Dargosch "Donnerbolzen" Goldspalter
Verfasst: Dienstag 9. August 2005, 14:57
Teil 1 - Dargosch Donnerbolzen
“WO STECKST DU SCHON WIEDER” donnert eine Stimme, scharf wie eine Axt und dröhnend wie ein Schlag mit dem Hammer auf einen Amboss, durch die Höhlen von Nilzadan, kein Mensch würde glauben das diese Stimme einer Frau gehört, gehört sie auch nicht sondern einer Zwergin. Und um genau zu sein der Ehefrau von Dagosch Donnerbolzen, der auch ein Zwerg ist und von diesem will ich euch jetzt erzählen.
“DAAAAAAAAAGOOOOSCH, WO STECKST DUUUUUU, WENN ICH DICH IN DIE FINGER BEKOMME, DANN REISS ICH DIR DEN BART AB.”
Dagosch, der die Stimme seiner Frau sehr gut kennt, und sie auch hört sitzt gerade mit seinen Kameraden im “Stählerden Khoras” und waren frohen Mutes, den heute hatte der Rat beschlossen dass, das Siegel wie von vielen Zwergen lange ersehnt, endlich gebrochen werden sollte. Auch Dagosch war einer von denen die endlich nach dem Rechten sehn wollten, sie alle konnten nicht untätig herum sitzen wenn vielleicht Cirmias etwas zugestoßen war. Schließlich hatte er ihnen immer zur Seite gestanden, wenn es bei ihnen wieder zu Streitigkeiten kam, nun wollten sie ihm helfen. Niemand hatte gar Angst vor Alatar, sie wollten nur ihrem Schöpfer helfen, so einfach war es für die Zwerge.
“TREIBST DU DICH WIEDER MIT DEN NICHTSNUTZEN HERRUM !!! “
So stampfte Dagoschs Ehefrau durch die Gänge von Nilzadan mit einem Grossen Hammer auf der Schulter und einem Blick vor dem Jeder Schlachtenwühler ausweichen würde.
“Dagosch, deine Alte will dir wieder einmal ans Leder, geh lieber sonst bekommen wir auch unsere Abreibung” sagte Olkbar , ein enger Freund von Dagosch, welcher sich auch freiwillig für den Außendienst gemeldet hat, und stolz darauf war ein Krieger zu sein, er kam nämlich auch aus einer Familie die alle Stolze Krieger des Clans Feuerklinge waren , welche Dagosch immer sehr beeindruck haben.
Plötzlich schlug die Tür vom Stählerden Khoras auf.. Eine breite, stämmige, kleine Zwergen Frau mit einem Hammer über der Schulter, den, so beschreiben es zu mindestens ihre Gesichtszüge, sie drohend hoch hebt , ihre Augen schauen grimmig fast böse nur auf Dagosch, und alles ist still geworden in der Taverne, nur noch das Geräusch vom Zapfen eines Bieres ist zu hören, welches dann auch verstummt , jeder aus der Taverne kennt sie den es ist nicht das erste mal das sie herein platzt, aber auch jeder muss sich ein Lachen verkneifen, den er weiß genau auch er selbst könnte so zum Ventil der Wut von Dagoschs Frau werden, so schauen alle nur weg, in ihr Bierglas oder an die Decke, ein schließlich Olkbar, der noch kurz und ganz leise zu Dagosch sagt “wir sehn uns dann hoffentlich morgen, Dagosch”
Und sich dann langsam zu einem anderen Tisch begibt.
Dagoschs Frau, Bila oder die Schreckliche wie sie von manchen genannt wird, sagt kein Wort sie, ihr Blick scheint schon alles zu verraten, sie nimmt Dagosch am Bart und zieht in aus der Taverne bis zu ihrer beider Wohnung,.
Auf dem Weg , hört man nur ihre Stimme, wie sie auf Dagosch eindonnert, und sieht blicke von anderen Zwergen, die Dagosch bemitleiden zu scheinen. Nun hat auch Dagosch den Hammer in der Hand, wahrscheinlich damit Bila ihn besser durch die Straßen schleifen kann.
Da Dagosch das schon öfters erlebt hat ist ihm das nur noch peinlich, aber er weiß heute wird er sich ein für alle mal durchsetzen.
“DAGOSCH WAS TREIBST DU DICH WIEDER MIT DEN KRIEGERN HERUM DU WEIßT GENAU DAS DU NOCH EINIGES ZU ERLEDIGEN HAST, DIE HABEN DIR WOHL DEN KOPF VERDREHT MIT IHREM ABENTEUER MÄRCHEN, ABER DAS TREIB ICH DIR GANZ SCHNELL WIEDER AUS!”
Dagosch holt einmal tief Luft um dann zum Gegenschlag anzusetzen ”ICH HABE KEINE LUST MEHR” Dagosch schmeißt wütend den Hammer vor sich auf den Boden “ICH HABE MICH HEUTE FÜR DEN AUSSENDIENST GEMELDET, ALS ARMBRUSTSCHÜTZE! Bila schreit dazwischen “ WAAS HAST DU ?? “ “ UND SELBST DU KANNST MICH NICHT DAVON ABHALTEN” donnert Dagoschs Stimme die nur sehr selten so Laut wird, und das weiß auch Bila, die sich dann etwas verstört hinsetzt. Dagosch senkt seine Stimme etwas “Ich habe so lange darauf gewartet das das Siegel geöffnet wird und wir endlich heraus finden können warum Cirmias uns nicht mehr besuchen kommt, und jetzt ist es soweit, und ich werde bestimmt nicht tatenlos herum sitzen und abwarten wie du es immer tust.
Du wolltest immer nur Schmieden und dein Traum vom Gemeinsamen Schmiede laden ist doch schon lange zerbrochen als du gemerkt hast das ich dazu nicht den nötigen Hammerschwung habe, das ist deine Handwerk, und mir hat mein Vater diese Armbrust vererbt die du so abgrundtief hasst. Ich werde morgen gehen und das ist mein Letztes Wort” Bila wusste würde sie noch etwas sagen dann würde sie die Meinung ihres Mannes nur stärken und sagte deshalb nichts mehr, sie versuchte sich damit abzufinden, denn was anderes blieb ihr nicht übrig einen Zwerg kann man nun mal nicht umstimmen.
Dagosch ging in den Schlafraum und legte sich zu Bett, es sollte eine der erholsamsten Nächte werden die er je hatte.
Dagosch schlief tief und fest und er Träumte, selten Träumte er, aber dieser Traum hatte etwas zu bedeuten, er sollte ihm noch mal verdeutlichen was wirklich wichtig für ihn in seinem Leben war und ihn bei Zukünftigen Entscheidungen helfen entschlossener zu handeln.
“Dagosch, Dagosch... Aufstehen , es könnte heute soweit sein das uns Cirmias besuchen kommt, also komm aus dem Bett” hörte er eine sanfte aber raue stimme, es war sein Vater der ihn aufweckte, welcher voller Hoffnung war das dieses mal Cirmias wieder die Zwerge besuchen kommt. Er weckte Dagosch so jeden Morgen .. , den es waren ungefähr wieder 300 Jahre vergangen.
Eali, seine Mutter, war eine nette auch sehr hübsche Frau, sie und ihr Mann, Snorri, der sehr kräftig aussah und auch sehr nett war, hatten zusammen eine Taverne namens “Donnernde Axt” und waren sehr bekannt unter den Zwergen, besonders unter den Kriegern. Dagosch trieb sich als Junger Zwerg gerne unter ihnen herum, und lauscht auch gerne den Gehschichten die meist sehr übertrieben und aus dem Bart gezogen waren, doch waren sie sehr unterhaltsam und steigerten die allgemeine Laune in der Taverne.
Dagosch war schon etwas Älter , so das er mit seinem Vater auf die Jagd gehen könnte.
“Steh auf mein Junge, wir müssen los, so das wir nicht mit lehren Händen da stehen wenn Cirmias kommt, er soll Stolz auf uns sein.” “Ja, Vater.. Ich komme, ich ziehe mir nur meinen Lederwams über”
So gingen die beiden in die Tieferen Hohlen an den Minenarbeitern vorbei , weiter zu den Grossen Höhlen, welche Spinnen und Ratten ihr zuhause nannten. Sogar Drachen sollte es hier geben erzählte Snorri immer seinem Sohn. Aber die beiden waren auf der Suche nach Harmloseren Höhlen Tieren, welche sich auch hierum trieben .
“Hast du schon was gesehen, Dagosch” “nein, Vater” erwiderte Dagosch der genau wie sein Vater sehr leise durch die Höhlen ging.
“Dann müssen wir weiter hinein... Du hast doch nicht etwas Angst mein Sohn” sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. “nein, Vater sicher nicht” sagte er Stolz weil es auch so war
Ein kleiner Schwarzer Schatten huschte auf einmal von links nach rechts an ihnen vorbei .
“Da war etwas, Vater, es ist nach rechts gelaufen “während er das sagte spannte er schon mal seine Armbrust die etwas kleiner war als die von seinem Vater.
Der Vater erwiderte mit Schmunzelnden Worten “ Das war zu klein Cirmias würde uns auslachen”
“Gut, Vater”
Nach etwa einer Stunde suchen hatten sie dann auch etwas gefunden, eine Harpy, eine sehr Große sogar schön sah sie aus, als sie ihre Flügel weit öffnete. Dagosch schoss zuerst doch der Bolzen traf sein Ziel nicht. Als Snorri seine Armbrust gespannt hatte und den Bolzen geladen hatte flog die Harpy genau auf die Beiden zu, sie war noch gut 15Meter entfernt, so konnte Snorri noch in ruhe zielen, und er traf genau den kopf der Harpy, davon könnte er Heute Abend noch erzählen . Dagosch schaute stolz auf seinen Vater , der sich nur Lächelnd selbst bewunderte und dann stolz sagte “ So.. dann lass uns mal die Beute nach hause Tragen.”
Als jedoch die beiden zu der Harpy gingen war diese nicht mehr da.. nur ein paar Schleifspuren waren zusehen. “ Wer war das !! “ schoss es aus Snorris mund in einem sehr bösen Ton “ZEIG DICH , DIEB”
Wurde seine Stimme dann lauter. Snorri hasste Diebe und Dagosch war da nicht viel anders und ruft in die Dunkele Höhle wohin die Spuren führten “ Wenn wir sie selbst hohlen dann haben wir heute doppelte Beute gemacht ! “
Doch es war keine Reaktion zu vernehmen und die Beiden gingen weiter in die Höhle, Beide konnten zwar gut im dunkeln sehn, aber hier war es auch für sie sehr dunkel als hätte Alatar selbst einen Schleier der Nacht über diese gelegt. Nach mehrmaligen rufen spannten nun beide ihre Armbrüste mit der Absicht auf das Nächst beste zuschießen, den so langsam hatten sie doch Angst auch wenn sie es nicht zugeben würden , und umdrehen kam für sie auch nicht in frage was hätten sie erzählen sollen .. wenn sie nach so langer zeit ohne etwas nach Hause gekommen wären.
Plötzlich huschte wieder etwas an ihnen vorbei, Snorri schoss doch was es auch immer war, es war zu schnell. Dagosch drehte sich um und nachzusehen wo es hingerannt ist , da riss es ihn nach hinten rüber und es Starrte direkt in seine Augen... Es war klein, doppelt so groß wie eine Ratte vielleicht, es sah aber nicht wie eine aus , es hatte eine lange schnauze, fast wie ein Schnabel .
Snorri Zögerte nicht lange und schoss es von Dagoschs Kopf runter bevor es zubeißen konnte.
“Alles in Ordnung, Junge ?” fragte er besorgt “Ja, Vater... Nur meine Armbrust ist weg , sie ist mir beim Sturz aus der Hand gefallen und jetzt ist sie ganz weg”
“Nimm deine Axt zur Hand junge, vielleicht ist hier noch so ein Ding.” erwiderte er kurz in einem Rauen Kriegerischen Ton.
Und er hatte Recht es war noch so ein Wesen da.. Dieses war aber nicht so geschickt und Dagosch konnte es mit einem Gezielten Schlag seiner Axt töten. Aber immer noch keine Spur von der Harpy.
Sie gingen weiter bis sie fast vor eine Wand gelaufen wären , eine Sackgasse.. Und keine Spur von der Harpy .
“Wie ist das möglich... Ich sehe doch die Schleifspuren hier.. ?” brummte Snorri wütend.
Als ihn wie von einer Keule getroffen plötzlich ein Riesiges Ding , welches von der Decke kam, weg schleudert .
Dagosch rannte sofort zu seinem Vater in diesem Augen Blick sieht Dagosch wie langsam von der Decke eine Riesige Spinne herunter krabbelt. Snorri scheint Bewusstlos, und Dagosch kam mit seiner Axt nicht nah genug an die Spinne heran vorher hatte eines ihrer langen Beine ihn auch noch umgehauen.
Die Spinne kam ziemlich langsam und selbst sicher auf die beiden zu als ob es kein großer Kampf für sie wäre, war es wahrscheinlich auch nicht, da diese Spinne wirklich einfach zu groß war.
So schnappte sich Dagosch die Armbrust seines Vaters und Schoss Auf die Spinne, doch die getroffenen Bolzen zeigten keine Wirkung.
Da stand sein Vater auf er stand zwar sehr Wackelig auf den Beiden doch er lief, in Richtung der Spinne.
Er zog seine Axt vom rücken und ging gerade auf die Spinne zu “Lauf mein Sohn lauf”
“Aber Vater!! “
“LAUF” Donnerte es so laut das man es sogar in Nilzadan gehört haben muss.
Dagosch lief so schnell er konnte in der Hoffnung schnell genug im Dorf zu sein um Hilfe zu hohlen.
Was natürlich unmöglich war. Als er in die Taverne seiner Eltern Stürmte Brauchte er nicht lange um ein Paar Starke Krieger zu sammeln, die seinen Vater retten sollten.
Seine Mutter stand der schock in der Kehle und sie lies ein Bierglas fallen als sie ihren Sohn,
Hilfe rufen hörte. Sie wäre selbst mit gegangen doch konnte sie die Taverne nicht so schnell räumen.
Als die Zwerge an die Stelle kamen, wo sie zu der Höhle der Spinne abbiegen mussten , sah man nur noch einen ein Gestürzten Tunnel.
Dagosch brüllte als er sah was sein Vater für ihn getan hat , und er ihm nicht helfen konnte.
Auf dem Rückweg war er ganz still und in sich gekehrt mit der Armbrust seines Vater Fest in der Hand.
Als sie wieder in der Taverne kamen sahen alle etwas niedergeschlagen aus, und die Mutter von Dagosch bat ihn, alles zu erzählen was vorgefallen war.
Dagosch wachte plötzlich auf es schien ein wundervoller Morgen zu werden , er ging freudig zum Frühstücken, als ihm der Traum wieder ins Gedächtnis schoss, und er anfing darüber zu grübeln.
Er sah mit Stolz auf seinen Vater, der ihn so Heldenhaft gerettet hat wie ein richtiger Krieger, und ihm zu ehren sah er es auch als Pflicht sich für den Außendienst bereit zu erklären, und Cirmias zu helfen im Namen seines Vater der dies Gewiss auch gemacht hätte.
Und mit dieser neu gewonnen Kraft entgegnete er seiner Frau, und dem ganzen Morgen freudig ,bis endlich das Siegel Gebrochen werden sollte.
Die Ganze Stadt war auf den Beiden als die 3 Stärksten Zwerge der drei großen Clans das Sigel mit Hammer und Meißel zerbrachen.
Licht Flutete den Eingang , und alle Zwerge wichen etwas zurück und rieben sich die Augen bis jene sich an das Licht etwas gewöhnt hatten.
Schnell war ein kleines Fort errichtet wo jeder seinen Posten bezog, Dagosch hatte einen kleinen Hochstand weit vorne, von wo er mit der Armbrust gut schießen konnte wenn es nötig sein würde.
Auch sein Freund Olkbar war vorne Positioniert bei ihm in der Nähe so konnten sich die beiden noch gut unterhalten.
Nach einigen Tagwachen hatten die beiden dann auch ihre erste Nachtwache. Es war eine gruslige Nacht Fledermäuse Flogen über ihren Köpfen her und man hörte ab und zu einen Wolf Jaulen.
Doch schien die Nacht ansonsten recht ruhig, bis einer der Zwerge meldete das einer fehlt .
Da Waren sofort alle hellwach und brüllten los und die ersten rannten weiter nach vorne ganz wild auf einen Kampf.
Nun sah auch Dagosch die ersten Feinde und er schoss so gut er nur konnte, doch nach kurzer Zeit stürzten Altars Schergen auch seinen Hochstand und er stürzt unsanft in einen Busch.
Eine sehr bekannte stimme forderte ihn auf aufzustehen und sich zu verstecken, es war Olkbar der ihn aus dem Busch zog.
Sie beide und noch 20 andere Zwerge rannten am Berg entlang um sich in Sicherheit zu bringen , doch Alatas Schergen waren ihnen dicht auf der Fersen.. Sie waren einfach schneller als die kleinen Zwerge.
Da drehte der erste Zwerg um, um sich den Feinden in den Weg zu stellen, es war ein Schlachtenwühler, er rannte mit dem Kopf zu erst auf sie zu mit einem Kampfschrei den Dagosch nie vergessen wird, auch Olkbar dreht nun um, er sah es als seine Pflicht des Clans die anderen zu beschützen. Ihm folgten auch ein paar die es ihm gleich taten. So wurde die Zwergen Gruppe immer kleiner doch die Feinde hingegen schienen einfach zu viele. Bis sie schließlich Schutz in einer Höhle suchten, es waren noch so gut 2 Hände voll Zwerge übrig, von wo sie dann mehrere Tage durch Tunnel verfolgt wurden. Es scheint langsam das Ende des Tunnels erreicht und die Ausdauer der Zwerge auch.
Es war ein wunder von Cirmias, anders kann es nicht gewesen sein, alle waren sich einig.
So stürzte als sie aus dem Tunnel kamen , dieser ein und begrub fast alle Verfolger, bis auf ein paar mit denen die Zwerge leichtes Spiel hatten. Alle Waren dankbar für den Segen Cirmias er war also doch nicht Wütend auf sie, doch alle wussten das sie nie wieder nach Hause kommen würden,. Dagosch war zwar glücklich das sie überlebt hatten, aber er hatte doch einen Freund im Stich gelassen ..gut mit einer Armbrust hätte er in dieser Situation nichts anrichten können aber es stimmte ihn trotzdem traurig. Genau wie die Tatsache das er seine Frau, die er liebte, wahrscheinlich nie wieder sehn wird. Doch irgendwie war er froh das er sie los hatte und er wusste ja das sie immer in den Höhlen, die sie nie verlassen wird, in Sicherheit war.
“WO STECKST DU SCHON WIEDER” donnert eine Stimme, scharf wie eine Axt und dröhnend wie ein Schlag mit dem Hammer auf einen Amboss, durch die Höhlen von Nilzadan, kein Mensch würde glauben das diese Stimme einer Frau gehört, gehört sie auch nicht sondern einer Zwergin. Und um genau zu sein der Ehefrau von Dagosch Donnerbolzen, der auch ein Zwerg ist und von diesem will ich euch jetzt erzählen.
“DAAAAAAAAAGOOOOSCH, WO STECKST DUUUUUU, WENN ICH DICH IN DIE FINGER BEKOMME, DANN REISS ICH DIR DEN BART AB.”
Dagosch, der die Stimme seiner Frau sehr gut kennt, und sie auch hört sitzt gerade mit seinen Kameraden im “Stählerden Khoras” und waren frohen Mutes, den heute hatte der Rat beschlossen dass, das Siegel wie von vielen Zwergen lange ersehnt, endlich gebrochen werden sollte. Auch Dagosch war einer von denen die endlich nach dem Rechten sehn wollten, sie alle konnten nicht untätig herum sitzen wenn vielleicht Cirmias etwas zugestoßen war. Schließlich hatte er ihnen immer zur Seite gestanden, wenn es bei ihnen wieder zu Streitigkeiten kam, nun wollten sie ihm helfen. Niemand hatte gar Angst vor Alatar, sie wollten nur ihrem Schöpfer helfen, so einfach war es für die Zwerge.
“TREIBST DU DICH WIEDER MIT DEN NICHTSNUTZEN HERRUM !!! “
So stampfte Dagoschs Ehefrau durch die Gänge von Nilzadan mit einem Grossen Hammer auf der Schulter und einem Blick vor dem Jeder Schlachtenwühler ausweichen würde.
“Dagosch, deine Alte will dir wieder einmal ans Leder, geh lieber sonst bekommen wir auch unsere Abreibung” sagte Olkbar , ein enger Freund von Dagosch, welcher sich auch freiwillig für den Außendienst gemeldet hat, und stolz darauf war ein Krieger zu sein, er kam nämlich auch aus einer Familie die alle Stolze Krieger des Clans Feuerklinge waren , welche Dagosch immer sehr beeindruck haben.
Plötzlich schlug die Tür vom Stählerden Khoras auf.. Eine breite, stämmige, kleine Zwergen Frau mit einem Hammer über der Schulter, den, so beschreiben es zu mindestens ihre Gesichtszüge, sie drohend hoch hebt , ihre Augen schauen grimmig fast böse nur auf Dagosch, und alles ist still geworden in der Taverne, nur noch das Geräusch vom Zapfen eines Bieres ist zu hören, welches dann auch verstummt , jeder aus der Taverne kennt sie den es ist nicht das erste mal das sie herein platzt, aber auch jeder muss sich ein Lachen verkneifen, den er weiß genau auch er selbst könnte so zum Ventil der Wut von Dagoschs Frau werden, so schauen alle nur weg, in ihr Bierglas oder an die Decke, ein schließlich Olkbar, der noch kurz und ganz leise zu Dagosch sagt “wir sehn uns dann hoffentlich morgen, Dagosch”
Und sich dann langsam zu einem anderen Tisch begibt.
Dagoschs Frau, Bila oder die Schreckliche wie sie von manchen genannt wird, sagt kein Wort sie, ihr Blick scheint schon alles zu verraten, sie nimmt Dagosch am Bart und zieht in aus der Taverne bis zu ihrer beider Wohnung,.
Auf dem Weg , hört man nur ihre Stimme, wie sie auf Dagosch eindonnert, und sieht blicke von anderen Zwergen, die Dagosch bemitleiden zu scheinen. Nun hat auch Dagosch den Hammer in der Hand, wahrscheinlich damit Bila ihn besser durch die Straßen schleifen kann.
Da Dagosch das schon öfters erlebt hat ist ihm das nur noch peinlich, aber er weiß heute wird er sich ein für alle mal durchsetzen.
“DAGOSCH WAS TREIBST DU DICH WIEDER MIT DEN KRIEGERN HERUM DU WEIßT GENAU DAS DU NOCH EINIGES ZU ERLEDIGEN HAST, DIE HABEN DIR WOHL DEN KOPF VERDREHT MIT IHREM ABENTEUER MÄRCHEN, ABER DAS TREIB ICH DIR GANZ SCHNELL WIEDER AUS!”
Dagosch holt einmal tief Luft um dann zum Gegenschlag anzusetzen ”ICH HABE KEINE LUST MEHR” Dagosch schmeißt wütend den Hammer vor sich auf den Boden “ICH HABE MICH HEUTE FÜR DEN AUSSENDIENST GEMELDET, ALS ARMBRUSTSCHÜTZE! Bila schreit dazwischen “ WAAS HAST DU ?? “ “ UND SELBST DU KANNST MICH NICHT DAVON ABHALTEN” donnert Dagoschs Stimme die nur sehr selten so Laut wird, und das weiß auch Bila, die sich dann etwas verstört hinsetzt. Dagosch senkt seine Stimme etwas “Ich habe so lange darauf gewartet das das Siegel geöffnet wird und wir endlich heraus finden können warum Cirmias uns nicht mehr besuchen kommt, und jetzt ist es soweit, und ich werde bestimmt nicht tatenlos herum sitzen und abwarten wie du es immer tust.
Du wolltest immer nur Schmieden und dein Traum vom Gemeinsamen Schmiede laden ist doch schon lange zerbrochen als du gemerkt hast das ich dazu nicht den nötigen Hammerschwung habe, das ist deine Handwerk, und mir hat mein Vater diese Armbrust vererbt die du so abgrundtief hasst. Ich werde morgen gehen und das ist mein Letztes Wort” Bila wusste würde sie noch etwas sagen dann würde sie die Meinung ihres Mannes nur stärken und sagte deshalb nichts mehr, sie versuchte sich damit abzufinden, denn was anderes blieb ihr nicht übrig einen Zwerg kann man nun mal nicht umstimmen.
Dagosch ging in den Schlafraum und legte sich zu Bett, es sollte eine der erholsamsten Nächte werden die er je hatte.
Dagosch schlief tief und fest und er Träumte, selten Träumte er, aber dieser Traum hatte etwas zu bedeuten, er sollte ihm noch mal verdeutlichen was wirklich wichtig für ihn in seinem Leben war und ihn bei Zukünftigen Entscheidungen helfen entschlossener zu handeln.
“Dagosch, Dagosch... Aufstehen , es könnte heute soweit sein das uns Cirmias besuchen kommt, also komm aus dem Bett” hörte er eine sanfte aber raue stimme, es war sein Vater der ihn aufweckte, welcher voller Hoffnung war das dieses mal Cirmias wieder die Zwerge besuchen kommt. Er weckte Dagosch so jeden Morgen .. , den es waren ungefähr wieder 300 Jahre vergangen.
Eali, seine Mutter, war eine nette auch sehr hübsche Frau, sie und ihr Mann, Snorri, der sehr kräftig aussah und auch sehr nett war, hatten zusammen eine Taverne namens “Donnernde Axt” und waren sehr bekannt unter den Zwergen, besonders unter den Kriegern. Dagosch trieb sich als Junger Zwerg gerne unter ihnen herum, und lauscht auch gerne den Gehschichten die meist sehr übertrieben und aus dem Bart gezogen waren, doch waren sie sehr unterhaltsam und steigerten die allgemeine Laune in der Taverne.
Dagosch war schon etwas Älter , so das er mit seinem Vater auf die Jagd gehen könnte.
“Steh auf mein Junge, wir müssen los, so das wir nicht mit lehren Händen da stehen wenn Cirmias kommt, er soll Stolz auf uns sein.” “Ja, Vater.. Ich komme, ich ziehe mir nur meinen Lederwams über”
So gingen die beiden in die Tieferen Hohlen an den Minenarbeitern vorbei , weiter zu den Grossen Höhlen, welche Spinnen und Ratten ihr zuhause nannten. Sogar Drachen sollte es hier geben erzählte Snorri immer seinem Sohn. Aber die beiden waren auf der Suche nach Harmloseren Höhlen Tieren, welche sich auch hierum trieben .
“Hast du schon was gesehen, Dagosch” “nein, Vater” erwiderte Dagosch der genau wie sein Vater sehr leise durch die Höhlen ging.
“Dann müssen wir weiter hinein... Du hast doch nicht etwas Angst mein Sohn” sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. “nein, Vater sicher nicht” sagte er Stolz weil es auch so war
Ein kleiner Schwarzer Schatten huschte auf einmal von links nach rechts an ihnen vorbei .
“Da war etwas, Vater, es ist nach rechts gelaufen “während er das sagte spannte er schon mal seine Armbrust die etwas kleiner war als die von seinem Vater.
Der Vater erwiderte mit Schmunzelnden Worten “ Das war zu klein Cirmias würde uns auslachen”
“Gut, Vater”
Nach etwa einer Stunde suchen hatten sie dann auch etwas gefunden, eine Harpy, eine sehr Große sogar schön sah sie aus, als sie ihre Flügel weit öffnete. Dagosch schoss zuerst doch der Bolzen traf sein Ziel nicht. Als Snorri seine Armbrust gespannt hatte und den Bolzen geladen hatte flog die Harpy genau auf die Beiden zu, sie war noch gut 15Meter entfernt, so konnte Snorri noch in ruhe zielen, und er traf genau den kopf der Harpy, davon könnte er Heute Abend noch erzählen . Dagosch schaute stolz auf seinen Vater , der sich nur Lächelnd selbst bewunderte und dann stolz sagte “ So.. dann lass uns mal die Beute nach hause Tragen.”
Als jedoch die beiden zu der Harpy gingen war diese nicht mehr da.. nur ein paar Schleifspuren waren zusehen. “ Wer war das !! “ schoss es aus Snorris mund in einem sehr bösen Ton “ZEIG DICH , DIEB”
Wurde seine Stimme dann lauter. Snorri hasste Diebe und Dagosch war da nicht viel anders und ruft in die Dunkele Höhle wohin die Spuren führten “ Wenn wir sie selbst hohlen dann haben wir heute doppelte Beute gemacht ! “
Doch es war keine Reaktion zu vernehmen und die Beiden gingen weiter in die Höhle, Beide konnten zwar gut im dunkeln sehn, aber hier war es auch für sie sehr dunkel als hätte Alatar selbst einen Schleier der Nacht über diese gelegt. Nach mehrmaligen rufen spannten nun beide ihre Armbrüste mit der Absicht auf das Nächst beste zuschießen, den so langsam hatten sie doch Angst auch wenn sie es nicht zugeben würden , und umdrehen kam für sie auch nicht in frage was hätten sie erzählen sollen .. wenn sie nach so langer zeit ohne etwas nach Hause gekommen wären.
Plötzlich huschte wieder etwas an ihnen vorbei, Snorri schoss doch was es auch immer war, es war zu schnell. Dagosch drehte sich um und nachzusehen wo es hingerannt ist , da riss es ihn nach hinten rüber und es Starrte direkt in seine Augen... Es war klein, doppelt so groß wie eine Ratte vielleicht, es sah aber nicht wie eine aus , es hatte eine lange schnauze, fast wie ein Schnabel .
Snorri Zögerte nicht lange und schoss es von Dagoschs Kopf runter bevor es zubeißen konnte.
“Alles in Ordnung, Junge ?” fragte er besorgt “Ja, Vater... Nur meine Armbrust ist weg , sie ist mir beim Sturz aus der Hand gefallen und jetzt ist sie ganz weg”
“Nimm deine Axt zur Hand junge, vielleicht ist hier noch so ein Ding.” erwiderte er kurz in einem Rauen Kriegerischen Ton.
Und er hatte Recht es war noch so ein Wesen da.. Dieses war aber nicht so geschickt und Dagosch konnte es mit einem Gezielten Schlag seiner Axt töten. Aber immer noch keine Spur von der Harpy.
Sie gingen weiter bis sie fast vor eine Wand gelaufen wären , eine Sackgasse.. Und keine Spur von der Harpy .
“Wie ist das möglich... Ich sehe doch die Schleifspuren hier.. ?” brummte Snorri wütend.
Als ihn wie von einer Keule getroffen plötzlich ein Riesiges Ding , welches von der Decke kam, weg schleudert .
Dagosch rannte sofort zu seinem Vater in diesem Augen Blick sieht Dagosch wie langsam von der Decke eine Riesige Spinne herunter krabbelt. Snorri scheint Bewusstlos, und Dagosch kam mit seiner Axt nicht nah genug an die Spinne heran vorher hatte eines ihrer langen Beine ihn auch noch umgehauen.
Die Spinne kam ziemlich langsam und selbst sicher auf die beiden zu als ob es kein großer Kampf für sie wäre, war es wahrscheinlich auch nicht, da diese Spinne wirklich einfach zu groß war.
So schnappte sich Dagosch die Armbrust seines Vaters und Schoss Auf die Spinne, doch die getroffenen Bolzen zeigten keine Wirkung.
Da stand sein Vater auf er stand zwar sehr Wackelig auf den Beiden doch er lief, in Richtung der Spinne.
Er zog seine Axt vom rücken und ging gerade auf die Spinne zu “Lauf mein Sohn lauf”
“Aber Vater!! “
“LAUF” Donnerte es so laut das man es sogar in Nilzadan gehört haben muss.
Dagosch lief so schnell er konnte in der Hoffnung schnell genug im Dorf zu sein um Hilfe zu hohlen.
Was natürlich unmöglich war. Als er in die Taverne seiner Eltern Stürmte Brauchte er nicht lange um ein Paar Starke Krieger zu sammeln, die seinen Vater retten sollten.
Seine Mutter stand der schock in der Kehle und sie lies ein Bierglas fallen als sie ihren Sohn,
Hilfe rufen hörte. Sie wäre selbst mit gegangen doch konnte sie die Taverne nicht so schnell räumen.
Als die Zwerge an die Stelle kamen, wo sie zu der Höhle der Spinne abbiegen mussten , sah man nur noch einen ein Gestürzten Tunnel.
Dagosch brüllte als er sah was sein Vater für ihn getan hat , und er ihm nicht helfen konnte.
Auf dem Rückweg war er ganz still und in sich gekehrt mit der Armbrust seines Vater Fest in der Hand.
Als sie wieder in der Taverne kamen sahen alle etwas niedergeschlagen aus, und die Mutter von Dagosch bat ihn, alles zu erzählen was vorgefallen war.
Dagosch wachte plötzlich auf es schien ein wundervoller Morgen zu werden , er ging freudig zum Frühstücken, als ihm der Traum wieder ins Gedächtnis schoss, und er anfing darüber zu grübeln.
Er sah mit Stolz auf seinen Vater, der ihn so Heldenhaft gerettet hat wie ein richtiger Krieger, und ihm zu ehren sah er es auch als Pflicht sich für den Außendienst bereit zu erklären, und Cirmias zu helfen im Namen seines Vater der dies Gewiss auch gemacht hätte.
Und mit dieser neu gewonnen Kraft entgegnete er seiner Frau, und dem ganzen Morgen freudig ,bis endlich das Siegel Gebrochen werden sollte.
Die Ganze Stadt war auf den Beiden als die 3 Stärksten Zwerge der drei großen Clans das Sigel mit Hammer und Meißel zerbrachen.
Licht Flutete den Eingang , und alle Zwerge wichen etwas zurück und rieben sich die Augen bis jene sich an das Licht etwas gewöhnt hatten.
Schnell war ein kleines Fort errichtet wo jeder seinen Posten bezog, Dagosch hatte einen kleinen Hochstand weit vorne, von wo er mit der Armbrust gut schießen konnte wenn es nötig sein würde.
Auch sein Freund Olkbar war vorne Positioniert bei ihm in der Nähe so konnten sich die beiden noch gut unterhalten.
Nach einigen Tagwachen hatten die beiden dann auch ihre erste Nachtwache. Es war eine gruslige Nacht Fledermäuse Flogen über ihren Köpfen her und man hörte ab und zu einen Wolf Jaulen.
Doch schien die Nacht ansonsten recht ruhig, bis einer der Zwerge meldete das einer fehlt .
Da Waren sofort alle hellwach und brüllten los und die ersten rannten weiter nach vorne ganz wild auf einen Kampf.
Nun sah auch Dagosch die ersten Feinde und er schoss so gut er nur konnte, doch nach kurzer Zeit stürzten Altars Schergen auch seinen Hochstand und er stürzt unsanft in einen Busch.
Eine sehr bekannte stimme forderte ihn auf aufzustehen und sich zu verstecken, es war Olkbar der ihn aus dem Busch zog.
Sie beide und noch 20 andere Zwerge rannten am Berg entlang um sich in Sicherheit zu bringen , doch Alatas Schergen waren ihnen dicht auf der Fersen.. Sie waren einfach schneller als die kleinen Zwerge.
Da drehte der erste Zwerg um, um sich den Feinden in den Weg zu stellen, es war ein Schlachtenwühler, er rannte mit dem Kopf zu erst auf sie zu mit einem Kampfschrei den Dagosch nie vergessen wird, auch Olkbar dreht nun um, er sah es als seine Pflicht des Clans die anderen zu beschützen. Ihm folgten auch ein paar die es ihm gleich taten. So wurde die Zwergen Gruppe immer kleiner doch die Feinde hingegen schienen einfach zu viele. Bis sie schließlich Schutz in einer Höhle suchten, es waren noch so gut 2 Hände voll Zwerge übrig, von wo sie dann mehrere Tage durch Tunnel verfolgt wurden. Es scheint langsam das Ende des Tunnels erreicht und die Ausdauer der Zwerge auch.
Es war ein wunder von Cirmias, anders kann es nicht gewesen sein, alle waren sich einig.
So stürzte als sie aus dem Tunnel kamen , dieser ein und begrub fast alle Verfolger, bis auf ein paar mit denen die Zwerge leichtes Spiel hatten. Alle Waren dankbar für den Segen Cirmias er war also doch nicht Wütend auf sie, doch alle wussten das sie nie wieder nach Hause kommen würden,. Dagosch war zwar glücklich das sie überlebt hatten, aber er hatte doch einen Freund im Stich gelassen ..gut mit einer Armbrust hätte er in dieser Situation nichts anrichten können aber es stimmte ihn trotzdem traurig. Genau wie die Tatsache das er seine Frau, die er liebte, wahrscheinlich nie wieder sehn wird. Doch irgendwie war er froh das er sie los hatte und er wusste ja das sie immer in den Höhlen, die sie nie verlassen wird, in Sicherheit war.