Ein Geschenk für Irmenlind Auenfeld
Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 17:49
Den Kasten, der mit Luftlöchern versehen war, unter dem Arm, ritt Rafe zum Gehöft von Irmenlind Augenfeld.
Der Hof war einfach zu finden, kannte doch viele die Bäuerin und Rafe fragte sich durch.
Aus der Kiste klang jammervolles Miauen und Rafe sprach mit leiser Stimme.
„Gleich... gleich sind wir da ihr Kleinen.“ Und in der Tat kam der Hof schnell in Sicht.
Rafe sprang vom Pferd, klopfte an das Tor und stellte fest das es offen war.
Noch einmal rief er nach der Bäuerin, doch als immer noch alles ruhig blieb trat er auf den Hof.
Neugierig sah er sich um, dann ging er zum Haupthaus um dort an die Tür zu klopfen.
Er wiederholte das Klopfen und drehte sich dann seufzend um. „Mir scheint ihr werdet noch ein wenig länger da drin bleiben müssen.“ Murmelte er und stellte die Kiste vor der Tür ab.
Er ging einmal suchend ums Haus, doch außer den Tieren die ebenso wohl auf ihr Abendessen zu warten schienen, war der Hof leer.
Entschlossen seine Ware nicht wieder mit zu nehmen ging er zu seinem Pferd, in dessen Packtaschen er Pergament, Tinte und Feder hatte.
Er nahm sich die Zeit eine kurze Notiz zu schreiben und heftete diese dann auf die Kiste. Dann klopfte er noch einmal wie zum Abschied vorsichtig auf die Kiste. „Macht es gut ihr... und das ihr mir schön Artig seid und mir die Kaninchen fangt.“
Mit diesen Worten ging er wieder zu seinem Pferd, stieg auf, und ritt nach Varuna zurück.
Der Brief blieb gut angebracht auf der Kiste und wehte im Wind.
Verehrte Frau Auenfeld,
vor einigen Tagen als ich euch das erste Mal traf, berichtetet ihr von einer Kaninchenplage auf eurem Hof.
Ich habe mir also erlaubt euch drei Katzen zu besorgen die euch sicher helfen werden der Kaninchen Herr zu werden.
Ihr ehemaliger Besitzer versicherte mir das sie diese Tiere erjagen.
Gern hätte ich euch einen Hund besorgt, doch fand ich niemanden der einen verkaufte, so hoffe ich das diese Katzen von Nutzen sein werden.
Sollten euch die Tiere zur Last fallen, so hole ich sie selbstverständlich wieder ab.
Ansonsten hoffe ich darauf das sie euch eine Hilfe sein werden.
Hochachtungsvoll
Rafael de Arganta
Der Hof war einfach zu finden, kannte doch viele die Bäuerin und Rafe fragte sich durch.
Aus der Kiste klang jammervolles Miauen und Rafe sprach mit leiser Stimme.
„Gleich... gleich sind wir da ihr Kleinen.“ Und in der Tat kam der Hof schnell in Sicht.
Rafe sprang vom Pferd, klopfte an das Tor und stellte fest das es offen war.
Noch einmal rief er nach der Bäuerin, doch als immer noch alles ruhig blieb trat er auf den Hof.
Neugierig sah er sich um, dann ging er zum Haupthaus um dort an die Tür zu klopfen.
Er wiederholte das Klopfen und drehte sich dann seufzend um. „Mir scheint ihr werdet noch ein wenig länger da drin bleiben müssen.“ Murmelte er und stellte die Kiste vor der Tür ab.
Er ging einmal suchend ums Haus, doch außer den Tieren die ebenso wohl auf ihr Abendessen zu warten schienen, war der Hof leer.
Entschlossen seine Ware nicht wieder mit zu nehmen ging er zu seinem Pferd, in dessen Packtaschen er Pergament, Tinte und Feder hatte.
Er nahm sich die Zeit eine kurze Notiz zu schreiben und heftete diese dann auf die Kiste. Dann klopfte er noch einmal wie zum Abschied vorsichtig auf die Kiste. „Macht es gut ihr... und das ihr mir schön Artig seid und mir die Kaninchen fangt.“
Mit diesen Worten ging er wieder zu seinem Pferd, stieg auf, und ritt nach Varuna zurück.
Der Brief blieb gut angebracht auf der Kiste und wehte im Wind.
Verehrte Frau Auenfeld,
vor einigen Tagen als ich euch das erste Mal traf, berichtetet ihr von einer Kaninchenplage auf eurem Hof.
Ich habe mir also erlaubt euch drei Katzen zu besorgen die euch sicher helfen werden der Kaninchen Herr zu werden.
Ihr ehemaliger Besitzer versicherte mir das sie diese Tiere erjagen.
Gern hätte ich euch einen Hund besorgt, doch fand ich niemanden der einen verkaufte, so hoffe ich das diese Katzen von Nutzen sein werden.
Sollten euch die Tiere zur Last fallen, so hole ich sie selbstverständlich wieder ab.
Ansonsten hoffe ich darauf das sie euch eine Hilfe sein werden.
Hochachtungsvoll
Rafael de Arganta