Ein Geschenk für eine besondere Freundin
Verfasst: Donnerstag 8. November 2007, 11:21
Schon seit vielen Wochen liefen die Vorbereitungen für Amelie, sie hatte die Ehre etwas ganz Besonderes zu fertigen, man könnte fast sagen, ein Meisterstück.
Sie durfte für ihre Freundin Munaya ein Brautkleid nähen.
Und dies sollte genau durchdacht und geplant sein.
Viele Tage saß sie vor ihren Pergamenten und skizzierte ein Kleid nach dem anderen, wohl dabei bedacht, nicht die Sitten und Gebräuche des Inselvolkes zu missachten.
Prüfend legte sie nun alle Skizzen auf den Boden des Zunfthauses und sortierte eines nach dem anderen aus.
Endlich….die drei Schönsten wollte sie Munaya zur Auswahl überlassen, die Stoffwahl jedoch sollte eine Überraschung werden.
So packte sie ihre Entwürfe ein, begab sich aufs Schiff und reiste nach Menek’Ur.
Lange saßen die beiden zusammen, überlegten, tüftelten und endlich hatten sie ihn….
den aller, allerschönsten Entwurf für ein Brautkleid.
Schnell verabschiedete sich Amelie von ihrer Freundin und begab sich sogleich zu den berühmten Seidenhändlern Menek’Urs.
Hier gab es ja Unmengen an Stoffen. Ein ganz großer Lagerraum war gefüllt mit Riesenstoffrollen in den verschiedensten Farben und Mustern.
Mit großen Augen stand sie nun davor und war wohl überwältigt von der Vielfalt, die hier geboten wurde.
Langsam, genau die verschiedenen Stoffe prüfend, schlenderte sie nun von einem Ende zum anderen, bis sie vor einer Stoffrolle stehen blieb.
Das war es…eine wunderschöne weiße Rohseide… in sich glänzend und matt schimmernd. So etwas hatte Amelie noch nie in ihrem Leben gesehen.
Fast ehrfürchtig ging sie darauf zu und strich einmal sacht über die Seide, nickte dann fest.
Dies sollte Munayas Brautkleid werden. Etwas Besonderes, wie ihre Freundin wohl auch war. Es würde genau ihre Ausstrahlung unterstreichen.
Sofort winkte sie den Händler zu sich und bat ihn, ihr 10 Meter dieses wunderbaren Stoffes zu verkaufen.
Nachdem sie noch Seide für den Unterrock und Gold- und Seidenfaden erworben hatte, packte sie alles auf ihr Pferd und begab sich per Schiff wieder nach Hause nach Berchgard.
Nun waren schon viele Tage und Nächte vergangen, an denen Amelie an dem Brautkleid arbeitete. Rondrian würde sich bestimmt schon fragen, ob sie ihm untreu war, weil sie sich nie für ihn Zeit nahm und sich immer in einem Kämmerchen im Zunfthaus einsperrte. Jedoch wollte sie nicht, dass auch nur ein Mann, nicht mal ihr Liebster, dieses Kleid vor Munayas Hochzeit zu Gesicht bekommen würde.
Sie bestickte das Kleid mit den allerkleinsten Perlen die sie besorgen konnte und mit ganz dünnem Goldfaden, so dass man die Wirkung die das Kleid entfaltete nur in der Bewegung Munayas sehen konnte.
Es war sehr viel Arbeit, und wenn Amelie schon richtig müde war, fielen ihr immer die kleinen Perlen aus der Hand, dennoch, allein der Gedanke, Munaya damit für ihren großen Tag Freude bereiten zu können, spornte Amelie sofort wieder an, weiter zu nähen.
Endlich…nach so vielen Tagen der Mühen war das Kleid fertig gestellt.
Äußerst glücklich und zufrieden betrachtete sie ihr Werk.
„Amelie….das hast du richtig gut gemacht! Ich hoffe es ist Munaya würdig“ sagte sie leise zu sich selbst.
Für Amelie war es das schönste Kleid, dass sie jemals zu Gesicht bekommen hatte, und wenn sie sich vorstellte, welche Augen wohl ihre Freundin machen würde, dann erfüllte sie das mit sehr viel Stolz.
Nun musste sie bloß noch auf den Tag warten, an dem sie Munaya dieses traumhaft schöne Brautkleid übergeben durfte.
Sie durfte für ihre Freundin Munaya ein Brautkleid nähen.
Und dies sollte genau durchdacht und geplant sein.
Viele Tage saß sie vor ihren Pergamenten und skizzierte ein Kleid nach dem anderen, wohl dabei bedacht, nicht die Sitten und Gebräuche des Inselvolkes zu missachten.
Prüfend legte sie nun alle Skizzen auf den Boden des Zunfthauses und sortierte eines nach dem anderen aus.
Endlich….die drei Schönsten wollte sie Munaya zur Auswahl überlassen, die Stoffwahl jedoch sollte eine Überraschung werden.
So packte sie ihre Entwürfe ein, begab sich aufs Schiff und reiste nach Menek’Ur.
Lange saßen die beiden zusammen, überlegten, tüftelten und endlich hatten sie ihn….
den aller, allerschönsten Entwurf für ein Brautkleid.
Schnell verabschiedete sich Amelie von ihrer Freundin und begab sich sogleich zu den berühmten Seidenhändlern Menek’Urs.
Hier gab es ja Unmengen an Stoffen. Ein ganz großer Lagerraum war gefüllt mit Riesenstoffrollen in den verschiedensten Farben und Mustern.
Mit großen Augen stand sie nun davor und war wohl überwältigt von der Vielfalt, die hier geboten wurde.
Langsam, genau die verschiedenen Stoffe prüfend, schlenderte sie nun von einem Ende zum anderen, bis sie vor einer Stoffrolle stehen blieb.
Das war es…eine wunderschöne weiße Rohseide… in sich glänzend und matt schimmernd. So etwas hatte Amelie noch nie in ihrem Leben gesehen.
Fast ehrfürchtig ging sie darauf zu und strich einmal sacht über die Seide, nickte dann fest.
Dies sollte Munayas Brautkleid werden. Etwas Besonderes, wie ihre Freundin wohl auch war. Es würde genau ihre Ausstrahlung unterstreichen.
Sofort winkte sie den Händler zu sich und bat ihn, ihr 10 Meter dieses wunderbaren Stoffes zu verkaufen.
Nachdem sie noch Seide für den Unterrock und Gold- und Seidenfaden erworben hatte, packte sie alles auf ihr Pferd und begab sich per Schiff wieder nach Hause nach Berchgard.
Nun waren schon viele Tage und Nächte vergangen, an denen Amelie an dem Brautkleid arbeitete. Rondrian würde sich bestimmt schon fragen, ob sie ihm untreu war, weil sie sich nie für ihn Zeit nahm und sich immer in einem Kämmerchen im Zunfthaus einsperrte. Jedoch wollte sie nicht, dass auch nur ein Mann, nicht mal ihr Liebster, dieses Kleid vor Munayas Hochzeit zu Gesicht bekommen würde.
Sie bestickte das Kleid mit den allerkleinsten Perlen die sie besorgen konnte und mit ganz dünnem Goldfaden, so dass man die Wirkung die das Kleid entfaltete nur in der Bewegung Munayas sehen konnte.
Es war sehr viel Arbeit, und wenn Amelie schon richtig müde war, fielen ihr immer die kleinen Perlen aus der Hand, dennoch, allein der Gedanke, Munaya damit für ihren großen Tag Freude bereiten zu können, spornte Amelie sofort wieder an, weiter zu nähen.
Endlich…nach so vielen Tagen der Mühen war das Kleid fertig gestellt.
Äußerst glücklich und zufrieden betrachtete sie ihr Werk.
„Amelie….das hast du richtig gut gemacht! Ich hoffe es ist Munaya würdig“ sagte sie leise zu sich selbst.
Für Amelie war es das schönste Kleid, dass sie jemals zu Gesicht bekommen hatte, und wenn sie sich vorstellte, welche Augen wohl ihre Freundin machen würde, dann erfüllte sie das mit sehr viel Stolz.
Nun musste sie bloß noch auf den Tag warten, an dem sie Munaya dieses traumhaft schöne Brautkleid übergeben durfte.