Verlassen und allein
Verfasst: Samstag 27. Oktober 2007, 11:30
Im Schein der Kerze ging ich durchs Haus, jeden Winkel sah ich mir genau an, jeder Winkel schien an ihn zu erinnern, überall lag etwas von ihm. Überall. Nur Erinnerungen. Überall.
"Wie konnte er mich nur im Stich lassen? Nur ein Zettel ... mehr war ich wohl nicht wert? Für mehr hatte er wohl nicht den Mut! Nichtmal ins Gesicht sagen konnte er es mir!"
Die Flammen der Wut loderten immer heller in mir auf. In der Werkstatt angekommen, stand ich nun vor seinem Platz. Wütend und schreiend fegte ich sämtliche Werkzeuge vom Tisch.
"Allein gelassen hat er mich! ... Weil er sich eingeengt fühlte und einsam!"
"Wie hätte ich denn mehr Wärme spenden sollen? Er verzog sich doch stets in den Wald, wenn ich zuhause war?! Wo war er denn, als ich mein Kind verlor? Wo war er, als meine Schwester Jezebel ihr Leben ließ? Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst!
Ein lautes, wölfisches Knurren ertönte durchs ganze Haus. "Ich liebe diesen verdammten Kerl doch!" Wütend stapfte ich weiter, die Treppen nach oben zum Schlafraum, warf mich aufs Bett und schlug mit den Fäusten darauf ein. Die Tränen liefen mir über die Wangen, ohne deuten zu können, ob es nun aus Wut oder Trauer geschah. Gefühle überrannten mich. Verwirrt, wütend, traurig und enttäuscht.
Wie konnte er mir nur solche Schmerzen zufügen. Es stach so elendig im Herzen. Es tat weh. Unendlich weh.
Wie sagte Laila einmal zu mir ...
Nichts macht uns mehr Mut, nichts gibt uns mehr Nähe und nichts hat einen stärkeren Zauber, als eine sanfte Berührung!
Sollte das nun endgültig vorbei sein? Ich richtete mich auf die Ellenbogen stützend auf, wischte mir kurz die Tränen aus dem Gesicht und starrte die Wand an. Ich musste irgendwas tun. Irgendwas. Trübsal blasen oder vor Wut zerspringen nützte mir auch nichts. Er war weg! Ob für immer oder nicht. Es gab einiges zu klären und irgendwann wird er hoffentlich den Mut finden auf mich zu zukommen, wenn nicht, werd ich ihn suchen! Alliestra würde schon wissen wo er ist, wenn er nicht sogar bei ihr ist. Er hatte doch immer schon einen guten Draht zu ihr. Die beiden waren wie Geschwister zueinander. Ja, Allie würde wissen, wo dieser verdammte Kerl steckte, der mir solche Schmerzen zufügte. Vom Bett herunterrollend, aufstehend, strich ich mir die Kleider wieder glatt und ging zielstrebig ins Ankleidezimmer. Ich schwang mich in meine neue Ogerrüstung, da mir meine alte von so einem jungen Biest geklaut wurde. Wieder entfleuchte ihr ein Knurren. Dann schnappte ich mir meine Armbrust und stapfte wieder nach unten in die Werkstatt, dort sammelte ich noch einige Bolzen ein und ging hinaus ....
"Wie konnte er mich nur im Stich lassen? Nur ein Zettel ... mehr war ich wohl nicht wert? Für mehr hatte er wohl nicht den Mut! Nichtmal ins Gesicht sagen konnte er es mir!"
Die Flammen der Wut loderten immer heller in mir auf. In der Werkstatt angekommen, stand ich nun vor seinem Platz. Wütend und schreiend fegte ich sämtliche Werkzeuge vom Tisch.
"Allein gelassen hat er mich! ... Weil er sich eingeengt fühlte und einsam!"
"Wie hätte ich denn mehr Wärme spenden sollen? Er verzog sich doch stets in den Wald, wenn ich zuhause war?! Wo war er denn, als ich mein Kind verlor? Wo war er, als meine Schwester Jezebel ihr Leben ließ? Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst!
Ein lautes, wölfisches Knurren ertönte durchs ganze Haus. "Ich liebe diesen verdammten Kerl doch!" Wütend stapfte ich weiter, die Treppen nach oben zum Schlafraum, warf mich aufs Bett und schlug mit den Fäusten darauf ein. Die Tränen liefen mir über die Wangen, ohne deuten zu können, ob es nun aus Wut oder Trauer geschah. Gefühle überrannten mich. Verwirrt, wütend, traurig und enttäuscht.
Wie konnte er mir nur solche Schmerzen zufügen. Es stach so elendig im Herzen. Es tat weh. Unendlich weh.
Wie sagte Laila einmal zu mir ...
Nichts macht uns mehr Mut, nichts gibt uns mehr Nähe und nichts hat einen stärkeren Zauber, als eine sanfte Berührung!
Sollte das nun endgültig vorbei sein? Ich richtete mich auf die Ellenbogen stützend auf, wischte mir kurz die Tränen aus dem Gesicht und starrte die Wand an. Ich musste irgendwas tun. Irgendwas. Trübsal blasen oder vor Wut zerspringen nützte mir auch nichts. Er war weg! Ob für immer oder nicht. Es gab einiges zu klären und irgendwann wird er hoffentlich den Mut finden auf mich zu zukommen, wenn nicht, werd ich ihn suchen! Alliestra würde schon wissen wo er ist, wenn er nicht sogar bei ihr ist. Er hatte doch immer schon einen guten Draht zu ihr. Die beiden waren wie Geschwister zueinander. Ja, Allie würde wissen, wo dieser verdammte Kerl steckte, der mir solche Schmerzen zufügte. Vom Bett herunterrollend, aufstehend, strich ich mir die Kleider wieder glatt und ging zielstrebig ins Ankleidezimmer. Ich schwang mich in meine neue Ogerrüstung, da mir meine alte von so einem jungen Biest geklaut wurde. Wieder entfleuchte ihr ein Knurren. Dann schnappte ich mir meine Armbrust und stapfte wieder nach unten in die Werkstatt, dort sammelte ich noch einige Bolzen ein und ging hinaus ....