Der Weg zu Eluive
Verfasst: Donnerstag 30. August 2007, 23:00
Seit den Vorkommnissen, während des Krieges auf Lameriast, bei denen Lili zweimal einem Patientem nur das Leben retten konnte, weil Eluive ihr die Kraft und die Fähigkeit gegeben hatte, ihre Lebensenergie auf Patienten zu übertragen, die eigentlich aufgrund ihrer inneren Verletzungen zum Tode geweiht waren, war Lili sehr nachdenklich geworden. Bis vor kurzem war es ihr genug Heilerin zu sein. Es war nicht einfach ein Beruf für sie, sondern eine Berufung und sie fand Erfüllung darin, anderen zu helfen. Doch sie spürte da war noch mehr. Von ihrer Mutter hatte sie nicht nur die Kenntnisse in der Heil und Kräuterkunde erworben, sondern auch ihre tiefe Liebe zu Eluive. Doch hatte sie nie darüber nachgedacht daß ihr Fähigkeiten verliehen wurden. Sie wollte diese zum Wohle aller nutzen, doch dafür benötigte sie Hilfe und so vereinbarte sie einen Gesprächstermin mit ihrer Heiligkeit. Dieses Gespräch war sehr anregend und ihre Heiligkeit ermunterte Lili den eingeschlagenen Weg weiterhin zu beschreiten.
„Suche den Ort an dem alle Elemente aufeinandertreffen“ hatte ihre Heiligkeit gesagt. „Dort wirst du es erkennen“ Und so überlegte Lili mit Sanyarin zusammen, wo denn dieser Ort sein könnte, an dem alle Elemente zusammen trafen. Man muss da methodisch vorgehen meinte Lili zu Sanyarin, die ihr in den wenigen Tagen zu einer guten Freundin geworden war.
Luft ist überall, Erde auch, suchen wir also nur noch nach einem Ort wo Wasser und Feuer gleichzeitig ist. Eine Weile rätselten sie beide herum, hatten jedoch wohl nur ihre Sinne auf wirklich spektakuläres gerichtet. Sie wussten von einem Vulkan auf Lameriast. Doch gab es dort Wasser? Wieder rätselten beide und es wurde schon spät, so dass man beschloss am nächsten Tag weiter zu suchen.
Am nächsten Tag trafen sich beide und überlegten wieder um welchen Ort es sich wohl handeln könne. Bis beide wohl mehr oder weniger auf verschiedenen Wegen gleichzeitig zum selben Ergebnis kamen. Es muss ja kein Riesenfeuer sein, sagte sie ihrer Freundin, woraufhin diese erwiderte, ich glaube du bist auf dem richtigen Weg. Vor Lili’s geistigem Auge entstand langsam, fast wie bei einer Vision ein Bild: Ein Teich, umgeben von Bergen, ein Wasserfall.. und auf einer kleinen Insel ein Lagerfeuer.
Gleich zwei Orte fielen ihr ein, der Wasserfall hinter Berchgard und der nördlich von Varuna.
So beschlossen sie am nächsten Tag diese Wasserfälle zu besuchen. So machten sie sich am nächsten Tag auf nach Berchgard, passierten das Dorf und gingen über die Brücken bis sie am Wasserfall ankamen. Kurz davor ließen sie die Pferde stehen und gingen über eine kleine Brücke auf die Insel. Wie in ihrer Vision brannte ein kleines, fast heruntergebranntes Lagerfeuer dort und Lili wusste sie war am Ziel. Sie verspürte ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Und zum ersten mal hörte sie es wirklich. Nicht mit den Ohren, nein ehr mit dem Herzen. Das Lied der Eluive, von dem sie so oft schon gehört hatte. Heinrich ihr Bruder, erzählte dauernd davon, doch gehört hatte sie es zuvor noch nie, weil sie immer versucht hatte es mit ihren Ohren zu hören. Doch nun erklang ihr Lied in vollendeter Schönheit und Liliana sank vor Ergriffenheit zu Boden. Sogleich richtete sie ihr stummes Gebet an Eluive, sie dankte ihr für alles, während sie ergriffen ihrem Lied lauschte.
„Suche den Ort an dem alle Elemente aufeinandertreffen“ hatte ihre Heiligkeit gesagt. „Dort wirst du es erkennen“ Und so überlegte Lili mit Sanyarin zusammen, wo denn dieser Ort sein könnte, an dem alle Elemente zusammen trafen. Man muss da methodisch vorgehen meinte Lili zu Sanyarin, die ihr in den wenigen Tagen zu einer guten Freundin geworden war.
Luft ist überall, Erde auch, suchen wir also nur noch nach einem Ort wo Wasser und Feuer gleichzeitig ist. Eine Weile rätselten sie beide herum, hatten jedoch wohl nur ihre Sinne auf wirklich spektakuläres gerichtet. Sie wussten von einem Vulkan auf Lameriast. Doch gab es dort Wasser? Wieder rätselten beide und es wurde schon spät, so dass man beschloss am nächsten Tag weiter zu suchen.
Am nächsten Tag trafen sich beide und überlegten wieder um welchen Ort es sich wohl handeln könne. Bis beide wohl mehr oder weniger auf verschiedenen Wegen gleichzeitig zum selben Ergebnis kamen. Es muss ja kein Riesenfeuer sein, sagte sie ihrer Freundin, woraufhin diese erwiderte, ich glaube du bist auf dem richtigen Weg. Vor Lili’s geistigem Auge entstand langsam, fast wie bei einer Vision ein Bild: Ein Teich, umgeben von Bergen, ein Wasserfall.. und auf einer kleinen Insel ein Lagerfeuer.
Gleich zwei Orte fielen ihr ein, der Wasserfall hinter Berchgard und der nördlich von Varuna.
So beschlossen sie am nächsten Tag diese Wasserfälle zu besuchen. So machten sie sich am nächsten Tag auf nach Berchgard, passierten das Dorf und gingen über die Brücken bis sie am Wasserfall ankamen. Kurz davor ließen sie die Pferde stehen und gingen über eine kleine Brücke auf die Insel. Wie in ihrer Vision brannte ein kleines, fast heruntergebranntes Lagerfeuer dort und Lili wusste sie war am Ziel. Sie verspürte ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Und zum ersten mal hörte sie es wirklich. Nicht mit den Ohren, nein ehr mit dem Herzen. Das Lied der Eluive, von dem sie so oft schon gehört hatte. Heinrich ihr Bruder, erzählte dauernd davon, doch gehört hatte sie es zuvor noch nie, weil sie immer versucht hatte es mit ihren Ohren zu hören. Doch nun erklang ihr Lied in vollendeter Schönheit und Liliana sank vor Ergriffenheit zu Boden. Sogleich richtete sie ihr stummes Gebet an Eluive, sie dankte ihr für alles, während sie ergriffen ihrem Lied lauschte.