Grabschändung am Klosterfriedhof
Verfasst: Freitag 9. November 2007, 11:54
Eigentlich hatten sie sich verabredet, um eine kleine Diskussionsrunde abzuhalten.
Doch wie so häufig kam alles anders, als geplant.
Die fünf Brüder und Schwestern der Streiter Temoras und Hochwürden Mecandis waren just auf dem Weg gen Kloster,
als ihnen der Kronritter de Arganta und der Prior Priceps des Konvents entgegenkamen, in heller Aufregung.
"Alarm!...Letharen...Kloster...Friedhof...Alarm!" sprudelte es aus Sir Rafael heraus, der eine unglaubliche
Hektik an den Tag legte.
Nichtsdesto trotz war der ernst der Lage offensichtlich und es wurde sich gerüstet und in zwei Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe um Sir Rafael ritt westlich um das Kloster herum, Nevyns Gruppe östlich am Wasser entlang.
Vor dem Friedhof, auf dem unter anderem die sieben Kinder Temoras begraben liegen, trafen beide Gruppen wieder
zusammen und es war schon von weitem offensichtlich, dass dort etwas gewaltig nicht stimmte.
Das feste Tor des kleinen Kirchenangers war zertrümmert und aus den Angeln gehoben, davor standen zwei düster
aussehende Kreaturen mit gezückten Waffen und auf den Gräbern trampelten fünf weitere Letharen herum, zischend
und fauchend in ihrer verdorbenen Sprache.
Sie schienen nach etwas zu suchen, wühlten wie Tiere in der Erde...
Eine kurzen Moment rang der Ritter Temoras um Fassung.
Was konnte diese Wesen dazu bringen, freiwillig einen derart geweihten Ort aufzusuchen, so nahe am Baum des Lichtes?
Die Schmerzen mussten unerträglich sein und dennoch...
Just in diesem Moment bemerkten die Letharen sie und ihre ohnmächtige Wut schien sich nochmals zu steigern.
Fast schon panisch wimmernd, grub eine von ihnen hastig am Grab des Großritters Kelan von Falkenburg herum,
angetrieben von den peitschenden Worten des scheinbaren Anführers.
Hochwürden Mecandis erhob das Wort und wiedereinmal war Nevyn froh, dass sie auf ihrer Seite stand, denn direkt
auf ihr Gebet hin krachte ein Blitz in die Gruppe der Letharen, der selbst dem mehrere Meter entfernten
Ritter sich die Nackenhaare sträuben liess.
Der Prior Volospa beschwor eine Feuerwand, die den Fluchtweg versperrte und kampfbereit verharrten beide Seiten,
sich gegenseitig belauernd und nach einer Schwäche des anderen suchend...
Nur die eine Lethra buddelte wie besessen weiter, immer wieder von Blitzen malträtiert.
Sir Rafael drägte darauf einzuschreiten, damit keine Zeit verloren wurde und dann trat Hochwürden Mecandis nach
vorne, Nevyn an ihrer Seite mit erhobenem Schild und machte den Letharen unmissverständlich klar, dass wenn
sie weitergruben, sie diesen Ort nicht lebendig verlassen würden.
Sollten sie jedoch abziehen wollen und ihre Niederlage eingestehen, würde man ihnen nicht nachsetzen.
Einige Blitze später trat einer der Letharen vor.
Sichtlich geschwächt kam er vor Victoria zum stehen und hob in einer müden, fast Zeitlupenartigen Bewegung sein Schwert.
Nun reichte es dem Ritter. Nevyn trat vor, den geweihten Schild zwischen Victoria und den Letharen schiebend,
keine Sekunde zu früh, denn der Hieb des blauhäutigen glitt funkensprühend daran ab.
Es folgten einige weitere solcher Schläge, alle wohl mehr aus der Verzweiflung heraus geführt und in der
Hoffnung, die anderen würden sich zu sehr auf das Scharmützel konzentrieren als das sie eine Flucht der restlichen
bemerken würden...
[img]http://galerie.alathair.de/albums/userpics/12095/Leth3.JPG[/img]
Doch wie so häufig kam alles anders, als geplant.
Die fünf Brüder und Schwestern der Streiter Temoras und Hochwürden Mecandis waren just auf dem Weg gen Kloster,
als ihnen der Kronritter de Arganta und der Prior Priceps des Konvents entgegenkamen, in heller Aufregung.
"Alarm!...Letharen...Kloster...Friedhof...Alarm!" sprudelte es aus Sir Rafael heraus, der eine unglaubliche
Hektik an den Tag legte.
Nichtsdesto trotz war der ernst der Lage offensichtlich und es wurde sich gerüstet und in zwei Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe um Sir Rafael ritt westlich um das Kloster herum, Nevyns Gruppe östlich am Wasser entlang.
Vor dem Friedhof, auf dem unter anderem die sieben Kinder Temoras begraben liegen, trafen beide Gruppen wieder
zusammen und es war schon von weitem offensichtlich, dass dort etwas gewaltig nicht stimmte.
Das feste Tor des kleinen Kirchenangers war zertrümmert und aus den Angeln gehoben, davor standen zwei düster
aussehende Kreaturen mit gezückten Waffen und auf den Gräbern trampelten fünf weitere Letharen herum, zischend
und fauchend in ihrer verdorbenen Sprache.
Sie schienen nach etwas zu suchen, wühlten wie Tiere in der Erde...
Eine kurzen Moment rang der Ritter Temoras um Fassung.
Was konnte diese Wesen dazu bringen, freiwillig einen derart geweihten Ort aufzusuchen, so nahe am Baum des Lichtes?
Die Schmerzen mussten unerträglich sein und dennoch...
Just in diesem Moment bemerkten die Letharen sie und ihre ohnmächtige Wut schien sich nochmals zu steigern.
Fast schon panisch wimmernd, grub eine von ihnen hastig am Grab des Großritters Kelan von Falkenburg herum,
angetrieben von den peitschenden Worten des scheinbaren Anführers.
Hochwürden Mecandis erhob das Wort und wiedereinmal war Nevyn froh, dass sie auf ihrer Seite stand, denn direkt
auf ihr Gebet hin krachte ein Blitz in die Gruppe der Letharen, der selbst dem mehrere Meter entfernten
Ritter sich die Nackenhaare sträuben liess.
Der Prior Volospa beschwor eine Feuerwand, die den Fluchtweg versperrte und kampfbereit verharrten beide Seiten,
sich gegenseitig belauernd und nach einer Schwäche des anderen suchend...
Nur die eine Lethra buddelte wie besessen weiter, immer wieder von Blitzen malträtiert.
Sir Rafael drägte darauf einzuschreiten, damit keine Zeit verloren wurde und dann trat Hochwürden Mecandis nach
vorne, Nevyn an ihrer Seite mit erhobenem Schild und machte den Letharen unmissverständlich klar, dass wenn
sie weitergruben, sie diesen Ort nicht lebendig verlassen würden.
Sollten sie jedoch abziehen wollen und ihre Niederlage eingestehen, würde man ihnen nicht nachsetzen.
Einige Blitze später trat einer der Letharen vor.
Sichtlich geschwächt kam er vor Victoria zum stehen und hob in einer müden, fast Zeitlupenartigen Bewegung sein Schwert.
Nun reichte es dem Ritter. Nevyn trat vor, den geweihten Schild zwischen Victoria und den Letharen schiebend,
keine Sekunde zu früh, denn der Hieb des blauhäutigen glitt funkensprühend daran ab.
Es folgten einige weitere solcher Schläge, alle wohl mehr aus der Verzweiflung heraus geführt und in der
Hoffnung, die anderen würden sich zu sehr auf das Scharmützel konzentrieren als das sie eine Flucht der restlichen
bemerken würden...
[img]http://galerie.alathair.de/albums/userpics/12095/Leth3.JPG[/img]