Sturmflut! Seraphims Tod!
Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2007, 18:23
*Der Abend war hereingebrochen und es versprach eine klare sternenreiche Nacht zu werden als der Wind auffrischte*
Baygon kam ostwärts zum Scheideweg vor Bajard, wo sich eine kleine Menschentraube bildete. Sie diskutierten über das raunende Geräusch das vom Meer her die Südostküste erreichte und die darauffolgenden Symptome, dass ein Sturm auf das Festland zu rast. Er war vorerst nur amüsiert über die Panikmache und beobachtete das Treiben. Doch der Wind wurde stärker, die Geräusche intensiver und Baygon wurde neugieriger, so dass er sich zur Küste begab um sich das etwas genauer anzusehen.
Der Anblick der sich ihm bot war atemberaubend, und er sollte schon bald feststellen, dass dies wörtlicher zu nehmen ist. Im Zentrum des nahenden Sturms bildete sich eine unnatürliche Windrose blau schimmernd. Als der Sturm fast gänzlich an der Küste angelangt war, teilte sich eine kleinere Windrose von der zentralen und bildete eine Wand die auf die Küste zu steuerte.
Baygon wurde allmälich Gewahr dass es gefährlicher war als er zunächst vermutete, und dann begannen die Anfälle.... auf dem Weg Bajard zu verlassen geriet er in Atemnot. Unnatürliche Atemnot. Er fühlte sich als würde er ersticken und sog die Luft beinahe panisch ein und wieder aus. Der Wind war nun so stark, dass man kaum noch gehen, geschweige denn laufen konnte und der Anfall raubte ihm die Kräfte, so dass er wie vom Wind geschlagen gegen das Aushängebrett aufschlug und dort niederging, stets in dem Bemühen seine Atmung zu kontrollieren. Doch es gelang ihm nicht....anschließend schloss er seine Augen und versuchte sich zu konzentrieren; sich auf das Lied zu konzentrieren als er eine Anomalie in diesem erkannte und schockiert die Augen aufriss.
In diesem Zustand verging die Zeit schneller als er es erahnen konnte. Er sah sich um, und sah wie wie Windrose gepaart mit meterhohen Wellen auf die Akademia Arcana und das dahinterliegende Kloster zuraste.
Baygon stand auf, seine Atmung normalisierte sich zeitweilig, und er begann gegen den Wind zu kämpfen, und taumelte in Richtung Akademie. In unmittelbarer Nähe der Akademie sah er was die Flutwelle zuvor, und der Wind nun im nachhinein, anrichtete. Dachziegel flogen durch die Lüfte, riesige Steinblöcke bröckelten von der Fassade herab.
Er konnte kaum noch sehen, so dicht war die Gicht des mit peitschendem Regen gepaarten Windes, doch erkannte er zwei Personen die sich bei ihm aufhielten. Diener Temoras. Der eine schien ein Ritter zu sein, jedenfalls zeugte seine Rüstung und ein paar andere Indizien darauf. Die andere Person war weiblich und Baygon kannte sie von irgendwoher doch wusste er sie nicht recht einzuordnen. Ihr Name jedoch wurde ihm gewahr; Kyra Nair.
Plötzlich vernahm er einen Hilfeschrei. Seraphim! Er war wohl noch im Gebäude! Baygon musste sich nun bäuchlings hinlegen und sich mit den Armen an die Akademie heranrobben, so stark war der Wind inzwischen. Am Haupttor angelangt öffnete er es mit großer Mühe und hechtete mit dem Wind zur verschütteten Türe. Dort sah er, dass die Tür die in die Hallen der Akademie führt, von Felsen versperrt war. Er musste erstmal wieder zu Atem kommen ehe er weitere Anstrengungen unternahm. Als er dann die Steine näher musterte war ihm klar, dass er mit Muskelkraft hier nicht weiter kam. Magie musste her, doch die Anwendung die ihm in den Sinn kam hatte er ewig nicht gewirkt und war ihm fast gänzlich aus dem Gedächnis entfallen. Er schloss, im heulenden Wind an die Wand gelehnt, die Augen und konzentrierte sich auf das Lied, welches zu allem Überfluss durch den Sturm nun noch verzerrter und gespickter war. Die Applikation in seinem Gedächnis suchend, fand er wonach es ihm verlangte und wirkte...der große Felsen gleich vor der Tür begann allmählich zu schweben, und weiter noch sich langsam von der Tür wegzubewegen, ehe er unsanft und hart auf einer Fliese aufschlug.
Der Weg war frei, nun war Eile geboten....er öffnete die Tür und fand Seraphim gleich im Flur vor.... sein Bein war von einem Felsen blockiert, der wohl von der Decke herabstüzte... um ihn herum weitere Trümmer und Staub. Seraphims Stab, den er wohl aus der Hand gleiten ließ als die Trümmer herabstürzten, lag ebenfalls mit dem Fussende unter dem Stein, der Seraphims Bein blockierte. Eine ausgezeichnete Hebellage, dachte sich Baygon, und zerrte an dem Kopfstück wodurch der Stein von seinem Bein rollte und die Wunde freilegte. Es war offensichtlich, dass das Bein gebrochen war. Er stützte Seraphim auf und ging mit ihm zur Türe um wieder zurückzukehren...zurück in diese nasse Hölle....es half nichts, das "Wetter" wurde schlimmer, rundherum um die Akademie schlugen zahlreiche Blitze ein, der Wind wurde schneller stärker, brutaler und dass mitgetragene Wasser wirkte wie ein tausendfacher Peitschenschlag. Sie gingen los...mit aller Kraft in den Wind gelehnt, der nun genau auf sie zu kam. Ihr gemeinsames Gewicht erleichterte das Vorankommen wenn auch nur spärlich. Fast am Tor angelangt sah Baygon den Ritter und die Priesterin am Tor stehen. Sie hatten sich wohl vorgekämpft... doch plötzlich zerrte Seraphim an Baygon und wollte zurück gehen. Er schrie aus voller Kehle: "Die Bibliothek! Die Bücher! Ich muss zurück!" In Baygon wuchs die Wut heran, er hatte ihn nicht da raus geholt um ihn wieder zurückzuschicken. "Ihr geht nirgendwo hin! Ihr bleibt hier bei der Priesterin und dem Ritter! Ich hole die Bücher!" Dann schubste er Seraphim vor, und befahl den beiden sich um ihn zu kümmern und auf keinen Fall loszulassen. Baygon hielt sich derweil am Gitter fest ließ es dann los , wurde vom Wind erfasst und schleuderte zurück in Richtung Akademie, wo er nicht unsanft an der Mauer aufschlug und nach Fassung rang.
Als er wieder klar sehen und denken konnte, betrat er die Hallen der Akademie erneut. Die Tür war gar nicht mehr vorhanden, denn der Wind hatte sie aus den Angeln gehoben und fortgetragen. Drinnen hechtete er durch die Flure, stets herabfallenden Felsen ausweichend. Die Blitze polterten immer heftiger und näher hinab, rings um die Akademie. Er wühlte sich förmlich durch die Regale, ehe er die Bände die Seraphim verlangte mit einer Kordel zu einem Paket zusammenband und sich über die Schulter warf. "Nichts wie raus!", dachte er sich als die Decke bald gänzlich einzustürzen drohte. ... Er hielt wieder vor dem Eingang inne. Wieder da raus....Dann sah er neben sich an die Stelle wo er Seraphim gefunden hatte. Der Stab war noch da. Er hob ihn auf und betrachtete ihn eindringlich. "Wär doch Schade wenn der hier zurückbleiben würde und da draußen ist er mir von nutzen..", sagte er eher murmelnd, und klammerte sich an ihm fest ehe er wieder heraustrat und sich zum Tor vorkämpfte. Dort wieder angelangt, bot sich ihm ein Anblick den er nicht erwartet hatte...Seraphim war tot!! Erschlagen, von einer herabgestürzten Statue. Baygon hatte es nun satt. Er hatte den Wind satt, den Regen, die Blitze, seine Muskeln schmerzten sein Kopf pochte und immer wieder diese Atemanfälle. Er hasste diesen Sturmm diese unnatürliche Windhose. Nun völlig außer sichm brüllte er den Ritter und die Priesterin ob ihres Versagens an, packte Seraphim an der Robe und zerrte ihn Richtung Kloster. Die beiden folgten. Ihnen wurde prompt Einlass geboten, Seraphim wurde in der Kapelle, die als Notunterkunft diente, vor dem Altar aufgebahrt. Baygon ließ sich erschöpft ,nass und müde auf einer der Bänke nieder. Er musste ruhen...lange ruhen....ja... ruhen.
Baygon kam ostwärts zum Scheideweg vor Bajard, wo sich eine kleine Menschentraube bildete. Sie diskutierten über das raunende Geräusch das vom Meer her die Südostküste erreichte und die darauffolgenden Symptome, dass ein Sturm auf das Festland zu rast. Er war vorerst nur amüsiert über die Panikmache und beobachtete das Treiben. Doch der Wind wurde stärker, die Geräusche intensiver und Baygon wurde neugieriger, so dass er sich zur Küste begab um sich das etwas genauer anzusehen.
Der Anblick der sich ihm bot war atemberaubend, und er sollte schon bald feststellen, dass dies wörtlicher zu nehmen ist. Im Zentrum des nahenden Sturms bildete sich eine unnatürliche Windrose blau schimmernd. Als der Sturm fast gänzlich an der Küste angelangt war, teilte sich eine kleinere Windrose von der zentralen und bildete eine Wand die auf die Küste zu steuerte.
Baygon wurde allmälich Gewahr dass es gefährlicher war als er zunächst vermutete, und dann begannen die Anfälle.... auf dem Weg Bajard zu verlassen geriet er in Atemnot. Unnatürliche Atemnot. Er fühlte sich als würde er ersticken und sog die Luft beinahe panisch ein und wieder aus. Der Wind war nun so stark, dass man kaum noch gehen, geschweige denn laufen konnte und der Anfall raubte ihm die Kräfte, so dass er wie vom Wind geschlagen gegen das Aushängebrett aufschlug und dort niederging, stets in dem Bemühen seine Atmung zu kontrollieren. Doch es gelang ihm nicht....anschließend schloss er seine Augen und versuchte sich zu konzentrieren; sich auf das Lied zu konzentrieren als er eine Anomalie in diesem erkannte und schockiert die Augen aufriss.
In diesem Zustand verging die Zeit schneller als er es erahnen konnte. Er sah sich um, und sah wie wie Windrose gepaart mit meterhohen Wellen auf die Akademia Arcana und das dahinterliegende Kloster zuraste.
Baygon stand auf, seine Atmung normalisierte sich zeitweilig, und er begann gegen den Wind zu kämpfen, und taumelte in Richtung Akademie. In unmittelbarer Nähe der Akademie sah er was die Flutwelle zuvor, und der Wind nun im nachhinein, anrichtete. Dachziegel flogen durch die Lüfte, riesige Steinblöcke bröckelten von der Fassade herab.
Er konnte kaum noch sehen, so dicht war die Gicht des mit peitschendem Regen gepaarten Windes, doch erkannte er zwei Personen die sich bei ihm aufhielten. Diener Temoras. Der eine schien ein Ritter zu sein, jedenfalls zeugte seine Rüstung und ein paar andere Indizien darauf. Die andere Person war weiblich und Baygon kannte sie von irgendwoher doch wusste er sie nicht recht einzuordnen. Ihr Name jedoch wurde ihm gewahr; Kyra Nair.
Plötzlich vernahm er einen Hilfeschrei. Seraphim! Er war wohl noch im Gebäude! Baygon musste sich nun bäuchlings hinlegen und sich mit den Armen an die Akademie heranrobben, so stark war der Wind inzwischen. Am Haupttor angelangt öffnete er es mit großer Mühe und hechtete mit dem Wind zur verschütteten Türe. Dort sah er, dass die Tür die in die Hallen der Akademie führt, von Felsen versperrt war. Er musste erstmal wieder zu Atem kommen ehe er weitere Anstrengungen unternahm. Als er dann die Steine näher musterte war ihm klar, dass er mit Muskelkraft hier nicht weiter kam. Magie musste her, doch die Anwendung die ihm in den Sinn kam hatte er ewig nicht gewirkt und war ihm fast gänzlich aus dem Gedächnis entfallen. Er schloss, im heulenden Wind an die Wand gelehnt, die Augen und konzentrierte sich auf das Lied, welches zu allem Überfluss durch den Sturm nun noch verzerrter und gespickter war. Die Applikation in seinem Gedächnis suchend, fand er wonach es ihm verlangte und wirkte...der große Felsen gleich vor der Tür begann allmählich zu schweben, und weiter noch sich langsam von der Tür wegzubewegen, ehe er unsanft und hart auf einer Fliese aufschlug.
Der Weg war frei, nun war Eile geboten....er öffnete die Tür und fand Seraphim gleich im Flur vor.... sein Bein war von einem Felsen blockiert, der wohl von der Decke herabstüzte... um ihn herum weitere Trümmer und Staub. Seraphims Stab, den er wohl aus der Hand gleiten ließ als die Trümmer herabstürzten, lag ebenfalls mit dem Fussende unter dem Stein, der Seraphims Bein blockierte. Eine ausgezeichnete Hebellage, dachte sich Baygon, und zerrte an dem Kopfstück wodurch der Stein von seinem Bein rollte und die Wunde freilegte. Es war offensichtlich, dass das Bein gebrochen war. Er stützte Seraphim auf und ging mit ihm zur Türe um wieder zurückzukehren...zurück in diese nasse Hölle....es half nichts, das "Wetter" wurde schlimmer, rundherum um die Akademie schlugen zahlreiche Blitze ein, der Wind wurde schneller stärker, brutaler und dass mitgetragene Wasser wirkte wie ein tausendfacher Peitschenschlag. Sie gingen los...mit aller Kraft in den Wind gelehnt, der nun genau auf sie zu kam. Ihr gemeinsames Gewicht erleichterte das Vorankommen wenn auch nur spärlich. Fast am Tor angelangt sah Baygon den Ritter und die Priesterin am Tor stehen. Sie hatten sich wohl vorgekämpft... doch plötzlich zerrte Seraphim an Baygon und wollte zurück gehen. Er schrie aus voller Kehle: "Die Bibliothek! Die Bücher! Ich muss zurück!" In Baygon wuchs die Wut heran, er hatte ihn nicht da raus geholt um ihn wieder zurückzuschicken. "Ihr geht nirgendwo hin! Ihr bleibt hier bei der Priesterin und dem Ritter! Ich hole die Bücher!" Dann schubste er Seraphim vor, und befahl den beiden sich um ihn zu kümmern und auf keinen Fall loszulassen. Baygon hielt sich derweil am Gitter fest ließ es dann los , wurde vom Wind erfasst und schleuderte zurück in Richtung Akademie, wo er nicht unsanft an der Mauer aufschlug und nach Fassung rang.
Als er wieder klar sehen und denken konnte, betrat er die Hallen der Akademie erneut. Die Tür war gar nicht mehr vorhanden, denn der Wind hatte sie aus den Angeln gehoben und fortgetragen. Drinnen hechtete er durch die Flure, stets herabfallenden Felsen ausweichend. Die Blitze polterten immer heftiger und näher hinab, rings um die Akademie. Er wühlte sich förmlich durch die Regale, ehe er die Bände die Seraphim verlangte mit einer Kordel zu einem Paket zusammenband und sich über die Schulter warf. "Nichts wie raus!", dachte er sich als die Decke bald gänzlich einzustürzen drohte. ... Er hielt wieder vor dem Eingang inne. Wieder da raus....Dann sah er neben sich an die Stelle wo er Seraphim gefunden hatte. Der Stab war noch da. Er hob ihn auf und betrachtete ihn eindringlich. "Wär doch Schade wenn der hier zurückbleiben würde und da draußen ist er mir von nutzen..", sagte er eher murmelnd, und klammerte sich an ihm fest ehe er wieder heraustrat und sich zum Tor vorkämpfte. Dort wieder angelangt, bot sich ihm ein Anblick den er nicht erwartet hatte...Seraphim war tot!! Erschlagen, von einer herabgestürzten Statue. Baygon hatte es nun satt. Er hatte den Wind satt, den Regen, die Blitze, seine Muskeln schmerzten sein Kopf pochte und immer wieder diese Atemanfälle. Er hasste diesen Sturmm diese unnatürliche Windhose. Nun völlig außer sichm brüllte er den Ritter und die Priesterin ob ihres Versagens an, packte Seraphim an der Robe und zerrte ihn Richtung Kloster. Die beiden folgten. Ihnen wurde prompt Einlass geboten, Seraphim wurde in der Kapelle, die als Notunterkunft diente, vor dem Altar aufgebahrt. Baygon ließ sich erschöpft ,nass und müde auf einer der Bänke nieder. Er musste ruhen...lange ruhen....ja... ruhen.