Die Strafe Eisenwarts [Achtung Gewaltdarstellung!]
Verfasst: Samstag 17. November 2007, 16:36
ACHTUNG/OOC - dieser Post beinhaltet explizite Gewaltdarstellungen.
Spieler mit schwachen Nerven und/oder die, die sich von blutigen Themen negativ berührt fühlen, bitte ab diesem Punkt nicht mehr weiterlesen.
Danke,
Der Autor
Der Abend des sechzehnten Rabenmondes.
Atemberaubender Gestank zieht aus heiterem Himmel über die neuen Zinnen der vor wenigen Tagen fertiggestellten Festung Eisenwart, woraufhin eine Schwade schwarzen Rauches sich wie ein geisterhafter Arm in den zartrosanen herbstlichen Abendhimmel streckt. Fast, als wolle sie somit einen surrealen Kontrast darstellen.
Die schweren Pforten Eisenwarts schliessen sich krachend und eine der Legion mittlerweile wohlbekannte Gestalt in zerrissenen nachtblauen Kleidern rennt schnurgerade durch den Innenhof in Richtung des Burgfriedes.
Als unmittelbar danach der wachhabende Legionär Lynred Yuiai zum Ort des Geschehens eilte, bot sich ihm ein grauenhaftes Bild, welches selbst manchen gestandenen Krieger mit einer Mischung aus Ekel und einer gewissen Portion Furcht überwältigen konnte: Unterhalb der Zinnen hing ein an Ketten befestigter weiblicher Körper, der gerade von prasselnden orangeschwarzen Flammen gierig verzehrt wurde und die Umgebung mit dem Gestank nach verdunstenden Körperflüssigkeiten, schwarzem Öl und angebrannten Haaren einem Pestherd gleichen liess.
Noch dem bereits den gierigen Flammen anheim gefallenen Körper kann man ansehen, dass er zu Lebzeiten wohl schreckliche Schmerzen ertragen musste. Viele noch erkennbare blaue Flecken und Blessuren überziehen die Haut und blasenwerfende schwarze Flächen umgeben klaffende Wunden an allen möglichen Stellen.
Als es schliesslich Nacht wurde und das Feuer langsam erlöschte, war erkenntlich, dass diese Person wohl nach drakonischsten Massen bestraft wurde. Gebrochene Knochen waren an allen Ecken und Enden unter der abgebrannten Haut zu erkennen, wobei die Beine mehr Knochen als etwas anderes darstellten.
Für die Verhältnisse Gerimors ein abscheulicher Akt der Barbarei.
Für die Verhältnisse Lameriasts eine grausame Art zu sterben.
Für die Verhältnisse Eisenwarts die Konsequenz, wenn man sich dem Willen des Fürsten widersetzt.
Viele Bewohner dieser Welt scheinen zu glauben, dass Tod, Angst und Schmerz nicht existieren. Andere leugnen dieses völlig. Die verkohlten Überreste, welche neben den Toren Eisenwarts hängen, sollen jene eines Besseren belehren.
Es war schliesslich nur die Strafe für ein Vergehen. Ein Vergehen, welches sogar noch entschuldigt werden konnte und durch angemessene Abbitte mit der Freiheit belohnt worden wäre. Doch viele sind so stur und krallen sich an ihrem kümmerlichen Stolz fest, ohne einzusehen, wo die Grenzen gezogen sind.
Der Mittag des sechzehnten Rabenmondes...
Eine Fremde beschmutzt das Ansehen Eisenwarts und wird dafür bestraft. Gebrochene Knochen durch den Zorn des treuen Legionärs Aventius sind die Folge.
Der Nachmittag des sechzehnten Rabenmondes...
Gnädige Ohnmacht umfängt die Frevlerin. Zu wachen Zeiten werden die Beleidigungen jedoch fortgeführt.
Der Abend des sechzehnten Rabenmondes...
Shessidyr erwacht. Endlich bekam sie ihr "Spielzeug", das Armoran Mares, Tribun Eisenwarts, ihr so lange versprach. Laute, gellende Schreie verlassen den Kerker Eisenwarts und sind noch an der Spitze des Turmes zu hören, als der Schatten von Fürst Deslon der Frevlerin eine neue Definition des Leidens lehrt.
Sonnenuntergang des sechzehnten Rabenmondes...
Schmerzen rauben der Gefangenen jeglichen Willen und machen sie hörig für den eisenwartschen Gottkult um Fürst Deslon. Erbärmliches Flehen nach Erlösung gewährt ihr schliesslich einen raschen Tod durch des Fürsten Läuterklinge.
Die Nacht des sechzehnten Rabenmondes...
Der Name Lyria Herbstblatt wurde für immer aus der Welt Alathair getilgt...
Spieler mit schwachen Nerven und/oder die, die sich von blutigen Themen negativ berührt fühlen, bitte ab diesem Punkt nicht mehr weiterlesen.
Danke,
Der Autor
Der Abend des sechzehnten Rabenmondes.
Atemberaubender Gestank zieht aus heiterem Himmel über die neuen Zinnen der vor wenigen Tagen fertiggestellten Festung Eisenwart, woraufhin eine Schwade schwarzen Rauches sich wie ein geisterhafter Arm in den zartrosanen herbstlichen Abendhimmel streckt. Fast, als wolle sie somit einen surrealen Kontrast darstellen.
Die schweren Pforten Eisenwarts schliessen sich krachend und eine der Legion mittlerweile wohlbekannte Gestalt in zerrissenen nachtblauen Kleidern rennt schnurgerade durch den Innenhof in Richtung des Burgfriedes.
Als unmittelbar danach der wachhabende Legionär Lynred Yuiai zum Ort des Geschehens eilte, bot sich ihm ein grauenhaftes Bild, welches selbst manchen gestandenen Krieger mit einer Mischung aus Ekel und einer gewissen Portion Furcht überwältigen konnte: Unterhalb der Zinnen hing ein an Ketten befestigter weiblicher Körper, der gerade von prasselnden orangeschwarzen Flammen gierig verzehrt wurde und die Umgebung mit dem Gestank nach verdunstenden Körperflüssigkeiten, schwarzem Öl und angebrannten Haaren einem Pestherd gleichen liess.
Noch dem bereits den gierigen Flammen anheim gefallenen Körper kann man ansehen, dass er zu Lebzeiten wohl schreckliche Schmerzen ertragen musste. Viele noch erkennbare blaue Flecken und Blessuren überziehen die Haut und blasenwerfende schwarze Flächen umgeben klaffende Wunden an allen möglichen Stellen.
Als es schliesslich Nacht wurde und das Feuer langsam erlöschte, war erkenntlich, dass diese Person wohl nach drakonischsten Massen bestraft wurde. Gebrochene Knochen waren an allen Ecken und Enden unter der abgebrannten Haut zu erkennen, wobei die Beine mehr Knochen als etwas anderes darstellten.
Für die Verhältnisse Gerimors ein abscheulicher Akt der Barbarei.
Für die Verhältnisse Lameriasts eine grausame Art zu sterben.
Für die Verhältnisse Eisenwarts die Konsequenz, wenn man sich dem Willen des Fürsten widersetzt.
Viele Bewohner dieser Welt scheinen zu glauben, dass Tod, Angst und Schmerz nicht existieren. Andere leugnen dieses völlig. Die verkohlten Überreste, welche neben den Toren Eisenwarts hängen, sollen jene eines Besseren belehren.
Es war schliesslich nur die Strafe für ein Vergehen. Ein Vergehen, welches sogar noch entschuldigt werden konnte und durch angemessene Abbitte mit der Freiheit belohnt worden wäre. Doch viele sind so stur und krallen sich an ihrem kümmerlichen Stolz fest, ohne einzusehen, wo die Grenzen gezogen sind.
Der Mittag des sechzehnten Rabenmondes...
Eine Fremde beschmutzt das Ansehen Eisenwarts und wird dafür bestraft. Gebrochene Knochen durch den Zorn des treuen Legionärs Aventius sind die Folge.
Der Nachmittag des sechzehnten Rabenmondes...
Gnädige Ohnmacht umfängt die Frevlerin. Zu wachen Zeiten werden die Beleidigungen jedoch fortgeführt.
Der Abend des sechzehnten Rabenmondes...
Shessidyr erwacht. Endlich bekam sie ihr "Spielzeug", das Armoran Mares, Tribun Eisenwarts, ihr so lange versprach. Laute, gellende Schreie verlassen den Kerker Eisenwarts und sind noch an der Spitze des Turmes zu hören, als der Schatten von Fürst Deslon der Frevlerin eine neue Definition des Leidens lehrt.
Sonnenuntergang des sechzehnten Rabenmondes...
Schmerzen rauben der Gefangenen jeglichen Willen und machen sie hörig für den eisenwartschen Gottkult um Fürst Deslon. Erbärmliches Flehen nach Erlösung gewährt ihr schliesslich einen raschen Tod durch des Fürsten Läuterklinge.
Die Nacht des sechzehnten Rabenmondes...
Der Name Lyria Herbstblatt wurde für immer aus der Welt Alathair getilgt...