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Ein Gedenken oder der entgültige Abschied

Verfasst: Mittwoch 7. November 2007, 00:16
von Elaron Nowares
Ein Gedenken oder der entgültige Abschied

Oft dachte Elaron über die Nacht auf dem Schiffe nach. Schmerzhaft die Gedanken seine um alles geliebten Eltern verloren zu haben. Beruhigend ist daran nur der Sachverhalt, dass sie Umkamen, als Sie helfen wollten und Eluive ihren Grund hatte, sie zu sich zu nehmen.
War es, dass sie ihre Aufgabe erfüllt hatten? Oder war etwas im Spiel das nicht dem guten und natürlichen folgte...? Fragen quälten ihn und liesen Nacht um Nacht nicht los und auch nicht schlafen. Kilometer und Stunden verbrachte er im Wald um Eluive´s Antworten zu erwarten. Er war fast hilflos seinen Vorwürfen ausgeliefert gegen Mächte, die er kaum zu beurteilen wusste, aber seine Hilflosigkeit lies ihn zweifeln und Vorwürfe entwickeln.

Eines Tages betrachtete er den Bogen, welchen er von seinem Vater bekam, als er noch ein Junge war. Da kam ihm eine Idee wie er seinem Vater etwas zukommen lassen konnte und seine Würdigung seiner und der seiner Mutter zukommen lassen konnte. Den Bogen noch einige Zeit musternd, überlegte er wie das Geschenk an seinen Toten Vater aussehen könnte.

Unzählige Ideen schwirrten in seinem Kopf herum, aber keine sagte ihm zu, das Ehrgefühl und den Dank an seine Eltern zu beweisen. Oftmals betrachtete er Bögen, welche er zu schnitzen bereits vermag. Nichts gefiel ihm. Nichtmals das Holz war das was er dem bogen für seinen Vater zukommen lassen wollte war ihm genehm.

Als er eines Tages durch die Wälder zog, kam er an eine Lichtung. Sie war so friedlich, dass ihr Anblick sogar streitende zu besämpftigen vermochte. Inmitten dieser Lichtung war ein Ast gefallen. Seine natürliche Maserung war so vollkommen und sprach Elaron so an, dass er erstarrt war und es einige Minute dauerte bis er wieder etwas außerhalb des Astes mitbekam.
Langsam schreitete er mit bedacht in Richtung dessen. Sein Kopf gezeichnet von den Erfahrungen auf dem Schiffe und den Gedanken herum, welche ihn so lang beschäftigt hatten.
Er nahm ihn auf und setzte sich in das ehemalige Dorf der Waldelfen, ein Ort den er als würdig empfand, ein solches Werk entstehen zu lassen. Unzählige Zeichnungen zierten Blätter aber wurden wieder verworfen, bis er den Einblick bekam wie simpel es doch sei, die Verbindung zwischen ihnen auf den bogen zu bekommen. Die Schwierigkeit war nur die natürliche Maserung des Astes zu erhalten. Nach einiger Zeit fanden sich stellen, welche geeignet dafür waren, etwas hineinzuprägen. Zunächst begann er längst der Maserung, harmonische Linien hineinzuziehen welche das Wasser simbolisieren sollten und somit den Weg beschrieben sollten welcher Sie von ihm brachte und woanders hingeleitete.
An den Enden schnitzte er eine haargenaue Abbildung von dem Bogen, welchen er damals von seinem Vater geschenkt bekam.

Das letzte was er noch verewigen wollte, war der Weg den er nun eingeschlagen hatte, dass sie wissen konnten dass es ihm gut ging und er in ehrfürchtigen Händen war und Menschen kennenlernte welche ihm was bedeuteten. 2 Charaktere sollten diese Bilder sein. 2 Menschen, welche Köpfe von Tieren hatten und einige andere Merkmale ihrer noch, derer von Tieren gleichte! Es war ein halber Fuchs und ein halber Wolf, die beiden Menschen welche seinen restlichen Weg prägten und von denen er so viel gelernt hatte....

Als er das Werk vollendete begab er sich damit, eingehüllt in Stoffe, nach Bajard die Schiffreise nach Lameriast zu bewälltigen. Die Route glich bis halben Wege dem, welchen er herzu gekommen war. Seine Gedanken machten Sprünge, seine Miene war ernst, sein Herz in Trauer, die Knie gaben nach als seien sie aus Stoff. Als er den Punkt erreicht, welcher dem entsprach, an welchem er am Morgen danach das erste mal wieder Unter Deck hervorkam.
Er sprach schweren herzens und blegter Stimme einige Worte:

Ihr gabt mir das Leben,
schenktet mir das Recht zu verweilen,
lehrtet alles was es zu wissen hab,
als auch das Barmherzige.

Eure Güte und Friedfertigkeit,
eure Achtung vor dem Leben,
werde ich auf ewig bewundern.

Euer Weg gutes zu tun,
nahm euch von mir und rbahte euch an einen anderen Ort.

Ihr seid mit Sicherheit fuer anderes bestimmt,
die Aufgabe erfüllt,
meinen und den Weg der anderen zu prägen.

Ihr werdet immer in meinem Herzen verweilen,
einen großen Teil dessen vereinnahmen.
Ich hoffe euch geht es gut,
wie es mir hier ergeht....


Als die letzen Worte gesprochen waren, lies er den Bogen aus seinen Händen gleiten und schnell war er aus den Augen verloren und somit auch ein Teil der Trauer, welche Elaron empfand.... Noch einge Zeit blickte er auf See hinaus, ehe er sich unter Deck begab.

Mit alldem Schmerz abgeschlossen, fiel es Elaron zunehmend leichter zu Schlafen und die Gedanken an seine Eltern, verursachten weniger Trauer, als Wärme welche ihn dann Umgab
und sein Sein war wieder frei und offener für die schönen und natürliche Dinge welche ihm Umgaben.

Eines wollte er noch tun, er wollte den Ort nochmals aufsuchen, an welchem er den Ast fand, welcher ihm die Grundlage bot, das Geschenk zu fertigen.
Als er die Lichtung erreichte, erblickte er ein Gebilde welches einem Bogen glich. Vollends verhüllt von Ranken stand er da, als wäre er der Natur entwachsen. Sollte dies Eluives Zeichen sein, dass Elaron den richtigen Weg gewählt hatte? Den Zorn nicht auf die zu übertragen sondern eine Lösung zu suchen? Er schritt auf die Lichtung und entnahm den Bogen, die Ranken wiechen und offenbarten ihn....