Das Leben auf dem neuen Land
Verfasst: Sonntag 25. November 2007, 19:13
Das Geschehnis
*Ruhig und sinnierend saß Zhertos auf einer gestürzten Birke im Wald, fernab jeglicher Städte oder Häuser er wollte sich wieder selbst spüren... er musste nachdenken. Um ihn herum wurde alles still er nahm keinerlei Gerüche mehr war nichtmal die Schmerzen die er immernoch hatte von der Flasche die auf seinem Kopf zertrümmert wurde oder den Schlägen mit Kettenhandschuhen auf seinen Schädel.
Alles verflüssigte sich vor seinen Augen wärend er nur still saß, das Gesicht wirkte wie immer fest und ausdruckslos alleinig das Blut welches getrocknet von der Stirn bis zum Hals geronnen war legte etwas lebendiges in die blassen Züge die von den geöffneten grauen Augen seit je her kühl wirkten. Seine Hände lagen ruhig auf den Knien des Kreuz war durchgestreckt, das Haar säuberlich zurückgekämmt wie man es sonst von ihm kannte.
Alles vor ihm verschwomm in ein tiefes dunkles Loch in welchem er kein Ende erkannte. Es war klar das einiges schief gelaufen war, die schmalen geschwungenen Brauen die das kühle abweisende Gesicht zierten waren ungewöhnlich schlaff aufgelegt und er blinzelte kein einziges mal.
Die Vergangenheit
Nedleyne Mwyn
Was hatte sich Nedleyne nur dabei gedacht... dieses kleine freche Mädchen wie er sie betrachtete, schaffte es doch tatsächlich als erste mit ihm ernst zu sprechen sie war die, die es geschafft hatte das er einen kleinen Funken seiner selbst preis gab. Nie zuvor hatte er mit einem lebendigen Menschen so viel zeit verbracht wobei 2 Sanduhren läufe für normale Menschen wahrlich noch nicht viel sind....
Schon damals war ihm unwohl bei dem Gedanken er würde Gefühle zeigen... Gefühle?! Pha.. jene wollte er schon lange abgeschafft haben, doch aus seinem innersten unter der dicken harten schicht einer Mauer aus Hass und Gleichgültigkeit schien es als wolle ein kleiner Funken seines Verstandes weiterglimmen. Er verfluchtes es aufs bitterste... NEIN niemals... das darf nicht sein... ICH BLEIB DEIN!
In dumpfer Schrei erhallte damals den selben Ort an dem er heute saß auch damals sah er Nedleyne nicht wieder. Er wusste warum er ein Einzelgänger war, er wusste warum er niemals zulassen wollte das an seiner Schale gekratzt wurde. Seine Zeit war zu knapp um "Schwäche" zu zeigen... Dabei war es nichtmal Zuneigung die er utnerdrückte, selbst der alleinige Blick offen und ehrlich in ihr Gesicht brachte ihn dazu das er sich unwohl fühlte.
Frauen... nein er hatte solch eine noch nie gebraucht sowie er auch niemals eine berührt hatte die noch lebte... in seinen Augen -und das war nicht was er sich erhoffte zu denken- würde es niemals ein Mensch schaffen ihn abhängig zu machen weil er es schlicht und einfach nicht für möglich hielt das jemand das Feuer in ihm entfachen konnte das er spürte wenn sein Schwert den Feind durchbohrte.
Sulfir von Reuenthal
Wie an jedem anderen Tag fand er sich für kurze zeit in Bajard ein um sein Bankfach zu füllen. Eine tollpatschige Geste brachte seine Hinterfrau dazu über ihn zu lachen... normalerweise wäre er sogleich in Wut erstickt doch als er sich umdrehte und sie ihn in 'seinem' Namen grüßte und einfach Arrogant zum Bankier ging fühlte er etwas anderes.
War es gar intresse? Wer war die Frau die gut 2 Köpfe kleiner war als er und sich traute einfach so zu handeln? Von Reuenthal... entgegnete sie ihm in einer gleichgültigen Stimmlage und ging mit ihm rRchtung Rahal. Ein intressantes Gespräch wie er es ungewohnt bei ihm war folgte. Als er dann vor Rahal stan wurde es ihm wieder klar... er war rückfällig geworden... Verdammt verdammt... in ihm tobte ein schlimmer Zwist, was war mit ihm los, war er gar krank?
Am nächsten Tag musste er klarstellen das sie so mit ihm nicht umgehen konnte obgleich sie von edlem Blute war und einen höheren Rang hatte. Doch als die Streitigkeiten zwischen den beiden sich vertieften schien es ihr gar zu gefallen das er sie so ruppig behandelte. Das sie vor Rahal geschafft wurden kam scheinbar gerade recht.... nicht lang dauerte es bis sie auf dem Gras lagen die Blicke gehoben zum Mond sich schließlich gegenseitig Wunden rissen nur um das Süße Blut voneinander zu beiseitigen.
Es war so fremd und gleich würde ein Ausenstehnder dies als eine Art von umgedrehten "Zärtlichkeiten" austausch halten. Das Blut der beiden durch Bisse und Kratzwunden vermischte sich und wurde über den Körper gemischt, er war wieder nicht er selbst... nun wusste er das erste mal wie er sich jedesmal so willenlos hat geben lassen. Es war der anblick frischen Blutes als es aus ihrem Hals und der Lippe quoll wie zuvor auch bei Nedleyne.
Er jedoch fernab seiner Gefühlslage und der blanken Lust die er dabei verspürte richtete sich auf und schliff Sulfir nach Rahal ehe er wortlos ging und sie bis zum heutigen Tag nicht wiedersah.
Vivien Vyrmon
Wieder schwor er sich nie wieder rückfällig zu werden auf eine ähnliche Art und weise... und doch war der vorfall mit Sulfir ein weiterer Schritt da es nicht bei Gesprächen blieb. Noch weniger lies er sich in den Städten blicken nur um der Gefahr aus dem Weg zu gehen solch etwas nochmals zu erleben.
Schließlich stand er auf dem Dach des Bankhauses als sein Blick auf eine vermummte Gestalt viel die an der Puppe Schläge und Zielgenaugikeit übte... er wollte doch lediglich einen Kampf mit einem gleichgestellten... Was er erntete waren trotz, beleidigungen und Arroganz. Wütend stapfte er die Stufen hinab als ihm die Frau in dem eng geschnürten Kleid entgegenstand...
Nalos aus dem Weg... Sprach er grollend zu ihr unter einem Düsteren Blick. He kleiner willst du sterben? Entgegnete sie ihm kühl... gewohnt unter einem Apathisch wirkenden Blick betrachtete er sie... seine Schläfen pulsierten und ein Nasenflügel zuckte wild. Sie nannte ihn kleiner und wollte sich dann auchnoch mit ihm anlegen? Ein tag zuvor der vorfall mit Sulfir... wenige Momente davor das freche Gör auf dem Dach?! Es reichte ihm... das würde er ihr heimzahlen.
Auf dem Feld nahe eines Waldes vor Bajard standen sie sich dann gegenüber, die mächtigen Breitschwerter gehoben.... sie wusste ja nicht mit welch vor blinder Wut beherrschender Kraft sie sich einließ.... Es dauerte in der tat nicht lange bis sie unter ihm lag und sich mit aller macht versuchte zu befreien....
GEHORCHE MIR MISTSTÜCK! Grollte es unter dem Visier hervor als er ihr beide Arme auf den Borden drückte. Dominanz ist man von ihm gewohnt doch als er jenes aussprach schien sie es nichtmehr für einen Machtkampf zu halten... ihr Blick hatte etwas merkwürdig amüsiertes und zugleich intressiertes. Nein... oohhhh nein... nicht nochmal.... nein nicht und nimmermehr....
Er erhob sich und ging zur Hauswand um sich umzuziehen, der große muskulöse Körper wurde mit einem Sprung umschlungen und sie hielt sich keifend und bohrend an ihm fest. Mistkerl! Unter einem abfälligen Gelächter zog er seine Rüste aus woraufhin sie nach hinten fiel... alleinig die Kettenbeine umschlungen des Mannes Hüfte und er brüllte auf als die Glieder sich fest in das Fleisch bohrten... er hätte sie mit leichtigkeit umbringen können doch irgendetwas hinderte ihn daran.
Aus einer Schlägerei wurde ein Blutgemisch und aus dem Blutgemisch die blanke Lust die beide umgab. Sie schienen so ungleich und doch gleichzeitig wollte keiner der beiden nachgeben... ein gewaltiger machtkampf bei dem sie sich ignorierten.. schlugen... quälten... enthielten. Diese Frau, sie brachte das Fass nun entgültig zum überlaufen, sein Willen war gebrochen. Blind und nicht mehr herr seines eigen folgte er ihr in die Herberge wo sie ihr Zimmer hatte.
Die Türe schloss sich, was zu hören war in den folgenden zwei Stundenläufen war nur dem Wirt vorbehalten.. ein Fremder würde denken das sich eine Horde Orks abmetzeln. Mit Blessuren wunden am ganzen Körper trat der sonst so kühle Zhertos aus dem Zimmer mit einem süffisanten lächeln auf den schmalen Lippen. 7 Stundenläufe haben sie am Stück mit einander verbracht, und sie kannten nichtmal gegenseitig die Namen....?
Also nein... nein das ging nicht er musste noch ihren Namen erfahren bevor er sie nie wieder sah... Bist du blöd Zhertos? Sprach er zu sich selbst als er daran dachte wie unsinnig es war erst ihren Namen erfahren zu wollen ehe er sie nie wieder sehen wollte. Doch so geschah es und als sie in der tat sprach das sie ihn nicht mehr sehen wolle da sie ihn nicht kannte hielt ihn etwas an ihrer Ferse bis er ihr den Namen gestand.
Wie aus dem konzept gerissen betrachtete er den Mann der scheinbar bei ihr in dem kleinen Zimmer hauste und vorgab nur ein bekannter zu sein... Was? Ist es ihr Mann? Dieses Miststück verda... mhrm... einige Machtkämpfe und rangeleien später fand sich Zhertos mit einer weiteren Dame in der Taverne zu Bajard wieder mit der er ungewöhnlich offen über seine 'sorge' des Mannes gegenüber hatte.... Es war klar ... das war NICHT Zhertos... Zhertos hielt all das was er die vergangenen Tage getan hatte für Schwächen...
Was von ihm übrig blieb war nur eine Hülle die willenlos einem Gefühl folgte das ihm fremd war... Eigenartig benahm er sich als sich dann noch mit dem Mann der bei ihr wohnte geschlägert wurde. Impulsiv durchbrach der gewohnte Zhertos den 'blinden' und schlug Vivien nieder. Sofort bereute er es, in sich braute sich ein düsteres Gewitter zusammen er nahm nichts mehr wahr... nicht die Kettenhandschuhe die auf seinen Kopf einprügelten, nicht die Flasche die auf dem selbigen zertrümmert wurde...
Alleinig wollte er sich um Vivien kümmern... warum war ihm unbegreiflich, als würde er von einem bösen Fluch gezwungen. Als sie ihm dann aber entgegenete auf des Mannes Wunsch hin, das es ihr leid tat was letzte Nacht geschehen war, schien selbst der 'falsche Zhertos' genug zu haben.. grollend verließ er die Taverne, immerwieder auf dem Weg in Richtung wald Kicherte er Apathisch auf gefolgt von einem Schizophrenen Grollen.
er musste nachdenken... nicht wie er sie zurückgewinnen konnte... er hielt es für das einfachste nach einer Methode zu suchen sie zu vergessen... schließlich fiel ihm das doch in der Vergangenheit so leicht.
(Fortsetzung folgt in: Gedanken aus einem Nebelschleier) [/signature][/i]
*Ruhig und sinnierend saß Zhertos auf einer gestürzten Birke im Wald, fernab jeglicher Städte oder Häuser er wollte sich wieder selbst spüren... er musste nachdenken. Um ihn herum wurde alles still er nahm keinerlei Gerüche mehr war nichtmal die Schmerzen die er immernoch hatte von der Flasche die auf seinem Kopf zertrümmert wurde oder den Schlägen mit Kettenhandschuhen auf seinen Schädel.
Alles verflüssigte sich vor seinen Augen wärend er nur still saß, das Gesicht wirkte wie immer fest und ausdruckslos alleinig das Blut welches getrocknet von der Stirn bis zum Hals geronnen war legte etwas lebendiges in die blassen Züge die von den geöffneten grauen Augen seit je her kühl wirkten. Seine Hände lagen ruhig auf den Knien des Kreuz war durchgestreckt, das Haar säuberlich zurückgekämmt wie man es sonst von ihm kannte.
Alles vor ihm verschwomm in ein tiefes dunkles Loch in welchem er kein Ende erkannte. Es war klar das einiges schief gelaufen war, die schmalen geschwungenen Brauen die das kühle abweisende Gesicht zierten waren ungewöhnlich schlaff aufgelegt und er blinzelte kein einziges mal.
Die Vergangenheit
Nedleyne Mwyn
Was hatte sich Nedleyne nur dabei gedacht... dieses kleine freche Mädchen wie er sie betrachtete, schaffte es doch tatsächlich als erste mit ihm ernst zu sprechen sie war die, die es geschafft hatte das er einen kleinen Funken seiner selbst preis gab. Nie zuvor hatte er mit einem lebendigen Menschen so viel zeit verbracht wobei 2 Sanduhren läufe für normale Menschen wahrlich noch nicht viel sind....
Schon damals war ihm unwohl bei dem Gedanken er würde Gefühle zeigen... Gefühle?! Pha.. jene wollte er schon lange abgeschafft haben, doch aus seinem innersten unter der dicken harten schicht einer Mauer aus Hass und Gleichgültigkeit schien es als wolle ein kleiner Funken seines Verstandes weiterglimmen. Er verfluchtes es aufs bitterste... NEIN niemals... das darf nicht sein... ICH BLEIB DEIN!
In dumpfer Schrei erhallte damals den selben Ort an dem er heute saß auch damals sah er Nedleyne nicht wieder. Er wusste warum er ein Einzelgänger war, er wusste warum er niemals zulassen wollte das an seiner Schale gekratzt wurde. Seine Zeit war zu knapp um "Schwäche" zu zeigen... Dabei war es nichtmal Zuneigung die er utnerdrückte, selbst der alleinige Blick offen und ehrlich in ihr Gesicht brachte ihn dazu das er sich unwohl fühlte.
Frauen... nein er hatte solch eine noch nie gebraucht sowie er auch niemals eine berührt hatte die noch lebte... in seinen Augen -und das war nicht was er sich erhoffte zu denken- würde es niemals ein Mensch schaffen ihn abhängig zu machen weil er es schlicht und einfach nicht für möglich hielt das jemand das Feuer in ihm entfachen konnte das er spürte wenn sein Schwert den Feind durchbohrte.
Sulfir von Reuenthal
Wie an jedem anderen Tag fand er sich für kurze zeit in Bajard ein um sein Bankfach zu füllen. Eine tollpatschige Geste brachte seine Hinterfrau dazu über ihn zu lachen... normalerweise wäre er sogleich in Wut erstickt doch als er sich umdrehte und sie ihn in 'seinem' Namen grüßte und einfach Arrogant zum Bankier ging fühlte er etwas anderes.
War es gar intresse? Wer war die Frau die gut 2 Köpfe kleiner war als er und sich traute einfach so zu handeln? Von Reuenthal... entgegnete sie ihm in einer gleichgültigen Stimmlage und ging mit ihm rRchtung Rahal. Ein intressantes Gespräch wie er es ungewohnt bei ihm war folgte. Als er dann vor Rahal stan wurde es ihm wieder klar... er war rückfällig geworden... Verdammt verdammt... in ihm tobte ein schlimmer Zwist, was war mit ihm los, war er gar krank?
Am nächsten Tag musste er klarstellen das sie so mit ihm nicht umgehen konnte obgleich sie von edlem Blute war und einen höheren Rang hatte. Doch als die Streitigkeiten zwischen den beiden sich vertieften schien es ihr gar zu gefallen das er sie so ruppig behandelte. Das sie vor Rahal geschafft wurden kam scheinbar gerade recht.... nicht lang dauerte es bis sie auf dem Gras lagen die Blicke gehoben zum Mond sich schließlich gegenseitig Wunden rissen nur um das Süße Blut voneinander zu beiseitigen.
Es war so fremd und gleich würde ein Ausenstehnder dies als eine Art von umgedrehten "Zärtlichkeiten" austausch halten. Das Blut der beiden durch Bisse und Kratzwunden vermischte sich und wurde über den Körper gemischt, er war wieder nicht er selbst... nun wusste er das erste mal wie er sich jedesmal so willenlos hat geben lassen. Es war der anblick frischen Blutes als es aus ihrem Hals und der Lippe quoll wie zuvor auch bei Nedleyne.
Er jedoch fernab seiner Gefühlslage und der blanken Lust die er dabei verspürte richtete sich auf und schliff Sulfir nach Rahal ehe er wortlos ging und sie bis zum heutigen Tag nicht wiedersah.
Vivien Vyrmon
Wieder schwor er sich nie wieder rückfällig zu werden auf eine ähnliche Art und weise... und doch war der vorfall mit Sulfir ein weiterer Schritt da es nicht bei Gesprächen blieb. Noch weniger lies er sich in den Städten blicken nur um der Gefahr aus dem Weg zu gehen solch etwas nochmals zu erleben.
Schließlich stand er auf dem Dach des Bankhauses als sein Blick auf eine vermummte Gestalt viel die an der Puppe Schläge und Zielgenaugikeit übte... er wollte doch lediglich einen Kampf mit einem gleichgestellten... Was er erntete waren trotz, beleidigungen und Arroganz. Wütend stapfte er die Stufen hinab als ihm die Frau in dem eng geschnürten Kleid entgegenstand...
Nalos aus dem Weg... Sprach er grollend zu ihr unter einem Düsteren Blick. He kleiner willst du sterben? Entgegnete sie ihm kühl... gewohnt unter einem Apathisch wirkenden Blick betrachtete er sie... seine Schläfen pulsierten und ein Nasenflügel zuckte wild. Sie nannte ihn kleiner und wollte sich dann auchnoch mit ihm anlegen? Ein tag zuvor der vorfall mit Sulfir... wenige Momente davor das freche Gör auf dem Dach?! Es reichte ihm... das würde er ihr heimzahlen.
Auf dem Feld nahe eines Waldes vor Bajard standen sie sich dann gegenüber, die mächtigen Breitschwerter gehoben.... sie wusste ja nicht mit welch vor blinder Wut beherrschender Kraft sie sich einließ.... Es dauerte in der tat nicht lange bis sie unter ihm lag und sich mit aller macht versuchte zu befreien....
GEHORCHE MIR MISTSTÜCK! Grollte es unter dem Visier hervor als er ihr beide Arme auf den Borden drückte. Dominanz ist man von ihm gewohnt doch als er jenes aussprach schien sie es nichtmehr für einen Machtkampf zu halten... ihr Blick hatte etwas merkwürdig amüsiertes und zugleich intressiertes. Nein... oohhhh nein... nicht nochmal.... nein nicht und nimmermehr....
Er erhob sich und ging zur Hauswand um sich umzuziehen, der große muskulöse Körper wurde mit einem Sprung umschlungen und sie hielt sich keifend und bohrend an ihm fest. Mistkerl! Unter einem abfälligen Gelächter zog er seine Rüste aus woraufhin sie nach hinten fiel... alleinig die Kettenbeine umschlungen des Mannes Hüfte und er brüllte auf als die Glieder sich fest in das Fleisch bohrten... er hätte sie mit leichtigkeit umbringen können doch irgendetwas hinderte ihn daran.
Aus einer Schlägerei wurde ein Blutgemisch und aus dem Blutgemisch die blanke Lust die beide umgab. Sie schienen so ungleich und doch gleichzeitig wollte keiner der beiden nachgeben... ein gewaltiger machtkampf bei dem sie sich ignorierten.. schlugen... quälten... enthielten. Diese Frau, sie brachte das Fass nun entgültig zum überlaufen, sein Willen war gebrochen. Blind und nicht mehr herr seines eigen folgte er ihr in die Herberge wo sie ihr Zimmer hatte.
Die Türe schloss sich, was zu hören war in den folgenden zwei Stundenläufen war nur dem Wirt vorbehalten.. ein Fremder würde denken das sich eine Horde Orks abmetzeln. Mit Blessuren wunden am ganzen Körper trat der sonst so kühle Zhertos aus dem Zimmer mit einem süffisanten lächeln auf den schmalen Lippen. 7 Stundenläufe haben sie am Stück mit einander verbracht, und sie kannten nichtmal gegenseitig die Namen....?
Also nein... nein das ging nicht er musste noch ihren Namen erfahren bevor er sie nie wieder sah... Bist du blöd Zhertos? Sprach er zu sich selbst als er daran dachte wie unsinnig es war erst ihren Namen erfahren zu wollen ehe er sie nie wieder sehen wollte. Doch so geschah es und als sie in der tat sprach das sie ihn nicht mehr sehen wolle da sie ihn nicht kannte hielt ihn etwas an ihrer Ferse bis er ihr den Namen gestand.
Wie aus dem konzept gerissen betrachtete er den Mann der scheinbar bei ihr in dem kleinen Zimmer hauste und vorgab nur ein bekannter zu sein... Was? Ist es ihr Mann? Dieses Miststück verda... mhrm... einige Machtkämpfe und rangeleien später fand sich Zhertos mit einer weiteren Dame in der Taverne zu Bajard wieder mit der er ungewöhnlich offen über seine 'sorge' des Mannes gegenüber hatte.... Es war klar ... das war NICHT Zhertos... Zhertos hielt all das was er die vergangenen Tage getan hatte für Schwächen...
Was von ihm übrig blieb war nur eine Hülle die willenlos einem Gefühl folgte das ihm fremd war... Eigenartig benahm er sich als sich dann noch mit dem Mann der bei ihr wohnte geschlägert wurde. Impulsiv durchbrach der gewohnte Zhertos den 'blinden' und schlug Vivien nieder. Sofort bereute er es, in sich braute sich ein düsteres Gewitter zusammen er nahm nichts mehr wahr... nicht die Kettenhandschuhe die auf seinen Kopf einprügelten, nicht die Flasche die auf dem selbigen zertrümmert wurde...
Alleinig wollte er sich um Vivien kümmern... warum war ihm unbegreiflich, als würde er von einem bösen Fluch gezwungen. Als sie ihm dann aber entgegenete auf des Mannes Wunsch hin, das es ihr leid tat was letzte Nacht geschehen war, schien selbst der 'falsche Zhertos' genug zu haben.. grollend verließ er die Taverne, immerwieder auf dem Weg in Richtung wald Kicherte er Apathisch auf gefolgt von einem Schizophrenen Grollen.
er musste nachdenken... nicht wie er sie zurückgewinnen konnte... er hielt es für das einfachste nach einer Methode zu suchen sie zu vergessen... schließlich fiel ihm das doch in der Vergangenheit so leicht.
(Fortsetzung folgt in: Gedanken aus einem Nebelschleier) [/signature][/i]