-Brüder aufsuchen.
Glück auf.
Verfasst: Dienstag 4. Dezember 2007, 11:06
von Leonar Torin
Leonar schob das kleine Plättchen des Dame Spieles vor und nickte zufrieden bei seinem Zug. Verschlafen schaute er auf sein Essen und nahm den Rest davon zu sich, was er mit einem großen schluck Wasser die Kehle runterspülte. Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm das er an der Reihe war, wo er doch gerade erst aufgestanden. Langsam erhob sich Leonar und blickte über den Raum, den er dann in den nächsten, die Steinerne Treppe hinauf verließ um dort eine weitere Holztreppe zu besteigen. Oben angekommen stand Andargar mit einem Blick auf dem Kloster. Der Außenposten Temoras stand nahe Südwestlich des Klosters. Von dort aus wachten die Beiden abwechselnd über Wind und Wetter, Stein und Baum und über die von dort aus klein aussehenden Menschen. Leonar klopfte auf Andargars Schulter, dieser nickte und sprach mit ruhiger Stimme. „Alles ruhig und friedlich“ Die Positionen wechselten sich, Andargar ging die Leiter hinab und Leonar stellte sich stattdessen mit dem Blick Richtung Kloster hin. Wachend schweiften die Augen umher doch schien bisher alles ruhig…
Verfasst: Sonntag 16. Dezember 2007, 18:31
von Falco Pendri
Lange Zeit verstrich, nachdem sie den Auftrag für die Glocke erhalten hatten. Der Bau der Werkstatt wurde inzwischen beendet. Tag für Tag stiegen die Mauern der Werkstatt an und auch ein Steindach wurde schon fertiggestellt. Der Eingang der Werkstatt wurde durch hohe Gitter verschlossen, welche Eindringlinge davon abhalten sollen, in die Werkstatt kommen zu können. Im inneren der Werkstatt waren nur eine Menge Holz, Steine und Werkzeuge, welche zum Bau der Gußorm verwendet werden sollen. Nun sollte die Gußform für die Glocke aufgestellt werden. Doch leider fehlten ihnen dafür noch immer die Maße des Dachtuhles, in welchem die Glocke hängen sollte.
Falco und Garagos machten sich nun auf den Weg zum Kloster, wo sie von Victoria Mecandis empfangen wurden. Diese geleitete sie in den Turm, in welchem die Glocke ihren Platz finden sollte. Dieser war hoch und verstaubt gewesen, da scheinbar lange niemand mehr dort gewesen war. Falco und Garagos kletterten mit Vorsicht in den Dachstuhl, wo sie dann, mithilfe von Seillängen die Maße der Längs- und Querbalken notierten, sowie die Diagonale zwischen den Ecken des Dachstuhls und die Höhe. Sie benötigten für die mühselige Arbeit fast eine Stunde, doch konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Falco un Garagos stiegen dann wieder aus dem Dachstuhl hinunter in die Räume des Hauses und besprachen mit Victoria, dass sie um die Rekrutierung von Gardisten und die Hilfe von der Bruderschaft für den Kontor und das Kloster kümmere. Der Kontor hingegen soll sich um das Werben und die Aufnahme neuer Handwerker kümmern, welche beim Herstellen der Glocke, sowie bei der Anbringung der Glocke im Dachstuhl mithelfen sollten. Sie verließen das Kloster, nachdem sie sich von Victoria verabschiedet hatten und machten sich auf den Weg zum Kontor.
Am Kontor angekommen, ging Garagos wieder an die Arbeit und Falco entwickelte eine Skizze für die Glockengußform, welche nun mit den Maßen, welche sie genommen hatten, eine wirkliche Größe erhielt. Er machte sich, nach 2 Stunden Arbeit und einer nun fast vollendeten Skizze, an das Schreiben einer Werbung für den Kontor. In diesem sollen die Handwerker Varunas dazu aufrufen werden, bei Interesse, dem Kontor entweder vorübergehend beizutreten, solange bis die Glocke fertiggestellt ist, oder aber für eine ungewisse Zeit beizutreten, falls ihnen die Arbeit innerhalb des Kontors gefallen sollte, sodass sie länger dort arbeiten möchten. Als Falco das Schreiben vollendet hatte, verteilte er einige Kopien in den Gassen Varunas und hoffte, nachdem er wieder zum Kontor zurückkehrte, dass hoffentlich einige Handwerker Interesse an dem Projekt bekämen und sich beim Kontor meldeten.
Verfasst: Mittwoch 19. Dezember 2007, 10:16
von Alina Urwen
Alina schlenderte durch die Straßen Varunas um noch eine Dinge einzukaufen. Sie freute sich auf einen gemütlichen Abend zu Hause, nachdem sie den ganzen Tag in der Miene gestanden und die Erze geschürft hatte. Sie war müde und in Gedanken versunken. So kam sie am Marktplatz vorbei und ihr Blick fiel auf einen Aushang, der ihre Aufmerksamkeit weckte. Der Kontor von varuna suchte Handwerker für den Bau einer Glocke. Sie laß den Aushang genau durch und grinste. Dies hörte sich nach einer interessanten Arbeit an. Zumindest interessanter als den ganzen Tag in der Miene zu stehe um dann des Abends Schwerter, Dolche oder ähnliche Dinge zu schmieden. Natürlich machte ihr ihre Arbeit Spaß, doch etwas Abwechslung hatte noch niemandem geschadet. Zudem hoffte die junge Schmiedin die Gelegenheit zu bekommen, mit anderen Schmieden zusammen zu arbeiten und dabei noch etwas zu lernen.
So ging sie nach Hause, nahm Pergament, Feder und Tinte hervor und begann einen Brief an Herrn Pendri aufzusetzen, indem sie irhe Hilfe bei dem Glockenbau anbot.
Anschließend rief die einen Jungen herbei, der am Wassergraben neben ihrem Hause spielte, drückte ihm einige Münzen in die Hand und bat ihn, diesen Brief sofort zum Kontor von Varuna zu bringen. Sie sah im noch hinterher, als er von dannen rannte und ging dann in ihr Haus zurück, die Gedanken nun jedoch bei der interessanten Arbeit, zu der sie eventuell ihren Teil beitragen konnte.
Nur einen Tag später erreichte sie eine Antwort. Sie ward eingeladen in den Kontor zu kommen um sich über den Auftrag zu unterhalten. So ging sie dorthin und kam mit Herrn Pendri überein, daß sie ihren Teil dazu beitragen konnte. Auch wurde ihr das Angebot gemacht, dem Kontor beizutreten.
Nach diesem Gespräch kriesten die Gedanken in ihrem Kopfe. Sie würde gerne die Glocke bauen und so gut sie es konnte dazu beitragen, daß die Arbeit mit Bravour beendet würde. Doch dem kontor beitreten? Sie hatte lange nach einem Lehrmeister gesucht, war fast verzweifelt, bis sie den Entschluß gefaßt hatte selber zu versuchen zurecht zu kommen. Ihr kleiner Laden lief zwar mehr schlecht als recht, sie war noch nicht bekannt in Varuna und hatte auch noch nicht so viele Erfahrung, dennoch hatte sie ein Dach über dem Kopf und genug zu essen. Dies war viel mehr, als manch anderer von sich hätte sagen können. Zudem war sie selbständig. Sie konnte tun und lassen was sie wollte, konnte Aufträge annehmen oder auch nicht, sie konnte, so wie jetzt, einfach einen Auftrag annehmen, nach dem ihr der Sinn stand und andere Dinge liegen lassen...
So kreisten ihre Gedanken, doch nach einiger Zeit schob sie diese beiseite. Sie hatte die große Ehre an der Glocke für das Kloster mitzuarbeiten. Das genügt für's Erste. Alles andere würde sich zeigen. Sie freute sich auf diese Arbeit und legte sich dann früh schlafen um am nächsten Tage munter zu sein. Denn am folgenden Tage sollte die Arbeit beginnen. Ihr größtes Projekt, das sie bisher hatte und das Erste, an dem sie nicht alleine arbeiten würde...
Verfasst: Donnerstag 20. Dezember 2007, 07:41
von Alina Urwen
So machte sie sich früh am nächsten Tage an die Arbeit. Sie ging in die Mine um Erze zu holen, die sie dann einschmolz und das flüssige Metall zu Barren formte, die sie am Rande ihrer Schmiede aufstapelte. Später würde sie diese Barren zum Kontor bringen, wo sie demnächst einmal wieder eingeschmolzen werden würden und ein Teil der riesigen Glocke würden.
Normalerweise langweilte sie diese Arbeit, war sie doch einfach nur ein Mttel zum Zweck um ihre Arbeit zu verrichten, denn ohne Barren gab es nichts zu schmieden. Dieses Mal jedoch war es anders. Es war die gleiche Arbeit, ja, doch die Vorfreude auf das Unebkante und neue Erfahrungen trieb sie an. So war sie den ganzen Tag damit beschäftigt die eigentliche Arbeit vorzubereiten.
Verfasst: Freitag 21. Dezember 2007, 13:46
von Falco Pendri
Falco lächelte als er einen Schrieb von Alina bekommen hatte. Es freute ihn, dass sich jemand auf sein Schreiben meldete. Er schöpfte Hoffnung das noch weitere Handwerker, so wie Alina, auf seinen Aushang reagierten und sich meldeten. Schnell verfasste Falco eine Antwort an Alina, auf dass sie sich treffen mögen um alles zu besprechen, was wichtig war, um an der Glocke zu arbeiten. Seine Antwort auf ihren Schrieb wurde mit demselben Botenjungen zurück an sie gesandt und Falco machte sich wieder an die Arbeit.
Schon zwei Tage später war der größte Teil der Gußform für die Glocke vollendet. Sie war groß und dennoch prachtvoll, doch sollte das, was in ihr entstehen sollte noch faszinierender und schöner sein, als alles was jemals erblickt wurde. Doch bis die Glocke ihren strahlenden Glanz freisetzen kann, musste die Gußform vollendet, neue Materialien und neue Arbeiter gefunden werden, damit die Glocke rasch hergestellt und zum Kloster geliefert werden kann. Also begab sich Falco wieder an die Arbeit, damit sie endlich die Glocke gießen können.
Verfasst: Freitag 21. Dezember 2007, 14:58
von Teira
Teira legte das teilweise aufgedrehte Glockenseil für einen Augenblick schnaufend ab und betrachtete es mit zur Stütze in den Rücken gestemmten Armen wenig zufrieden.
Herzlich wenig hatte sie in den vielen Tagen geschafft, die vergangen waren seit der Handelskontor zu Varuna die Bestellung der Glocke aufgenommen hatten. Alleine würde sie das nie rechtzeitig fertig bringen... das Seil war für eine Person viel zu schwer zu halten, geschweige denn zu falten.
Die eigentliche Schneiderin sah an sich herunter.
Sie hatte extra ihre arbeitsresistenteste Kleidung angelegt, ihre Handschuhe sogar noch verstärkt, um die aus Garn geflochtenen Zöpfe in mehreren Arbeitsschritten zum Seil zu flechten und sich dabei nicht die Finger - oder sonstiges - aufzuschlitzen. Dennoch, es mussten unbedingt noch Helfer her.
Die ihr bekannten Leute, auf die sie so gesetzt hatte, die hatte sie nicht erreichen können. Falco riet ihr aus irgendeinem Grund von ihrer ehemaligen Meisterin ab, also suchte sie diese doch nicht auf... Und was andere Schneider-Freunde betraf, die konnte sie unerklärlicher Weise nicht auftreiben. Nur der Aushang von Falco gab ihr noch Hoffnung auf Hilfe - schließlich wollte sie nicht jemanden von den Holzarbeitern oder Schmieden fragen, die an der Glocke mitwirkten, diese hatten wahrhaftig genug zu tun. Nein, nein, es mussten Schneider her, welche sich gut mit Garnen auskannten.
Teira seufzte leise auf, rieb die Handschuh-Flächen aneinander und fasste wieder den Strang, um ihn weiter in die Richtung eines festen Seiles zu flechten. Das zukünftige Seil war noch nicht mal einen Viertel ihres Armes dick, doch es musste solch einen Umfang haben wie zwei oder am besten noch drei ihrer Arme.
Kurzum: es versprach noch höllisch viel Arbeit zu werden! Und sie brauchte dringend Hilfe.
Verfasst: Dienstag 25. Dezember 2007, 12:49
von Alina Urwen
So stand sie nun in der Werkstatt und schaute sich noch einmal um. Schön war diese Werkstatt und groß. Das Gerüst für die Glocke stand und am morgeigen Tage sollte sie gegossen werden. Sie empfand Stolz daran mitarbeiten zu können. Die Schlüssel hatte sie bekommen, so daß sie Material holen konnte, so sie es brauchte. Solch eine Gilde, so stellte sie nun fest, hatte auch seine Vorzüge.
Doch sie verbot sich weiter darüber nachzudenken, denn sie hate noch vieles zu erledigen, was keinerlei Aufschub duldete. So begann sie, die Metallbarren einzuscmelzen und die flüssigen Metalle zu vermischen, so daß wohl eine Legieung entstehen würde, die nciht nur schön aussah und stabil war, sondern auch einen schönen Klang hatte. Dieses goß sie dann wieder in Formen, so daß Barren aus Legierungen entstanden, die hinterher zum eigentlichen Gießen benötigt wurden.
Es war eine langwirige Arbeit und schon nach kurzer Zeit schwitzte sie sehr udn ihr Gesicht und ihre Hände waren rußverschmiert. Doch langsam mehrten sich die fertigen Barren neben ihr und sie zwang sich weiter zu arbeiten, trotz ihrer Müdigkeit, die sich nach einigen Stunden der Arbeit überfiel. Diese Arbeit war wichtig und mußte getan werden. Da konnte sie nicht aufhören und Pause machen. Die Zeit drängte.
So arbeitete sie den ganzen Tag, gönnte sich nur kurze Pausen um etwas zu trinken oder etwas zu essen, so daß sie am Abend eine beachtliche Menge an fertigen Barren zusammen hate, die nur darauf warteten, zu einer schönen, großen Glocke gegossen zu werden.
Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 15:50
von Teira
Endlich! Nach Wochen langer und kräftezehrender Arbeit mit nur wenig Schonung lag das Glockenseil in der Werkstatt bereit:
Eine dichte, dicke und lange Verflechtung von unzähligen Garnrollen in eine Spirale gedreht wartete auf die Fertigstellung des neuen Klangträgers der Stimme Temoras, um sich in einer liebevollen Geste um die gewaltige Öse am Glockenkopf zu schlingen und das Gebilde mit starker Fassung im Turm festzuhalten - hoffentlich für lange Zeit.
Die leitende Schneiderin des Handelskontors zu Varuna, Teira, wischte sich die Schweißperlen von der Stirn und sah übermäßig zufrieden aus. Doch noch war es ihr gelungen, diesen Auftrag innerhalb des Zeitplans auszuführen und nicht zu letzt wegen der nötigen, jedoch recht kurzen Hilfe von Shila. Sie hatte doch andere Pläne für ihre Schneiderkarriere gehabt...
Teira schüttelte jeglichen Gedanken der Unzufriedenheit darüber ab und redete sich ein, dass die Frau durchaus wusste, was sie tat und es ja doch alleine ihre Entscheidung war.
Dennoch konnte sie nicht umhin, an ihre Einsamkeit zu denken, die sich mit Shilas selbstgewählter, neuer Tätigkeit schlagartig wieder eingestellt hatte.
Jeden Morgen betrachtete sie sich im Spiegel - die viele Arbeit hatte wirklich beängstigend viele Spuren an ihrem Körper zurückgelassen.
Ehrlich, Teirchen, Lugi hat doch wirklich Recht... du solltest ihn öfter besuchen, das tut dir gut... er kocht für dich, plaudert mit dir und ihr lebt eure Freundschaft aus - dann wird es dir schnell wieder besser gehen!
Vollkommen richtig - wieder hatte sie sich länger nicht bei ihm blicken lassen. Sie verzog das Gesicht schuldbewusst.
Ohje, er wird sicher mit mir schimpfen! Und erst recht, weil ich noch schlechter aussehe als bei meinem letzten Besuch.......
Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 08:32
von Alina Urwen
Alina stand zufrieden in der Werkstatt und besah sich das Werk. Der größte Teil war geschafft. Die Glocke gegossen und genügend Zeit vergangen, daß diese aushärten konnte. Nun hoffte sie, daß es auch so gelungen war, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Die junge Schmiedin machte sich an die Arbeit die Gußform abzubauen und somit die Rohform der Glocke frei zu legen. Dies erwies sich als sehr mühsam, doch dann hatte sie es geschafft und betrachtete das Werk. Ja, sie würde sehr schön werden, diese Glocke. Sie stand da, noch roh und unbearbeitet, doch schon jetzt konnte man ihren Glanz sehen.
Sie strahlte über das ganze Gesicht als sie sich vorstellte, wie sie nun zu dem schönsten Teil dieser Arbeit kam. Und zu dem Teil, der ihr am meisten lag: der Detailarbeit.
Diese Rohform mußte nun geschliffen und alle Unebenheiten herausgearbeitet werden. Danach konnte sie sich an die Arbeit machen, auf die die sich seid langem freute: Das Verziehren dieser wunderbaren Glocke, auf daß sie dem Kloster nicht nur nützlich war, sondern auch eine Augenweide!
In voller Freufreude begann sie mit der Arbeit.
Verfasst: Freitag 15. Februar 2008, 09:11
von Alina Urwen
Gesagt, getan:
Nachdem sie die Rohform der Glocke bearbeitet und die letzten Unebenheiten geglättet und überarbeitet hatte, begann sie, mit der Verzierung der Glocke. Der etwas dickere Golddraht, den sie extra zu diesem Zwecke angefertigt hatte, wurde zu Ornamenten und Verziehungen geformt und so an der Glocke angebracht, mit dieser verschmolzen, so daß es schließlich nur noch als Erhebungen sichtabr war, welche so einen schlichten, doch edlen Eindruck machte. Lange war sie damit beschäftigt, das Gold zu symmetrischen Mustern zu biegen.
Doch auch diese Arbeit ward getan und so begab sie sich zu dem letzten Schritt ihres Plans. Diese Glocke, ihre größte und wichtigste Arbeit, die sie bisher verrichten durfte, durfte nicht so schlicht und dezent bleiben. Sie wollte einen Kontrast setzen, zwischen den goldenen Verziehungen und Edelsteinen.
Sie nahm eine kleine Kiste hervor, in der sie ihre Steine aufbewahrte. Ja, es würde gut zueinander passen.
So begann sie die Glocke damit zu verziehren und die Steine zwischen die Erhebungen der goldenen Verzierung einzufassen.
Lange war sie damit beschäftigt, mußten diese Steine doch sehr fest sitzen und durften nicht abfallen, so die Glocke angeschlagen würde.
Diese Verziehrungen hatten mehrere Wochen gedauert, doch nun war es soweit. Das Werk war vollendet und Alina begann damit, die Glocke zu polieren, auf daß sie den Glanz begkam, der diesem Werk zustand. Sichtlich stolz sah sie darauf, ein Glänzen in den Augen.
Dies war wahrlich eine Arbeit, die ihr gelungen war. Ein Prachtstück. Doch zugleich kamen in ihr Zweifel auf. Vielleicht sah auch nur sie dies so. Vielleicht würde den Zuständigen des Klosters ihre Arbeit nicht gefallen? Vielleicht war sie es nicht würdig, solche großen Arbeiten zu verrichten.
Sie fühlte, wie sich bei diesen Gedanken ein Kloß in ihrem Halse bildete. Doch nun konnte sie nicht mehr zurück. Zu viel Arbeit hatte sie hier herein gesteckt und seid Beginn dieses Werkes hatte sie auch viel dazu gelernt, so daß sie ihre Fortschritte und neuen Erkenntnisse immer wieder in die Arbeit integrieren konnte...
Sie warf noch einen letzten Blick auf ihr Werk und verließ die Werkstatt, nicht ohne diese sorgfältig hinter sich abzuschließen.
Sie würde den Verantwortlichen im Kloster eine Nachricht schreiben. Es sollte deren Entscheidung sein, ob ihre Arbeit zu etwas taugte, oder nicht.