So plötzlich es begann....
Verfasst: Mittwoch 26. September 2007, 23:01
....so plötzlich nahm es für seine Schwester auch schon wieder ein Ende. Nach erhalt des Briefes der Maestra folgte der junge Arkorither ihrer Anweisung und suchte die Kellergewölbe der steinernen Festung auf. Eiligen Schrittes nahm er gleich immer 2 Stufen hinab in die Katakomben. Die Luft wurde von Stufe zu Stufe stickiger. Das flackernde Licht der Fackeln, welche vereinzelt an den Wänden der engen Gänge hingen, ließen die Gänge alles andere als Gemütlich wirken.
Als er endlich an der massiven Metalltür angelangt war hinter jener er seine Schwester vermutete hielt er kurz inne. Er musste sich beherrschen ruhig zu bleiben, warf die Kaputze in den Nacken und atmete mehrmals tief durch ehe er die Türe aufdrückte. Sofort stieg ihm ein Geruch von verbrauchter Luft und dem Gestank des Verwesens in die Nase der bei ihm beinahe einen Brechreiz auslöste. Eilig band er sich seine Maske vor den Mund, kniff die Augen ein stückweit zusammen und trat vorran. Da lag sie nun, Lynn. Einen Momentlang sah er einfach nur regungslos zu ihr herunter. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ließ weder auf Trauer noch Freude schließen. Kurzerhand packte er den Leblosen Körper unterhalb der Arme und in den Kniekehlen und legte ihn auf dem Großen Tisch in mitten des Raumes ab. Abermals hielt er kurz inne. Sichtlich überlegend legte er seine Hand an die Schläfe, was brauche ich? was erwartet die Maestra? Schnellen Schrittes verließ er den den Raum und die Festung um einige Besorgungen zu tätigen.
Durch seine tiefschwarze Robe war er in der Dunkelheit kaum auszumachen und selbst ein aufmerksamer Beobachter hätte von ihm nur das kurze Aufblinken eine Rune auf der schweren, schwarzen Metalltüre der Festung gesehen. Eiligen Schrittes fand er sich wieder in dem Ritualraum der Festung ein. Einen kleinen jedoch durchaus prallgefüllten Beutel in der rechten Hand haltend schritt er wieder gen des Tisches.
Es dauerte eine Zeit bis der beissende Geruch ihm nichtmehr allzuviel ausmachte. Zumindest so das er seine Aufgabe meistern konnte.
Sorgsam besah er den Leblosen Körper seiner einstigen Schwester. Beinahe der ganze Körper war seltsam aufgequollen und hatte überaus viele Blasen geworfen welche an schwere Verbrennungen erinnerten. Sorgsam stellte er eine große Schüssel auf den Tisch und füllte diese mit Wasser. Vorsichtig tauchte er ein sauberes Tuch in das Wasser um den Körper der toten zu säubern. Nach kurzem Druck auf die Brandblasen platzten sie schon auf und befleckten das Tuch mit einem seltsamen Gemisch aus Blut und Wundflüssigkeit. Nachdem der Körper grob gereinigt war wendete er sich ihrem Kopf zu. Was hatte er doch letztens noch gelesen oder gar von einem der Ordensmitglieder gehört? Man sammelte die Köpfe der gescheiterten Suchenden? Nach einer kurzen Weile des Grübelns griff er in seine Tasche und zog eine Knochensäge, gleich derer eines Schneiders heraus. Er schluckte einmal schwer bevor er diese ansetzte um ihren Kopf vom Torso zu trennen. Nachdem es vollbracht war packte er ihren Kopf an den Haaren und sah ihn sich einen Momentlang an. Abermals ließ sein Gesichtsausdruck keinerlei Gefühlsdeutung zu. Sorgsam jedoch legte er den Kopf in ein großes Glas, welches er zuvor von einem der zahllosen Regale genommen hat, ab.
Es war ihm anzusehen das er diese Arbeit das erste mal machte. Oftmals grübelte er nach was nun zutun sei. Letztlich füllte er das Glas mit Essig wovon er wusste das dieser den Kopf zumindest eine Zeitlang konservieren dürfte. Nachdem das Glas fest verschlossen war hob er es an und sprach Lynn ins Gesicht: Du wusstest genau worauf du dich einlässt, Schwester. Die Worte kamen nur halblaut aus seinem Mund. Das schlimmste ist überstanden überstanden dachte er sich. Aber wohin nun mit dem Körper? Abermals verfiel er in ein längeres Grübeln. Schlussendlich deckte er ihren Körper mit Essigdurchtränkten Tüchern ab um am nächsten Tage zu Entscheiden was noch zutun ist...
Als er endlich an der massiven Metalltür angelangt war hinter jener er seine Schwester vermutete hielt er kurz inne. Er musste sich beherrschen ruhig zu bleiben, warf die Kaputze in den Nacken und atmete mehrmals tief durch ehe er die Türe aufdrückte. Sofort stieg ihm ein Geruch von verbrauchter Luft und dem Gestank des Verwesens in die Nase der bei ihm beinahe einen Brechreiz auslöste. Eilig band er sich seine Maske vor den Mund, kniff die Augen ein stückweit zusammen und trat vorran. Da lag sie nun, Lynn. Einen Momentlang sah er einfach nur regungslos zu ihr herunter. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ließ weder auf Trauer noch Freude schließen. Kurzerhand packte er den Leblosen Körper unterhalb der Arme und in den Kniekehlen und legte ihn auf dem Großen Tisch in mitten des Raumes ab. Abermals hielt er kurz inne. Sichtlich überlegend legte er seine Hand an die Schläfe, was brauche ich? was erwartet die Maestra? Schnellen Schrittes verließ er den den Raum und die Festung um einige Besorgungen zu tätigen.
Durch seine tiefschwarze Robe war er in der Dunkelheit kaum auszumachen und selbst ein aufmerksamer Beobachter hätte von ihm nur das kurze Aufblinken eine Rune auf der schweren, schwarzen Metalltüre der Festung gesehen. Eiligen Schrittes fand er sich wieder in dem Ritualraum der Festung ein. Einen kleinen jedoch durchaus prallgefüllten Beutel in der rechten Hand haltend schritt er wieder gen des Tisches.
Es dauerte eine Zeit bis der beissende Geruch ihm nichtmehr allzuviel ausmachte. Zumindest so das er seine Aufgabe meistern konnte.
Sorgsam besah er den Leblosen Körper seiner einstigen Schwester. Beinahe der ganze Körper war seltsam aufgequollen und hatte überaus viele Blasen geworfen welche an schwere Verbrennungen erinnerten. Sorgsam stellte er eine große Schüssel auf den Tisch und füllte diese mit Wasser. Vorsichtig tauchte er ein sauberes Tuch in das Wasser um den Körper der toten zu säubern. Nach kurzem Druck auf die Brandblasen platzten sie schon auf und befleckten das Tuch mit einem seltsamen Gemisch aus Blut und Wundflüssigkeit. Nachdem der Körper grob gereinigt war wendete er sich ihrem Kopf zu. Was hatte er doch letztens noch gelesen oder gar von einem der Ordensmitglieder gehört? Man sammelte die Köpfe der gescheiterten Suchenden? Nach einer kurzen Weile des Grübelns griff er in seine Tasche und zog eine Knochensäge, gleich derer eines Schneiders heraus. Er schluckte einmal schwer bevor er diese ansetzte um ihren Kopf vom Torso zu trennen. Nachdem es vollbracht war packte er ihren Kopf an den Haaren und sah ihn sich einen Momentlang an. Abermals ließ sein Gesichtsausdruck keinerlei Gefühlsdeutung zu. Sorgsam jedoch legte er den Kopf in ein großes Glas, welches er zuvor von einem der zahllosen Regale genommen hat, ab.
Es war ihm anzusehen das er diese Arbeit das erste mal machte. Oftmals grübelte er nach was nun zutun sei. Letztlich füllte er das Glas mit Essig wovon er wusste das dieser den Kopf zumindest eine Zeitlang konservieren dürfte. Nachdem das Glas fest verschlossen war hob er es an und sprach Lynn ins Gesicht: Du wusstest genau worauf du dich einlässt, Schwester. Die Worte kamen nur halblaut aus seinem Mund. Das schlimmste ist überstanden überstanden dachte er sich. Aber wohin nun mit dem Körper? Abermals verfiel er in ein längeres Grübeln. Schlussendlich deckte er ihren Körper mit Essigdurchtränkten Tüchern ab um am nächsten Tage zu Entscheiden was noch zutun ist...