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Liebe geht durch den Magen...
Verfasst: Sonntag 23. September 2007, 21:07
von Marian Delavar
Leise schlich sich Marian vom Schlaflager in die Küche. Ein flüchtiger Blick zu Vince, ja, der schlief noch. Ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Welch ein wundervolles Gefühl es doch war, neben jemandem aufzuwachen, jemandem, der einem etwas bedeutete. Sacht strich sie sich das lange, silberblonde Haar aus dem Gesicht und zupfte sich das lange Nachthemd zurecht. Umziehen konnte sie sich auch nach dem Essen, so war es ohnehin viel gemütlicher. Möglichst leise, um Vince nicht zu wecken, begann sie, den Frühstückstisch zu decken und machte sich dann daran, Brötchenteig zu kneten. Dabei wanderten ihre Gedanken.
Es war noch garnicht so lange her, da war sie, gerade erst in Bajard angekommen, wie ein verirrtes Reh durch die Weltgeschichte gewandert. Der Verlust ihres Bruders saß noch zu nah, als dass sie das alles einfach hätte beiseite schieben können. Dann, eines Tages war sie Vince begegnet. Es hatte ziemlich arg geregnet und sie war durch und durch platschnass. Als sie dann auch noch angefangen hatte, zu niessen, wollten Moira und eine Freundin von ihr sie kurzerhand in die Taverne verfrachten, um ihr etwas warmes zu trinken zu besorgen. Da war Vince herangetreten, ein Sternenjünger, ganz in weiss. Er schloss sich der Gruppe an, und ehe sies sich versah, saß sie auch schon im Warmen. Rshiel, so hiess Moiras Freundin, wollte ihr erst einmal einen Schnaps vor die Nase stellen. Den lehnte sie jedoch kategorisch nach dem ersten Schluck ab. Hu, Alkohol... Sie schüttelte sich jetzt noch beim Gedanken daran. Dann hatte Vince ihr jedoch eine warme Milch mit Honig hingestellt, und jene hatte auch tatsächlich geholfen. Irgendwann jedoch war ihr die stickige Taverne zu eng geworden, wie es ihr immer in größeren Menschenansammlungen passierte, und sie war nach draussen geflüchtet. Vince hatte sich wohl etwas um sie gesorgt, und war ihr nach draussen gefolgt. Zögernd erzählte sie ihm dann von ihrer Abneigung gegen größere Menschenmengen und auch vom Verlust ihres Bruders. Wer weiss, was sie dazu getrieben hatte, doch irgendwie hatte er so etwas an sich, dass sie Vertrauen fassen ließ. Also waren sie im Wald spazieren gegangen. Marian war in ihrem Element. Mit vor Freude glänzenden Augen erklärte sie ihm die Sternenbilder am Himmel, die ihr Bruder sie einst gelehrt hatte. Die Zeit verging wie im Fluge und bald schon war es tiefste Nacht. Als sie sich dann von ihm verabschieden wollte, küsste er sie. Verwirrung und Unsicherheit waren ihre ersten Gefühlsregungen, doch dann gab sie sich dem Kuss hin. Einmal nur wollte sie dieser verdammten Unsicherheit entkommen, die seit damals ihr ganzes Leben bestimmte. Und in seinem Arm fühlte sie sich geborgen, beschützt. Ja, so war alles damals gekommen, dieser erste Kuss, dann die darauf folgenden Tage. Die zeit verging wie im Fluge, und als er ihr eines Tages einen Schlüssel für sein Haus reichte, konnte sie es kaum glauben. Er wollte, dass sie bei ihm wohnte, mit ihm in einem Haus.
Tja, und jetzt stand sie hier in der Küche und bereitete für sie beide das Frühstück vor. Brötchen backen, Tisch decken, all das war recht schnell erledigt. Doch für heute hatte sie sich etwas besonderes vorgenommen. Heute wollte sie Vince mit einem Teller Rührei-Pfannkuchen überraschen. Voller Vorfreude hieb sie die Eier in die Pfanne und verrührte das ganze. Schon wurde der Eierpfannkuchen goldbraun, da kam ihr eine Idee. Bei ihrer Tante hatte sie früher immer beobachtet, wie jene den Pfannkuchen in der Pfanne hochgeworfen hatte und ihn dann verkehrt herum wieder aufgefangen hatte. Na... sowas konnte sie ja wohl auch. Vorsichtig setzte sie an, doch beim ersten mal nahm sie zu wenig Schwung, sodass der Pfannkuchen einfach in die Pfanne zurück sackte. Beim zweiten Anlauf hieb sie die Pfanne schwungvoll in die Luft. Der Pfannkuchen segelte aus jener hinaus und *Platsch* klebte jener an der Decke fest, und zu allem Überfluss auch noch direkt über Vince! Entgeistert starrte Marian an die Decke. Die Pfanne fiel ihr aus der Hand und landete klappernd auf dem Boden. Erschrocken fuhr Vince aus dem Schlaf und starrte Marian an. Einer Eingebung folgend blickte er dann ebenfalls an die Decke. “Liebling, was ist das?” murmelte er schlaftrunken. “Dein... dein Frühstück...” brachte sie hervor, mühsam das Kichern unterdrückend. Die Situation war aber auch zu komisch. Zu allem Überfluss löste sich nun auch noch der Eierpfannkuchen von der Decke. Vince konnte gerade noch so zur Seite rutschen, ehe das Ding neben ihm landete. “Muss ich das jetzt noch essen?” fragte er mit leidtragendem Blick. Da war es um Marians Selbstbeherrschung geschehen und heillos kichernd sank sie neben Vince aufs Bett. Was für ein Morgen aber auch...
Verfasst: Montag 24. September 2007, 22:21
von Vincend Winterthal
Marian....
Marian........
Marian...........
Der Name ging Vince in den letzten Tagen kaum mehr aus dem Kopf.
Es war schon ein Wink des Schicksals gewesen wie er sie getroffen hatte.
Damals in Bajard in der Taverne. Sie wirkte traurig, hilflos fast und ihre Erkältung machte das ganze nur schlimmer. Wie ein scheues, zerbrechliches Reh saß sie am Tisch der lustigen Runde und ihre Schüchternheit war es gerade die in Vince diese unbändige Neugierde nach dieser Frau geweckt hatte.
Dieses Verlangen zu erfahren was sich hinter diesem wunderschönen Gesicht mit den silberblonden Strähnen verbarg.
Sie hatte ihm ein paar Dinge über sich erzählt, wie sie hier her gekommen war, oder zumindest warum sie hier war. Ein trauriges Schicksal...
Wie traurig das allerdings war, das sollte er erst viel später begreifen.
Der Erste Kuss mit ihr hätte ihm vermutlich bei der Großzahl aller anderen Frauen eine ordentliche Ohrfeige eingespielt. Doch...Marian liess ihn einfach gewähren und ihre Lippen waren so süss die er da kosten durfte. Eine liebliche Blume inmitten des Waldes...sie war wundervoll und sie half Vince über die eiskalten Abfuhren der Vergangenheit hinweg.
Die Nächsten Treffen waren ebenso von viel Nähe und Wärme geprägt. Sie beide schienen sich irgendwie auf Anhieb gut zu verstehen, es war garnicht wirklich ersichtlich warum. Vielleicht war es einfach die Tatsache das Marian in einem Mann das unbändige Bedürfnis weckte sie zu beschützen und fest zu halten. Er wusste es nicht genau.
Als er ihr den Schlüssel gab da war er sich zumindest zuweit Klar, dass er ihr ein warmes Heim geben wollte und sie gerne um sich hatte.
Natürlich hatte er auch den ein oder anderen Hintergedanken, auch er war nur ein Mann und dazu noch einer der mit den Frauen in letzter Zeit nicht unbedingt viel Glück gehabt hatte. Aber Marian`s Unschuldigkeit wirkte wahrlich wie ein Schutzschild. Er brachte es auch in den widrigsten oder eindeutigsten Situationen nicht über das Herz sie irgendwie zu berühren.
Sie war eine unschuldige, weisse Blüte die man sehr behutsam anfassen musste und doch blieb sie bei ihm. Sie lebte mit ihm zusammen. Sie schliefen im selben Nachtlager und sie kochte sogar seid neuestem für ihn.
Auch wenn das ab und zu schief ging wie er leidlich feststellen musste.
Aber immerhin war sie dabei noch unheimlich süss.
Manchmal schaffte sie es, meist ohne es zu wollen, sein Blut wahrlich zum kochen zu bringen und er hatte mühe sich zurück zu halten doch er wusste er durfte sie nicht verschrecken und was viel wichtiger war:
Er hatte ihr versprochen nichts zu tun, dass sie nicht wollte. Es hätte gegen all seine Überzeugungen verstoßen. An das woran er glaubte.
Manchmal machte sie ihn wirklich wahnsinnig. Aber dennoch..um so öfter er in diese wunderschönen Eisblauen Augen mit den goldenen Wimpern sah, die jene umrahmten wusste er, dass er sich mehr in sie verliebte.
Liebe war nichts neues für Vince, wenngleich er wusste wie wertvoll jenes Gefühl war, ganz besonders wenn es erwiedert wurde.
Sie im Arm zu halten war einfach wundervoll...
[img]http://img216.imageshack.us/img216/2125/worth1aj9.jpg[/img]
Er wollte diese Frau...Horteras war sein Zeuge. Die Worte die er ihr diesen Abend sagte kamen ihm wie Seide über die Lippen:
Ich liebe dich Kätzchen.
Verfasst: Montag 24. September 2007, 22:43
von Marian Delavar
Tiefste Nacht überzog den Himmel, lediglich ein paar Sterne glitzerten am samtenen Firmament. Leise geflüsterte Worte, voller Liebe. „Ich bin dein, das weisst du...“ Marian verharrte neben Vince auf den Fellen. Ihrer beider Lippen berührten sich fast, als sie jene Worte aussprach. Mit jeder Faser ihres Seins begehrte sie ihn, das wusste sie nun. Bei ihm sein, in seinen schützenden Armen liegen, das wollte sie. Nie hatte Vince mehr von ihr gefordert, als sie zu geben bereit war, stets hatte er sie liebevoll und mit Rücksicht behandelt. Doch wie wenig wusste er wirklich von ihrem Leben, von dem was hinter ihr lag, von dem, woran sie sich ganz allmählich zu erinnern begann. Und sie betete, dass dieses süße Geheimnis auf immer in ihrem Herzen versiegelt sein möge. Denn nun lag sie in Vinces Armen, war die seine. Lass die Vergangenheit ruhen, sagte sie zu sich, gib dich ganz diesem wärmenden Licht hin, das deine Seele aus der Dunkelheit führt. Wärme umfing sie, als sich ihre Lippen berührten und zu einem scheinbar ewig andauernden Kuss vereinten. Ja, sie war sein, das wusste sie nun...
[img]http://www.manganet.de/p/picts_225_225/The_One_I_Love225_rdax_225x225_60.jpg[/img]
Verfasst: Dienstag 25. September 2007, 19:18
von Vincend Winterthal
Der Mond hatte schon eine weite Bahn gezogen als Vince wieder aufstand und die zierliche Marian behutsam beiseite schob. Das Fell wieder sorgsam über sie bettend. In dem Wust aus Fellen und Kleidung suchte er seine Hose herraus und zog sie sich an. Dann ging er richtung Tür welche sich von Geisterhand öffnete und die kühle Nachtluft in das kleine Haus liess. Das Kaminfeuer prasselte bei dem neuen Luftzug funkenstobend auf und durchzog das Haus mit dem angenehmen Geruch von verbrennender Kiefer und Tanne.
In rötlich, goldenem Licht präsentierte sich der schöne Körper von Marian unter den Fellen die ihre zarten Kurven erahnen ließen. Geisterhafte Schatten waberten durch den Schein der Kerzen und Flammen an den Wänden und in dem Raum doch es der Eindruck eines wohnlichen Heimes drängte sich für Vince bei jedem Blick auf.
Marian und er hatten es sich hier sehr gemütlich gemacht und es würde sicher noch besser werden. Vielleicht zogen sie auch bald um in ein größeres Haus, damit sie dort ihrer Schneiderei eröffnen konnte. Darüber hatten sie beide noch nicht gesprochen.
Er trat hinaus auf die Treppe vor der Tür und atmete die kühle Nachtluft ein. Der Mond war noch knapp über den Zinnen der Stadtmauer zu erkennen auf der müde Gardisten nach einer langen Schicht wohl auf ihre Ablösung hofften und Vince keine Beachtung schenkten. Sein Blick ging langsam über das sternenüberflutete Firmament und ein seufzen entrann seiner Kehle, wohlig und angenehm.
Die vergangenen Stunden waren befreiend und atemberaubend zugleich gewesen. Er fühlte sich voller Energie auch wenn seine Augen ihm sagten, dass er müde sein musste. In seinen Gedanken ging er jede einzelne Sekunde nochmal nach und immer mehr stahl sich ein zufriedenes Schmunzeln auf seine Züge.
Den Anblick seines schönen Kätzchens würde er so bald nicht mehr aus seinen Gedanken bannen können. Sie war wunderschön, auch wenn mancher Mann das vielleicht anders sah, für Vince war sie das. Und auch wenn sie diese Nacht zusammen geteilt hatten, sich ihre Liebe gestanden und bewiesen in einem Akt voller Leidenschaft und Feuer, so änderte das nichts an Vince Eindruck und der Vorstellung, dass sie eine zarte Blume war und für ihn hatte sie nicht einen Funken ihrer Unschuld verloren die sie so unheimlich süss werden liess.
Lange noch nachdem Marian geschlafen hatte, erschöpft von den wonnevollen Stunden hatte er sie betrachtet. Wie ein scheues Reh hatte sie sich in seine Arme geflüchtet und sich an ihn gekuschelt. Ihr warmer Leib, das gleichmäßige Atmen, der Duft ihres Haars - All das hatte ihn immer und immer wieder zum lächeln gebracht.
Es wurde Zeit das er sich seinem Gebet hingab denn er hatte dem Sternenherrn viel zu danken heute. Die Sterne wachten über dieser Stadt in dieser Nacht und er wusste, ein besonders Heller Stern schien direkt über seinem Haus.
Zeit zu Beten, Zeit zu Danken.
Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 15:52
von Marian Delavar
Leise schlich Marian sich früh am Morgen aus dem Haus. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und die Dunkelheit breitete sich noch wie ein Tuch über die Landschaft aus. Sie wollte Vince nicht wecken, doch brauchte sie etwas zeit für sich, etwas zeit zum nachdenken. Also zog sie sich einen Umhang über, schlüpfte in ihre Sandalen und machte sich auf den Weg. Wohin ihre Füße sie trugen, merkte sie nich einmal so genau, sie wollte nur etwas an die frische Luft. Und wie es der Zufall wollte, landete sie am Meer. Ein schöner Sandstrand war es. Sie ließ sich auf den Sand niedersinken und blickte aufs Meer hinaus. Ein wunderschöner Anblick bot sich ihr. Langsam wanderte die Sonne den Himmel hinauf und tauchte das azurblaue Meer in ein funkelndes Glitzern. Tief atmete sie die frische Seeluft ein. Welch ein Geschenk hatte ihr das Leben gemacht...
Um so wichtiger, dass sie diese eine Sache aus der Welt schaffte. Ihre Hände umklammerten das Tagebuch, das sie mitgenommen hatte. Was darin stand, wollte sie für alle Zeit in sich begraben, wollte es nie mehr an die Oberfläche kommen lassen. Und doch... wenn sie an die vergangenen Zeiten zurück dachte... an Marius, an diese wundersame Zeit die sie zusammen verbracht hatten. Sie schüttelte heftig den Kopf. Nein, Marius war tot, gestorben in dem Versuch ihrer beider Eltern zu rächen. Sie musste sich von ihm lossagen, von einer Illusion, die ihr des Nachts den Schlaf raubte, die ihr Erinnerungen, die sie vergessen hatte, wiedergab.
Damals, als sie dort auf der Klippe stand, damals hatte sie darum gebeten, alles zu vergessen. Wie trostlos war ihr damals alles erschienen. Ihr einziges Heil hatte sie im Vergessen gesehen, und so hatte sie sich dem Meer überlassen. Doch auch dies war ihr nicht gewährt worden. Ein Fischer hatte sie aus dem Wasser gefischt und wieder aufgerichtet. Jedoch wenigstens eine kleine Gnade war ihr zuteil geworden. Sei es wegen dem Sturz, oder wegen einer höheren Macht, all jene prägenden Augenblicke, die sie mit Marius verbracht hatte, waren aus ihrem Gedächnis verbannt.
Doch nun... sie begann, sich zu erinnern. Erinnerte sich an alles. Heftig schüttelte sie den Kopf. Das war Vergangenheit! Ihr Platz war nun an Vinces Seite, nicht in einer Erinnerung. Ach, welch süßes Vergessen er ihr schenkte, wenn sie in seinen Armen lag. Entschlossen erhob sie sich und warf das Tagebuch weit ins Meer hinaus. Und als das Wasser die Tinte der Schrift langsam verwischte und die Worte Stück für Stück auslöschte, wurde ihr leichter ums Herz. Ja... hier war ihr Platz!
Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 17:17
von Marian Delavar
"Vince du Narr!" flüsterte sie bei sich. Fahrig wischte sie sich über die Wangen, um die Tränenspuren wegzuwischen. Wieder und wieder hatte sie es ihm gesagt, immer wieder. Sie würde nicht in Hosen rumlaufen, und schon garnicht in einem knappen Rock oder Kleid! Und da ging er hin und brachte ihr so ein Hauch von Nichts mit. Ihm zuliebe hatte sie es anprobiert. Um ihm einen Gefallen zu tun! Und als sie ihm dann versuchte, zu erklären, dass sie niemals solche Kleidung tragen würde, wollte er es nicht verstehen, er fand die Kleidung lediglich hübsch. Diese Männer waren doch alle gleich. Ein kurzer Rock, ein stück sichtbare Oberweite und schon vergaßen sie allen Verstand. Aber von Vince hätte sie das nicht gedacht. Wieso wollte er sie nicht verstehen, machte noch einen Witz daraus? Also war sie fortgerannt, hatte die Türe hinter sich zugeknallt, in er Hoffnung, er würde es dann endlich verstehen. Doch er war ihr gefolgt, sagte ihr, sie solle mit dem Blödsinn aufhören. Blödsinn war es für ihn? Wie konnte er nur. Erneut rannen ihr Tränen über die Wangen, die sie in einer heftigen Bewegung wegwischte. Nein, sie wollte nicht weinen. Heute morgen war noch alles so schön gewesen, und nun das! Aber... vielleicht hatte sie solches Glück, wie dachte, es gehabt zu haben, einfach nicht verdient? Vielleicht war ihr solch ein Leben einfach nicht bestimmt? Oder hatte sie überreagiert? Nein, das nicht. Aber was nun...?
Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 17:25
von Vincend Winterthal
Seufzend schloss Vince die Tür hinter sich.
"Ich will jetzt alleine sein. Lass mich in ruhe!" hallte ihre Stimme in seinem Kopf. Brummelnd warf er die Lederrüstung in eine Ecke und sich selbst in die Felle um die Arme hinter dem Kopf zu verschränken.
Den Blick an die Decke gerichtet dachte er eine weile missmutig nach.
Was hab ich denn jetzt wieder falsch gemacht? Sie schläft mit mir aber will sich keine bequemeren Sachen zum schlafen anziehn? Und überhaupt...natürlich sah man viel Haut und??
Er hatte ihr doch sogar angeboten ein Hemd und eine Hose drunter zu ziehen, dann hätte das bestimmt sogar richtig süss ausgesehen.
Aber neeeein...
"Ich trage keine Hosen!" hatte sie ihn angeblafft. Vince war völlig verwirrt.
Was hatte sie für einen seltsamen Tick mit ihrer Kleidung.
Auf der einen Seite lag sie splitterfaser nackt neben ihm im Bett wie die Götter sie geschaffen hatten, aber sich ein wenig aufreizend für ihn anziehen..da ging es ihr dann um das "Prinzip".
Wie sollte ein einzelner Mann das nur verstehen? Er seufzte. Und jetzt war sie auch noch wütend abgerauscht dabei hatte er ihr eigendlich mit dem feinen Ogerleder und der Seide und Spitze eine Freude machen wollen.
"Gut Vince, merken. Keine Kleidung mehr schenken. Da handelst du dir nur Probleme mit ein." brummte er vor sich her.
Was hatte sie nur mit ihrer Kleidung...?
Ob das etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hatte? Er wusste es nicht aber da waren ja so einige Dinge die Vince doch sehr hatten schlucken lassen...Vielleicht musste er sich wirklich einmal mit ihr aussprechen...
Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 18:06
von Marian Delavar
Die Vergangenheit... Erinnerungen...
Eine Steilküste... ein Strand, azurblaues Wasser...
Zwei Gestalten stehen an den Klippen, blicken in den Sonnenuntergang...
Er legt den Arm um sie... zieht sie in einer beschützenden Geste an sich...
"Marian..." ein Flüstern. "Bin ich denn nur dein Bruder?"
Ich drehe mich zu ihm um... unsicher...
Mein Herz flattert, als sei es in einem Käfig gefangen...
Dann beugt er sich zu mir hinab... küsst mich...
Wärme erfüllt mich... sprengt die Ketten um meine Seele...
Ich fühle mich frei... frei zu fliegen...
Mein Bruder... und mehr als das!
Jegliches Schuldgefühl fällt von mir ab...
denn ich weiss... es soll sein...
Ein Geheimnis, so süß... nun, da ich es mir eingestanden habe...
Die Tage vergehen... verfliegen wie im Traum...
eine flüchtige Berührung... ein Kuss...
doch niemand weiss davon... es ist unser Geheimnis...
Ich bin dein... für immer, und du bist mein...
eine Liebe, die nicht sein kann... die verboten ist...
und doch... wie kann etwas so reines, so unschuldiges schlecht sein...
Wenn du mich je verlassen musst... das schwöre ich...
ich werde dor folgen... und wir werden zusammen sein... in Ewigkeit!
Verfasst: Donnerstag 27. September 2007, 21:25
von Marian Delavar
Nie im Leben war das wasser gewesen, was Klai'thos ihr da eingeschenkt hatte. Marian kniff die Augen zusammen. Um sie herum drehte sich so ziemlich alles. Von wegen, beruhigen... im der Taverne hatte er sie gefunden, ein Häuflein Elend, wie sie so dasaß. Er hatte versucht sie zu trösten und ihr gut zuzureden.
Dann wollte er ihr ein Kartenspiel zeigen. Also waren sie wo anders hingegangen. Zwei weitere Frauen gesellten sich zu ihnen... wie waren ihre Namen noch gleich? Trixie hiess die eine... die andere? Juliane... ja so hiessen sie wohl. Als sie dann vollzählig waren, hatten sie begonnen, Karten zu spielen. 31 hiess das Spiel. Dabei ging es darum, immer weiter Karten zu ziehen, bis man möglichst nahe an der 31 dran war. kam man darüber, hatte man verloren. wer am nächsten dran war, hatte gewonnen. Und wer verlor, der musste eine strafe zahlen. natürlich nicht in gold, sondern in seltsamen aktionen.
in der ersten runde musste sich der verlierer die haare grün färben. juliane war die glückliche!
in der zweiten runde ging es darum, eine ganze limone in einem stück zu verspeisen. und, wie konnte es auch anders sein, marian musste sie essen...
in der dritten runde sollte der verlierer einen eimer sumpfwasser über den kopf bekommen... diesmal war klai'thos an der reihe... puhh, wie das stank.
danach jedoch war es Marian genug. der ungewollte alkohol hatte ihr ziemlich den kopf verdreht, und sie wollte nur noch ins bett. Zu Vince? würde er sauer sein? aber in ihrem jetztigen zustand war ihr das so ziemlich gleich, und als sie nach mehreren anläufen das schlüsselloch getroffen hatte und drin war, ließ sie sich geschafft aufs bett fallen. Und sowas passierte ihr, die sie doch nie auch nur einen Schluck alkohol trank. dafür würde sie ein ernstes wörtchen mit kai'thos reden müssen, ihr so einfach alkohol unterzujubeln... sie kuschelte sich unter die Felle. War Vince noch wach? das kriegte sie schon nicht mehr mit, als sie wegdämmerte.
Verfasst: Freitag 28. September 2007, 00:36
von Vincend Winterthal
Leise seufzte Vince als er aus seiner Meditation hochschreckte und sein geliebtes Kätzchen in das Haus taumeln sah. Der Geruch nach Alkohol und Hafenkneipe stank ihm schon von Weitem entgegen.
Er konnte nicht leugnen, dass er sich schuldig fühlte und dieses Gefühl blieb auch als Marian in die Felle fiel und eigendlich sofort eingeschlafen war wie sie angezogen war.
Er machte sich daran ihr das Kleid auszuziehen, die Sandalen, die Unterwäsche am besten auch gleich...einfach alles. Er zog sie bis auf die zarte Haut aus und brachte alle Dinge nach Draussen zum lüften.
Dann kümmerte er sich um Marian selbst.
Langsam hob er die fast schon bewusstlos schlafende Marian hoch und legte sie auf den Fussboden um sie erstmal zu waschen. Er hob seine Hände über sie und sprach leise Worte zum Sternenherrn der ihn damit beschenkte Wasser aus seinen Handflächen sprudeln zu lassen und wusch Marian erstmal gründlich ab.
Das arme Kätzchen regte sich zwar in ihrem völlig Suff ein paar mal aber an aufwachen war wohl nicht mehr zu denken. Dann trocknete er sie behutsam ab und trug sie wieder zurück in die wärmenden Felle wo er sie behutsam zudeckte. Ihr würde sicher diese Nacht kalt sein und morgen früh fürchterlich schlecht.
Sorgsam stellte er einen Eimer direkt neben das Lager und warf ein paar Holzscheite im Kamin nach damit das Haus ein wenig wärmer wurde.
Zuguterletzt legte er sich zu der völlig betrunkenen, fertigen Marian und nahm sie behutsam in die Arme. Das Arme Ding.
"Wer hat dich nur abgefüllt mein Kätzchen..." seufzte er und gab ihr einen Kuss ins klammfeuchte Haar. Dann schloss er auch die Augen. Er würde schon aufwachen wenn sie kotzen würde...
Verfasst: Freitag 28. September 2007, 19:32
von Marian Delavar
Etwas geschafft saß Marian in Bajard am kleinen Teich und vertiefte sich in eine Stickarbeit. Das war mal ein Abend gewesen... Mittlerweile war sie wieder einigermaßen wohlauf. Doch das Schicksal hatte ihr schon den nächsten Schlag zugedacht. Wie sie so dasaß und stickte, vernahm sie plötzlich eine Stimme. "Sie mich an." Nein! das konnte nicht sein! Inr Innerstes verkrampfte sich, als sie ganz langsam den Blick hob. Als sie den Besitzer der so wohlbekannten Stimme gewahr wurde, begann sich alles um sie herum zu drehen. Sie sprang von der Bank auf und warf sich in seine Arme. "Marius... oh Marius..." hauchte sie. "Ich hatte geglaubt, du seist tot!" Tränen glitzerten in ihren Augenwinkeln, liefen ihr die Wangen hinab. Fest schloss Marius sie in seine Arme, als wolle er sie nie wieder los lassen. "Meine Marian... ich werde dich nie mehr allein lassen... nie wieder!" hauchte er eben so fassungslos wie sie. Marius, ihr Bruder! Nicht tot, sondern lebendig... und so hatte er wohl, wie sie seinen worten entnahm, den tod ihrer eltern gerächt. Marius, oh wie hatte sie ihn vermisst! Keine Worte vermochten auszudrücken, was sie nun fühlte... Doch Bajard war viel zu belebt, sie wollte allein sein, allein mit Marius. Also gingen sie spazieren. Und in ihrem Herzen tobte ein unablässiger Sturm. Marius... Vincend...
Verfasst: Samstag 10. November 2007, 22:59
von Marian Delavar
Herrlich, dieses strahlende Blau! Geniesserisch reckte Marian den Kopf in die letzten Strahlen der Herbstsonne und blickte aufs Meer hinaus. Wie sie diese stillen Momente für sich brauchte, das hatte sie erst jetzt wieder am eigenen Leibe erfahren. Plötzlich hatte sie einfach hinaus gemusst aus dem Handwerkshaus. Ihr Nähzeug hatte sie zur Seite geworfen und war ans Meer geeilt. Der Umhang diente als dürftige Sitzgelegenheit und schon war sie darauf niedergesunken und lauschte dem beruhigenden Rauschen der Wellen. Ihre Kopfschmerzen waren wie weggeblasen, ebenso das vage Gefühl des Unwohlseins. Vielleicht war die Luft in der Schneiderstube einfach zu stickig gewesen... Gedankenverloren flocht sie kleine Zöpfe in ihr langes, blondes Haar. Vincend... was er wohl grade tat? Und ob er die kleine Überraschung daheim schon entdeckt hatte? Die Wandteppiche, die sie aufgehangen hatte, sowie die Kissen auf dem Schlafplatz, die das ganze nun so viel gemütlicher und kuscheliger machten. Nachdenklich zog sie ein Stück Brot aus einem Tuch in ihrer Tasche und knabberte etwas daran. Kurz darauf steckte sie es wieder ein. Irgendwie wollte der Appetit heute nicht so recht kommen, oder war das Brot einfach nicht lecker? Entschieden schüttelte sie den Kopf. Sie hatte wichtigeres im Sinn. Es gab noch genug Arbeit zu tun heute. Entschlossen raffte sie ihr Kleid zusammen und machte sich auf den Rückweg ins Handwerkshaus.
Verfasst: Sonntag 25. November 2007, 21:54
von Marian Delavar
Zitternd zog Marian das dünne Nachtgewand enger um ihren Körper. Sie fröstelte unter dem kalten Wind, und doch gab sie ihren Sitzplatz auf den Stufen vor der Haustüre nicht auf. Ihr Körper zog sich unter einer Welle der Übelkeit zusammen. Seufzend vergrub sie ihr Gesicht in den Händen. Wie sollte sie Vincend denn noch beruhigen, wenn sie selbst sich nicht sicher war, was mit ihr los war? Sicher, früher war es ihr ab und an noch schlechter gegangen. Ihre Gesundheit war nie wirklich gut gewesen. Selbst eine leichte Erkältung hatte ihr manchmal wochenlange Bettruhe verabreicht. Doch in letzter Zeit war es so viel besser geworden. Hier, in diesem Land war sie regelrecht aufgeblüht. Die Arbeit im Laden, ihre Beziehung zu Vincend... wie im Paradies war es gewesen. Aber jetzt, jetzt fing es wieder an. Ihre gottverdammte Gesundheit. Ihre Hände verkrampften sich als eine neuerliche Welle der Übelkeit sie überrollte. Nicht daran denken, einfach abschalten. Was sollte sie Vincend sagen? Er machte sich wirklich Sorgen, das sah sie ihm an. Wie nur konnte sie ihm diese Sorgen nehmen, wenn doch ihre eigenen so groß waren? Und so blass wie sie momentan war, sah sie wohl wirklich eher besorgniserregend aus. Jedoch war es ihr in letzter Zeit schier unmöglich gewesen, mehr als ein paar Bissen zu sich zu nehmen. Seufzend schloss sie die Augen, sperrte die Übelkeit entschlossen aus. Ihre Hand ruhte sacht in Bauchgegend und tief atmete sie die kühle Nachtluft ein. Im Geiste liefen all jene kleinen Ereignisse der Vergangenheit vor ihren Augen ab. Und da wurde ihr klar, was fehlte. Was ihr fehlte. Was ihr fehlen musste. Wie hatte sie nur nicht darauf kommen können? Oder hatte sie es nicht wahr haben wollen? Zitternd, wegen der Kälte, oder wegen der er Erkenntnis stand sie auf und ging leisen Schrittes zurück ins Haus und kroch zu Vincend zurück ins Bett. Vincend... was sollte sie ihm sagen? Morgen... Übermorgen... wann? Und was würde er tun...? Plötzlich übermannte sie die Müdigkeit, eine alles umfassende Dunkelheit... und sie fiel in einen unruhigen von Alpträumen geplagten Schlummer.
Verfasst: Mittwoch 28. November 2007, 22:49
von Marian Delavar
Das leise Rauschen der Wellen untermalte die idyllische Ruhe des Strandes, dort, wo Marian stand und aufs Meer hinaus blickte. In Gedanken ließ sie die letzten Stunden Revue passieren. Als sie Mara von ihrer Vermutung erzählte, dann, als sie sich beide auf dem Weg zu Zoe de Velgy, der Heilerin machten. So oder so würde sie es dann wissen, sagte Mara.
Dann das Gespräch mit Zoe, die folgende Untersuchung. Und nun stand sie hier und ließ die Antwort auf sich einwirken. „Herzlichen Glückwunsch, ihr erwartet ein Kind!“ In der 9. oder 10. Woche sollte sie schon sein. Aber wie nur sollte sie das Vincend sagen? „Schatz, du wirst Papa!“ etwa? Heftig schüttelte sie den Kopf. Blos nicht!
Und dann war da noch diese andere Tatsache, von der sie nichtmal Mara auf dem Rückweg hatte erzählen können. Damals, als sie noch kleiner war, war sie oft krank gewesen. Eine leichte Erkältung schon hatte sie ans Bett gefesselt. Ihre Mutter hatte eine Heilerin rufen lassen und diese hatte die Diagnose gestellt, dass ihr Körper auf Krankheiten empfindlich reagiere. Sensibelchen hatte ihr Bruder sie daraufhin immer geneckt. Doch die Heilerin hatte ihr ebenso noch mitgeteilt, dass es für sie gefährlich sein könne, ein Kind zu bekommen.
Aber das konnte sie Vincend nicht sagen, niemandem konnte sie das sagen. Sie würden sich nur Sorgen um sie machen, und ändern würde es nichts. Nun, wo sie wusste, dass sie ein Kind erwartete, würde sie dies nicht aufgeben, auch nicht, wenn es gefährlich sein sollte, dieses Kind zu bekommen.
Also doch „Schatz du wirst Papa!“ ? Oder „Liebling, wolltest du nicht immer schon Kinder?“ Nein, ganz schlecht. Ratlos schnippte sie einen Flusen von ihrem Umhang und zog sich den wärmenden Stoff enger um die Schultern. Bis sie in Varuna war, würde ihr schon etwas einfallen. Nach einem letzten Blick aufs Meer schritt sie zielstrebig in Richtung zuhause. Ob Vince wohl daheim war? Na, wenn nicht, morgen war ja auch noch ein Tag...
Verfasst: Montag 3. Dezember 2007, 10:28
von Vincend Winterthal
Wieder ging eine neue Sonne auf und Vincend rieb sich die Augen.
Er hatte sich wahrlich nicht die beste Zeit ausgesucht um auf Pilgerreise zu gehen, wirklich nicht. Aber die Eingebung die er im Traum gehabt hatte, war eindeutig gewesen wie er fand.
Es war so ein inneres Drängen das er empfand und ihn aus den Mauern der Stadt gezogen hatten. Einen einfachen Brief hatte er Marian hinterlassen, damit sie sich keine Sorgen machen würde.
Er sann kurz über dessen Inhalt nach, als er sich seinem Morgengebet hingab, ungeachtet dessen das es in strömen regnete:
Mein geliebtes Kätzchen.
Leider muss ich dir sagen, dass ich für einige Zeit fort muss. Ich glaube der Herr selbst möchte das ich ein wenig herrum ziehe. Warum? Das kann ich dir nicht sagen. Ich weiss es selbst nicht so genau.
Die Wege des Sternenherrn sind manchmal verworren und die Freiheit die er schenkt öffnet mehr Türen als man betreten kann.
Ich hoffe du gibts während ich weg bin gut auf dich acht. Du weisst wie schnell du krank wirst und ich werde nicht da sein können um dich davor zu beschützen.
Warum schaffst du dir nicht die Katze an die du so gerne haben wolltest, damit das Bett bis zu meiner Rückkehr nicht ganz so leer ist?
Ich werde dich sicher vermissen, auch wenn ich in Gedanken und Gebeten stets bei dir bin. Dies ist nunmal das Leben das ich als Geweihter des Horteras führen muss und will. Die Aufgaben die sich mir stellen und die ich gerne annehme. Ich hoffe du kannst das verstehen.
Bleib mir von anderen Männern fern! Alleine der Gedanke wie du mit einem Anderen turtelst lässt mir übel werden. Auch keine Geschenke...ich bin derjenige der dich beschenken sollte. Ich verspreche dir ich bringe dir etwas schönes mit wenn ich von meiner Reise wieder nachhause komme.
Ich vermisse auch dein Essen. Besonders die Art wie du kochst. Es ist jedesmal wieder spannend und aufregend, besonders wenn du neue Dinge ausprobierst. Mir macht es nichts aus, dass manches davon nur schwerlich essbar ist, hast du doch freude daran und tust das aus Liebe zu mir.
Zu guter Letzt möchte ich dir sagen, dass du für mich die Schönste bist und ich dein Antliz in meinen Erinnerungen trage. Deine Berührungen in meinem Herzen.
Mögest du durch den Herrn beschützt werden.
In Liebe
Er hoffte wirklich, dass Marian das verstehen würde und bald würde er ja wieder zuhause sein. Heute oder Morgen vermutlich. Wenn das Wetter nur nicht so kalt und nass währe...