Seite 1 von 1
Die Reise zu den Schreinen der Tugenden
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:16
von Richard Tarid
Er war den halben Tag damit beschäftigt die Lehren innerhalb der Mauern des Kloster zu dokumentieren und gleichzeitig zu merken. Da er wusste das diese Sachen für seinen derzeitigen Werdegang unumgänglich waren. Der Abend brach langsam an und die Sonne verschwand derweil hinter den Bergen, nur noch ein roter Schein war von dem ganzen zu vernehmen, als dieser sich vom Kloster auf dem Heimweg machte. Nachdem er gerade durch die Tore schritt, stoppte dieser abrupt, als ihm auf einmal sein Ritter seine Erlaucht Rafael de Arganta auf seinem Ross gegenüber stand. Dieser fragte ihn kurz aus, was er so den ganzen Tag getrieben hätte. Nachdem er damit fertig war, wollte er dass ich ihm zu einem besonderen Ort folgen sollte. Dieser Ort befand sich separat abgegrenzt neben dem Kloster, es sah aus wie eine Ruhestätte was sich später auch als eine heraus kristallisieren würde. Wieder verging einige Zeit wobei sein Ritter ihm all zu deutlich erklärte wer diese Personen dort waren, die dort lagen und vor allem welche Schicksale diese miteinander teilten. Am Ende wurde mir langsam bewusst, dass ein jeder dieser Personen die dort in den 7 speziellen Gräbern vor mir lagen, durch eine der Tugenden förmlich vom Leben gezeichnet wurden und diese somit ein Teil von Temora selbst geworden sind.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Amyra > Tochter einer Dorfheilerin > errichtete den Schrein des Mitgefühls
Alsamar > Sohn eines königstreuen Kriegers > errichtete den Schrein der Ehre
Boresal > Sohn eines Wegelagerers > errichtete den Schrein der Tapferkeit
Semborel > Sohn eines Dorfrichters > errichtete den Schrein der Gerechtigkeit
Ilara > Tochter eines hochmütigen Adeligen > errichtete den Schrein der Demut
Fasamar > Sohn eines Dorfschmiedes > errichtete den Schrein der Geistigkeit
Brynn > Tochter eines reichen Händlers > errichtete den Schrein der Aufopferung
Nachdem das Gespräch zu Ende schien, machten sich beide auf den Weg den verletzten Sire Thelor von Reensdorf zu besuchen, da dieser wohl noch immer mit der letzten Verletzung zu tun hatte. Dort angekommen gab es nur ein kurzes Gespräch vorauf auf einmal eine neue Aufgabe für Richard frei gelegt wurde. Er sollte die 7 Schreine der Tugenden aufsuchen und dort ausharren. Nachdem er kurz die meisten Fragen diesbezüglich beantwortet bekommen hatte, machte er sich auf den Weg zu seinem Haus. Dort packte er rasch seine Sachen, da er am nächsten Morgen sich auf den Weg machen sollte, jene Schreine aufzusuchen. Er war aufgeregt, da er diese Aufgabe mit aller Zufriedenheit absolvieren wollte um damit seinem Ritter zu zeigen, dass es Willens ist diese Ausbildung abzuschließen und in die reihen der Ritter aufgenommen zu werden.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:18
von Richard Tarid
Der Weg zum ersten Schrein:
Der Morgen graute als sich Richard auf den Weg machte, den ersten der sieben Schreine aufzusuchen, er wusste schon wo er ihn finden würde da er damals über solch einen Ort gestolpert war. Dort angekommen, nahm er sich seine Notizen zur Hand und verglich die einzelnen Erzählungen der Personen um heraus zu finden, an welchem der Schreine er nun stehen würden.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Semborel
Er war der einzige Sohn eines Dorfrichters. Doch die Urteile seines Vaters waren nie von Gerechtigkeit geprägt. Eher waren sie Zeugnis der Launenhaftigkeit dieses Mannes. So oft Semborel versuchte seinem Vater ins Gewissen zu reden, so selten fand er Gehör. Auch Semborel ging schließlich fort, froh auch die Grausamkeiten seines Vaters nicht mehr mit ansehen zu müssen. Was auch immer er versucht hatte, er konnte hier nichts erreichen. Selbst die Dorfbewohner halfen ihm nicht, hatten sie doch zu große Furcht vor den Launen des Vaters. Nach langen Wanderungen schließlich, hatte auch Semborel jenen Ort gefunden, an dem er seine Lehren empfing. An der Spitze einer Landzunge verweilte er. Meereswind und Wellen waren stets das einzige, was er um sich hatte. Schließlich errichtete er dort den Schrein der Gerechtigkeit, als Mahnmal, gegen Willkür und Launenhaftigkeit.
Einige Zeit später, nachdem er nun alle Merkmale der Orte sich separat notiert hatte, verglich er diese erneut bis ihm die Wortlaute auffielen „ An der Spitze einer Landzunge verweilte er „. Darauf blickte er sich nochmals um, nickte kurz da er wohl jenen Ort nach der Beschreibung gefunden hatte. Er war sich sicher, dass es nur der Schrein der Gerechtigkeit sein konnte, da er tatsächlich auf einer Landzunge stand. Wenn man die Gegend genauer betrachten würde, dann würde man deutlich sehen dass der Schrein an dessen Spitze steht, so wie es dort beschrieben wurde.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:20
von Richard Tarid
Die Reise zum zweiten Schrein:
Nachdem er dort den halben Tag verbracht hatte, packte er wieder seine Sachen, gab seinem Tier etwas Futter, da er wusste das es eine längere Strecke werden würden, da er zu jedem einzelnen Schrein gehen würde. Ihm war bewusst, das er dazu sicher viel Zeit hatte, da er den einen oder anderen Ort bereits kannte, suchte er diese zu erst auf, da er nicht wusste wie lange die Suche nach dem Rest dauern würde. Darauf stieg er in den Sattel und machte sich auf den Weg vorbei am Kloster nach Bajard. Dort angekommen, kaufte er noch rasch etwas Heu für seinen treuen Wegbegleiter, eher sich weiter auf den Weg gen Westen machte. Kurz vor dem Abzweig bei der Kutsche, hielt er nochmals an. Griff nach seinem Büchlein und studierte erneut die Merkmale, als er einen Geistesblitz hatte. Er erinnerte sich erneut an eine Passage aus dem Notizbüchlein. Nach einem kurzem grübeln blätterte er danach und lass erneut diese Zeilen.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Brynn
Sie war die Tochter eines reichen Händlers. Ihr Vater war stets bemüht, seinen Reichtum zu erweitern. Die Belange Anderer kümmerten ihn nie. Er nahm was er nur bekommen konnte. Und wenn ein Konkurrent hierbei möglicherweise auf der Strasse endete, interessierte es ihn wenig. Brynn jedoch, bemühte sich jenen Menschen zu helfen und steckte ihnen hier und dort etwas Gold zu, damit sie wieder auf die Beine kommen konnten. Der Tag kam jedoch, als ihr Vater dies bemerkte und die junge Brynn beinah fortjagte. Nur deren Mutter vermochte den Mann wieder zu beruhigen. Im Gegensatz zu Brynn's Vater, hatte sie immer Gehör für die Worte des Mädchens, die ihr durch Temora eingegeben waren. Und so war sie es, die zukünftig geschickt verschleierte, wenn Brynn wieder einem verarmten Menschen mit etwas Gold aushalf. Auch Brynn brach schliesslich auf, als Temora sie rief. Ihr Weg führte sie durch tiefe Sümpfe. Nur Temoras Schutz hatte sie sicher hindurchgeführt und vor dem Tode bewahrt. Schliesslich fand sie auf einer kleinen Insel, nahe des Festlands den Ort an dem sie ihre Lehren empfing. Inmitten eines Dschungels errichtete sie dort den Schrein der Opferbereitschaft, als Mahnmal an die Menschheit.
Auch dort stand ein Hinweis in den Notizen. Die sich wie folgt äußerten. Ihr Weg führte sie durch tiefe Sümpfe. Nur Temoras Schutz hatte sie sicher hindurchgeführt und vor dem Tode bewahrt. Schliesslich fand sie auf einer kleinen Insel, nahe des Festlands den Ort an dem sie ihre Lehren empfing. Inmitten eines Dschungels errichtete sie dort den Schrein der Opferbereitschaft, als Mahnmal an die Menschheit. Kurz darauf wand er sich an eine Person die ihm gerade über den Weg lief, diese fragte er nach den Merkmalen einer kleiner Insel und einem Sumpf im Zusammenhalt nach dem Text aus. Hauptsächlich brauchte er eine grobe Richtungsangabe, aber wenn man da einen passenden Ort wissen würde. Wäre das sicher auch eine große Hilfe. Die Person die sich als ein Jäger später heraus stellte nickt kurz und meinte dann einen Ort den ich derzeit suchen würde zu kennen. Er meinte auch das dieser Ort weiter im Westen eher abseits anzutreffen wäre und das ein weiterer Sumpf den Weg zu meinem Ziel sicher erschweren würde. Ich bedankte mich bei dem Jäger und machte mich mit diesen Hinweisen auf den Weg zu dem genannten Sumpf. Dort angekommen wurde mir langsam aber stetig klar, dass das sicher lange dauern würde den Sumpf zu umgehen, also musste ich mir einen mühevollen Weg mitten durch diesen wagen. Die Stunden vergingen dabei wie im Fluge und man kam nur langsam voran da die meisten Trampelpfade dort versickert waren oder man irgendwo im Schlamm stecken blieb. Die Nacht brach langsam ein als er endlich die groben Umrisse eines Gebäudes mitten im Wald vorfand, dort angekommen war er erleichtert das sich der Weg gelohnt hatte, schlug er sein Lager auf und verbrachte im aller Demut die Nacht im Schrein. Die Nacht jedoch war alles andere als ruhig, es stürmte und regnete die ganze Zeit, fürchterliches Wetter dachte sich Richard. Da er wusste das er am nächsten Morgen wieder durch die meisten Teile des Sumpfen gehen musste. Am nächsten Morgen dann stand er auf der Treppe des Schreins. Der Morgennebel verhüllte die Gegend wie eine Wand aus Rauch, man konnte kaum die Hand vor Augen sehen. Das warten wurde ihm unerträglich, das er sich in den Kopf setzte die verlorene Zeit irgendwie in dem Sumpf zurück zu bekomme, wodurch er sehr nachlässig wurde. Er nahm die Zügel seines Tieres und marschierte mit zügigen Schritten los, bis er an einen Punkt angelangte wo er kaum eine Schritt nach dem anderen machen konnte und am Ende stecken blieb. Er versank förmlich in einem Wasserloch, er konnte sich kaum noch bewegen, die Kälte des Wasser entzog ihn jedwede wärme aus dem Körper. Er versuchte sich krampfhaft an den Zügeln seines Pferdes festzuhalten, dieses versuchte ihn darauf aus der Misslage raus zu ziehen. Mit schmerzverzehrtem Gesicht lag er wieder an Land, einen seiner Stiefel sah er noch im Morast versinken. Er brauchte eine Pause und blieb einfach an der Stelle liegen, wo sein treues Pferd ihn hingezogen hatte. Die Sonnenstrahlen gaben ihm wieder etwas an wärme, so dass dieser sich aufrappelte und mit etwas mehr Vorsicht dann gegen Abend endlich den Sumpf verlassen konnte. Am Rand dessen was nun hinter sich lag, errichtete er sein Lager wo er die ganze Nacht damit beschäftig war seine Kleidung zu reinigen und etwas Erholung zu bekommen.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:22
von Richard Tarid
Die Reise zum dritten Schrein:
Eine weitere Nacht verbrachte er mitten im Wald. Der gestrige Tag, war nicht wirklich so wie er es sich gedacht hatte, der Schlamm klebte hartnäckig an der Kleidung und wurde nach und nach zu einer weiteren Last, da sich dieses klebrige Zeug überall fest haftete. Er sah aus wie ein Schwein, dachte er sich und so würde er sicher nicht unter die Augen seines Ritters wagen, dennoch musste er seine Aufgabe erfüllen und die restlichen Schreine finden. Nach der er seine Sachen verpackt hatte, nahm er erneut sein Büchlein hervor um sich eine grobe Richtung für den heutigen ritt auszusuchen. Einige Minuten vergingen als ihm einige Anhaltspunkte bei der Geschichte von Fasamar auffielen.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Fasamar
Geboren als Sohn eines Dorfschmieds, hatte er von früher Kindheit hartes Arbeiten erlernt. Doch reizten ihn viel mehr die Bücher, von denen reichere Kinder des Dorfes berichteten. Jene Kinder die in der Lage waren, die kleine Dorfschule zu besuchen. Gern hätte er sich ihnen angeschlossen, sein Vater jedoch hielt von solchen Dingen nichts. Er war ein fleissiger Mann und Fasamar blickte stets mit Ehrfurcht zu ihm auf. Schliesslich kam dennoch der Tag, an dem Fasamar fortzog, da Temoras Ruf ihn ereilte. Er fand den Platz seiner Lehren ebenfalls in einem tiefen Wald, doch dort war bereits ein Gebäude errichtet. Verschmutztes Marmor und windschiefe Ziegel, waren alles was von einem einstmals wohl schönen Gebäude über war. Er erkannte das hier wohl vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Alte Trümmer zeugten noch hiervon. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit wohl überstanden. Einst schien es sowas wie eine kleine Schule oder Bibliothek gewesen zu sein. Doch Fasamar vermochte die Buchreste nicht zu nutzen, hatte er nie Lesen gelernt. Trotzdem sammelte er sie ein und verwahrte sie gut. Nachdem schliesslich die Jahre seiner Lehren vergangen waren, richtete er dieses stolze Gebäude wieder her und errichtete in diesem, den Schrein der Geistlichkeit, als Mahnmal an alle Menschen, dass Leben stets Lernen bedeutete und niemand vorankam ohne sich weiterzuentwickeln. Es heisst, Fasamar habe auf seinen Wanderungen auch das Lesen noch erlernt und die Schätze, welche die Bücher für ihn darstellten, mit Freude studiert.
Auch dort fielen ihm wieder einige Sachen auf, die sicher nicht so alltäglich sein durften. Diese äußerten sich wie folgt. Er fand den Platz seiner Lehren ebenfalls in einem tiefen Wald, doch dort war bereits ein Gebäude errichtet. Verschmutztes Marmor und windschiefe Ziegel, waren alles was von einem einstmals wohl schönen Gebäude über war. Er erkannte das hier wohl vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Alte Trümmer zeugten noch hiervon. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit wohl überstanden. Es schien wohl irgendwo eine Ruinenstadt zu geben, aber wo dachte er sich. Es verstrich wieder etwas Zeit, als ihm der Ort einfiel den Rafael ihm als letztes gezeigt hatte. An jenem Ort wo es 2 Geschichten gab.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Heiliger Ort, wo einst Temora Krathor vertrieb oder sie Alatar das Schwert der Elfen in dessen Rippen stieß.
Aber dieser Platz schien auch schon länger zu existieren als die anderen Gebäude in dessen Umgebung. Es wäre sicher nicht verkehrt die anliegen Wälder nach einer verlassen Ruinenstadt zu durchsuchen, wenn es überhaupt so was in der Form gab. Die Suche schien Hoffnungslos, da es so viel Wald in der Gegend gab, dass es reines Glück wäre wenn er jenen Ort in kürzester Zeit finden würde. Gegen Abend schien er nun das gefunden zu haben was er gesucht hatte, weit abgelegen von allem was man Zivilisation nennen durfte. Ein eher unscheinbares Gebäude in einem separaten Waldabschnitt unterhalb Rahals. Dort würde er die Nacht verbringen, da er irgendwann mal wieder Kraft schöpfen musste. Darauf stieg er von seinem Pferd, schnallte den Sattel ab und begann sein Nachtlager aufzubauen. Darauf ging er in diesen Schrein und verbrachte dort die halbe Nacht in Demut , eher er sich zu schlafen in sein Nachtlager zurück zog.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:24
von Richard Tarid
Die Reise zum vierten Schrein:
Die ersten Sonnenstrahlen fielen ihm ins Gesicht als er sich noch mal umdrehen wollte, als dieser dann die Augen öffnete saß ein kleiner Hase vor ihm. Beide betrachteten sich kurz, eher der Hase durch irgendwelche Geräusche aus der nähe im Unterholz verschwand. Richard sprang sofort auf und zog sich rasch an. Nach dem er die meisten Sachen an hatte, ging er mit gezogener Klinge auf die Geräusche zu. Als er fast dort war, hörte er deutliche Stimmen von irgendwelchen Menschen und das hin und wieder auflachen einer dieser Personen. Er verbarg sich in einem Busch und beobachtete die Gestalten , eher er erneut ein dumpfes Geräusch hörte , was später von einem herab stürzenden Baum her rührte. Das knacken der Äste und das rascheln der Blätter konnte man nicht überhören als dieser zu Boden ging. Darauf erhob er sich und ging auf die Person zu sah. Diese schienen wohl irgendwelche Waldarbeiter aus der Gegend zu sein. Nach einem kurzem Plausch befragte ich sie nach den fehlenden Schreinen und ob sie irgendwelche dieser Merkmale der Orte im Wald schon mal gesehen hatten. Bei einer der Geschichten meinte einer der Waldarbeiter das er so eine Ort gesehen hatte. Er meinte das weiter im Norden ein See sei, wo in dessen Mitten eine Insel mit einem Gebäude drauf zu finden sei.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Alsamar
Geboren als Sohn eines stolzen Kämpfers, der stets treu im Königsheer diente, schien es seine Bestimmung zu sein, den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Es war eine lange Tradtion innerhalb dieser Familie von Kriegern, dem Königsgeschlecht zu dienen. Alsamar jedoch lehnte es stets ab, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Während seine Brüder den Vater mit Stolz erfüllten, sah dieser doch immer enttäuscht auf Alsamar. Jenen Sohn, der so garnichts vom Stolz der Familie zu zeigen schien. Schliesslich ging Alsamar ohne ein Wort hinaus in die Welt und folgte dem Ruf Temoras. Sein Weg führte ihn tief in den Wald, weit südlich des Ortes, an dem der Schrein des Mitgefühls errichtet wurde. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete.
Richard nahm noch mal den Text hervor und schaute sich die Geschichte etwas genauer an, als er genau diesen oder einen ähnlichen Wortlaut mitten in dem Text wie folgt vorfand. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete.
Darauf verabschiedete er sich dankend bei den Waldarbeitern, eher er zu seinem Nachtlager ging und dieses abbaute und sich der Erzählung nach zu diesem Ort hinbegab. Dort angekommen, stand er nun an einem eher kleinen See, aber es stimmte das dort in dessen Mitte wohl ein Schrein stand und er sich sofort dorthin begab. Auch dort verbrachte er den restlichen Abend und die ganze Nacht dort in aller Demut um mit der gewonnen Kraft am nächsten Morgen weiter voran zu schreiten.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:26
von Richard Tarid
Die Reise zum fünften Schrein:
Und wieder war ein Tag verstrichen dachte er sich, eher sich aufrappelte seine Sachen packte und sich wieder auf den Weg zum nächsten Schrein machen würde. Er hatte diesmal den Vorteil das er jenen Schrein bereits kannte. Er stand auf und blickte gen Osten zu dem Gebirge und er wusste das er jenen Schrein dahinter vorfinden würde. Darauf stieg er in den Sattel und machte sich auf den Weg dort hin. Nach einem eher mühseligen ritt, kam er dort diesmal ohne weitere Komplikationen an. Er war froh das diesmal alles eher glatt gelaufen ist, bevor dieser sind in den Schrein begab und dort in aller Demut ausharrte. Nachdem er mit dem ausharren fertig war, griff er wieder zu seinem Büchlein um heraus zu finden, welcher Schrein es wohl sei, wo er nun davor stehen würde.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Ilara
Sie war die Tochter eines hohen Adligen, der dem Königsgeschlecht sehr nahe stand. Eitelkeit und Hochmut waren immer schon starke Wesenszüge dieses Hauses. Ilara jedoch entwickelte sich durch Temoras Nähe anders. Zu den Bediensteten des Hauses war sie stets freundlich und half ihnen wo sie es vermochte. Sie waren es wohl eher, die Ilara vermissten, nachdem sie fortgezogen war, die Lehren Temoras zu empfangen. Auf einer kleinen, für andere Augen wohl eher unscheinbaren, Flussinsel erkannte sie jenen Ort, den Temora berührt hatte. Dort verweilte sie die Jahre der Lehre und errichtete später den Schrein der Demut. Es sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.
Auch dort wurde er fündig und nach den Hinweisen die wie folgt waren. Auf einer kleinen, für andere Augen wohl eher unscheinbaren, Flussinsel erkannte sie jenen Ort, den Temora berührt hatte. Dort verweilte sie die Jahre der Lehre und errichtete später den Schrein der Demut. War er sich sicher das es nur der Schrein der Demut sein konnte. Es passte alles, es war eine recht kleine Insel, irgendwo im nirgendwo…
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:28
von Richard Tarid
Die Reise zum sechsten Schrein
Da er nun die meisten Teile des Festlandes ebenso die Wälder im Westen und im Süden durchgekämmt hatte. Blieb ihm zum Schluss nur noch der Norden wo er die letzten beiden Schreine ausfindig machen wollte. Er packte wieder seine Sachen und wagte sich in das Gebiet der Elfen hervor. Langsam ging er durch die Wälder, behutsam Schritt er voran um dort nichts durch seine Unachtsamkeit zu zerstören was sicher die Wut derer die dort wohnten auf sich zu ziehen. Das Tempo mit dem er den Wald durchsuchte, fand er für seine Verhältnisse eher aufhaltend. Doch diese mühe lohnte sich, als dieser wieder vor einem der beiden fehlenden Schreine stand.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Boresal
Boresal war das Kind eines grausamen Mannes. Einem Tyrannen gleich, überfiel er die Armen und Schwachen. Doch wann immer er selbst in Not geriet, schickte er seine Schläger vor. Feigheit war trotz allem ein Wesenszug Boresal's Vaters. Auch Boresal wollte er zu einem grausamen jungen Schläger heranziehen. Doch keine seiner Weisungen erreichte Boresal's Herz. Und wie auch Alsamar, nahm Boresal nie eine Waffe in die Hand. So mag sein Vater möglicherweise froh gewesen sein, als der junge Boresal fortgegangen war. Hatte dieser ihn doch stets zu überzeugen gesucht, von den Grausamkeiten zu lassen. Wäre er nicht fortgegangen, sein Vater hätte ihn möglicherweise schon bald erschlagen. Nach langen Wanderungen fand Boresal jenen Ort, inmitten eines Waldes, der durch Temora berührt worden war und errichtete dort später den Schrein der Tapferkeit, da er die Wahrheit erkannt hatte. Er, der sich seinem Vater stets entgegengestellt hatte, bewies hiermit wahre Tapferkeit.
Diesmal errichtete er kein Nachtlager, da er die Gegend dadurch nicht zerstören wollte, er zog sich zur späten Abendstunde in den Schrein zurück und verbrachte dort die Nacht in aller Demut. Am nächsten Morgen setzte er sich daran heraus zu finden welcher der beiden Schreine die ihm noch fehlten vor sich hatte. In einer der beiden Geschichten fand er den fehlenden Anhaltspunkt. Nach langen Wanderungen fand Boresal jenen Ort, inmitten eines Waldes, der durch Temora berührt worden war und errichtete dort später den Schrein der Tapferkeit, da er die Wahrheit erkannt hatte. Der Wortlaut half ihm dabei und er war sicher am Schrein der Tapferkeit zu stehen.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 15:29
von Richard Tarid
Die Reise zum siebten und letzten Schrein:
Nun war ihm noch ein letzter Schrein, den er finden musste und wagte sich damit noch weiter in den Wald hinein. Ihm wurde langsam klar, das er nicht mehr alleine dort unterwegs war , es kam ihm so vor als würde man ihn beobachten oder gar verfolgen. Ein schreckliches Gefühl, da er niemanden sah wenn er sich umdrehte, als wäre niemand da gewesen. Es wurde immer dunkler in den Wäldern desto weiter er in diesen weiter vordringen würde. Die Bäume bewegten sich im Wind, dabei entstand ein Geräusch, als würde diese flüstern. Dieses komische Gefühl und dieses Flüstern begleiteten ihn den ganzen Weg, bis er auf einer Lichtung ein verlassenes Gebäude erspähte. Nach dem er dort ankam, war es auf einmal völlig ruhig geworden, als wenn die Geister des Waldes verstanden nach was er eigentlich dort gesucht hatte. Er machte sich sofort daran in den Schrein zu geben und so bald wie möglich wieder aus den Wald zu verschwinden.
Notiz aus seinem Knappenbuch:
Amyra
Sie war ein stilles Kind einer Dorfheilerin. Während sie aufwuchs ging sie ihrer Mutter stets zur Hand und lernte eifrig. Die Mutter hegte wohl Hoffnung, dass Amyra dereinst ihre Aufgabe übernehmen würde. Doch die Weisung Temoras rief Amyra fort. Wie auch die anderen sechs, sah sie ihr Heimatdorf nicht wieder. Ihr Weg führte sie zu einem wundervollen Wasserlauf. In dessen Mitte, wo einst Amyra ihre Lehren empfing, steht noch heute der stolze und schöne Schrein des Mitgefühls.
Er hatte die Schreine alle aufgespürt und dort in aller Demut verweilt und war sich sicher die aufgetragene Aufgabe erfüllt zu haben. Er machte sich so schnell wie möglich auf den Heimweg. Dort angekommen kümmerte er sich um sein Tier, um seine Ausrüstung und seine Kleidung eher sich auf den Weg zu seinem Ritter machte um ihm alles weitere zu schildern, was er dabei erlebt hatte.
Verfasst: Samstag 10. November 2007, 19:20
von Rafael von Arganta
Rafael war erfreut über die Fortschritte die Richard machte.
Die Reisen zu den Schreinen lagen schon lange zurück und Richard hatte einen jeden besucht.
Danach hatte Rafael ihn ins Kloster geschickt, den heiligen baum ansehen, und sich über die Titulierungen der Priesterschaft zu kümmern,
danach die Heraldik, das Benimm oder die Etikette bei Hofe und bei Tisch, ihm die wichtigsten Orte des Landes gezeigt Tugenden und Kodex mit ihm besprochen und diskutiert, Geschichtliches aufgezeigt und die Königslinie aufgezeigt.
Alles in Allem war Richard ein Knappe wie Rafael es sich nur wünschen konnte. Er lernte eifrig, hörte zu auch um gerechtfertigte Gegenfragen zu stellen und war alles in allem So Reichstreu wie Rafael es sich erhofft hatte.
Das Neueste um das sich Rafael kümmerte war die Diplomatie.
Ein ebenso schwere wie Herausfordende Thematik.
So ließ er Richard für ihn Briefe schreiben und auch bei Gesprächen, wie das mit Aldred Ravenor dabei sein.
Richard schien alles wie ein Schwamm auf zu nehmen.
Nein, Rafael hatte sich gewisslich nicht getäuscht in dem Jungen Mann, der einmal gewisslich eine Rolle spielen würde in der Ritterschaft.
Er würde diesen Posten ausfüllen irgendwann, mit allem was er aufbieten konnte.
Und Rafael war sich sicher das er seine Sache gut machen würde.