Tage der Trauer
Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2007, 13:23
Als Rahel die Holzpuppe in der Auslage sah begann sie zu lächeln, Emilie würde sie sicher lieben. Sie konnte das Lächeln ihrer kleinen Tochter bereits sehen, wenn sie sie ihr geben würde. Doch anstatt Vorfreude traf sie der Schmerz fast unvorbereitet, sie würde nie wieder lächeln, genauso wenig wie Felian und Dorian je wieder lächeln würden.
Heiß schossen ihr die Tränen in die Augen, wann würde sie je begreifen, dass die drei Menschen, die sie am meisten geliebt hatte in ihrem Leben, nicht mehr da waren. Sie waren verbrannt und sie, sie hatte nichts tun können. Rahel konnte sich an nichts wirklich klar erinnern, es hatte sich ein gnädiger Nebel über dieses Ereignis gelegt, der keine klaren Bilder zu ihr durch ließ.
Genauso schnell wie die Tränen kamen versiegten sie auch wieder, sie würde nicht weinen, nicht hier und jetzt. Sie hatte noch soviel zu tun, vielleicht sollte sie auch Zoe mal wieder besuchen oder vielleicht traf sie den Herrn aus der Kirche wieder, der um so vieles verzweifelter gewirkt hatte.
Mit diesen Gedanken wand sie sich von den Auslagen ab und ging ihrer Wege.
Heiß schossen ihr die Tränen in die Augen, wann würde sie je begreifen, dass die drei Menschen, die sie am meisten geliebt hatte in ihrem Leben, nicht mehr da waren. Sie waren verbrannt und sie, sie hatte nichts tun können. Rahel konnte sich an nichts wirklich klar erinnern, es hatte sich ein gnädiger Nebel über dieses Ereignis gelegt, der keine klaren Bilder zu ihr durch ließ.
Genauso schnell wie die Tränen kamen versiegten sie auch wieder, sie würde nicht weinen, nicht hier und jetzt. Sie hatte noch soviel zu tun, vielleicht sollte sie auch Zoe mal wieder besuchen oder vielleicht traf sie den Herrn aus der Kirche wieder, der um so vieles verzweifelter gewirkt hatte.
Mit diesen Gedanken wand sie sich von den Auslagen ab und ging ihrer Wege.