Ein Funken in der Dunkelheit
Verfasst: Samstag 10. November 2007, 14:20
Sinnlose Herzensmüh
Die Forderung nach Tod
Er lag unter ihr, mit ihren grünen Augen betrachtete sie ihn, er rappelte sich wirklich nochmals auf. Sie schüttelte mit einem Lächeln ihren Kopf. “Du hast verloren Zhertos, begreife es.“ Vivien drehte den Dolch in ihrer Hand und trat einen Schritt zurück. „Da du der Verlierer bist, musst du nun tun was ich dir sage. Du wirst einen Brief verfassen, an Tugor Crain dem ehrwürdigen Ritter Alatars. In jenem forderst du ihn zum Duell, gehst du aus dem Duell als Sieger hervor, wirst du deinen Willen bekommen.“ Vivien drehte sich wortlos herum, sie wusste wie entsetzt Zhertos war. Es war hart. Ja, doch so war das Leben. Sie fuhr sich in ihrem Zimmer durch ihr Haar, hatte sie wirklich nichts besseres zu tun als sich mit solchen Liebelein abzugeben?
[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=26453]Der Brief[/url]
Die Wut des Ritters
Es pochte an ihre Tür, überrascht sah sie von ihrem Buch auf, richtete sich dann im Bett auf und ging zur Tür. Als sie jene aufzog stand Tugor in der Tür, mit wutentbrannten Blick drückte er ihr einen Brief in die Hand. „Was soll das!“ Vivien hob überrascht ihre Augenbrauen an und blätterte den Zettel auf. Ihre Augen fuhren über das Pergament und sie tat sich nun wirklich schwer so zu tun als würde sie von nichts wissen. „Ich weis nicht.“ – „Was denkt sich dieser Bursche? Das ich meine Klinge wegen einem Weib mit ihm kreuze?!“ Vivien sah zu Tugor auf und drückte ihm den Brief wieder zu. „Nun hör aber auf!“ Tugor drückte sich an sie vorbei in ihren kleinen Raum. „Was hast du damit zu tun.“ Vivien hob nun ihre schmalen Schultern an. Ja, was hatte sie damit zu tun? Warum schickte sie Zhertos in seinen sicheren Tod, sie wusste es selbst nicht wirklich, dieser arme Mann war doch nur verliebt. Sie wurden unterbrochen, wieder pochte es an der Tür. „Verdammt, wer ist das!“ rief Tugor gen Tür als das Pochen immer fordernder wird, als dann Zhertos Stimme erklang musste Vivien grinsen: „Vivien!“ – „Das ist Zhertos.“ Tugor verzog das Gesicht, dann wurde hinter ihm die Tür aufgezogen, Vivien wusste gar nicht mehr weshalb Tugor ihr eine Ohrfeige gab, doch hatte jene es in sich. Als Zhertos das sah ging er auf Tugor los. Vivien wich etwas zurück und betrachtete die Beiden skeptisch. „Zhertos, das ist Tugor Crain.“ Zhertos verzog das Gesicht, Tugor musste grinsen als er Zhertos sah. „Das ist der Kerl?“ fast amüsiert war seine Stimme. Dann ging es los, Zhertos griff Tugor an, zu Beginn verteidigte er sich nur, ehe wohl der Punkt angelangt war als er genug von den Spielrein hatte und in den Angriff über ging. In jenem Moment als die Beiden aus dem Zimmer gingen, schloss Vivien die Tür hinter ihnen.
Ein Funken Liebe in der Nacht
Sie seufzte aus. Verflucht sie wollte ja noch diesen Yarin von Wolfenfels aufsuchen. Sie drehte sich herum und öffnete ihren Schrank, ihr Blick fuhr über die Kleidung. Das Poltern, aufbrüllen und aufschreien im Gang überhörte sie geschickt als sie sich umzog. Summend legte sie sich ihren Umhang an und ging zur Tür. Als sie jene öffnete stürmte gerade Zhertos an der Tür vorbei gen Tugor um ihn über das Geländer zu stoßen. „huch.. dürfte ich mal?“ Vivien huschte raus, schloss ihre Tür zu und ging an den Beiden vorbei. Als sie die Treppe hinab ging, stockte sie. Warum war sie eigentlich so ein Biest? Sie sah kurz die Treppe hinauf. Der Wirt schenkte ihr einen bösen Blick als sie dann an die Theke ging. „Fräulein Vyrmon, das ist nun schon das Zweite mal das ich wohl Blut von meinem Teppich wegmachen muss. Wer bezahlt mir das?“ – „Ich hinterlege euch die doppelte Miete und verlasse in zwei Tagen ihr Gasthaus, ist euch dies genehm?“ Der Wirt murrte auf und nickte dann nur knapp. „Reicht mir doch einen Schnaps, ich habe es nun nötig.“ Der Wirt musste nun auflachen und reichte ihr eine Flasche. „Wieso wird da oben eigentlich wieder geschlägert.“ – „Vergebene Herzensmüh.“ Gab sie nur knapp zurück und zog den Korken aus der Flasche, als sie direkt über sich ein aufpoltern hörte, setzte sie gerade zum trinken an. Sie trank noch einen kräftigen Schluck ehe sie sich herum drehte und die Treppe wieder hinauf ging. Nun sah sie wie Zhertos an der Treppe vorbei auf den Boden fiel. Sie blieb stehen und weitete ihre Augen, er hatte eine tiefe Bauchwunde und sonst überall schnitte. Tugor hingegen, welcher gemütlich hinterher spazierte, sah sie keine Blessuren an. Tugor setze sein Schwert an die Kehle Zhertos. „Gib auf. Oder willst du wirklich sterben wegen einer Frau?“ Zhertos verzog das Gesicht und wandte den Blick zu Vivien. „Nicht wegen einer Frau, wegen der Frau!“ Vivien blinzelte, so etwas hätte sie ja gar nicht von Zhertos erwartet. Das er für sie sterben würde? Mh, gut, das war nicht eingeplant. Tugor hob das Schwert an und schlug mit der Breitseite gen Zhertos Schläfe, jener klappte nun vollständig zusammen.
Die Wahrheit
Tugor drehte sich herum. „Geh mir aus dem Weg.“ Gab er Vivien nun entgegen. „Das war es wohl mit der Einladung, mh?“ Tugor antwortete nicht auf jene Frage. „Was hast du damit zu tun?“ Vivien schloss ihre Augen und atmete tief durch, wollte sie Tugor jemals wieder sehen, hatte sie keine andere Wahl als nun die Wahrheit zu sagen. „Ich wollte ihn los werden.“ – „Du hast ihn in den sicheren Tod geschickt?“ – „Na ja.. weist du, er war immer so aufdringlich und ich wollte ihm nicht direkt sagen das es niemals etwas mit uns wird und dann kamst du mir in den Sinn. Mir war klar das du viel besser trainiert bist im Schwertkampf und dir Zhertos keine große Gefahr sein würde.“ Tugor seufzte aus. „Es wäre wohl besser gewesen, wenn du ihn getötet hättest.“ Gab Vivien nun zu ihm hinauf, Tugor griff nach seinem Dolch und reichte ihn ihr entgegen. „Dann tu es“ – „Nein.. so war es nicht gewollt.“ Sie wandte sich und ging einen Schritt voran. „Ich brauche etwas zu trinken.“ Hörte sie Tugor sprechen, und überraschender Weise ging er nicht einfach. Sie nickte und führte ihn wieder in ihr Zimmer. Den Wasserkrug trank er rasch aus, Vivien sah einen Schnitt in seiner Handinnenseite und griff nach seiner Hand. Zu Beginn zog Tugor sie zurück, ehe er widerwillig ihr die Hand hinreichte, Vivien legte ihm einen Verband um. Sie sprachen nicht miteinander. Ehe Vivien das Wort ergriff. „Bevor du gehst, könntest du mir noch einen gefallen tun?“ Tugor brummte aus. „Das wäre?“ Vivien musste über ihren Gedanken nun grinsen, sie wusste das sie heute Abend diesen Hofmagier wohl kaum noch antreffen würde. „Als ihr euch bekämpft habt, hatte ich genug Zeit mein Korsett zu zuschnüren, es dauert immer ewig. Könntest du es mir nur kurz etwas lockern, musst es gar nicht ganz öffnen.“ Tugor legte ihr wortlos die Hände auf die Schultern und drehte sie mit einem Schwung herum. Irgendwie, konnte sie es sich schon denken das er so handeln würde, ja, es gab ja kaum noch Männer die das taten was man ihnen sagte. Als sie einen Dolch an ihrem Rücken spürte holte sie Luft. „Tugor..“ doch dann war es zu spät, mit einem RATSCH durchschnitt er das gesamte Schnurrwirrwarr, er hatte es sich nur kurz angesehen und war wohl zum Entschluss gekommen, das es ihm zu kompliziert war. „Verflucht!“ Rief Vivien aus als sie dies spürte. Sie presste das Kleid an sich und drehte sich zu ihm herum. „Lockern.. ja.. genau, Lockern! Das zahlst du mir.“ Tugor musste schmunzeln und steckte den Dolch weg. „Husch..“ Vivien machte eine Bewegung gen Tür und Tugor wandte sich herum. „Einen Schönen Abend noch Vivien.“ Dann öffnete er die Tür. „Ja, dir auch.“ schnaubte sie aus, als die Tür zuviel betrachtete sie ihr zerstörtes Korsett. „Die sind verdammt noch mal nicht billig. Das wird nun länger in meinem Goldbeutel sichtbar sein.. arrgh Männer!“
Harte Worte
Als er aufwachte sah Vivien zu ihm hinab. Als Tugor ging, viel ihr noch der blutende Zhertos ein welcher auf dem Gang herum lag. Sie brachte ihn zu Bett und versorgte seine Wunden, nun wachte er auf. „Vivien..“ – „Du wärest wohl glücklicher, wenn du nun tot wärst.“ Sie griff nach seiner Bauchwunde und säuberte jene. Zhertos verzog das Gesicht. „Alatar muss dich noch für irgendetwas brauchen, selbst nachdem du seinen Ritter angegriffen hast. Sonst wärst du jetzt Tod.“ – „Du meinst, weil der Ritter mich nicht tötete?“ Vivien hob ihre Schultern an und seufzte aus. „Auch das ja.“ – „Ich habe nicht mehr diesen Glauben.“ Nun stockte Vivien und hob ihre Augenbrauen an. Oh nein.. nein, das hörte sie nun schon das zweite Mal. Theradil mit seinen verfluchten Werk der Seelen und kaltblütig Töten und all so einen Mist und nun Zhertos? Hatten diese verfluchten Diener nicht langsam genug von ihren Bekannten genommen? Nein, erst Theradil dann Zhertos. Nun genügte es ihr, das würde Rache geben, jede grau gekleidete Person die sie traf, würde sie nun hinstrecken. Vivien richtete sich auf. „Ich brauche keine Männer, die ihren Glauben wechseln wie andere ihre Unterröcke.“ Dann trat sie gen Tür. Zhertos war sichtlich überrascht, dann schlug sie die Tür zu. Damit war das Kapitel für sie beendet. Sie durfte sich wohl kaum noch mit neutralen Persönlichkeiten abgeben. Denn jene laufen Gefahr „dem Werk“ zu dienen, irgendwann. Also, nur noch Freunde auf der fanatischen Temora und der fanatischen Alatar Seite. Ja, da konnte man ja immerhin nichts falsch machen.
Sie räumte die letzten Sachen aus ihrem Zimmer und verlies dann das Gasthaus. Sie brauchte eine neue Bleibe, doch war sie sich sicher: Es musste größer sein als das kleine Zimmer in welchem sie bis jetzt gelebt hatte.
Die Forderung nach Tod
Er lag unter ihr, mit ihren grünen Augen betrachtete sie ihn, er rappelte sich wirklich nochmals auf. Sie schüttelte mit einem Lächeln ihren Kopf. “Du hast verloren Zhertos, begreife es.“ Vivien drehte den Dolch in ihrer Hand und trat einen Schritt zurück. „Da du der Verlierer bist, musst du nun tun was ich dir sage. Du wirst einen Brief verfassen, an Tugor Crain dem ehrwürdigen Ritter Alatars. In jenem forderst du ihn zum Duell, gehst du aus dem Duell als Sieger hervor, wirst du deinen Willen bekommen.“ Vivien drehte sich wortlos herum, sie wusste wie entsetzt Zhertos war. Es war hart. Ja, doch so war das Leben. Sie fuhr sich in ihrem Zimmer durch ihr Haar, hatte sie wirklich nichts besseres zu tun als sich mit solchen Liebelein abzugeben?
[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=26453]Der Brief[/url]
Die Wut des Ritters
Es pochte an ihre Tür, überrascht sah sie von ihrem Buch auf, richtete sich dann im Bett auf und ging zur Tür. Als sie jene aufzog stand Tugor in der Tür, mit wutentbrannten Blick drückte er ihr einen Brief in die Hand. „Was soll das!“ Vivien hob überrascht ihre Augenbrauen an und blätterte den Zettel auf. Ihre Augen fuhren über das Pergament und sie tat sich nun wirklich schwer so zu tun als würde sie von nichts wissen. „Ich weis nicht.“ – „Was denkt sich dieser Bursche? Das ich meine Klinge wegen einem Weib mit ihm kreuze?!“ Vivien sah zu Tugor auf und drückte ihm den Brief wieder zu. „Nun hör aber auf!“ Tugor drückte sich an sie vorbei in ihren kleinen Raum. „Was hast du damit zu tun.“ Vivien hob nun ihre schmalen Schultern an. Ja, was hatte sie damit zu tun? Warum schickte sie Zhertos in seinen sicheren Tod, sie wusste es selbst nicht wirklich, dieser arme Mann war doch nur verliebt. Sie wurden unterbrochen, wieder pochte es an der Tür. „Verdammt, wer ist das!“ rief Tugor gen Tür als das Pochen immer fordernder wird, als dann Zhertos Stimme erklang musste Vivien grinsen: „Vivien!“ – „Das ist Zhertos.“ Tugor verzog das Gesicht, dann wurde hinter ihm die Tür aufgezogen, Vivien wusste gar nicht mehr weshalb Tugor ihr eine Ohrfeige gab, doch hatte jene es in sich. Als Zhertos das sah ging er auf Tugor los. Vivien wich etwas zurück und betrachtete die Beiden skeptisch. „Zhertos, das ist Tugor Crain.“ Zhertos verzog das Gesicht, Tugor musste grinsen als er Zhertos sah. „Das ist der Kerl?“ fast amüsiert war seine Stimme. Dann ging es los, Zhertos griff Tugor an, zu Beginn verteidigte er sich nur, ehe wohl der Punkt angelangt war als er genug von den Spielrein hatte und in den Angriff über ging. In jenem Moment als die Beiden aus dem Zimmer gingen, schloss Vivien die Tür hinter ihnen.
Ein Funken Liebe in der Nacht
Sie seufzte aus. Verflucht sie wollte ja noch diesen Yarin von Wolfenfels aufsuchen. Sie drehte sich herum und öffnete ihren Schrank, ihr Blick fuhr über die Kleidung. Das Poltern, aufbrüllen und aufschreien im Gang überhörte sie geschickt als sie sich umzog. Summend legte sie sich ihren Umhang an und ging zur Tür. Als sie jene öffnete stürmte gerade Zhertos an der Tür vorbei gen Tugor um ihn über das Geländer zu stoßen. „huch.. dürfte ich mal?“ Vivien huschte raus, schloss ihre Tür zu und ging an den Beiden vorbei. Als sie die Treppe hinab ging, stockte sie. Warum war sie eigentlich so ein Biest? Sie sah kurz die Treppe hinauf. Der Wirt schenkte ihr einen bösen Blick als sie dann an die Theke ging. „Fräulein Vyrmon, das ist nun schon das Zweite mal das ich wohl Blut von meinem Teppich wegmachen muss. Wer bezahlt mir das?“ – „Ich hinterlege euch die doppelte Miete und verlasse in zwei Tagen ihr Gasthaus, ist euch dies genehm?“ Der Wirt murrte auf und nickte dann nur knapp. „Reicht mir doch einen Schnaps, ich habe es nun nötig.“ Der Wirt musste nun auflachen und reichte ihr eine Flasche. „Wieso wird da oben eigentlich wieder geschlägert.“ – „Vergebene Herzensmüh.“ Gab sie nur knapp zurück und zog den Korken aus der Flasche, als sie direkt über sich ein aufpoltern hörte, setzte sie gerade zum trinken an. Sie trank noch einen kräftigen Schluck ehe sie sich herum drehte und die Treppe wieder hinauf ging. Nun sah sie wie Zhertos an der Treppe vorbei auf den Boden fiel. Sie blieb stehen und weitete ihre Augen, er hatte eine tiefe Bauchwunde und sonst überall schnitte. Tugor hingegen, welcher gemütlich hinterher spazierte, sah sie keine Blessuren an. Tugor setze sein Schwert an die Kehle Zhertos. „Gib auf. Oder willst du wirklich sterben wegen einer Frau?“ Zhertos verzog das Gesicht und wandte den Blick zu Vivien. „Nicht wegen einer Frau, wegen der Frau!“ Vivien blinzelte, so etwas hätte sie ja gar nicht von Zhertos erwartet. Das er für sie sterben würde? Mh, gut, das war nicht eingeplant. Tugor hob das Schwert an und schlug mit der Breitseite gen Zhertos Schläfe, jener klappte nun vollständig zusammen.
Die Wahrheit
Tugor drehte sich herum. „Geh mir aus dem Weg.“ Gab er Vivien nun entgegen. „Das war es wohl mit der Einladung, mh?“ Tugor antwortete nicht auf jene Frage. „Was hast du damit zu tun?“ Vivien schloss ihre Augen und atmete tief durch, wollte sie Tugor jemals wieder sehen, hatte sie keine andere Wahl als nun die Wahrheit zu sagen. „Ich wollte ihn los werden.“ – „Du hast ihn in den sicheren Tod geschickt?“ – „Na ja.. weist du, er war immer so aufdringlich und ich wollte ihm nicht direkt sagen das es niemals etwas mit uns wird und dann kamst du mir in den Sinn. Mir war klar das du viel besser trainiert bist im Schwertkampf und dir Zhertos keine große Gefahr sein würde.“ Tugor seufzte aus. „Es wäre wohl besser gewesen, wenn du ihn getötet hättest.“ Gab Vivien nun zu ihm hinauf, Tugor griff nach seinem Dolch und reichte ihn ihr entgegen. „Dann tu es“ – „Nein.. so war es nicht gewollt.“ Sie wandte sich und ging einen Schritt voran. „Ich brauche etwas zu trinken.“ Hörte sie Tugor sprechen, und überraschender Weise ging er nicht einfach. Sie nickte und führte ihn wieder in ihr Zimmer. Den Wasserkrug trank er rasch aus, Vivien sah einen Schnitt in seiner Handinnenseite und griff nach seiner Hand. Zu Beginn zog Tugor sie zurück, ehe er widerwillig ihr die Hand hinreichte, Vivien legte ihm einen Verband um. Sie sprachen nicht miteinander. Ehe Vivien das Wort ergriff. „Bevor du gehst, könntest du mir noch einen gefallen tun?“ Tugor brummte aus. „Das wäre?“ Vivien musste über ihren Gedanken nun grinsen, sie wusste das sie heute Abend diesen Hofmagier wohl kaum noch antreffen würde. „Als ihr euch bekämpft habt, hatte ich genug Zeit mein Korsett zu zuschnüren, es dauert immer ewig. Könntest du es mir nur kurz etwas lockern, musst es gar nicht ganz öffnen.“ Tugor legte ihr wortlos die Hände auf die Schultern und drehte sie mit einem Schwung herum. Irgendwie, konnte sie es sich schon denken das er so handeln würde, ja, es gab ja kaum noch Männer die das taten was man ihnen sagte. Als sie einen Dolch an ihrem Rücken spürte holte sie Luft. „Tugor..“ doch dann war es zu spät, mit einem RATSCH durchschnitt er das gesamte Schnurrwirrwarr, er hatte es sich nur kurz angesehen und war wohl zum Entschluss gekommen, das es ihm zu kompliziert war. „Verflucht!“ Rief Vivien aus als sie dies spürte. Sie presste das Kleid an sich und drehte sich zu ihm herum. „Lockern.. ja.. genau, Lockern! Das zahlst du mir.“ Tugor musste schmunzeln und steckte den Dolch weg. „Husch..“ Vivien machte eine Bewegung gen Tür und Tugor wandte sich herum. „Einen Schönen Abend noch Vivien.“ Dann öffnete er die Tür. „Ja, dir auch.“ schnaubte sie aus, als die Tür zuviel betrachtete sie ihr zerstörtes Korsett. „Die sind verdammt noch mal nicht billig. Das wird nun länger in meinem Goldbeutel sichtbar sein.. arrgh Männer!“
Harte Worte
Als er aufwachte sah Vivien zu ihm hinab. Als Tugor ging, viel ihr noch der blutende Zhertos ein welcher auf dem Gang herum lag. Sie brachte ihn zu Bett und versorgte seine Wunden, nun wachte er auf. „Vivien..“ – „Du wärest wohl glücklicher, wenn du nun tot wärst.“ Sie griff nach seiner Bauchwunde und säuberte jene. Zhertos verzog das Gesicht. „Alatar muss dich noch für irgendetwas brauchen, selbst nachdem du seinen Ritter angegriffen hast. Sonst wärst du jetzt Tod.“ – „Du meinst, weil der Ritter mich nicht tötete?“ Vivien hob ihre Schultern an und seufzte aus. „Auch das ja.“ – „Ich habe nicht mehr diesen Glauben.“ Nun stockte Vivien und hob ihre Augenbrauen an. Oh nein.. nein, das hörte sie nun schon das zweite Mal. Theradil mit seinen verfluchten Werk der Seelen und kaltblütig Töten und all so einen Mist und nun Zhertos? Hatten diese verfluchten Diener nicht langsam genug von ihren Bekannten genommen? Nein, erst Theradil dann Zhertos. Nun genügte es ihr, das würde Rache geben, jede grau gekleidete Person die sie traf, würde sie nun hinstrecken. Vivien richtete sich auf. „Ich brauche keine Männer, die ihren Glauben wechseln wie andere ihre Unterröcke.“ Dann trat sie gen Tür. Zhertos war sichtlich überrascht, dann schlug sie die Tür zu. Damit war das Kapitel für sie beendet. Sie durfte sich wohl kaum noch mit neutralen Persönlichkeiten abgeben. Denn jene laufen Gefahr „dem Werk“ zu dienen, irgendwann. Also, nur noch Freunde auf der fanatischen Temora und der fanatischen Alatar Seite. Ja, da konnte man ja immerhin nichts falsch machen.
Sie räumte die letzten Sachen aus ihrem Zimmer und verlies dann das Gasthaus. Sie brauchte eine neue Bleibe, doch war sie sich sicher: Es musste größer sein als das kleine Zimmer in welchem sie bis jetzt gelebt hatte.