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Analysebericht

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 16:36
von Barian Quatzenhagen
So weit war es also schon gekommen mir seiner Reputation.
Ritter und Paladine kommen zu IHM um sich einen fachlichen Rat einzuholen.

Geschenke im Briefkasten.
Tödliche Geschenke.
Jedenfalls bat die Hochgeboren darum, Inhalt und Wirkung dieser 'Geschenke' in einem Bericht festzuhalten.

Berichte schreiben?
Irgendwie gehörte das nie zu seiner Ausbildung. Wozu auch. War er Beamter des Hofes oder sowas ?

Naja. Irgendwann ist für alles das Erste mal. Also frisch ans Werk.
Geschliffene Worte suchen und eigene Unkenntnis mit gebildet klingenden Fachworten umnebeln, daß keiner es versteht.
Machen Magiere ja auch so, und alle halten sie danach für furchtbar klug.

Analysebericht Betreff des vorgelegten Giftes

Inhaltstoffe
gemahlene Schlangenschuppen
Blüte des bei Nacht geernteten Nachtschattengewächses
Fliegenpilzsud
Federextrakt vom Raben

Wirkungsweise
mittelschweres Einnahmegift mit möglicher lethaler Wirkung (Exitus)
Antidote wirken mindernd, aber nicht aufhebend, wobei sie die lethale Wirkung mit Sicherheit verhindern.
Wirkungsgrad eher schwach ausgeprägt, was darauf schließen läßt, daß Nachtschatten nicht im Mondschein oder die Fliegenpilze zu jung geerntet wurden.
Schlangenschuppen wahrscheinlich unsauber gemahlen.
Federextrakt vom Huhn verwendet, was auf geringe Kenntnisse schließen läßt.

Zusätzliche Wirkungen lassen schließen, daß es nicht nur Ziel des Brauenden war ein Gift zu schaffen, sondern dies wissentlich hinter einer
Eulensichtwirkung verschleiert wurde.
Die Verwendung von Federextrakt wäre dazu nicht notwendig gewesen, weswegen davon auszugehen ist, daß es Ziel des Herstellers war, eine Krankheit hervorzurufen, sollte der Anwender die Giftwirkungen überstehen.


Qutzenhagen, Barian, Alchemicus


Eine Kopie dieses Berichtes wird angefertigt und zum Hause der BST 'zu Händen Sir Nevyn oder Esgaron' gesandt.
Das Original wurd ean Darna, Freiherrin von Elbenau übergeben.

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 16:52
von Nevyn Silberhand
*mit einem interessierten Gesichtsausdruck las sich der Ritter den Bericht durch.
Anscheinend hatten noch weitere Herrn Quatzenhagen aufgesucht, mit einem ähnlichen Fläschen, wie er selbst eines gefunden hatte.
Wer nur verteilte so etwas...und dann auch noch derartig stümperhaft gebraut, dass selbst ER mit seinen weniger als laienhaften Kenntnissen das enthaltene Gift sofort hatte riechen können?
Oder war jemand der Meinung, dass ein Ritter dumm genug wäre, einen unbekannten Trank zu trinken?*

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 17:28
von Darna von Hohenfels
Wenige Zeit später ergeht an alle drei Adlerritter ein Schreiben, das im Siegel das Hirschwappen von Elbenau zeigt.

"Die streitbare Herrin mit Euch, Sir/Lady!

Gestern wurden an meinem Haus zwei Phiolen eines weißen Trankes mit "Eulensicht" etikettiert zu meinen Händen hinterlassen, leider ließ sich von den Wachen vor meinem Haus noch nicht erfragen, wer diese dort abgab.
Laut einer Analyse des Alchemisten Barian Quatzenhagen, wohnhaft am Fanrashof, beinhalteten die Phiolen ein Gift mit zusätzlich krankheitsverursachender Wirkung.

Auch wenn dies bei umsichtigen Umgang mit solchen anonymen "Geschenken" keine echte Gefahr darstellt, ist das Vorgehen im Mindesten als dreist zu bezeichnen.
Ich hege anhand der Erwähnungen um Streitigkeiten mit den Gefährtinnen des Waldes und Erfahrungen mit ihrem teils kindisch kurzsichtigen und ehrlosen Benehmen den unbestätigten Verdacht, dieses Vorgehen könnte gegen die Adlerritterschaft als solche gerichtet gewesen sein.
Ich bitte nun umso dringender, mich näher darüber zu informieren, was bisher hier alles geschehen ist, und ob es den Verdacht erhärtet, wenn auch bei Lady Sorcha und Sir Ian solche Gaben vorgefunden wurden.

Der Herrin Wacht und Wehr auf Euren Wegen,

Darna von Elbenau
in Diensten Temoras Paladin"

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 18:01
von Sorcha Llastobhar
Sie betrachtet das Schreiben nachdenklich. Würden die Gefährtinnen so weit gehen um mit solchen feigen Attentaten Gift unter die Ritterschaft schmuggeln zu wollen? Sie ließ einen der Bediensteten der Burg kommen. "Jegliche Gegenstände, sei es Nahrung, tränke oder was immer, die nicht eindeutig vom Personal erworben wurden, sind ungehend mir zu berichten! Es werden auch keinerlei Waren von fremden Händlern erworben und shcon gar nicht von Bauern oder Reisenden aus Lameriast!"

Die Vorkehrungen waren getroffen und sie schickte den Boten mit einer mündlichen Nachricht los, dass Lady Sorcha die Adlerritterin Darna von Elbenau sprechen wolle und man danke für die Nachricht.

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 18:07
von Ian Vondran
Im Einklang der sieben Tugenden Ihrer,
unter dem Antlitz der gütigen Hoffnungsträgerin
entsende ich Euch meinen Gruß Lady Darna, Paldin der Herrin.



Wahrlich, solch dreiste Handlungen sind unerhört. Und auch soll Gerechtigkeit walten um den Schuldigen die entsprechende Strafe zu zuführen. Doch sollten wir unser Urteil nicht zu vor-schnell fällen und uns auf das ewige Streben nach Wahrheit besinnen, welches unser Handeln im Einklang aller Tugend steht's geprägt hat.

Es ist reichlich passiert, Paladin der Temora und gewiss will ich die Zeit finden Euch über eben jenes Geschehen entsprechend aufzuklären. Doch ich bemerke auch die Dringlichkeit jener Informationen und will versuchen nach einer Ordensangelegenheit in Bajard die rechten Worte für Euch zu finden. Worte, die eben auch über diesen Konflikt mit den Gefährtinnen handeln und großen Aufschluss garantieren.

So hoffe ich dass wir noch die Zeit für ein solch klärendes Gespräch finden und wir fähig
sein werden unter dem Antlitz der gütigen Tugendbringerin Recht zu sprechen.


Das Gesetz fordert - die Strafe nimmt - die Gnade gibt.

Mögen bis dorthin die schützenden Schwingen des Adlers
über Euch wachen, Lady Darna, Paladin der Herrin.



Im Zeichen Boresal's,
Dem gerechten Kind der Tapferkeit,
Unter dem Kreuz der Kirche Temora's,

verbleibe ich,
Ian Vondran,
Adlerritter der Temora

Verfasst: Donnerstag 18. Oktober 2007, 18:10
von Nevyn Silberhand
*Es ergeht eine kurze Notiz an Darna*

Unsere streitbare Herrin mit Euch, Lady Darna.

Ich sende hiermit die Bestätigung eines Trankfundes bei der Bruderschaft.
Jener war allerdings als "Dogans Elixir der Giftheilung" beschriftet, hatte aber eine ähnliche Wirkung wie der von Herrn Quatzenhagen beschriebene.

Möge Temora über Euch wachen.

Hochachtungsvoll,
Nevyn Silberhand

Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2007, 00:33
von Orphelia Ligan
*mit freude in den Augen sah Orphelia, dass sichetwas im Briefkasten befand. Bei näherer Betrachtung fiehl ihr auf, dass es sich hierbei um einen Trank namens Eulensicht handelte. Sie dachte wohl, dass es ein harmloser Trank war, der sie nachts besser sehen ließe. Dann erblickte sie auch das kleine Gebetsbuch und war der Meinung, dass es sich wohl um ein Geschenk handeln sollte. Da sie auf den Weg in den Wals war nahm sie die Flasche und trank sie in einem Zuge aus. Ein Fehler. Nach Luft ringend und gekrümmt vor Schmerzen schleppte sie sich schwankend in die Küche um den letzten Rest einer Medizin zu trinken, legte sich ins Bett und schlief. Als sie wieder bei klaren Verstand war, setzte sie ein Schreiben an die Varuner Garde auf und beschrieb dortrin ausführlich diesen Vorfall und bat darum, dass man jenen Missetäter doch selbst diesen Trank zu trinken gäbe*