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Eisenwartsche Faust und Greifenschwingen

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 10:16
von Jonath Grauwind
Der 18. Saerum

Das letzte was er fühlte war der Schmerz in der Schulter, als sich ihre Hand um den Pfeil legte. Er fühlte sich zu erschöpft...ermattet...Bein, Seite und Schulter führten den beißenden Schmerz durch den gesamten Körper. Als der Schleier des Schmerzes ihn in die Bewusstlosigkeit trieb, war das letzte was er sah das rote Haare.

Schatten. Als Kinder fürchteten wir uns vor ihnen. Unwirsche Bewegungen gestaltloser Wesen. Dunkler noch als die Nacht selbst, erfüllten sie unsere Gemüter oftmals mit Angst. Das ungewisse Gefühl vor etwas Fremden. War es dort? Oder war es doch bloss die Krone eines Baumes, welche im Mondschein ihr dunkles Abbild durch die Fenster warf?
Mit dem Alter kam die Erfahrung. Wir begannen Dinge zu hinterfragen, zu erklären. Bald waren die Schatten nichts anderes als stille Begleiter in unserem Leben. Keine Gefahr ging von ihnen aus... ... warum fürchte ich mich dann?


Schrilles Gelächter durchzog gleich zerreißender Fetzen die Umgebung. Herkunftslos und gespenstisch. Der Ton drang in die Ohren, unter die Haut, bevor es verebbte. Der vormals warme Strom, welcher durch die Adern floss, erstarrte zu einem kalten Fluss. Mit dem Einsetzen des Donners zuckten grelle Blitze weißen Lichtes vom Firmament, trennten für einen Moment den violetten Himmel von seinen schwarzen Wolken. Die hellblauen Augen huschten umher, der Leib sich umher windend. Etwas geschah, Etwas bedrohliches, Etwas das daran hinderte die Lungen zu füllen. Schwer lag die Luft in der Ebene, und jeder Atemzug glich einem Eisigen Hauch, welcher sich tief ins Innere des Leibes zog. Wieder ertönte das Lachen, suchten die Augen nach dem Ursprung. Doch fanden sie nur die grauschwarze Ebene aus Gräsern, welche sich unrhythmisch im nicht vorhandenen Wind wogen. Kein Hügel, kein Baum, nicht einmal ein Gebirge in der Ferne schien diese Unendlichkeit zu durchtrennen. Wie war er überhaupt an diesen Ort gekommen?
Ein heller kreischender Schrei ließ ihn herumfahren. Der rote Umhang gab dem Schwung nach, warf sich zusammen mit Schultern und Rücken in die Bewegung. Die rechte Hand ruckte zum Griff des Langschwertes, welches wie gewohnt an der linken Hüfte in seiner unverzierten Scheide ruhte. Die Finger verkrampften sich während sie sich um den ledergebundenen Griff legten. Wage nahm er wahr, wie kalter Schweiß seine Stirn hinab über das Nasenbein zur linken Wange zog. Der blanke Stahl in seiner Hand schimmerte matt metallen, als er die Klinge schützend vor die Brust hob. Kreisende Schritte und Bewegungen ließen die Glieder des Kettenhemdes leise klirren. Die Freude der Melodie von aufeinander treffendem Stahl, welche sich im fließenden Tanz zu einer Symphonie erhob, an dessen Ende nur noch ein Instrument spielte, begleitet von dem leisen Hauchen vergehenden Lebens des Unterliegenden. Furcht war fehl am Platz und der kühle Verstand der stetige Begleiter des Kämpfers. Seine Miene wirkte starr als der Kopf sich wendete um den Augen erneut ein neues Ziel in der Leere zu geben.
Etwas war hier, er konnte es spüren. Gänsehaut überzog seinen Leib, ließ die dünnen Haare an Armen und Nacken sich aufrichten im kalten Schauer. Fest drehten sich die Füße in den schlammigen Boden, schoben sich gleichmäßig vor und hintereinander wenn der Leib erneut herumfuhr.

Grauwind.....Grauwind......hauchte es kalt durch die Luft, oder war es in seinem Kopf? Ein Stechen, ein Dröhnen setzte ein. Bohrte sich tief in seine Schläfen und schien den Schädel bersten zu Wollen. Die Klinge glitt aus den sich verkrampfenden Fingern, fiel mit gedämpften Ton in das sich wilder windende Gras. Seine Knie gaben dem Schmerz nach, zwangen ihn zu Boden, die Hände sich an die Seiten des Kopfes krallen. Pressten ihn zusammen während der Druck stieg, der Schmerz zunahm. Die Stimme voll gehässiger Kälte lauter wurde.
Grauwind...Greif...Grauwind...Jonath...Grinwulfs Grauwind...Tod...Schatten...Tod Jonath Grauwind.

Der bittere Geschmack Blutes lag auf seinen Lippen, die Augen in Schmerz und Agonie weit erstarrt. Das Kichern und Gelächter in der Ferne nahm zu, kam näher. Der violette Himmel erlag einem dunklen Schleier der seine Schwingen gleich mächtiger Krallen vor sein Abbild legte. Die Ferne begann zu pulsieren, zu leben. Gestaltlose Schatten brachen aus der Erde, feurige Augen lagen über ihren krächzenden Fratzen, zwei Enden des formlosen Körpers zu sich ausstreckenden Pranken geformt. Einzelne Schatten wurden zu Gruppen, Gruppen zu Massen und Massen zu einer einzigen Flut.
Durch die Stiefel hindurch fühlte er das nasse Gras, die Bewegung für einen Moment in Stillstand verebbend. Dann schossen die giftgrünen Halme empor, wuchsen im Bruchteil eines Herzschlages wie in Jahren, gelockt vom warmen Leib. Füße und Arme wurden gebunden, der Krieger gebannt in seiner Freiheit. Seine Muskeln spannten sich an, traten an Armen und Hals hervor. Die Kehle schrie bitter und heiser aus, während die grünen Fesseln ihn zu Boden zogen, wo die Schattenflut sich kreischend mit ihren Krallen über ihn warf. Tiefe Schwärze legte sich über seine Augen, er fühlte die kalten Klauen in seinen Eingeweiden, wie sie ihn zerrissen und lachten. Und während sich der Tod mit einem friedlicherem Dunkel über ihn beugte hörte er noch einmal die Stimme in seinem Kopf.
Tod dir Jonath Grauwind,Grinwulfs Sohn und deinen Greifen.


Der Dunkelheit wich der matte Lampenschein im inneren des Zeltes. Die aufgerissenen Augen scheuchten den Kopf empor. Ein kurzer Schreckensschrei, zwei Gesichter zur Linken und Rechten. Der Leib war gelähmt in Furcht, die Kleidung vom Schweiß getränkt, kalt. Vier Hände schnellten den Schultern entgegen, Panik ergriff das Herz...dann die Ruhe als Verstand und Körper die bestimmte Sanftheit im Druck an die Schultern fühlten. Eine Frauenstimme sprach irgendwo in die Ferne...“Er ist erwacht.“ Sie wirkte vertraut. Dann beugte sich eines der Gesichter über ihn. Graues Haar umrahmte die erschöpften Augen des alternden Mannes. „Trauert mit euren Brüdern im Tode und feiert mit ihnen im Leben. Jonath?“
Brüder? Das Wort weckte etwas in ihm...und sein Name. Die müden Augen richteten sich unter den vor Schweiß klebenden Strähnen dem Mann zu. Greifen....er war zuhause.
„Elend....“ presste sich seine Stimme heiser und schwach durch die trockene Kehle.
Das Lächeln das sich der Frau auf die Lippen legte erzählte mehr als nur Erleichterung. Wie sehr musste sie sich gesorgt haben? Im Zelt war es dunkel. Vielleicht die Hälfte der Nacht gewiss vergangen. Im Hintergrund gellte eine Männerstimme aus dem Zelt hinaus, gepaart mit dem metallischen Scharren von schwerem Metall und Kettengliedern. „Malvin....Rothen...er ist wach!“ Schritte lenkten Männer ins Zeltinnere. Weitere andere kamen näher. Ein blauer Schopf, ein Mann in der Rüstung der Greifen erschien hinter der Schulter des Alternden. Drei andere stießen hinzu. „Scheiße...“ lachte Malvin erleichtert als er Jonath neben Bronn stehend ansah. „Was wäre denn das für ein Ende gewesen Greif? Ein Pfeil im Arsch.“ Die Schmerzen in Jonath Gliedern riefen ihm in den Geist wie gern er für diese Worte Bronn die Nase gebrochen hätte. Ein kurzes Schweigen...der matte Blick auf ihn gerichtet. Dann brachen beide in Gelächter aus. Erleichterung drückte den festen Griff der Sorge von den Brüsten der Greifen. Nur Theron ließ ein mürrisches Brummen von sich. „Au...“ wieder bissen die Wunden und der Alte legte seine Rechte zurück auf Jonath Schulter. „Scheint so als wäre ich kein Tag zu spät zu euch gestoßen. Ruhe Jonath...um dein Fieber wird ich mich kümmern. Alles andere ist eine Frage der Zeit.“ Zur Antwort musste ein einfaches Nicken genügen.
Rothen trat an der Schulter Malvins ein Stück vor. „Mor sagte es war Eisenwart...“
Eisenwart...Jonath musste den Atem scharf einziehen. Ein Moment verkrampften sich die Muskeln. Wieso war er überhaupt hier? Das letzte an das er sich erinnerte waren der Burgheer, Kalisha und einer ihrer Männer...die Gardistin...und Mordrak, und der Dreck der Strasse Bajards der sein Gesicht küsste.
Der fragende Blick huschte umher. „Die Landsknechtin?“
„Sie haben sie und dich auf dem Weg unweit der Stadt in den Staub der Strasse geworfen. Vielleicht als Zeichen.“ Mor schien bei diese Tatsache selbst mehr als nur eine Frage zu hegen.
„Verdammt, nehmen wir dies als Zeichen zu Handeln? Ich sage wir lassen unsere Stimmen Rat halten!“ Bronns Stimme zeigte einen Zorn den er lange nicht auf der Seele hielt.
„Gebt ihm Ruhe beim Herrn....los zurück auf eure Posten. Dafür ist später noch Zeit zur genüge.“ Der alte Timoth war in seinem Element. Keiner schien ihm widersprechen zu wollen. Leises Gemurmel erhob sich im Zelt als die sieben anderen Greifen es verließen, Jonath Blicke Mor folgend so lang er konnte. Ein kurzes Lächeln wurde ausgetauscht, dann entschwand sie dem Blick.
„Und du machst dir jetzt noch keine Gedanken sondern ruhst.“ Mahnend hob der Medicus den linken Zeigefinger.
„Vom Regen in die Traufe hm? Aber sag mir eins Timoth...werd ich je wieder sitzen können?“ Für einen Moment glimmte der Schalk in Jonath Augen auf. Jene Timoth rollten sich lediglich empor als er sich erhob und dem Verwundeten der Ruhe übergab.

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 13:11
von Jonath Grauwind
Der 19. Saerum, zur Mittagsstunde

Eisenwart...welch bitterer Geschmack auf der Zunge. Welch flaues Gefühl im Unterleib. Drohungen hatte es seit der Exkommunizierung der Burg stets gegeben. Mündlich hatten sie im Krieg gestanden. Hohle Phrasen die getauscht wurden und Säbelgerassel. Doch jetzt... mit den Wunden folgte die Entscheidung. Folgten die schweren Tage. Sie mussten reiten...Stolz gebot es...Verstand gebot es. Nur wie? Eisenwart war ein Feind der nicht zu bezwingen war von dem knappen Duzend der sie waren. Nicht durch ihre Trutzlosigkeit vor den Mauern Rahals, wo sie dem Feind offen auf dem Präsentierteller lagerten. Greifen...wohin sollte es führen?
Die Schritte hinter Jonath machten mit dem metallischen Klang der Sporen deutlich auf sich aufmerksam. Ein Reiter...einer der ihren.

„Lass uns die Blicke in die selbe Richtung lenken Grauwind.“ Bronn Siebenschneid stieg über den Stamm, setzte sich neben Jonath nieder, welcher den Umhang eng umschlungen ins Feuer starrte, den Schmerz der Wunden des Vortags durch bittere Gedanken verdrängend.

„Ja...“ Jonath Stimme war mehr ein Hauchen, als er die Hand kurz an jene Bronns legte, welche jener ihm auf die Schulter gelegt hatte. Eine wortlose Geste...Bronn wusste was Jonath empfang und fühlte. Und es tat gut zu wissen das er ihm vertrauen konnte. „Du bist nicht weniger Adjutant als ich Bronn....und fest steht das wir Etwas tun müssen...und ich weiss nicht was....“

„Das Banner muss beratschlagen Jonath...“ Der Gedanke stand für beide fest. Hier war mehr gefragt als nur die bloße Entscheidung zweiter Vertreter des Hauptmanns....Cregan....es wurde Zeit das er vom Festland zurückkehrte. Vieles wäre einfacher.

„Eisenwart hat mehr Verbündete als wir ahnen fürchte ich. Wer weiß wie der Bund auf Lameriast dazu steht... und die Männer Bajards die sich immer wieder gegen uns und unsere Verbündeten stellen. Gegen die Burg allein haben wir bereits kein Hoffnungslicht....“ Der Blick hob sich aus den Flammen, wendete sich Bronn zu. Mitleidig, fast hilfesuchend.

„Das Banner steht nicht mehr allein Jon. Vor allem nicht gegen Ketzer wie Eisenwart. Was ist mit Sarel? Was mit Ivan, er würde jederzeit mit uns blank ziehen. Und sagten nicht auch die Letharen das sie gefallen an uns finden?“

„Scheiß auf die Letharen Bronn!“ Jonath murrte, er spührte wie der Zorn in ihm wieder aufkeimte. „Was haben sie für uns getan, außer mit der Axt zu versuchen dir den Hinterkopf zu spalten und uns wie ihre Hunde umherzuscheuchen?“

„Nichts...und ich würde es auch gern vermeiden ihnen Etwas schuldig zu sein.“ Bronn seufzte resignierend.

„Die Bote ihres Patriarchen ist ebenfalls ausgeblieben. Und ich werde ihnen verdammt nochmal nicht in den Hintern kriechen, nur für den Tag an dem sie uns brauchen und wir kuschen wie Schosshunde. Jetzt geht es um uns...um niemanden sonst. Wir können die Schläge Eisenwarts erdulden oder wir blasen zum Ritt...in jenem Fall werden wir hier untergehen.“ Der Atem Jonath ging schwer ein, als er den Blick wieder zum Feuer wandte. In Momenten wie diesen war es gut das Bronn Kamerad und Freund war, und das er die einzigen Ohren besaß die den Worten lauschten. Wenn er schon die schwärze in den kommenden Tagen sah...wie sollte die Moral im Banner dann noch bestehen?
„Jonath...du weißt wie Grinwulf denke würde. Wir werden gemeinsam einfordern wozu wir verdammt nochmal verpflichtet sind! Wir sind keine Diplomaten, wir sind ein elendes Kriegsbanner.“

„Dann sollten wir auch wie eines handeln. Ich wäre beinah auf Bajards Wegen verreckt...weder Schild noch Rüst am Leib. Und so schutzlos wie ich war, ist auch unser Lager...schau dich um Bronn. Der Winter bricht bald ein. Eisenwart und die Kälte? Eins allein davon wird uns schon zum Verhängnis werden.“

„Du denkst also...Rahals Mauern?“ Nur ein Nicken erhielt Bronn als Antwort.

„Und wir müssen Eisenwart von Gerimor fernhalten. Ein Angriff auf Lameriast steht nicht in unserer Macht. Alles steht und fällt mit Bajard. Und dorthin Bronn...werden die Greifen nur noch zu dritt...wenn es die Not gebietet zu zweit unter Waffen reiten. Privilegien hin oder her...dieses Fischerdorf ist es nicht wert das wir uns abschlachten lassen wie Vieh wenn in allen Gassen Feinde lauern. Der Rat soll unsere Antwort erhalten auf die jüngsten Ereignisse...“

„Und was werden wir von ihnen verlangen? Genugtuung?“

„Mordrak Montego.“ Einer Momente in denen Jonath das Gefühl vermisst hatte wenn Vergeltung sich ins Gemüt grub. „Du kennst also die Weisungen?“

Bronn nickte. “Wir versammeln die Greifen und unterrichten sie über das Geschehne. Wir senden Bote an seine Heiligkeit und bitten um Gehör. Dann werden wir uns um die Angelegenheit Bajard kümmern. Heut Abend sollen die anderen Brüder und Schwestern zusammen treten. Und du schon deine Wunden weiter Jon.“ Eine kurze Pause folgte. „Auf Gedeih und Verderb.“
„Auf Gedeih und Verderb...“ Worte die mehr Bedeutung denn je bekamen.

„Klingt es seltsam wenn ich dir sage das erst dein Arsch dran glauben musste um uns zur Tat zu wecken?“

Das Brummeln Jonath begleite Bronn auf dem Weg ins Zelt.

Verfasst: Samstag 22. September 2007, 02:07
von Mor Varnos
Der 18. Searum, Abend

Ein ruhiger Tag war es gewesen und alles deutete anfangs noch darauf hin, dass es wohl so bleiben würde. Nachdem Mor die Stadt Rahal zu Fuss verliess, um sich wieder auf den Weg zuück ins Lager der Greifen zu machen, wurde sie schon bald dem kleinen Trupp gewahr, der auf der Strasse Halt gemacht hatte. Eine Frau lag im Gras, den Umhang im Rot der Rahaler Garde und nicht unähnlich dem Rot, was sich langsam im Gras unter ihr breitmachte. Zwei Männer in Rüstungen, dazu eine Frau in lederner Kleidung und... in dem Moment, als sie Jonath sah, wie er scheinbar leblos auf die Strasse abgelegt wurde, krampfte sich ihr Herz zusammen.
Sie kam rascher näher, griff mit zitternden, kalten Fingern in Richtung Schwert, rief zu ihnen rüber und zugleich schalt ihr Verstand sie eine Närrin. Keinen Schritt weiter sollte sie sich mehr rühren und in dem Moment übernahm ihr Verstand wieder die Kontrolle über sie, während ihr Herz eilig klopfte.
Ihr Blick ging hinab zu Jonath, wie er im Dreck der Strasse lag, Pfeile ragten aus seinem Körper, keinerlei Regung zeigte er. Und wenn er...? Sie mochte den Gedanken nicht zu Ende führen. Er hätte sie wohl wirklich etwas Dummes tun lassen. Kurz schien es auch so, als hätten die beiden Begleiter des Anführers - war es sogar der Burgherr Eisenwarts selber? - gute Lust daran, auch Mor eine ähnliche Behandlung wie Jonath und der Landsknechtin der Garde zukommen zu lassen, doch wurde ihnen Einhalt geboten von ihrem Anführer und nur wenig später fand sie sich auch schon alleine auf der Strasse wieder mit zwei Bewusstlosen.

Hilflosigkeit wollte sich in ihr breit machen. Jonath musste ins Lager, so rasch wie möglich von Timoth behandelt werden. Doch die Frau konnte sie nicht alleine lassen. Sie mühte sich um Ruhe ab, denn beide schienen noch zu leben und so schwang sie sich eilig auf Jonaths treues Pferd, auf dem sie mit seiner Hilfe das Reiten gelernt und ihre Scheu vor diesen Tieren verloren hatte, um zum Lager der Greifen zu reiten.
Laut rief sie zum Zelt rüber, alarmierte sie so, ehe sie zurück zur Strasse kehrte und wenig später, als sie bereits die Pfeile, die noch in Jonaths Körper steckten, abgebrochen hatte und anfing ihn notdürftig zu versorgen, kam auch schon Rothen zur Strasse geeilt, nahm nun Jonaths Ross und ihn mit sich, während Mor die Landsknechtin zuerst soweit versorgte, dass der Blutstrom versiegte und die Wunden einigermassen sauber waren, um sie dann anzuheben und vorsichtig zum Quartier der Garde in Rahal zu tragen. Nachdem sie diese auf eines der leeren Betten gelegt hatte, eilte sie auch schon wieder zurück zum Lager, Timoth nun um Hilfe bei der verletzten Landsknechtin bittend, der er auch nachkam.
Die ganze Zeit über bemühte sie sich, ihre Sorgen nicht überhand nehmen zu lassen. Die Greifen hatten Timoth in ihren Reihen, was zumindest schon mal beruhigend war, denn er, der schon dem alten Banner der Grauwölfe angehört hatte, war erfahren und hatte die Ruhe eines Mannes im fortgeschrittenen Alter. Und zuletzt war es auch ihre Abmachung mit Jonath, dass im Alltag als Greif die Gefühle keine Rolle spielen durfte.
Wieder in Rahal versorgte Timoth nun auch die Landsknechtin, während Mor nun durchatmen konnte, etwas Ruhe wieder fand, doch erst später, als Jonath im Lager seine Augen wieder aufschlug, waren ihre Sorgen teilweise gewichen.

Neue taten sich dafür auf - Ärger mit Eisenwart hatte es schon in der Vergangenheit leicht mal in Bajard gegeben und dass es dort Personen gab, die nichts von den Rahalern und den Greifen hielten, war auch nichts Neues. Aber mit etwas, was über eine Prügelei hinausging, hatte sie nicht gerechnet. Was wäre nur, wenn sie mit Jonath kurzen Prozess gemacht hätten? Einen Moment lang schnürte es ihr die Kehle wieder zu.
Aber nicht nur um Jonath allein galt es sich Sorgen zu machen. Sie alle waren nun gefährdet und hinzu kam die Wut, die in den Greifen ausnahmslos hochkochte. Jeder von ihnen hatte seinen Stolz, der nun eindeutig verletzt war.
Wer weiss, wie es enden mag. Oder ob es je ein Ende nimmt.

Verfasst: Samstag 22. September 2007, 05:14
von Timoth Vaasai
Der 19. Searum, Abend
Ein illustres Trüppchen hatte sich da zusammengefunden. Noch vor wenigen Jahren hätte er selbst so eine Truppe wohl nur abfällig belächelt - aber die Maßstäbe ändern sich mit den Mitteln über die man verfügt.
Bronn und Jonath, noch verletzt, Mor - das waren die Krieger die das Banner aufbrachte. Er selbst, Feldarzt, und Rothen als Schütze. Es war nicht viel, was gerade am Lagerfeuer saß und des vergangenen Tages gedachte. Und des Besuchs beim Alka.

***

Ihnen die Lebensgrundlage entziehen hatte er gesagt, warten bis sie von alleine dahingewelkt seien. Ja, in der Sache hatte seine Heiligkeit gewiss Recht. Auf der anderen Seite aber - und das hatte Timoth ihm wohl zu deutlich in seiner Residenz gezeigt - war er lebensfern. Er hinter seinen hohen Zinnen und mit seiner Garde der heiligen Stadt. Die Greifen hingegen hatten kein Reich zu leiten. Bei ihnen ging es um das nackte Überleben.
Timoth liebte jeden einzelnen des alten Banners wie einen Bruder, und jeden des neuen Banners achtete er als Freund. Es wäre eine Narretei gewesen, einfach mit anzusehen wie sich die Eisenwart in Bajard als Axt im Walde benahm, die Reichsgrenzen verletzte und sogar ungeniert bis vor die Stadttore der heiligen Stadt zog. Nein, so konnte es nicht weitergehen.

***

So saßen sie also am Feuer, und mit ihnen Morgen, einer der neuen Freunde auf Gerimor. Ach, ein einfaches Gemüt aber eine gute Seele dieser Morgen, und was er nicht an Manieren hat, das hat er in den Armen.
Vom Gespräch mit seiner Heiligkeit noch reichlich erregt war es Timoth der, wider seiner Natur, darauf drängte nach Bajard zu gehen, sich diesen Hund von einem Montego zu packen, und auf Greifen Art Recht zu sprechen: Hart, einprägsam, aber gerecht.
Weniger soldatisch als viel mehr in der Manier eines Schlägertrupps, putsche man sich gegenseitig auf, ließ dem Frust und der Wut der letzten Tage freien lauf, bis die Entscheidung gefallen war: Die Greifen würden auf Bajard ziehen, und Mordrak Montego, der sich feige unter dem Deckmantel der Neutralität Bajards als Schoßhund der Eisenwar aufführte, fordern.

Mit ihnen machten sich auf den Weg durch die Nacht,
Morgen, der im Verlauf des Abends in das Banner aufgenommen würde,
Thorm Varnos, Mors Bruder der mit einer Torte und einem fetten Schinken recht günstig bestochen wurde, und
Ivan Del Mur, ein treuer Diener des einen Herrn vor dem die Eisenwart zu Ketzern wurde.

In einer Stimmung als hätten sie versucht mit einem Rudel Höllenhunde zu kuscheln erreichten die ungleichen Gefährten das Haus Montego. Anders als die ettlichen Namensschilder es vermuten ließen war jedoch kein Montego zugegen - und falls sie nicht samt und sonders ausgeflogen waren hatten sie sich offenbar unter den Betten verkrochen, denn auszumachen war keiner von ihnen.
Dafür fand sich auf dem Weg zum Tireller Gasthaus ein Mann der sich, nachdem sich die Verwunderung über den halb uniformierten, Auflauf gelegt hatte, als wertvoller Informant herausstellen sollte: Kurz zuvor hätten in Bajard noch zwei der Eisenwartler herumgelungert.
War man nun ohnehin bereits vom Lager aus hier vor Bajard angekommen, da könnte man ja auch gleich noch eben schauen wen man im Dorf so auftäte. Durch den verhinderten Lynchmord an Mordrak wieder der Räson etwas näher gekommen, oder einfach nur mit der Enttäuschung geschuldeter Ruhe, kehrte langsam auch wieder ein Funken militärischer Taktik zurück.
Mor und Jonath warteten gerüstet am Nordeingang Bajard, der Rest der Truppe durchkämmte die schlammigen Gassen des Fischerdorfes, die Taverne, die im Dämmerlicht schlummernden Marktstände und die Bank.

***

Mit einem lauten Rumms flog die äußere Türe der Bajarder Bank ins Tor, als sich das Überfallkommando der Greifen daran machte zu erledigen, was längst überfällig war: Bronn, Jonath, Morgen und die in der Zwischenzeit dazugekommene Rahaler Landsknechtin Tefra, die Tags zuvor von besagten Ketzern ebenfalls verletzt wurde, betraten den Bankraum um den Eisenwartler mitzunehmen, der sich dort die Füße zu wärmen schien. Offenbar ging der Wart das Feuerholz aus, dass die Metze des Burgherrn in Form von Bolzen hinterrücks auf Gäste Bajards feuerte.
Vor der Bank hatten Mor, Ivan, Thorm und Timoth Stellung bezogen, die Türe versperrt und versuchten dafür zu sorgen, dass niemand mehr die Bank beträte und zu Schaden käme. Nichtmehr zu ändern war, dass eine Arkoritherin sich bereits in der Bank befand, allerdings waren genug Männer da um sie vor Schlimmerem zu bewaren - sofern sie das nicht ohnehin selbst könnte.

Und so begann das kleine Handgemenge, zwischen den Greifen und der Eisenwart...

Verfasst: Samstag 22. September 2007, 14:19
von Kalisha Deslon
18. Saerum
"Eisenwart grüßt!", ja das waren bittere Worte welche sie in den Pfeil schnitzte, er ragte triumphierend aus dem Gesäß des Kommandanten der Greifen. Kalishas Treffer vor Eisenwart war gut gesetzt und schier mit Absicht, sie lachte als der Kommandant nach dem tiefen Treffer auf den Boden sank. Nun vor Rahal hätte sie liebend gerne diese Frau auch noch nieder geschlagen, doch die Niederlage, von der Gardistin Rahals und dem Greifen vor Bajard, war genug. Sie mussten es ja nicht gleich übertreiben. Auch wenn der Kommandant einen seltsamen Kampfgeist besaß, selbst mit den Pfeilen im Körper bäumte er sich nochmals auf. Kalisha musste also zu härteren Mitteln greifen ihn zu Boden zu befördern, so drehte sie nur leicht an dem Pfeil seiner Schulter, es genügte und Kalisha seufzte zufrieden aus. Sie packten die Gardistin und den Kommandanten auf die Pferde um sie vor Rahal in den Dreck zu werfen. Ja, es war wieder einmal ein Sieg. Doch gingen die Worte Jonaths nicht mehr aus ihrem Kopf, er lästerte fast schon seinem Gott als er Feige meinte, er würde niemals Eisenwart angreifen. Als wäre er nicht Alatargläubig! Nun, wenn sie es bis jetzt nicht taten, so war Eisenwart ein neuer Feind nun auf jedenfall sicher.
Als sie zurück nach Bajard ritten jagten Kalisha noch einige Gedanken durch den Kopf. Auch das erste mal als sie Jonath sah.. in Rahal, als er noch ein kleiner Fisch im Meer des Krieges war und nun.. nun musste er sich wahrlich beweisen, gegen Eisenwart - gewiss nicht leicht.

Verzeihung für die verspätete Antwort - Forum down usw.

Verfasst: Montag 24. September 2007, 21:18
von Lanaya Shevanor
Tage zuvor...


Worte, mehrfach gegeben und unverstanden. Wann würden sie lernen zuzuhören? Es kostete sie einiges an Willen ruhig und gelassen zu bleiben. Zu vieles zehrte die Tage an ihren Kräften und das erste Mal seit langer Zeit sah sie der Dämmerung besorgt entgegen. Konzentration! Sich das Wort innerlich mehr als einmal einhämmernd musterte sie die Mannen und Frauen des Banners. Im Grunde war es nur eine Frau doch zog sie unweigerlich ihren Blick auf sich. Unbekannte Gesichter hatten ohnehin eine gewisse Faszination doch dieses war ausgesprochen hübsch. Nachdem sie Mor ausreichend studiert hatte wanderte der Blick über Jonath und die restlichen Mannen. Ab und an hatte sie den Eindruck die Greifen glaubten ihre Bitte stieße auf taube Ohren doch urteilte sie nicht zu rasch. Auch sie hatte noch manchmal mühe die Worte recht zu deuten und ohne das Wissen das sie in dieser Angelegenheit bereits besaß vermochte man das 'Warum' vermutlich nur schwer zu erfassen. Wie dem auch sei, es gab tatsächlich wichtigeres. Gleichsam sah sie eine andere Möglichkeit sich der Sache anzunehmen. Ein Fehler der Burg. Bereits geraume Zeit lag er zurück doch nun schienen sie jenes an den Greifen fortzusetzen. Akribisch strich sie den nachtschwarzen Stoff glatt und ging die Möglichkeiten für sich nochmals durch. Rasch war die Entscheidung gefallen.

Die Worte des Alkas taten ihre Übrigkeit doch wie immer machte sie keine feste Zusage. Wenn sie eines konnte dann war es auszuweichen und die Antwort so zu geben wie es ihr zusagte. Wie immer hoben sich die Mundwinkel kurz und der Abend schritt fort. Kelaino ging zu später Stunde und auch sie hatte einiges vor sich. Alles war besser als den Schlaf zu suchen. Einige Tage noch, dann wären ihre Experimente ohnehin abgeschlossen bis dahin.. würde sie die Kopfschmerzen ertragen. Angemessen führten die Schritte sie am Lager der Greifen vorbei und in die Burg der Arkorither hinein. Kalt, alt und düster erhob sie sich vor den schäumenden Wellen und ihr Schatten reichte weit. Weit genug das auch der Arm reichen sollte die Hand über die Nachbarn zu halten. Lange sprach sie mit der Maestra und trugt die Begebenheiten vor. Schließlich kam man zu einer Entscheidung. Der Orden der Kriegsmagier würde nicht tatenlos zusehen wenn sich die Schwerter vor ihren Nasen erhoben. Mit den üblichen Floskeln verabschiedete sie sich um dem Banner ein Angebot zu machen. Das Lager allerdings war verlassen. Folgten sie so dem Rat den sie erhalten hatten? Stirnrunzelnd wandte sie sich ab und suchte erneut die Burg auf. Sich setzend wurde ein Pergament aufgesetzt. Folgender Inhalt würde sich dem Banner offenbaren das den Schrieb auf wundersame Weise innerhalb seines Sitzes finden sollte.



Der Segen des Herrn mit dem Banner der Greifen,

der großmächtige Orden der Arkorither hat ob der heutigen Begebenheiten beraten und eine Entscheidung getroffen die euch betrifft. Wir sind gewillt dem Banner mit Rat und Kraft zur Seite zu stehen solange es die umsichtige Weisung des Alkas achtet. Auch sei versichert das unser Blick nicht einzig hinter den starken Mauern der Burg verweilt. Vielmehr umfasst er auch jene die ihre Nähe suchen und als Verbündete zählen wir den Sitz des Banners vor unseren Toren dazu. Die Entscheidung liegt bei den Euren doch wisset das Ohr und Auge offen sind.

*unterzeichnet sind die schlichten Zeilen in einer geschwungenen Schrift*

Ihre Magnifizenz von Shevanor




Ohne einen weiteren Blick wandte sie sich ab. Man würde sehen in wie weit sie die Zusammenhänge erfassten und wie sie angenommen würden. Den Kopf gesenkt war der Blick überaus achtsam doch gelangte sie sicher nach Hause. Bald war die Mitte der Nacht erreicht und ihr kleines 'Experiment' würde seinen Lauf nehmen. Mit diesem Gedanken waren Banner und Burg vorerst in eine dunkle Ecke ihres hübschen Köpfchens verdrängt...

Verfasst: Mittwoch 10. Oktober 2007, 15:59
von Bronn Siebenschneid
Der allabendliche Waffengang. Die körperliche Ertüchtigung, die solange ausgeblieben gewesen ist, nahm Einzug in den Alltag des Banners. Die Umstände und der menschliche Verstand verboten es, die Füße stillzuhalten und die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen.
Die Dinge würden ihren Lauf nehmen, keine Frage. Aber genauso stand es ausser Frage, daß die Greifen ihren Teil dazu beitragen würden, den Verlauf in gewisse Bahnen zu lenken.

Der flackernde Kerzenschein, die einzige schwache und unbeständige Lichtquelle, erhellte gerade mal den hölzernen Tisch, an den sich Bronn gesetzt hatte. Vor ihm lagen das Schreiben des Ordens, so wie die notwendigen Untensilien, um die Antwort in Worte zu fassen und auf Papier zu bringen. Fast schon zu lange, haben sie sich Zeit gelassen. Aber scheinbar nicht zu lange, denn erst gestern haben sie einen unerwarteten Gast am Lager empfangen. Eine Angesandte des Ordens. Ausser den floskelhaftzen Grüßen überbrachte sie auch die Kunde, daß der Orden der Antwort des Banners entgegensehe.

Die Geräusche sind unverkennbar. Immer wieder treffen die Klingen aus Holz aufeinander. Gelegentlich wechseln sich auch das Scheppern, das man kennt, wenn Holz auf Metall trifft und der Ring - der den Schild umfasst den Finte des klingenführenden Greifen pariert - mit dem dumpfen Geräusch, wenn die Klinge schneller als der Schild gewesen ist und das Ziel trifft, ab.

Sie alle sind sich der Situation bewusst. Es herrscht Krieg. Und jeder Augenblick, der in so trügersicher Stille vergeht, kann sich während des nächsten Lidschlags in einen tobenden Sturm verwandeln.
Zu oft schon sind viele der Greifen, damals zusammen an einer Seite unter Grinwulf geritten, als daß es für sie das erste Mal sein würde, daß sie in Schlachtformation hoch zu Ross dem Feinde entgegenritten. Und dennoch ist es jedes Mal aufs neue ein beflügelndes GEfühl, daß einem überkommt, wenn die Fanfaren ertönen, die Wappen gehießt und die Klingen dem Feind entgegengestreckt werden.
Der Geruch von Waffenöl, Schweiß und das Blut begleitet von den Geräuschen dahingeraffter Seelen, die ihren letzten mit den fleischlichen Körpern ausfechten und die Freiheit erlangen wollen.

Kurz schloss Bronn die Augen, bevor er sich dann von seinen dahinschweifenden Gedanken los riss und sich dem Schreiben vor ihm widmete.

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Dem Gottkönig zu Ehr,
Dem Heiligen Alatarischen Reich zum Ruhme,
Und dem Orden der Arkorither zum Grusse.


Die Entscheidung des Ordens ehrt sowohl unser Banner als auch euch, geschätzte Nachbarn. Auch wenn einige Zeit verstrich, so haben sich die Umstände nicht geändert. So sei euch kundgetan, daß das Handeln des Banners gestützt auf den unseren Kodex und geleitet von unseren Idealen stets das Wohlwollen seiner Heiligkeit, dem Alka, anstrebt.

Auf das unsere Worte eure offenen Ohren erreichen und unsere Taten zum Wohle des alatarischen Reiches von euren Blicken wahrgenommen werden, nehmen wir das Angebot des Ordens an.

Mögen eure Wege auf den Pfaden des Einen von seinem Segen begleitet sein,


Bronn Siebenschneid,
Adjutant Hauptmann Wolfsklaues vom Banner der flammenden Greifen.