Der Schwarze Mustang.
Verfasst: Mittwoch 26. September 2007, 20:15
Oft ergab es sich im Leben des Schattenlords, dass die meisten seiner Begegnungen eher dem Zufall entsprachen und keinem Schicksal angehörten, egal ob irdisch oder göttlich.
Doch es gibt Begegnungen, wo auch der Schattenlord am Zufalle zweifelt.
Die wichtigste ist hierbei die mit seiner jetzigen Frau und der Mutter seines Sohnes Inara.
Jene, die ihm aus der Verzweiflung und der Dunkelheit seines Innersten befreite. Sie, die ihm das Lieben lehrte und ein Herz schenkte.
Ja, diese Bewegung war kein Zufall, es war ein Geschenk für ihm und immer wird er Dankbar dafür sein.
Ein Geschenk, dass er pflegt und liebt, mit all seiner Kraft und wofür er sogar sterben würde, um es zu beschützen.
Ein Geschenk, dass ihm noch ein Geschenk machte, einen Sohn.
Sein ganzer Stolz, sein Nachkomme. Ein Schatten durch und durch, das spürte er und ein machtvoller dazu.
Selbst wenn er sich nicht in die Wege seines Sohnes einmischen kann, weiss er, dass er einst der stärkste der Schatten wird, ja, stärker als alle anderen, stärker als er selber.
Gedanken, die der Schattenlord und Vater stetig trägt und sie mit Begeisterung für seinen Sohne weiter führt.
Andere Begegnungen sind mit seinem Bruder. Erst Valion, im Konflikte kennen gelernt, dann Cyrion, zusammengefunden durch den Tot von Valion.
Diese beiden Menschen zählen mit zu den wichtigsten des Schattenlords, ja, er schimpfte Sie Brüder, und das mit Recht.
Er konnte sich stetig auf Sie verlassen und weiß, dass Sie immer bei ihm, mehr, bei seiner Familie sind.
Doch Begegnungen mit Menschen, vorallem wenn Sie einem soviel bedeuten, kann man sich schnell einreden, dass die Treffen weniger dem Zufall als mehr der Bestimmung dienten.
Jedoch sieht es anders aus bei Tieren.
Ja genau.
Ein Tier war es, welches in des Schattenlords Leben trat, ungewollt oder nicht, es kam einfach.
Tiefste Nacht war es, der Schattenlord streifte wie so oft durch den Wald, suchend, nach einem ruhigen Platz zum ruhen.
Er besass zwar ein Haus, ein weiches Bett und einen gemütlichen Kamin, auch hatte er sich daran gewöhnt, dort zu nächtigen. Doch ab und an, seltener, zog es ihn zu seinen Wurzeln zurück, dahin, wo er so oft einen ruhigen Platz fand.
Doch ruhig war es in dieser Nacht nicht.
Geschrei aus Stimmengewirr im tiefsten Punkte des Waldes. Besetzt mit Fackeln in der Hand, im Kreise, umzäumten Sie ihren Feind.
Er bäumte sich auf, das Mondlicht liess sein schwarzes Felle glänzen und er trat mit seinen Vorderhufen einen dieser Jäger hinfort.
Seile spannten sich um seinen Hals, mit langen Stäben versuchten die Mannen das Tier im Zaume zu halten.
Doch dieses Pferd, nein, dieser Mustang liess sich nicht zähmen, gar noch fangen. Es wollte kein Sklave der Menschen werden, wollte nicht, dass man jene Lasten auf ihn legen würde.
Er kämpfte, wieherte und trat, doch die Jäger standen wieder auf und zogen weiter an den Seilen.
Es war schrecklich für den Schattenlord anzusehen. Es erinnerte ihn an eine Zeit, die er selbst nie kennen gelernt hatte. Der Ursprung der Schatten, als man Sie missbrauchen wollte für die eigenen Ziele, als man Sie wie Tiere behandelt hatte und man ihnen alle Last auflegen wollte.
Ja, dieses Pferd, dieses Tier, es lied wie ein Schatten, doch kämpfte es auch wie einer.
Im Schattenlord brodelte der Zorn der Vergangenheit. Es war alles so gleich zu sehen mit jenen Schicksalen und ehe er sich versah zog er 2 seiner 5 Schwerter und sprang vom Aste des Baumes in den Lichtkreis der Fackeln.
Er drehte sich, dabei trafen beide Klingen jeweils ein Seil.
Er sprang vor, rollte und zog in einer Drehung einen der Jäger das Bein weg, sodass er fiel.
2 Andere kamen von hinten mit ihren Stäben im Anschlag und wollten zuschlagen, da kam das Pferd und rannte jene beiden um.
Von hinten dann der dicke Jägersmeister, ein Schwert ziehend und ebenfalls in den Angriff gehen.
Doch der Schattenlord nahm seine Arme zurück, dann das eine, dann das andere Schwert warf er gen des Jägersmeister. Sie erwischten ihn an seinen Ärmeln, drückten ihn zurück und er blieb am Baume stecken.
Der Schattenlord zog ein drittes Schwert, jenes Schwarze Schwert, dass ein "S" als Siegel am Griffe besass und trat langsam vor.
Die anderen Jäger nahmen ihre Beine in die Hand und flohen so schnell es geht, während der Jägersmeister zitternt und schwitzend versuchte, seine Lederärmel aus den Schwertern am Baume zu befreien, ehe er still stand, als der Schattenlord vor ihm trat, die Klinge hob und an seinen Hals hielt.
Er beugte sich vor, ganz nahe an den Jägersmeister heran, welcher aus den Augenwinkeln unter der Kaputze wohl nach einem Gesicht hoffte, etwas, was ihm verraten würde, dass ein Mensch vor ihm stünde. Doch er fand nur ewig schwarze leere in jender dunklen Nacht.
Man weiß nicht, was der Schattenlord ihm zuflüsterte, doch es reichte, um dem Jägersmann die blanke Panik ins Gesicht zu schieben, ehe der Schattenlord dann die Schwerter aus dem Baume zog und ihn ziehen liess.
Der Schattenlord wandte sich um, trat an das Pferd heran und streichelte es sanft.
"Nun bist du wieder Frei, Schattenhengst. Lauf und geniesse es."
Er wandte sich um, die Schwerter wieder wegsteckend und wollte gerade die Lichtung verlassen, als er von hinten angestubst wurde.
Der Mustang folgte ihm, sein Gesicht, dieses Gesicht des Pferdes, schien Hoffnung, Mut und Freiheit auszudrücken, doch auch wirkte es, als würden die Augen dieses Pferdes jene Augen eines Schattens sein.
Der Schattenlord drückte es zur Seite, erwähnte abermals, es solle nun gehen, doch das Pferd liess sich nicht abwimmeln.
Es war, als hätte jener Mustang nur auf diesen Tage gewartet, andem er jemanden finden würde, den er für Würdig hält, ihn zu tragen.
Der Schattenlord zögerte, doch das Pferd sank seinen Kopf, als würde er sich verbeugen, dann setzte er sich leicht hinab ab und der Schattenlord trat näher, dann bestieg er den Rücken des Pferdes und ehe er sich versah, rannte das Pferd los.
Es rannte durch den dichten Wald, rannte elegant an allen Bäumen und Sträuchern vorbei, wich den Ästen aus und behielt dabei aber doch diese hohe Geschwindigkeit.
Es war wie das gleiten über den Boden, doch so zart der Galopp und doch so wirkungsvoll der Ritt.
Ja, es mag Zufall sein, dass Reiter und Ross sich treffen. Doch kann es auch eine Begegnung der Schatten sein, jener Mythos der Menschheit, der einst auf dieser Welt leben sollte und vielleicht immer noch lebt.
Doch es gibt Begegnungen, wo auch der Schattenlord am Zufalle zweifelt.
Die wichtigste ist hierbei die mit seiner jetzigen Frau und der Mutter seines Sohnes Inara.
Jene, die ihm aus der Verzweiflung und der Dunkelheit seines Innersten befreite. Sie, die ihm das Lieben lehrte und ein Herz schenkte.
Ja, diese Bewegung war kein Zufall, es war ein Geschenk für ihm und immer wird er Dankbar dafür sein.
Ein Geschenk, dass er pflegt und liebt, mit all seiner Kraft und wofür er sogar sterben würde, um es zu beschützen.
Ein Geschenk, dass ihm noch ein Geschenk machte, einen Sohn.
Sein ganzer Stolz, sein Nachkomme. Ein Schatten durch und durch, das spürte er und ein machtvoller dazu.
Selbst wenn er sich nicht in die Wege seines Sohnes einmischen kann, weiss er, dass er einst der stärkste der Schatten wird, ja, stärker als alle anderen, stärker als er selber.
Gedanken, die der Schattenlord und Vater stetig trägt und sie mit Begeisterung für seinen Sohne weiter führt.
Andere Begegnungen sind mit seinem Bruder. Erst Valion, im Konflikte kennen gelernt, dann Cyrion, zusammengefunden durch den Tot von Valion.
Diese beiden Menschen zählen mit zu den wichtigsten des Schattenlords, ja, er schimpfte Sie Brüder, und das mit Recht.
Er konnte sich stetig auf Sie verlassen und weiß, dass Sie immer bei ihm, mehr, bei seiner Familie sind.
Doch Begegnungen mit Menschen, vorallem wenn Sie einem soviel bedeuten, kann man sich schnell einreden, dass die Treffen weniger dem Zufall als mehr der Bestimmung dienten.
Jedoch sieht es anders aus bei Tieren.
Ja genau.
Ein Tier war es, welches in des Schattenlords Leben trat, ungewollt oder nicht, es kam einfach.
Tiefste Nacht war es, der Schattenlord streifte wie so oft durch den Wald, suchend, nach einem ruhigen Platz zum ruhen.
Er besass zwar ein Haus, ein weiches Bett und einen gemütlichen Kamin, auch hatte er sich daran gewöhnt, dort zu nächtigen. Doch ab und an, seltener, zog es ihn zu seinen Wurzeln zurück, dahin, wo er so oft einen ruhigen Platz fand.
Doch ruhig war es in dieser Nacht nicht.
Geschrei aus Stimmengewirr im tiefsten Punkte des Waldes. Besetzt mit Fackeln in der Hand, im Kreise, umzäumten Sie ihren Feind.
Er bäumte sich auf, das Mondlicht liess sein schwarzes Felle glänzen und er trat mit seinen Vorderhufen einen dieser Jäger hinfort.
Seile spannten sich um seinen Hals, mit langen Stäben versuchten die Mannen das Tier im Zaume zu halten.
Doch dieses Pferd, nein, dieser Mustang liess sich nicht zähmen, gar noch fangen. Es wollte kein Sklave der Menschen werden, wollte nicht, dass man jene Lasten auf ihn legen würde.
Er kämpfte, wieherte und trat, doch die Jäger standen wieder auf und zogen weiter an den Seilen.
Es war schrecklich für den Schattenlord anzusehen. Es erinnerte ihn an eine Zeit, die er selbst nie kennen gelernt hatte. Der Ursprung der Schatten, als man Sie missbrauchen wollte für die eigenen Ziele, als man Sie wie Tiere behandelt hatte und man ihnen alle Last auflegen wollte.
Ja, dieses Pferd, dieses Tier, es lied wie ein Schatten, doch kämpfte es auch wie einer.
Im Schattenlord brodelte der Zorn der Vergangenheit. Es war alles so gleich zu sehen mit jenen Schicksalen und ehe er sich versah zog er 2 seiner 5 Schwerter und sprang vom Aste des Baumes in den Lichtkreis der Fackeln.
Er drehte sich, dabei trafen beide Klingen jeweils ein Seil.
Er sprang vor, rollte und zog in einer Drehung einen der Jäger das Bein weg, sodass er fiel.
2 Andere kamen von hinten mit ihren Stäben im Anschlag und wollten zuschlagen, da kam das Pferd und rannte jene beiden um.
Von hinten dann der dicke Jägersmeister, ein Schwert ziehend und ebenfalls in den Angriff gehen.
Doch der Schattenlord nahm seine Arme zurück, dann das eine, dann das andere Schwert warf er gen des Jägersmeister. Sie erwischten ihn an seinen Ärmeln, drückten ihn zurück und er blieb am Baume stecken.
Der Schattenlord zog ein drittes Schwert, jenes Schwarze Schwert, dass ein "S" als Siegel am Griffe besass und trat langsam vor.
Die anderen Jäger nahmen ihre Beine in die Hand und flohen so schnell es geht, während der Jägersmeister zitternt und schwitzend versuchte, seine Lederärmel aus den Schwertern am Baume zu befreien, ehe er still stand, als der Schattenlord vor ihm trat, die Klinge hob und an seinen Hals hielt.
Er beugte sich vor, ganz nahe an den Jägersmeister heran, welcher aus den Augenwinkeln unter der Kaputze wohl nach einem Gesicht hoffte, etwas, was ihm verraten würde, dass ein Mensch vor ihm stünde. Doch er fand nur ewig schwarze leere in jender dunklen Nacht.
Man weiß nicht, was der Schattenlord ihm zuflüsterte, doch es reichte, um dem Jägersmann die blanke Panik ins Gesicht zu schieben, ehe der Schattenlord dann die Schwerter aus dem Baume zog und ihn ziehen liess.
Der Schattenlord wandte sich um, trat an das Pferd heran und streichelte es sanft.
"Nun bist du wieder Frei, Schattenhengst. Lauf und geniesse es."
Er wandte sich um, die Schwerter wieder wegsteckend und wollte gerade die Lichtung verlassen, als er von hinten angestubst wurde.
Der Mustang folgte ihm, sein Gesicht, dieses Gesicht des Pferdes, schien Hoffnung, Mut und Freiheit auszudrücken, doch auch wirkte es, als würden die Augen dieses Pferdes jene Augen eines Schattens sein.
Der Schattenlord drückte es zur Seite, erwähnte abermals, es solle nun gehen, doch das Pferd liess sich nicht abwimmeln.
Es war, als hätte jener Mustang nur auf diesen Tage gewartet, andem er jemanden finden würde, den er für Würdig hält, ihn zu tragen.
Der Schattenlord zögerte, doch das Pferd sank seinen Kopf, als würde er sich verbeugen, dann setzte er sich leicht hinab ab und der Schattenlord trat näher, dann bestieg er den Rücken des Pferdes und ehe er sich versah, rannte das Pferd los.
Es rannte durch den dichten Wald, rannte elegant an allen Bäumen und Sträuchern vorbei, wich den Ästen aus und behielt dabei aber doch diese hohe Geschwindigkeit.
Es war wie das gleiten über den Boden, doch so zart der Galopp und doch so wirkungsvoll der Ritt.
Ja, es mag Zufall sein, dass Reiter und Ross sich treffen. Doch kann es auch eine Begegnung der Schatten sein, jener Mythos der Menschheit, der einst auf dieser Welt leben sollte und vielleicht immer noch lebt.