Winteranbruch - Härte des Lebens
Verfasst: Montag 19. November 2007, 23:15
Viel hatte sich verändert in seiner neuen Heimat. Ein stolzer und unbeugsamer Krieger ist er geworden, der Junge, dem damals alles verweigert wurde. Einiges hat er gelernt, um ein echter Wolf zu werden!
Er kann sowohl mit Schwert, als auch mit der Axt umgehen, ja sogar ein Schild vermag er zu führen! Selbst im waffenlosen Kampf ist er ein schwer zu besiegender Gegner geworden. Mit eiserner Disziplin und mitleidslosem Training hat er Körper und Geist gestärkt und was noch viel wichtiger ist, angefangen sie miteinander zu verbinden. Verbissen und unermüdlich trainierte er, häufig bis über seine Erschöpfungsgrenze hinaus, denn erst dann, war er zufrieden.
Ungeduld ist eines seiner wohl größten Laster. Würde er doch so gerne die Clanskriegerausbildung wahrnehmen, doch er durfte nicht. Tjarlf ist gut, ohne Zweifel, das sagten sie alle, sogar einer der Besten, trotz seiner wenigen Winter, doch war er noch nicht reif, noch zu aufbrausend.. Bei diesem Gedanken schnaubt er wieder, verärgert darüber, dass er nicht in die Ausbildung darf, verärgert darüber, dass er sich selbst im Wege steht...
Als er den Gedanken abschüttelte und sein Kopf wieder freier wurde, schaute er hoch zur Decke und lauschte dem Prasseln des Regens auf das Dach. Er konnte jetzt noch nicht schlafen, musste noch etwas tun. Schnell war der Speer gegriffen und er machte sich fertig, doch dann warf er den Kopf hin und her. Er wollte nicht einer der Besten sein, er wollte der Beste sein! Dazu gehört ein Körper, der allem trotzt. Also zog er sich aus, lediglich den Clanskilt und seine Stiefel behielt er an. Schutzlos wollte er sich der Kälte stellen, schutzlos auf die Jagd gehen. Falls ihn Räuber oder wilde Tiere angriffen, würde er zwar schutzlos sein, aber keinesweges wehrlos. Er selbst war es, der zum Schutz werden muss, er selbst war es, der zur Waffe werden muss!
Der Winter brach herein und der Clan braucht Fleischvorräte und Felle.
Den Speer fest in der Hand schritt er aus dem Clanshaus hinaus und blickt rauf zu Himmel, wo kalter Regen seine Quelle findet. Es scheint fast so, als würde der Regen das Feuer in diesem Thyren besänftigen, abkühlen. Ein Feuer, das so gewaltig und lodernd ist, dass es ständig unter Kontrolle gebracht werden muss...
Sofort beginnt der fast nackte Leib an zu kämpfen, denn es ist klirrend kalt und der eisige Wind weht scharf, schneidet spürbar durch die Haut. Alle Muskeln und Sehnen waren angespannt, strengten sich an, um der Kälte trotzen zu können. Die frostige Luft fing an in der Lunge zu beißen, bei jedem Atemzug von neuem. Es würde hart werden, doch Tjarlf dachte nicht daran, es nicht zu tun.
Auf dem Weg durch den Wald stellte sich schnell heraus, dass ein Feind ständig zugegen war. Die Zeit. Je länger Tjarlf bei dieser Jagd sein würde, desto schlimmer setze ihm die eisige Kälte und der Wolkenbruch zu, welcher ein Gemisch aus Schnee und Regen auf die Erde warf.
Tjarlf musste lernen, dass er sich trotz der Schmerzen konzentrieren muss, den Schmerz irgendwie überwinden kann, denn nicht weit von ihm entdeckte der Wolf seine erste Beute, einen Hirsch. Groß und reichhaltig an Fleisch sowie Fell, doch konnte sein Geweih einem Jäger böshafte Wunden zufügen.
Die Hand ergriff den Schaft des Speeres fester, weiße Knöchel zeigten sich deutlich im Kontrast zu der leicht bläulichen Faust.....
Er kann sowohl mit Schwert, als auch mit der Axt umgehen, ja sogar ein Schild vermag er zu führen! Selbst im waffenlosen Kampf ist er ein schwer zu besiegender Gegner geworden. Mit eiserner Disziplin und mitleidslosem Training hat er Körper und Geist gestärkt und was noch viel wichtiger ist, angefangen sie miteinander zu verbinden. Verbissen und unermüdlich trainierte er, häufig bis über seine Erschöpfungsgrenze hinaus, denn erst dann, war er zufrieden.
Ungeduld ist eines seiner wohl größten Laster. Würde er doch so gerne die Clanskriegerausbildung wahrnehmen, doch er durfte nicht. Tjarlf ist gut, ohne Zweifel, das sagten sie alle, sogar einer der Besten, trotz seiner wenigen Winter, doch war er noch nicht reif, noch zu aufbrausend.. Bei diesem Gedanken schnaubt er wieder, verärgert darüber, dass er nicht in die Ausbildung darf, verärgert darüber, dass er sich selbst im Wege steht...
Als er den Gedanken abschüttelte und sein Kopf wieder freier wurde, schaute er hoch zur Decke und lauschte dem Prasseln des Regens auf das Dach. Er konnte jetzt noch nicht schlafen, musste noch etwas tun. Schnell war der Speer gegriffen und er machte sich fertig, doch dann warf er den Kopf hin und her. Er wollte nicht einer der Besten sein, er wollte der Beste sein! Dazu gehört ein Körper, der allem trotzt. Also zog er sich aus, lediglich den Clanskilt und seine Stiefel behielt er an. Schutzlos wollte er sich der Kälte stellen, schutzlos auf die Jagd gehen. Falls ihn Räuber oder wilde Tiere angriffen, würde er zwar schutzlos sein, aber keinesweges wehrlos. Er selbst war es, der zum Schutz werden muss, er selbst war es, der zur Waffe werden muss!
Der Winter brach herein und der Clan braucht Fleischvorräte und Felle.
Den Speer fest in der Hand schritt er aus dem Clanshaus hinaus und blickt rauf zu Himmel, wo kalter Regen seine Quelle findet. Es scheint fast so, als würde der Regen das Feuer in diesem Thyren besänftigen, abkühlen. Ein Feuer, das so gewaltig und lodernd ist, dass es ständig unter Kontrolle gebracht werden muss...
Sofort beginnt der fast nackte Leib an zu kämpfen, denn es ist klirrend kalt und der eisige Wind weht scharf, schneidet spürbar durch die Haut. Alle Muskeln und Sehnen waren angespannt, strengten sich an, um der Kälte trotzen zu können. Die frostige Luft fing an in der Lunge zu beißen, bei jedem Atemzug von neuem. Es würde hart werden, doch Tjarlf dachte nicht daran, es nicht zu tun.
Auf dem Weg durch den Wald stellte sich schnell heraus, dass ein Feind ständig zugegen war. Die Zeit. Je länger Tjarlf bei dieser Jagd sein würde, desto schlimmer setze ihm die eisige Kälte und der Wolkenbruch zu, welcher ein Gemisch aus Schnee und Regen auf die Erde warf.
Tjarlf musste lernen, dass er sich trotz der Schmerzen konzentrieren muss, den Schmerz irgendwie überwinden kann, denn nicht weit von ihm entdeckte der Wolf seine erste Beute, einen Hirsch. Groß und reichhaltig an Fleisch sowie Fell, doch konnte sein Geweih einem Jäger böshafte Wunden zufügen.
Die Hand ergriff den Schaft des Speeres fester, weiße Knöchel zeigten sich deutlich im Kontrast zu der leicht bläulichen Faust.....