Zwei Briefe werden überbracht
Verfasst: Montag 29. Oktober 2007, 16:09
Warum erfuhr sie erst jetzt davon?!? Die Ereignisse lagen schon lange in der Ferne, wahrscheinlich war schon wieder Ruhe eingekehrt in Menek' Ur.
Doch in ihr machte sich Unruhe breit....
Sie musste wissen, ob es ihren Liebsten gut ging, ob nicht etwas mit ihnen geschehen war. Eilig hatte sie die Zeilen aufgesetzt und ebenso eilig einen der Wachmänner, die sie hierher begleitet hatten, losgeschickt....
Einer der Briefe würde Munaya erreichen, in dem sie die zittrige, doch feine Schrift von ihr erkennen würde:
Meine große Schwester, meine Vertraute meiner Seele!
Mit Bestürzung musste ich von den Vorfällen in Menek' Ur erfahren. Ein alter Mann erreichte gestern die Siedlung und erzählte von einer riesigen Sturmflut und allerlei Schreckensbildern!
Mich überkam Angst und Verzweiflung um dich und dein Wohl. Ich hoffe und bete inständig darum, dass die Wache dich finden möge. Darum, dass es dir gut geht und dir nichts schlimmes widerfahren ist.
Meine liebste Munaya; wie gerne würde ich mich sofort auf das Pferd schwingen und zu dir reiten. Radeh geht es besser, bald werde ich heimkehren...aber...ich brauche noch etwas Zeit. Zeit, um mich von all dem hier wieder trennen zu können.
Ich hoffe, dass die Wache mit guter Botschaft zurückkehren mag. Meine Gedanken weilen bei dir, meine Seele fühlt sich mit der deinigen verbunden. Ich werde nicht ruhig schlafen, bis ich weiteres gehört habe. Bei der Gütigen, wie sehr ich darum hoffe....!
Tief in Verbundenheit bei dir

Ein weiterer Brief wird durch die Stadt getragen und sich in den Räumen Khalidas wiederfinden, in dem sich in ebensolcher Schrift folgender Inhalt eröffnen mag:
Salam meine Freundin!
Verwirrung und Angst überkamen mich, als ich gestern von einem Unglücke erfuhr in der sonst so prächtigen Stadt. Ein alter Mann kam in unsere Siedlung und berichtete von Stürmen, gar von einer Flut!
Ich konnte nicht anders, ich musste dir diesen Brief zusenden. Im Streite haben wir uns getrennt und umso mehr mag ich deswegen leiden.
Ich bete inständig darum, dass die Wache dich finden mag, mir berichten mag, dass es dir gut geht und dir nichts geschehen ist.
Verzeih mir bitte...Verzeih, dass ich in der vergangenen Zeit nur an mich dachte. Ich vergaß die Welt um mich herum und vergrub mich nur in der Welt des Schmerzes. Erst vor kurzem erkannte ich es und mache dir keinen Vorwurf, wie ich es keinem tuen kann. Nur mir allein gilt es, die Schuld zu tragen.
Meine Gedanken sind bei euch und werden erst wieder ruhen können, wenn ich eine Botschaft erhalten habe. Ich hoffe, dass es dir gut geht, dass dir nichts widerfahren ist....Ich werde darum beten.
Ich hoffe, dass ich bald zurückkehren kann und selbst mich dessen vergewissern kann, dass alles wieder in Ordnung ist und ihr wohlbehalten seid.
In Verbundenheit, mit den Gedanken und dem Herzen nah

Doch in ihr machte sich Unruhe breit....
Sie musste wissen, ob es ihren Liebsten gut ging, ob nicht etwas mit ihnen geschehen war. Eilig hatte sie die Zeilen aufgesetzt und ebenso eilig einen der Wachmänner, die sie hierher begleitet hatten, losgeschickt....
Einer der Briefe würde Munaya erreichen, in dem sie die zittrige, doch feine Schrift von ihr erkennen würde:
Meine große Schwester, meine Vertraute meiner Seele!
Mit Bestürzung musste ich von den Vorfällen in Menek' Ur erfahren. Ein alter Mann erreichte gestern die Siedlung und erzählte von einer riesigen Sturmflut und allerlei Schreckensbildern!
Mich überkam Angst und Verzweiflung um dich und dein Wohl. Ich hoffe und bete inständig darum, dass die Wache dich finden möge. Darum, dass es dir gut geht und dir nichts schlimmes widerfahren ist.
Meine liebste Munaya; wie gerne würde ich mich sofort auf das Pferd schwingen und zu dir reiten. Radeh geht es besser, bald werde ich heimkehren...aber...ich brauche noch etwas Zeit. Zeit, um mich von all dem hier wieder trennen zu können.
Ich hoffe, dass die Wache mit guter Botschaft zurückkehren mag. Meine Gedanken weilen bei dir, meine Seele fühlt sich mit der deinigen verbunden. Ich werde nicht ruhig schlafen, bis ich weiteres gehört habe. Bei der Gütigen, wie sehr ich darum hoffe....!
Tief in Verbundenheit bei dir
Ein weiterer Brief wird durch die Stadt getragen und sich in den Räumen Khalidas wiederfinden, in dem sich in ebensolcher Schrift folgender Inhalt eröffnen mag:
Salam meine Freundin!
Verwirrung und Angst überkamen mich, als ich gestern von einem Unglücke erfuhr in der sonst so prächtigen Stadt. Ein alter Mann kam in unsere Siedlung und berichtete von Stürmen, gar von einer Flut!
Ich konnte nicht anders, ich musste dir diesen Brief zusenden. Im Streite haben wir uns getrennt und umso mehr mag ich deswegen leiden.
Ich bete inständig darum, dass die Wache dich finden mag, mir berichten mag, dass es dir gut geht und dir nichts geschehen ist.
Verzeih mir bitte...Verzeih, dass ich in der vergangenen Zeit nur an mich dachte. Ich vergaß die Welt um mich herum und vergrub mich nur in der Welt des Schmerzes. Erst vor kurzem erkannte ich es und mache dir keinen Vorwurf, wie ich es keinem tuen kann. Nur mir allein gilt es, die Schuld zu tragen.
Meine Gedanken sind bei euch und werden erst wieder ruhen können, wenn ich eine Botschaft erhalten habe. Ich hoffe, dass es dir gut geht, dass dir nichts widerfahren ist....Ich werde darum beten.
Ich hoffe, dass ich bald zurückkehren kann und selbst mich dessen vergewissern kann, dass alles wieder in Ordnung ist und ihr wohlbehalten seid.
In Verbundenheit, mit den Gedanken und dem Herzen nah