Wildwuchs und Gestrüpp
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2007, 20:18
Ganz langsam kroch die Sonne über den Horizont, so langsam als wolle sie gar nicht aufgehen. Träge wurde das Licht heller, doch drang es in diesen frühen Morgenstunden nicht in alle Ecke und vertreib bei weiten noch nicht alle Schatten. So warm wie dieses erste Licht des Tages auch anmutete man merkte, dass sich der Herbst langsam dem Ende neigte. Überall sah man welke Blätter im Wind zur Erde segeln und hier und da war auch schon der ein oder andere kahle Baum.
An diesem Morgen war der nahende Winter nicht nur daran zu spühren, man sah ihn auch schon. Die Strahlen verfingen sich in den mit Reif überzogenen Wiesen und Bäumen und ließen die Spinnenweben, zwischen den Pflanzen märchenhaft glitzern.
Der Morgen war sehr still und passte sich der Trägheit des Lichtes an. Hin und wieder hallte der Ruf eines Hahnes oder frühen Vogels über die Insel oder der letzet Schrei eines Nachtvogeles, ehe jener dem Licht wich und den Kopf unter die Flügel steckte.
Ansonsten war die Insel noch von der Dämmerung erfüllt, nicht wach und auch nicht schlafend. Überall erwachte die Insel ganz langsam zu neuem Leben. So auch im Osten der Insel.
Verschlafen rieb sich die junge Frau die Augen udn blinzelte in die Aufgehende Sonne, als sie ans Meer ging um sich zu Waschen. Friedlich war es auf diesem Teil der Insel und ruhig, so ruhig wie immer, da war es egal ob es gerade Dämmerte ode rnicht. Fröstelnd schlang sie die Arme um ihren Oberkörper und fluchte leise, weil sie ihre Schueh vergessen hatte anzuziehen, als ihre blosen Füße den Rasen berührten und es leise knirschte, da Reif auf dem Gras lag. Leise brumment holte sie dann erst ihre Schuhe, ehe sie weiter ging.
Sie hasste die kälte nach wie vor und wäre lieber direkt wieder unter die warmen Decken vor dem Kamin geschlüpft, als sich draußen herum zu treiben. Doch sie wollte wissen, wo ihr Gatte war. Wieder hatte er in der Nacht nicht den Weg nach hause gefunden, so wollte sie sich auf den Weg zur Akademie machen. Hatte er soviel zu tun was sie nicht gemerkt hatte, oder gab es andere Gründe, weswegen er die harten Stühle oder die freien Betten seinem Bett vorzog.
Sie würde es herausfinden. Sie fand an der Akademie selten ausreichend schlaf, aber das lag nicht an der Bequemlichkeit dort.
Selbst in der Abgeschiedenheit ihres Hauses hörte sie noch die Knarrenden Balken und Dielen des Hauses.
Ein Schauer ging durch ihren Körper als ihr das in Erinnerung kam. Ja sie wusste was ihren Gatten fern hielt, doch versuchte sie es immer wieder zu verdrängen.
Doch heute wollte sie es nicht, zu lange hatte sie ihren Arsen schon nicht mehr gesehen, nicht mehr allein gesehen, vielleicht hatte sie im Morgengrauen Glück.
Geschwind warf sie sich ein Kleid über und schwang sich auf dne Rücken ihres Pferdes, dann galoppierte sie auch schon durch die Herbstlichen Wälder zur Akademie.
Die Insel war in vielen Teilen einfach nur überwuchter, von Gestrüpp und Wald, so musste sie ab udn an ihre Geschwindigkeit etwas verlangsamen. Doch die Sonne war noch nicht viel weiter am Himmel als sie vor der Akademie vom Rücken des Tieres rutschte. Sie band das Tier fest und betrat das Gebäude und wurde direkt vom Knarren und ächtzen des Hauses begrüßt. Sie merkte wie sich ihre Haare im Nacken aufstellten bei dem Geräusch. Wie jedesmal hatte sie das Gefühl, dass die Geräusche des Holzes lauter wurden. Und was schlimmer war, sie wurden bedrohlicher in den Ohren Selinas. Ein Blick in den Raum sagte ihr, dass sie schon wieder zu spät war, Arsen war schon wieder irgendwo draußen. So schloss sie die Tür wieder und betrat das Gelände.
Ein Fluch durchbrach die morgentliche Stille. Dann war das reisen von Stoff zu hören, laut im Mangel anderer Geräusche. Wieder Stille. Dann war das dumpfe schlagen von Metall auf feuchtes Holz zu hören und weiteres Fluchen. Selina machte sich nicht die Mühe ihre Stimme zu senken. Aus einem Baum in ihrer Nähe stoben einige Vögel auf, die durch ihr FLuchen aufgeschreckt wurden. Aber sie hasste es, bei jedem Schrit auf das Gelände irendwo hängen zu bleiben. Sie hatte ihren Dolch von ihrem Gürtel gelöst und befreite sich von der aufdringlichen Brombeerranke, die sich in ihrem Kleid verfangen hatte. Den Riss im Kleid ignorierte sie schlichtweg. So hatte sie wneigstens einen Grund sich ein neues Kleid zuzulegen, ohne dass Arsen stichelte, wie voll ihr Kleiderschrank doch shcon war. Fluchend schlug sie weitere Ranken weg und bahnte sich so ihren Weg durch das Gestrüb was die Akademie überwucherte. Wobei einen vorteil hatte es, die hässliche Palisade war fast verschwunden und bildete nun eine ansehnliche Hecke.
Doch das konnte den Rest nicht wegmachen. Sie blieb stehen udn betrachtete das Haus. Es war windschief geworden und das Holz spröde und rissig. Es sah wahrlich nicht mehr vertrauenserweckend aus und eher so als überstünde es den nächsten Winter nicht so gut.
Entlich hatte sie ihren Gatten gefunden und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Er sah genau welchen weg sie genommen hatte, noch ehe sie sich beschweren konnte. Kurz huschte ein amüsiertes Lächeln über seine Lippen als er den Dolch in ihrer Hand und den Riss im Kleid sah.
Aber in seinen Augen sah sie das Gleiche.
Sie mussten dem Wildwuchs hier Herr werden, ehe er sie hier vertrieb.
An diesem Morgen war der nahende Winter nicht nur daran zu spühren, man sah ihn auch schon. Die Strahlen verfingen sich in den mit Reif überzogenen Wiesen und Bäumen und ließen die Spinnenweben, zwischen den Pflanzen märchenhaft glitzern.
Der Morgen war sehr still und passte sich der Trägheit des Lichtes an. Hin und wieder hallte der Ruf eines Hahnes oder frühen Vogels über die Insel oder der letzet Schrei eines Nachtvogeles, ehe jener dem Licht wich und den Kopf unter die Flügel steckte.
Ansonsten war die Insel noch von der Dämmerung erfüllt, nicht wach und auch nicht schlafend. Überall erwachte die Insel ganz langsam zu neuem Leben. So auch im Osten der Insel.
Verschlafen rieb sich die junge Frau die Augen udn blinzelte in die Aufgehende Sonne, als sie ans Meer ging um sich zu Waschen. Friedlich war es auf diesem Teil der Insel und ruhig, so ruhig wie immer, da war es egal ob es gerade Dämmerte ode rnicht. Fröstelnd schlang sie die Arme um ihren Oberkörper und fluchte leise, weil sie ihre Schueh vergessen hatte anzuziehen, als ihre blosen Füße den Rasen berührten und es leise knirschte, da Reif auf dem Gras lag. Leise brumment holte sie dann erst ihre Schuhe, ehe sie weiter ging.
Sie hasste die kälte nach wie vor und wäre lieber direkt wieder unter die warmen Decken vor dem Kamin geschlüpft, als sich draußen herum zu treiben. Doch sie wollte wissen, wo ihr Gatte war. Wieder hatte er in der Nacht nicht den Weg nach hause gefunden, so wollte sie sich auf den Weg zur Akademie machen. Hatte er soviel zu tun was sie nicht gemerkt hatte, oder gab es andere Gründe, weswegen er die harten Stühle oder die freien Betten seinem Bett vorzog.
Sie würde es herausfinden. Sie fand an der Akademie selten ausreichend schlaf, aber das lag nicht an der Bequemlichkeit dort.
Selbst in der Abgeschiedenheit ihres Hauses hörte sie noch die Knarrenden Balken und Dielen des Hauses.
Ein Schauer ging durch ihren Körper als ihr das in Erinnerung kam. Ja sie wusste was ihren Gatten fern hielt, doch versuchte sie es immer wieder zu verdrängen.
Doch heute wollte sie es nicht, zu lange hatte sie ihren Arsen schon nicht mehr gesehen, nicht mehr allein gesehen, vielleicht hatte sie im Morgengrauen Glück.
Geschwind warf sie sich ein Kleid über und schwang sich auf dne Rücken ihres Pferdes, dann galoppierte sie auch schon durch die Herbstlichen Wälder zur Akademie.
Die Insel war in vielen Teilen einfach nur überwuchter, von Gestrüpp und Wald, so musste sie ab udn an ihre Geschwindigkeit etwas verlangsamen. Doch die Sonne war noch nicht viel weiter am Himmel als sie vor der Akademie vom Rücken des Tieres rutschte. Sie band das Tier fest und betrat das Gebäude und wurde direkt vom Knarren und ächtzen des Hauses begrüßt. Sie merkte wie sich ihre Haare im Nacken aufstellten bei dem Geräusch. Wie jedesmal hatte sie das Gefühl, dass die Geräusche des Holzes lauter wurden. Und was schlimmer war, sie wurden bedrohlicher in den Ohren Selinas. Ein Blick in den Raum sagte ihr, dass sie schon wieder zu spät war, Arsen war schon wieder irgendwo draußen. So schloss sie die Tür wieder und betrat das Gelände.
Ein Fluch durchbrach die morgentliche Stille. Dann war das reisen von Stoff zu hören, laut im Mangel anderer Geräusche. Wieder Stille. Dann war das dumpfe schlagen von Metall auf feuchtes Holz zu hören und weiteres Fluchen. Selina machte sich nicht die Mühe ihre Stimme zu senken. Aus einem Baum in ihrer Nähe stoben einige Vögel auf, die durch ihr FLuchen aufgeschreckt wurden. Aber sie hasste es, bei jedem Schrit auf das Gelände irendwo hängen zu bleiben. Sie hatte ihren Dolch von ihrem Gürtel gelöst und befreite sich von der aufdringlichen Brombeerranke, die sich in ihrem Kleid verfangen hatte. Den Riss im Kleid ignorierte sie schlichtweg. So hatte sie wneigstens einen Grund sich ein neues Kleid zuzulegen, ohne dass Arsen stichelte, wie voll ihr Kleiderschrank doch shcon war. Fluchend schlug sie weitere Ranken weg und bahnte sich so ihren Weg durch das Gestrüb was die Akademie überwucherte. Wobei einen vorteil hatte es, die hässliche Palisade war fast verschwunden und bildete nun eine ansehnliche Hecke.
Doch das konnte den Rest nicht wegmachen. Sie blieb stehen udn betrachtete das Haus. Es war windschief geworden und das Holz spröde und rissig. Es sah wahrlich nicht mehr vertrauenserweckend aus und eher so als überstünde es den nächsten Winter nicht so gut.
Entlich hatte sie ihren Gatten gefunden und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Er sah genau welchen weg sie genommen hatte, noch ehe sie sich beschweren konnte. Kurz huschte ein amüsiertes Lächeln über seine Lippen als er den Dolch in ihrer Hand und den Riss im Kleid sah.
Aber in seinen Augen sah sie das Gleiche.
Sie mussten dem Wildwuchs hier Herr werden, ehe er sie hier vertrieb.