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Einbruchserie in Varuna - Quest

Verfasst: Dienstag 18. September 2007, 16:23
von Vranseka
Stockfinster war die Nacht, der leichte Regen des Herbstes verschlingt nahezu alles Licht und das Prasseln der Tropfen auf dem Pflaster Varunas verschluckt die Geräusche. Die Stadt wirkt wie ausgestorben. Die Einwohner schlafen, die letzten kommen torkelnd aus den Wirtshäusern heim. Nur die Wachen, die vereinzelt durch die Gassen der Stadt irren scheinen auf den ersten Blick wachsam, doch auch sie hegen eher den Wunsch möglichst schnell ihren Wachgang zu beenden um sich im Trockenen am Kamin des Wachhauses zu wärmen. So bemerkt niemand die nachtgraue Gestalt, wie sie von Ecke zu Ecke huscht, lautlos, leise, den Schatten um sich herum bestens zu nutzen wissend.

Die Gestalt biegt um die Ecke, sie steht vor demm Haus 32 in Varuna, Zoes Heilerstube. Die Lichter sind verloschen. Nur kurz huscht der Blick der Gestalt die Fensterfront entlang ehe er ihr leise ein kindliches Kichern entfährt und sie auf eines der Fenster zusteuert. Geschickt und geübt dringt sie durch jenes in die untere Etage des Hauses ein. Einige Betten sind leer, andere mit Kranken gefüllt, die jedoch ihren erholsamen Schlaf so fest verbringen dass sie nicht von den Geschehnissen in den Räumlichkeiten mitbekommen. So ziemlich jede Schublade wird aufgezogen und mit jedem Knarrzen einer Diele oder dem Quietschen einer Lade oder Schranktür verharrt die Gestalt einige Augenblicke regungslos an Ort und Stelle und lauscht ob sich etwas regt. Doch nichts tut sich ..

Die Küche .. alles ist geordnet als sie eintritt, die Tür hinter sich nicht schliessend, doch die Augen über der Maske funkeln vergüngt auf. Mit den Filigranen Fingern zieht sie eine grüne Phiole aus der Tasche und macht sich auf die Suche nach den Vorräten. Kaum dass sie jene gefunden hat träufelt sie den Inhalt der Flasche auf die Lebensmittel, den Rest lässt sie einfach zurück.

Die untere Etage in einem Chaos zurücklassend, verlässt die Gestalt auf dem gleichen Weg wie sie hineinkam die untere Etage und steigt aussen die Treppe hinauf. Der Regen der nachwievor vom Himmel fällt, nässt ihren schwarzen Umhang unter dem mann nur den Bogen und den Köcher vermuten kann, so man sie überhaupt sehen würde. Ein Kleines Etui findet sich in ihren Händen wieder. Sie öffnet es, und nimmt aus diesem einen der unzähligen kleinen und gebogenen metallenen Häckchen heraus und eine recht dünne Metallplatte. Mit geschickten Fingern schiebt sie beides durch das Schlüsselloch und dreht den Haken im Zylinder des Schlosses. Ein kleines Klicken verrät das Springen des ersten Widerstandes, den sie mit der Platte offen hält und nach dem nächsten sucht. Es dauert nicht lange ehe sich die Tür wie mit einem Schlüssel geöffnet offen steht. Sie schlüpft hinein.

Oben geht sie deutlich leiser vor. Ausser einer Tasche schnürt sie sich kleine Fellteile unter die Fusssohlen und schleicht damit durch die obere Etage, auch hier die Schubladen und Schränke öffnend, wenngleich sie hier die Schlafstätten ausser Acht lässt und einen weiten Bogen drum herummacht.

Noch einmal schaut sie sich in der Tür stehend um, nickt zufrieden und legt den schwarzen Pfeil über die Rolle Pergament die sie eben auf dem Tisch platziert hat. Dann verschwindet sie wieder in der Dunkelheit....

Verfasst: Dienstag 18. September 2007, 21:43
von Zoe de Velgy
Als Zoe ihre Augen am heutigen Tage öffnete, und mit verschlafenen Blick durch den Wohnraum ging, traute sie ihren Augen kaum. Alles war verwüstet. Auf dem Boden lag alles herum. Jede Schublade, jeder Schrank war geöffnet. Sie weckte Julie sogleich und beide gingen schockiert durch die Räume. Ein Brief lag auf einem der Tische, darüber ein Pfeil. Schwarz. Der Brief war an Zoe gerichtet. Sie las ihn sich durch, zeigte ihn Julie und jene rannte sofort los .. um Gardisten und Herrn von Reensdorf zu benachrichtigen.

Zoe ging in der Zwischenzeit schon in die unteren Räume. In die Heilerstube. Dort sah es noch schlimmer aus. Umgestürzte Bänke, herunter geworfenen Bilder, Handtücher im Badewasser. Sie stieg über Kleidungsstücke und Möbel. Ging in ihr Labor. Vorallendingen dort war alles durcheinander. Die Laborküche war das reinste Chaos. Zerbrochene Phiolen, aus denen das Blut langsam von der Ablage auf den Boden tropfte, herausgekramte Lebensmittel. Und eine halbvolle grüne Flasche, mit Gift. Es hatte im Brief gestanden.. sie solle die Vorräte überprüfen. Sie tat es, untersuchte die Lebensmittel , nahm sich eine Probe aus der Phiole, die bestialisch roch. Es dauerte nicht lange und sie wusste um was es sich handelte. Ein leichtes Gift. Würde man die behandelten Lebensmittel essen, würden sich starke Magen-Darm-Krämpfe bilden und man hätte mit Durchfall zu kämpfen. Es war nichts lebensbedrohliches, aber Gift.

Zoe verstand nicht alles gleich, war geschockt von dem Zustand ihrer Heilerstube und darüber, das sie nichts gemerkt hatte. Julie kam mit Thelor zurück. Sie besahen sich das Chaos. Zoe fragte immer wieder "Wer macht denn sowas? Was soll denn sowas?". Aber mehr für sich als .. an die anderen gewandt. Julie sass am Boden weinte inzwischen. Auch Zoe kamen die Tränen und sie fühlte sich aufeinmal .. erdrückt von allem und rannte aus der Tür. Zog sich rasch aufs Pferd und ritt zu Liliana. Sie war nicht da. Zoe begann erneut zu weinen, wusste nicht wohin sie sollte und dachte an Estrella und Amelie. Vielleicht war Liliana dort. Sie ritt dorthin, traf vor dem Kontor schon Estrella an und erzählte ihr stammelnd alles und das sie Liliana suche. Liliana war auch nicht bei ihnen. Amelie und Estrella, schockiert von der Nachricht begleiteten Zoe zurück zur Heilerstube.
Ein Gardist war eingetroffen. Herr Rondrian Toberen. Zoe hatte ihn bei der Epedimie kennengelernt. Er hatte schon mit den Untersuchungen begonnen und befragte nun auch Zoe.

Nein, es wurde nichts entwendet. Jedenfalls fiel Zoe nichts ein das fehlte. Auch Julie fand nichts das fehlte. Eher etwas das nicht ihr gehörte. Lederfetzen, feuchte mit Fussabdrücken. In ihrer kleinen Schneiderstube. Im oberen Stockwerk. Rondrian untersuchte auch jenes. Fand dazu noch Lederriemen und man kam zu dem Schluss das dieses Leder für die Füsse verwendet wurde.
Zoe wurde von allen angesprochen sie könne da oder dort schlafen. Solle nicht in ihrer Stube bleiben. Sie wollte nicht dort weg. Wollte sich nicht vertreiben lassen aus ihrem eigenen Heim. Sie fragte wann sie denn aufräumen dürfe. Das schien ihr wichtig zu sein und sie fragte es immer wieder. Es dauerte eine Weile bis die Untersuchungen abgeschlossen und alle befragt waren.

Zoe konnte alle dazu bringen sie doch allein in der Heilerstube zu lassen. Julie ging mit zu Thelor. Estrella benachrichtigte Heinrich und Amelie, wenn auch widerwillig, suchte erneut nach Liliana und Thancred.
Thancred sollte sich die Türen und Fenster ansehen. Sie sicherer machen.

Doch erst einmal kam Liliana. Zoe fiel ihr weinend um den Hals. Hatte in der zwischenzeit schon vieles aufgeräumt. Nur das Bild, ein Portrait ihrer Mutter lag im Vorraum auf dem Fussboden, angelehnt an eine Bank. Der Rahmen war zerstört, das Bild zerkratzt an manchen stellen. Es war achtlos von der Wand gerissen worden. So wie alles achtlos .. durcheinander gebracht wurde.

Liliana war die einzige die Zoe dazu bringen konnte ihre Heilerstube zu verlassen. Zoe brachte dennoch schweren Herzens ein Schild an der Tür an, auf dem Stand das die Heilerstube vorerst geschlossen sei. Amelie kam wieder, mit Thancred. Er besah sich alle Türen und Fenster und erklärte was man tun könne. Er empfahl Ranken oder Rosen mit Dornen unter und Gitter an den Fenstern, sowie Schieberiegel und Kastenschlösser an den Türen. Zoe liess nur wiederwillig alles von Liliana und Thancred veranlassen. Es gefiel ihr nicht. Es kam ihr vor als würde sie in Zukunft in einem Gefängnis leben müssen. Aber sie war zu müde inzwischen .. darüber nach zu denken, sich zu wehren. Den ganzen Tag war sie damit beschäftigt gewesen. Zoe gab Amelie das Bild ihrer Mutter mit, in der Hoffnung Estrella könne es reparierern.

Liliana bemerkte Zoe's Erschöpfung und nahm sie und Thancred mit heim. Gab Zoe dann ein leichtes und beruhigendes Schlafmittel. Thancred besah sich auch die Türen und Fenster bei Liliana. Sie wollte ihr Haus ebenfalls absichern. Ebenso die Residenz. Zoe nahm das Mittel und es dauerte nicht lange und sie war erschöpft eingeschlafen.

Verfasst: Dienstag 18. September 2007, 21:59
von Liliana van Drachenfels
Lili kam heim und sah dort wie gewöhnlich in ihrem Briefkasten nach. Eine Nachricht von Amelie befand sich dort, man suchte nach ihr, bei Zoe wäre eingebrochen worden. Lili ritt sofort los und erreichte kurz danach ihr Haus. Sie nahm Zoe sogleich in die Arme. Zoe war fix und fertig, das konnte man ihr anmerken, doch sie wollte partout das Haus nicht verlassen. Nur mit viel Mühe gelang es Lili sie davon zu überzeugen. Kurz bevor sie loswollten kamen Meister Thancred und Amelie. Man schaute sich alles an und besprach welche Maßnahmen durchgeführt werden sollten. Vor den Fenstern unten sollten überall Gitter, die Türen verstärkt und mit Kastenschlössern und Riegeln versehen werden. Weiterhin würde man Rosen und andere dornige Büsche pflanzen die zum einem die Gitter verdecken, zum anderen mit ihren Dornen weiteren Schutz bieten sollten. Anschließend gingen alle zu Lili's Haus. Lili gab Zoe ein Mittel daß ein Beruhigungs und leichtes Schlafmittel enthielt, damit diese schlafen konnte. Dann ging sie mit ihm die notwendigen Massnahmen an ihrem Haus durch. Da sich Zoe schon Sorgen über die Kosten gemacht hatte, nahm Lili Meister Thancred zur Seite und bat ihn daß sie die Hälfte der Kosten übernehmen würde. Zoe sollte er nur die Hälfte berechnen und ihr natürlich auch nichts sagen. Thancred schmunzelte, nickt dann zwinkernd.. dann begaben sich beide zur Residenz wo auch alle Maßnahmen zur Sicherung des Hauses besprochen wurden. Das ganze würde Lili wahrscheinlich einen ziemlichen Batzen kosten, aber das war ihr in diesem Moment egal. Für die Sicherheit von Zoe und ihr selbst, war sie bereit diesen Preis zu zahlen.

Verfasst: Dienstag 18. September 2007, 22:03
von Estrella Blockhart
Welch ein Tag!

Zuerst wäre Estrella beinahe selber in die Fänge einer Verbrecherin geraten und dann auch noch eine liebe Bekannte von ihr. Sie hatte sie weinend vorm Handelshaus aufgelesen und ritt mit ihr nach Varuna in ihr Haus. Zoes ganzes Haus war verwüstet. Es war so ein Schreck auch für Estrella, das alles zu sehen. Wie musste es erst Zoe dabei gehen? Ganz und gar nicht verstand sie, dass Zoe nicht aus ihrem Haus hinaus wollte..

Später bekam Estrella noch ein Bild von Amelie überbracht, das aus dem Haus von Zoe stammte. Es war wohl beim Einbruch etwas beschädigt worden. Anscheinend lag ihr viel an dem Bild und sie bat Estrella es ihr zu reparieren.
Etwas ratlos saß sie nun vor dem Bild. Ein Bild repariert…das hatte sie noch nie gemacht.
Der Rahmen war ganz zerbrochen. "Es muss wohl von der Wand gefallen sein", dachte Estrella bei sich. Auch das Bild selbst war etwas zerkratzt. Mit größter Vorsicht und Sorgfalt machte sie sich daran, das Bild zu säubern mit etwas Alkohol auf einem sauberen Tuch. Mit viel Konzentration versuchte sie später, die Farben des Bildes so zusammenzumischen, dass sie perfekt zum Bild passten.

Das Portrait einer Frau war darauf zu sehen. Vielleicht war es ihre Mutter gewesen?

Bei diesen Gedanken gab sie sich gleich noch mehr Mühe, das Bild wieder perfekt instand zu setzen. Mit einem feinen Pinsel besserte sie die zerkratzten Stellen aus und nach einiger Trockenzeit, sah man die kleinen Ausbesserungen auch gar nicht mehr. Bloß den Rahmen konnte Estrella nicht mehr retten. Und so machte sie ihr einen neuen, der dem alten fast genau ähnelte. Sie hoffte doch, dass sie Zoe damit eine kleine Freude nach all dem Schrecken machen könne und wollte es ihr gleich morgen Früh vorbeibringen.

Das Bild bewahrte sie sorgfältig in ihrem Haus auf. Es sollte ihm nichts passieren, auch wenn sie Angst hatte, dass sie heute Nacht vielleicht auch überfallen werden würde. Irgendwie hatte sie etwas Verfolgungswahn nach den Vorfällen heute. Heinrich und Amelie würden auf jeden Fall bei ihr sein. Das milderte ihre Angst wieder ein wenig.

Verfasst: Dienstag 18. September 2007, 22:56
von Vranseka
Was ein Spass. Wie die Hasen laufen sie mir hinterher und sich doch nicht inder Lage mich zu finden. Na ich werde es nutzen, dass sie im Wald nach mir suchen!

Den schwarzen Rappen gut verborgen im Wald versteckt zurücklassend warf sie sich eine stinknormale Robe über. Keine der Wachen beachtete sie in der Dämmerung, sie schien eine der vielen zu sein die nach Hause kehrten. Doch das war sie nicht.

Das Haus von Herrn Samtschneider war diesmal ihr Ziel. Es lag zwar direkt an der Mauer, doch die Wachen konnten von oben nur wenig sehen, zumal sie eh eher in die Wildnis hinausschauten, sollten sie doch die Stadt schützen.
Mit geschickten Fingern öffnete sie wie in der Nacht zuvor bei Zoe die Tür zum Haus des Herrn Samtschneider und huschte durch die Tür. Das Haus selber war schon ruhig, wahrscheinlich musste sich der Eigentümer schon ausruhen oder aber war noch unterwegs. Völlig egal. Sie zog die Tür wieder ins Schloss und begann mit ihrer Arbeit. Die Arbeit hier war leichter, es war eine ganze Etage unbewohnt und dazu oftmals noch mit Teppichen und Fellen ausstaffiert. Es dämpfte ihre Schritte enorm. Ein weiteresmal zog sie sämtliche Schubladen auf, kramte darin herum und warf den Inhalt auf den Boden, zumindest bei jenen Sachen die keinen Lärm machen würden. Denn den durfte sie nunmal nicht machen!
Die untere Etage war geschafft. Sie huschte nach oben, nicht ohne sich wieder etwas Stoff um die Füsse zu binden und auch hier verrückte sie die Sachen, öffnete Schubladen und Schränke, wenngleich sie die einzelnen Räume nicht betrat. Vermutlich weil dahinter die Schlafzimmer wahrscheinlich zu finden wären. Das risiko um diese Zeit war dafür einfach zu groß.

Nun war sie auch oben fertig. Der Gang in die Küche folgte. Die Flaschen die sie mitgebracht hatte kamen wieder zum Einsatz, geschickt träufelte sie mit den filigranen Fingern einige Tropfen auf einige Lebensmittel ehe sie den Rest der Flasche achtlos wegwarf. Der letzte Teil ihrer Arbeit musste verrichtet werden. Die Nachricht.
Sie legte das vorbereitete Pergament auf den Tisch in der unteren Etage und legte den schwarzen Pfeil direkt darüber, ehe sie auf gleichem Weg das Haus verlies wie sie kam....

Den Schatten zu Schmieden....

Verfasst: Mittwoch 19. September 2007, 02:36
von Thancred
wie Licht am ersten Schritt aus der Mine,.. so stürzten die Nachrichten auf den Schmied herein, kaum einmal war er mit der Erzsacke aus der Mine gekommen, da erfuhr er von einer sehr aufgeregten Amelie sehr seltsame Neuigkeiten:

Varunas Bürger zittern,
Einbrecher in der Stadt, der schwaze Pfeil ...und selbst Estrella sei gehetzt von einer mit einem Bogen bewehrten dunklen Frau bis Bechgard verfolgt worden,.. man suche Gitter und Schlösser, Riegel und Wehr..
.....taugen denn die Nachtwächter nur zum zeitausrufen?
und damit man beim Nachttopfausleeren was zum zielen hat????

Wurzel und Ast ! selbst im Walde vor Varuna werde den guten Geisten des Hauses aufgelauert,.. und nein man verfolgt sie auch noch was gäb es bei einer Holzfällerin denn zu holen???

gab es denn keine Garde ?? gab es nicht die Kürasse die für Sicherhet im Lande sorgten ... sorgen sollten..... beim ehernen Hammer !

Mit solchen Gedanken und Andren die dem geneigten Leser weniger zumutbar,.. und eher dem Inhalt besagten Nachttopfes zuzuordnen sind
trug sich der Schmied auf dem Weg nach Varuna,.. an den felsbrocken vorbei die wohl eine Hand voll Vaganten und Strolche für einen Hinterhalt dort aufgetürmt hatten.

In Varuna traf er auf eine recht aufgelöste Zoe und eine Jener beistehenden Liliana,..das Haus verüstet .. sollte sichrer werden,..
eiserne Gitter vor den Fenstern schwere Riegel und Kastenschlösser
und Dornenranken sollten es den Dieben und Giftmeuchlern erschweren ihr Mordwerk das nächste mal zu vollenden.. die Lebensmittel vergiftet...
welch ehrlose und schändliche Tat!

man beratschlagte was zu tun sei bissige Hunde? Bärenfalleisen am Boden? gar ein klebriges farbiges Mittel das zu brauen sei und den Einbrecher verraten sollte.... doch geschwächt war Zoe noch und so begab sie sich in Frau Lilianas Obhut,.. bei der Gelegenheit sollte Thancred auch gleich jenes Haus und die Residenz sichern,...
aus offenen freundlichen Heimen sollten dornenstarrende Gefängnisse für den Leib und den Geist werden,... Vorhänge wurden duch Gittertüren,
lichte, freundliche Fenster durch schwere Eisenstäbe ersetzt.
ein wenig klamm im Herzen machte er sich auf den Rückweg,...
nur schnell zurück gen Berchgard wo man einander noch ohne den Giftdolch im Gewande die Hand geben konmnte.

Hüa Blitz....auf nach Hause,... doch beinah in Berchgard angekommen
konmnt er sein Pferdchen garde noch zügeln und einer Gruppe ausweichen,.. eine auf dunklem Pferde sitzende Frau,...auch selbst im dunklen Gewande stand da einem Kürass und einem Mann der Garde gegenüber,.. einander wohl nicht mit Freundlichkeiten bedenkend
zu schnell war er vorüber um wirklich zu verstehen was gesprochen wurde
doch es roch förmlich nach einem Konflikt, so liess er seinen Schimmel
an der Mauer und stieg auf die Brustwehr um notfalls die Seinen mit seinen geringen Fähigkeiten und der Armbrust die er zur Jagd nutzte zu verteidigen. diesen Kelch zumindest erspaarte der ewige Hammerherr seinem Diener,

... aufathmend wandte er sich der Arbeit zu
doch noch kein Gitter war vollendet als Angelyca Sturm läutete,..
hmm heute wird Dein Loblied kurz werden, verzeih dem geringsten Deiner Diener,.. brummte er und ließ den Hammer sinken,.. kaum war die Tür offen als der kleine Wirbelwind hereinschoss,...

gefolgt von Frau Nuria

sie brachte Tränke und Elixire die er geordert hatte und in anbetracht der Ereignisse bestellt er Essenzen die seinen Lieben helfen sollten Jenen die ihnen nachstellten zu entwischen,.. Alliestra in solcher Gefahr zu wissen veralf ihm zu eionem Eiszapfen im Bauch ....niemand sollte Amelie und Estrella hetzen, keiner Tayama und das Bäslein verfolgen und mit giftbestrichenen Waffen gar Erik Lu oder Merigo ans Leder wollen...

es wurde geredet was geschehen sei und als die Sprache auf Einbruch und Vaganten und Gift im essen kam da reagirte Angelyca sehr sonderbar, als Frau Nuria gegangen war platzte es schliesslich aus dem Bäaslein hervor......

Was würdest Du tun wenn .. also wenn du jemand kennst der nichts zu essen hatte und dem es gaaanz schlecht ging,.... und der dann auch schlechtes tut..
kaum zeit zum Athem holen liess sie sich

das komme wohl drauf an... brummte er nachdenklich.....was tut jener denn,.. sich einen laib brot nehmen???

...... Sicherheit nehmen... war die Antwort

hmm hmm wie geh denn das von der stätten?
Leute nachts besuchen,......und erschrecken,....

hrmmm und das Essen vergiften?? und einen Pfeil dalassen?
rote Ohren antworteten mehr als Worte es getan hätten
so dass jene die er besucht nun beim Heiler liegen?
.... sie will keinem wirklich was tun ..... glaubich.....

es dauerte eine ganze Weile
doch nach und nach stieg aus der Schmelze der Kristall,.. wie beim diamantschmieden,...braucht es weniger Hammerschläge oder worte
als vielmehr Zeit und Achtsamkeit am Blasebalg....Sein Bäslein machte einen Vorschlag, einen, den er erst von sich schob... ehrlos die Tat wie so jemandem trauen... doch
hätte er Ehre wenn er nicht soviel über seinen Schatten reichen konnte?
vielleicht war es möglich aus diesem stückchen Schatten
ein kleines bisschen GLück und Leben zu schmieden...

Cirmias kam um zu helfen... dies kann man auf vielerlei Art und Weis wohl tun,... so willigte er in den Vorschlag ein,..würde er gelingen mochte ein bisschen Schatten von den Gesichtern der Leute genommen sein.. sollte er nicht gelingen,...... was war schon ein einziger alter Schmied wert?
und noch weniger wohl einer,... der es nicht versuchte....

Verfasst: Mittwoch 19. September 2007, 03:35
von Manuel Farra
Spät Abends war es bereits, als ich vor den Toren Varunas ankam. Kurz zuvor hatte ich die Rüstung abgelegt und sorgfältig verstaut. Dann trabte ich gemächlich durch die Stadt, über den Marktplatz zu Zoe's Haus. An ihrem Haus eingetroffen kam sie grade die Treppe herunter und erschrak als sie mich sah. Irgendetwas war geschehen das sah ich ihr sogleich an und ich fragte sie was geschehen sei. Wir gingen dann aber erst in die Taverne wo wir uns in eine Ecke setzten. Dort erzählte sie mir dann erst was geschehen war. Jemand war bei ihr eingebrochen, alle Nahrungsmittel waren verseucht. und überall war Unordnung und Chaos. Entsetzt hörte ich ihr zu, versuchte sie erst instinktiv zu trösten, doch sie zuckte bei meiner sanften Berührung sogleich zusammen. Doch nach einer Weile brach es aus ihr heraus, all die Dinge die sich bei ihr in den letzten Wochen aufgestaut hatten. Der heutige Einbruch hatte alles wieder hervorgeholt. Sie hatte wohl noch nie so wirklich mit jemandem darüber gesprochen und so tat es ihr gut darüber zu sprechen und ich versprach hoch und heilig mit niemandem darüber zu reden.
Anschließend wollte ich sie zu dem Haus der Dame von Drachenfels bringen, wo sie die Nacht verbringen wollte. Doch es kam ein Herr noch spät abends. Ein Heiler würde benötigt, es wäre dringend. Im KLoster! Ich brachte Zoe dann zu dem Haus und beschloß die Nacht über Wache zu halten. Kurz nachdem Zoe in das Haus gegangen war, kam eine andere Frau heraus und ritt ziemlich eilig davon. Ich machte es mir mit der Decke die Zoe mir gab, gemütlich und beobachtete das Haus. Sollte wer versuchen dort einzubrechen, würde er meine Axt zu spüren bekommen! So vergingen einige Stunden und erst nach einigen Stunden kam die Dame wieder zurück. Ich hielt weiter Wache, fast wünschte ich mir der Einbrecher würde kommen und ich dachte mir alles mögliche aus wie ich disen Mistkerl bestrafen würde.

Verfasst: Mittwoch 19. September 2007, 08:53
von Rafael de Arganta
Er ärgerte sich.
Zum einen das sie sich wie Stümper hatten in diese Falle locken lassen, zum anderen das diese Frau ihnen entkommen konnte.
Und das nicht nur einmal.
Sie Raubte, überfiel die Leute und niemand vermochte sie bisher zu stoppen.
Bisher, denn Rafael nahm es persönlich das man ihn in eine Situation gebracht hatte das der Graf, in seiner Gegenwart, kapitulieren musste.
Er war für die Sicherheit des Grafen verantwortlich, da durfte dieser überhaupt gar nicht in solch eine Situation geraten.
ER hätte besser aufpassen müssen und so würde ER nichts unversucht lassen diese Frau zu fassen zu bekommen.
Wütend hatte er gestern seine Wut einfach laut in den Wald geschrieen als sie ihnen zwei mal entkam.
So nah war sie gewesen und sie hatte eher mit ihnen gespielt als das sie ernsthaft in Gefahr war. Erneut hatten sie sich übertölpeln lassen, aber sie wussten nun das sie immer wieder kurz vor Berchgard auftauchte.
Das war ein Anhaltspunkt. Darauf baute er.
Er würde die Situationen die er mit ihr bekommen hatte, weiter analysieren und er würde sie kriegen.
Wie ein Wolfshund würde er sich an ihre Spuren haften und irgendwann, würde sie ihm nicht mehr entkommen.
„Vranseka, irgendwann kriegen wir dich!“

Verfasst: Mittwoch 19. September 2007, 10:47
von Bearnaud Samtschneider
Langsam ging es auf den Herbst zu, was aber die Vögel im Garten des Schneiders nicht daran hinderte, laut zu zwitschern.
Dieses Zwitschern war es letztendlich, welches dazu führte, dass Bearnaud sich ausgiebig streckend aus seinem Bett quälte. Er freute sich, wie jeden Tag darauf, in seine Stube hinunterzugehen und den Laden für die Arbeit herzurichten. Diese Stube... dieses Haus, das war sein Lebenswerk. All das, wovon er als kleiner Junge schon immer geträumt hatte.. sein Ziel.

Und so wird es wohl niemanden wundern, dass Bearnaud, sowieso ungewöhnlich sensibel und so garnicht Kerl, fast einen Herzinfarkt bekam, als er die Türe seines Gemachs im ersten Stock öffnete, um in das Bad zu gehen.
Da lagen Musterstücke seiner Schneiderskunst wild und scheinbar wahllos verteilt auf dem Boden herum, mannsgroße Stoffrollen waren umgekippt worden, und scheinbar hatte sich auch jemand an seinen Materiallagern zu schaffen gemacht, denn hier und da lagen feine Golddrähte, Lagen seines Leders oder aufgerissene Säckchen mit Metallplättchen, gedacht zum Beschlag von Rüstungen, herum.
Die Stimme des Schneiders, glockenhell und an sich schon sehr bubenhaft, überschlug sich fast, als er das Desaster erfasst hatte.



"Mey! Wat is det denn, ick gloobet ja nit! Himmel.. wer kann denn sowat machn... mey, wat bei alln Göttern issn hier passiert?!"


Mit spitzen Füßen über die Unordnung steigend, traute er sich fast garnicht, die Treppe zu seiner Stube und dem Wohnraum zu nehmen. Natürlich tat er es letztendlich doch.. und es zeigte sich, dass der Verursacher der Unordnung im ersten Stock noch nicht seine wahre Qualität im Ramponieren und Zerwühlen ausgelebt hatte.
Bilder aus seiner Heimat hingen schief an der Wand, die Stühle für die Kunden waren umgeworfen worden.. der Vorhang zu seiner Umkleide wurde abgerissen und achtlos zu Boden geworfen, in einer Ecke wurden seine säuberlich aussortierten Federvorräte einfach ausgekippt, der edle Teppich aus Menek`ur war mit allerlei Farbpulvern zugekippt worden. seine Arbeitsplatte wurde durcheinandergewühlt, Nadeln lagen verstreut umher und verschiedene Garnrollen wurden offenbar einfach mal so abgerollt, quer durch die ganze Stube...

Kurzum: Es war Chaos. Chaos, welches sich auch in der Küche fortsetzte. Seine Hängeschränke waren allesamt mit einem Wisch einfach ausgeräumt worden, zerbrochenes Geschirr und allerlei Kochutensilien bedeckten den Küchenboden, das ganze fein überstreut mit seinem Mehl, hier und da eine Zwiebel, die zerpflückt worden war...


In der Tat, für Bearnaud, der seine Ordnung liebte und einen geregelten Tagesablauf bevorzugte, ohne viel Wert auf Abwechslung zu legen, war dies eine mittelschwere Katastrophe.
So sehr brachte ihn dieser Einbruch aus dem Konzept, dass er glatt vergass, seinen langen Bart wie jeden Morgen ausgiebig zu pflegen und zu flechten, er setzte sich seine Mütze komplett verkehrt herum auf und warf sich die erstbeste Garnitur über, die er vom Boden der Stube geklaubt hatte, und stürmte aus dem Haus, die Augen feucht. Zur Garde, nur zur Garde und alles wieder heile machen, dass war sein einzigster Gedanke.
Und so hatte der unscheinbare Schneider in seiner eigenen kleinen heilen Welt lebend, auch kein Auge gehabt für den Brief auf dem Tisch und den schwarzen Pfeil.. geschweige denn dafür, dass seine Nahrungsvorräte vergiftet worden waren und ein Teil des Giftes am Boden vergossen war, sodass das Mehl stellenweise grünlich verfärbt war.

Gut, dass er gar vergass, vorher zu frühstücken.

Verfasst: Mittwoch 19. September 2007, 11:29
von Julie Lescath
Julie schreckte im Schlaf auf mit rasendem Herzschlag. Es dauerte einige Momente ehe sie sich zurechtfand und sie die Sicherheit bietenden Arme um sich spürte. Thelors ruhiger Atmung lauschend normalisierte sich ihr Herzschlag wieder und sie dachte an die Ereignisse des vergangenen Tages.

Zoe hatte sie recht aufgeregt geweckt jemand fremdes wäre des Nachts in ihrem Haus gewesen. In ihr stieg Übelkeit auf und sie hatte das Gefühl eine unsichtbare Hand würde ihr den Hals zudrücken.
Wie durch eine dichte Nebelwand nahm sie die folgenden Minuten wahr, als sie das Pergament und den Pfeil in ihrer Schneiderstube fanden.
Sie musste sich angezogen haben, doch wie daran konnte sie sich nicht mehr erinnern, jedoch an diesen wilden Gefühlsturm aus Angst, Panik und Entsetzen der in ihr tobte. Wie sie zu Thelor kam und was sie ihm sagte, auch das war wie weggewischt. Nur, dass sie sich in seiner Gegenwart sicher fühlte, daran konnte sie sich erinnern.

Als sie am Haus ankamen zeigte sie Thelor den zurückgelassenen Brief und den Pfeil, welche er sofort an sich nahm. Sie gingen hinab und als sie die Heilerstube betraten sahen sie das ganze Ausmaß des nächtlichen Besuches. Alles war verwüstet, Zoe zeigte Thelor die Küche und ihre Entdeckungen dort. Julie brachte es nicht fertig nur noch einen Schritt weiter rein zu gehen und sank weinend am Eingang zu Boden. In ihr überschlugen sich die Fragen. Wer nur tat so etwas? Wieso sie? Was wäre gewesen, wenn ....., diese Frage traute sich sich nicht einmal zu Ende zu denken. Sie wollte flüchten und als sie wieder auf sah stand Thelor vor ihr und reichte ihr die Hand. Sanft nahm er sie in den Arm und tröstete sie und sie ließ den Tränen freien lauf. Sie wollte nur noch weg und Thelor schien sie zu verstehen.

Sie waren schon auf dem Weg zu Thelors Haus als ihnen Rondrian Toberen begegnete. Sie berichteten ihm von dem Einbruch und als Julie ihm das Haus zeigen wollte schrieb Thelor ihr er würde in den Palast gehen.
Rondrians Fragen beantwortete sie mehr automatisch, der Rest war auch da hinter einem Schleier aus Nebel verborgen. Julie konnte sich erinnern das Zoe zurück kam mit Estrella und Amelie zusammen, welche sie sofort in den Arm nahm. Sie war erleichtert und wie ein unbeteiligter Zuschauer nahm sie den Rest der um sie herum passierte war. Zu sehr war sie mit sich beschäftigt und den ganzen bisher für sie so unbekannten Gefühlen.

Kurz nachdem Thelor zurück kam gingen sie zu ihm. Als sie die Tür von Thelors Haus hinter sich schlossen hatte sie das erste Mal an diesem Tag das Gefühl wieder frei atmen zu können, ohne diese unsichtbare Hand an ihrem Hals. Er ging er nach oben und bereitete ihr ein Bad vor und machte sich dann daran ihr einen Kräutertee zu kochen.

Julie blickte sich um, hier fühlte sie sich sicher. In Thelors Armen war all die Anspannung von ihr abgefallen und hatte sich in einem Fluss aus Tränen aufgelöst. Ob diese Frau, ja es hatte wohl wer gesagt es wäre eine, wusste was sie da angestellt hatte. Sie hatte dafür gesorgt, dass Julie nun hier war in Thelors sicheren Armen, etwas was sie noch vor kurzem für unmöglich gehalten hatte. Doch wirklich dankbar dafür konnte sie ihr nicht sein, denn der Preis war hoch den sie dafür bezahlt hatte, sie würde sich bei Zoe nie wieder wirklich sicher fühlen können. Langsam schloss sie die Augen, lauschte Thelors ruhiger Atmung, und schlief wieder ein.

Verfasst: Donnerstag 20. September 2007, 23:21
von Vranseka
Dämmerung und wiedereinmal schleicht die zierliche Gestalt um ein Haus herum. Diesmal das von Thelor von Reensdorf. Auf der Hinterseite des Hauses erklimmt sie geschickt den Balkon und öffnet die nicht verschlossene Türe um ins Innere des Hauses zu kommen.
Doch der Einbruch ist anders als die Vergangenen.
Anstatt Unordnung und Chaos zu hinterlassen, legt sie lediglich ihre Nachricht zusammen mit dem Pfeil mitten in den Raum, sichtbar für alle Anwesenden. Sie ist schon wieder auf dem Weg hinaus als sie die Haustür vernimmt und sich eilig auf dem gleichen Weg wie sie hineinkam, das Haus verlässt.

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 00:33
von Fabien Raedin
Schnell verbreitete sich die Kunde, dass vermehrt Einbrüche in Varuna statt fänden. Sicherlich würde auch eines Tages das Anwesen der Drachenfelsens auf dem Plan stehen. Das musste verhindert werden. Natürlich war er froh, nicht mehr in der Garde zu sein, der man sicherlich wieder die Schuld zu schob obwohl es im Grunde allen klar sein müsste, dass man sich nie auf jede Eventualität einstellen könnte.

Des Nachts achtete Fabien darauf, dass die Türen des großen Balkons des Anwesens sicher verschlossen waren, die Fenster wurden mit kleinen Schellen versehen so dass es Geräusche machte, sollte man sie öffnen. Im Erdgeschoß wechselten sich Armand und Fabien mit der Nachtwache ab, denn bekannterweise fanden die Einbrüche nicht bei hellichtem Tag statt.

Wenn auch dieser Einbrecher woanders ungehindert einsteigen konnte, würde er hier sein Problem haben.

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 01:20
von Liliana van Drachenfels
Lili kam bei Julie vorbei und wollte nach ihr sehen. Diese fiel ihr jedoch sofort in die Arme und war sichtlich verstört. Sie war wieder da gewesen, diesmal im Haus von Thelor. Sie nahm Julie in die Arme und sagte sogleich "Du kommst mit mir, schreib Thelor eine Nachricht und dann gehen wir zu Zoe, mit ihr dann zu mir." Julie nickte und so machte man sich auf den Weg zu Zoe's Haus. Auch Zoe versuchte Julie zu trösten und dann ging man zusammen zu Lili's Haus.
Lili verrammelte sämtliche Türen und Fenster, schob schwere Schränke und Tische davor. Nur ein Fenster wurde freigelassen, scheinbar als hätte man dieses vergessen. Ein Trank wurde von Zoe und Lili hergestellt.. sie überlegten hin und her bis ihr die richtige Kombination einfiel. Lähmen sollte der Trank erst ein mal, dann die Einbrecherin mit Farbe markieren, diese sollte nicht abwaschbar sein. Weiterhin sollte er kleben wie die Pest, kaum von Haut und KLeidern ablösbar sein. Weiterhin stinken, so daß man sie 10 Meter gegen den Wind riechen konnte. Lili erinenrte sich an die Stinkmorcheln, die ihren bestialiscihen Gestank, richtig verwendet, erst nach ein paar Stunden entfalten würde. Hin und her wurde überlegt dann die reagenzien vorbeiretet und der Trank zubereitet. ein Trank wurde am Vorhang vorm Nordfenster im Untergeschoß gehängt und dieses nur mit einem Stuhl verramelt, so daß dies die scheinbar leichteste Einstiegsmöglichkeit darstellen sollte. Jede der drei Frauen bekam noch einige der Flaschen, die sich sicherlich auch prima werfen ließen. So legte man sich dann in die Betten, täuschte vor zu schlafen, während sie gespannt darauf warteten, daß etwas geschah... Sollte sie nur kommen, sie würde ihr blaues, nein grünes Wunder erleben!
Auch die Gardisten waren informiert, so daß falls die Einbrecherin es wirklich versuchen sollte und ihr Plan aufging, diese vieleicht endlich gefaßt wurde.

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 01:33
von Zoe de Velgy
Eigentlich hatte Zoe ja versprochen keine Tränke mehr zu sich zu nehmen die sie wach hielten. Ihren Schlaf regelten. Aber ihr Körper war daran gewöhnt .. seit einigen Wochen. Ohne diese Tränke konnte sie sicher nicht die Nacht über wach bleiben. Sie trank heimlich einen dieser Tränke während Liliana damit beschäftigt war die Möbel zu verrücken.

Sie stand dem gemeinsames Vorhaben skeptisch gegenüber. Wenn die Einbrecherin durch das Nordfenster und mit dem Trank in Berührung kam. Der Trank würde sie für einen Moment lähmen. Sie würde die Paste nicht abwaschen können, giftgrüne Farbe an sich haben und nach einigen Stunden würde sich der Gestank entfalten. Vielleicht machte sie das noch wütender und sie würde nicht nur bei Einbrüchen und Verwüstungen und Drohungen bleiben.

Zoe hoffte, das das kein Fehler war.

Vielleicht war sie auch auf solche Dinge vorbereitet. Oder kannte jemand der mit solcherlei Tränken vertraut war und ihr half. Die Erkennungszeichen wieder los zu werden.

Aber vielleicht .. vielleicht konnte man sie dadurch auch fassen. Erkennen an Farbe und Gestank.

Verfasst: Freitag 21. September 2007, 09:06
von Rafael de Arganta
Vranseka...
immer wieder Vranseka und der Schwarze Pfeil.
Was ihn etwas irritierte war das sie scheinbar alleien Handelte, beim Überfall auf ihn und den Grafen jedoch eine Vielzahl von Helfern hatte.
Was stimmte nun?
Rafael vermochte sich nicht vor zu stellen das sie getäuscht worden waren. Die Armbrustschützen waren da gewesen.
Dch jetzt handelte sie zweifelsohne alleine.
Die Überfälle in die Häuser jedenfalls.
Warum tat sie es überhaupt?
Selbst das Kloster war für sie kein Einhalt gewesen.
Temora möge ihr vergeben.

Unruhig lief er in dem Zimmer auf und ab.
Sie machte sich einen Spaß mit diesen Einbrüchen, spielte mit ihnen.
Machte sich Lustig über sie und führte sie vor.
Nein, Rafael wollte nicht weiter die Maus sein.
Und wenn ... dann würde er dieser ... Katze jetzt endlich mal die Zähne zeigen.
Die Magier mussten her, und dann... der Frau eine Falle stellen.