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Zwei Piraten auf Abwegen

Verfasst: Mittwoch 29. August 2007, 00:06
von Hein Klabund
Hein war gerade in der Hafenspelunke auf La Cabeza, als die junge Constanza vorbeischaute. Ambrosio wollte ihm keinen Rum mehr verkaufen, da Hein doch schon einiges vertilgt hatte. Wäre sie nicht vorbei gekommen, hätte er den alten Sack wohl bedroht.

Sein neues Holzbein saß fest auf dem Beinstumpf. Hätte er sich das verfluchte Ding doch nur nicht abgesägt. Allerdings war seine Bewegungsfreiheit enorm erhöht, das steife Bein störte ihn nun nicht mehr und dieser Holzstumpf machte doch mehr möglich als man glaubte.

Constanza war anscheinend langweilig, der Alte murrte etwas vor sich hin, doch als sie ihm eine Flasche Rum vor die Nase setzte war der Ganze Ärger vergessen. Schnell war die Flasche entkorkt und leer getrunken und ehe er es sich versah, saß er auf der Wasserratte mit Constanza irgendwohin. "Verflucht noch eins" er sollte weniger trinken, wie er nun hierher gekommen war und wohin es ging wusste er nicht mehr so richtig, waren sie gerade nicht noch in Barjad gewesen? Oder in Varuna? er zuckte mit den Schultern. Der alte Kahn legte an, Hein sah zum Steg und sah eine Menge komischer Gestalten, mit irgendwelchen gebundenen Bändern auf ihren Köpfen und Masken oder sowas im Gesicht. Und irgendwo fehlte auch das grün, dass er bisher auf jeder Insel gesehen hatte, Sand....wo er nur hinsah.

Jetzt wusste er es wieder, er wollte Salz klauen äähm stehlen, nein...kaufen. Welch ein garstiges Wort.
Schnell musste er jedoch begreifen, dass die Suche zwecklos war, einige Wachen patroullierten durch die Straßen, aber sonst war keiner zu sehen.
Da, tatsächlich, eine Truhe mitten auf der Straße. Constanza war dafür die Truhe einfach mitzunehmen, nur wie solle man einer Wache erklären, wieso man eine Kiste durch die Gegend trägt? Also musste sie geknackt und Vorort geplündert werden. Constanza gab ihm einen ihrer Dietriche und wendete wieder ihren Blick auf die Straße. Sie stand Schmiere, gut so dachte er sich. "Aver eyn verflucht scheynet Hinterteil het de Backfisch joa". Er kratze sich am Hinterkopf während sein Blick auf Constanza's Hinterteil hing. Nein, so konnte er nicht arbeiten und schnell rief er sich die Bilder von gestern, auf Lameriast in Gedanken.
"De Jefährtinin det Waldet, Arrr. Ansich janz scheyn anzukiekn..." weiter führte er den Gedanken "Aver komisch seyn de schon, sejen allet Schwestern Arrr, ick meen manches mutt joa inner Familie bleeben...aver neeej". Die Bilder flogen geradezu in seinen Kopf, die beiden jungen Frauen, welche sich küssten. Sie standen auf einer Barrikade und er unten vor der Tür, diese blöden Frauen, verraten ihm doch alles was er wissen will.

Direkt als das letzte Bild verflog stierte er das Schloss der Kiste an, in der Rechten den Dietrich. Es verging nicht viel Zeit, dass Schloss war eh schwierig zu knacken, da pfeiffte Constanza. Das Signal, das heißt...aufhören oder? Es dauerte eine Weile ehe Hein von der Kiste abließ. Den Dietrich ließ er fallen und unter seinem Fuß verschwinden.

Dann ging das Spektakel los, der Sandfresser sprach irgendwelche wirren Worte vor sich her. Seine Waffe richtete er langsam gegen die beiden. Naja, dachte sich Hein, vielleicht hat der Arme Mann sich auf die Zunge gebissen und möglicherweise noch Sand im Schritt. Die Wache wurde immer aufdringlicher und es dauerte nicht lange, bis ein zweiter hinzukam. "Har, die Sonne is denen auch noch zulange auf die Birne gestrahlt", meinte er zur Seite.
Jedoch schien der Zweite genau zu verstehen, was Hein dort gesagt hatte, denn direkt mit Speer in der Hand ging er gegen sie vor.

Widerstand leisten kam für ihn überhaupt nicht in Frage. Constanza diskutierte heftigst mit dem zweiten Wachmann und Hein riss seine Scherze auf kosten des zweiten, welcher ihn nicht Verstand.

"Arrr, willste eyn Zieje koofn? Ick gloob du hest dett janz scheyn nötich. Soa wie du utschaust ne, ick meen Weyber zu kriejen sej für dech unmöchlich"

Der Menekaner vor ihm griff auf einmal Constanza am Arm und führte sie weg. Der andere wandte sich ihm zu "Du! Gehst zum Hafen! Sofort!" die Worte klangen lange in seinen Ohren, hatte er doch gerade nochmals einen Blick auf Constanza's Hintern werfen können. Dann wurde der Menekaner jedoch aufdringlich "Brauchst du auch Hilfe, wie deine Freundin?" "Neeejoaaa, mien Jung. Ansich sej eyn Stütze nech verkehrt, danke dett de jefracht hest wa. Aver ick gloob ick schaff dett noch alleene" erwiederte Hein, recht gelassen.

So stolperte er langsam zum Hafen. Dieser Wüstensand war einfach zu weich für sein neues Holzbein. Am Hafen bekam er dann nochmals eine kurze predigt gehalten "Möge Eluive euch sämtliche Ungeheuer und Monster auf eure Reise schicken." Hein kratzte sich kurz am Hinterkopf, Constanza verschwand bereits unter Deck, da erwiederte Hein nochmals grinsend "Neej, danke, ick war schon verheiraded wa!" und verschwand ebenfalls unter Deck.

Verfasst: Mittwoch 29. August 2007, 06:17
von Plonk Sefaht
Plonk machte sich ebenfalls auf den Weg zur Großen Wüsteninsel. Er hatte schon einiges von den Schwarzgebrannten gehört, und hatte sie bereits in Aktion erlebt als sie sich wie eine Heuschreckenplage in Bajard festgesetzt hatten. Beleidigungen mochten sie gar nicht und bei ihren Frauen verstanden sie ebenso keinen Spass. Nichtmal ihre Gesichter zeigten sie, totale Spaßmuffel.
Als er dort angekommen war fragte er so höflich wie er konnte nach, ob nicht jemand willens wäre ihm etwas Salz zu verkaufen, er wollte sich auf gar keinen Fall in einem Ihrer Kerker zu tode schwitzen. Die Wache am Hafen ignorierte ihn gekonnt und Plonk schlurfte weiter ins Stadtinnere und fragte sich bei den Wachen durch.
Schliesslich erblickte er eine Taverne, die Wache die davorstand verstand ihn nicht.
Der Verzweiflung nahe, seine paar Kröten die er sich vom Munde abgespart hatte um sich Salz für eine etwas bessere Lederrüstung zu leisten, ging er auf die Taverne zu. "Arr, Schejss Druff det Jold mach ick nu zu Rum!" er schwitzte sehr stark in der Prallen Sonne und dies schien ihm nun der einzige Ausweg zu sein.
Seine Verwirrung als er eintrat war groß als er Kniehohe Tische und Kissen davor liegen sah... und einige Menekaner die zusammen an einem der Tische saßen und sich unterhielten. Anfangs begafften sie ihn als er sich an die Kappe tippte um zu grüßen, doch schliesslich stand eine junge Frau mit zarter Haut auf um ihm seinen Salzwunsch zu erfüllen.
Am liebsten hätte er ihr eine Gepfeffert als sie bekanntgab das sie noch nicht wusste ob sie ihm Salz verkaufen wolle, doch irgendwie wusste er das dies die Wachen, die sich nun um ihn versammelt hatten das nicht gutheissen würden. 380 Münzen wollte sie für einen sonen Sack haben, doch Plonk hatte nur etwa 1,5 Kronen dabei. Da hiess es Handel treiben und da sein Charme an ihr abprallte musste er auf die Tränendrüse drücken und ihr Lügenmärchen über 12 hungernde Kinder daheim erzählen bis er ihr weibliches herz weichgekocht hatte. Schliesslich bekam er 6 Säcke Salz für 1350... Mission erfüllt. Oder es war nur Glück das Halgar auftauchte dessen zerlumpte Erscheinung seine Geschichte noch glaubwürdiger gemacht hatte, wie auch immer er hatte nun das Salz und die vertrottelten Pferdemilchtrinker hatten keine Ahnung wie gerissen er sie aufs Kreuz gelegt hatte.

Verfasst: Mittwoch 29. August 2007, 10:23
von Constanza Aynina
Der Kopf ruhte gelehnt an der Wand, die Beine wurden ausgestreckt und das vor sich hin Träumen begann.
Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön?
Nae, Constanza war nicht zum Lachen, noch zum Spaßen.
Solch vermaledeite, mit Flöhen besetzten Hunde hatte sie ja noch nie erlebt.
Eine Unverschämtheit was diese braungebrannten, mit diesen noch um einen zacken schärfer dunkleren braunen Augen sich heute geleistet haben.
Na gut, lecker anzusehen waren sie ja schon. Und das war für Constanza schließlich der Hauptgrund, mit dem alten Hein überhaupt überzusetzen.
Es war mal Zeit richtige und vor allem gutaussehende Kerle anzuschauen, nicht das alltägliche Bild was sie sonst vor Augen bekam.
Versoffene und stinkende Kerle, die ihre Griffel nicht bei sich behalten konnten.
Außer Hein.
Stimmt Hein konnte seine Augen nicht unter Kontrolle halten, auch das fiel der jungen Frau an diesem Abend auf.
Was hatte sie über die Menekaner gehört?
Gastfreundlich. Ein sonniges Gemüt. Gerne zum Handeln bereit.
Ha! Alles Unfug und daher gelabertes Zeug.
Unverschämt. Brutal und dazu noch Frauenbegrabscher, das sind sie.
Die warmen Gesichtszüge der jungen Constanza wichen und die stets bekannten schnippischen, gar sichtlich aufgebrachten Züge wechselten.
Ihr Arm schmerzte noch eine ganze Weile und die Erinnerung an diesen Idioten von Mann, welcher sie packte und mitzog, blieben für einige Zeit eine nette oder gar böse Erinnerung an diesen Abend.
"Oh das wirst du noch bereuen du verlauster Affe, mich anzufassen ohne das ich es erlaube."
Immer wieder schüttelte die junge Frau ihren Kopf, um die Bilder der vergangenen Stunden aus ihrem Gedächtnis zu verbannen.
Der arme Hein. Da hatte er nur noch ein Bein und ein Stück Stumpen und selbst zu ihm, einen alten gebrechlichen Mann, waren sie nicht minder unverschämt.
Kein Respekt mehr vor dem Alter.
Oh nein, das hatten sie wirklich nicht, aber wenn man einmal ehrlich war und Hein anschaute, war dies auch nicht all zu schwer.
Gut gut, der Abend verlief bei weitem nicht so, wie sie es sich gewünscht hätte. Kisha könnte sie nun ebenso berichten das neben ihren Jungs auch die Menekaner keine Sahneschnitten waren, an denen man sich hätte satt Essen können.

Verfasst: Mittwoch 29. August 2007, 16:04
von Fuad Ifrey
Über des abendlichen Tumultes vernahm der Hauptmann Menek'urs nichts. Wurde er wieder einmal von seiner liebsten Schwester gerissen, da es an der Mine wieder einem ungewohnt großem Ansturm von Wüstengevieh gab.

Er vernomm es erst frühs. Als er sich aus dem Nachtlager der Wachen am Berge Cantars wieder zurück die Stadt aufmachte.

Es war wohl das heutige Tages unter den Wachen gewurden.
Hässliche gar beinlose Strauchdiebe in Menek'ur.
Gemunkel ging um. "Sollte es wieder sein? Dieses Pack war vor einigen Jahren bereits einmal hier"

Der Sajneen wie gewohnt ein Morgenmuffel sondersgleichen, nahm jenes Gemunkel zunächst nicht für voll.
Doch häuften sich die Augenblicke bei seinem Rundgang wo über jenen Vorfall gesprochen wurde.

Fuad setzte folgenden Wunsch und zugleich Befehl in den Raum.

"Jene Janitschare die bei jenem Vorfall letzter Nacht zugegen waren, sollen sich bei mir in der Stadtwache einfinden und mir einen genauen Bericht darlegen."

Der Sajneen wandte sich vom Tageslicht ab udn suchte seinen Platz am Schreibtisch der Stadtwache .
Ein Krug warmer Milch und ein Stück getrockneten Zwiebacks sollten sein Gemüt und sein Wohlbefinden die nächsten Stunden deutlich anheben.

Verfasst: Mittwoch 29. August 2007, 17:24
von Ziyad Masari
Eigentlich hatte er einfach nur ein wenig in den Büchern der Bibliothek stöbern wollen. Seiner Cousine Nasira sie zeigen.
Das an diesem Nachmittage so vielerlei geschehen würde hätte er nicht geglaubt. Zuerst Ali der in seinem Kampf gegen eine goldene Münze die Akademie um ein Haar in die Luft gejagt hätte. Dann der Großwesir der erst mit Ali schimpfte danach aber erstaunlich nachsichtig war. Dann der Verlust der Bücher die Ali aus der Bibliothek herausgeschafft und vergraben hatte.
Er dachte nicht das es noch viel mehr geben konnte was diese Ereignisse schlagen könnte. Aber wie so oft kam ein noch weitaus dickeres Ende.
Nasira war zur Taverne vorgegangen. Als er Sahlim den Sohn der Ifrey mit zwei Festländern in sehr auffälliger Kleidungsart diskutieren sah. Er hatte sie einige Male aufgefordert zu gehen und musste sie schließlich abführen lassen. Ein keifendes Weibsbild wurde zeternd zum Tor gezogen der Mann mit dem Holzbein hinkte murrend hinterher.
Als er sich umwandte stand sie da. Haydia die Schwester des Wesiren. Ihre zarte Staur ihre Augen und er wünschte sich weit fort. Diese Frau würde ihn nie mehr als nur freundlich höflich behandeln. Solche Frauen waren für strahlende Helden bestimmt nicht für kleine stotternde junge Bücherwürmer. Haspelnd entschuldigte er sich und eilte zu Nasira.
In der Taverne wo sie auf ihn warten wollte traf ihn die nächste Überraschung. Rivkah die Schwester Fuads saß dort mit ihrem Cousin Saahir bei Nasiras Platz. Er versuchte sich ausschließlich seinem Essen zu widmen ließ die drei plaudern und entspannte sich tatsächlich. Bis die junge Raniya dazukam. Das führte dazu das er beinahe am Rauch der Wassepfeife erstickt wäre. Mutig retteten ihn Rivkah mit einem Krug Wasser , Nasira mit gezielten Schlägen auf den Rücken.
Er hatte sich wieder einmal sehr gekonnt zum Affen gemacht. Doch lange blieb die Aufmerksamkeit nicht auf ihm als die Tür aufging und ein Festländer eintrat.
Die selbe Kleidungsart wie die der vorigen die bereits mit Sahlim Bekanntschaft geschlossen hatten.
So sehr er doch bei Frauen eher der dumme kleine Trottel zu sein schien umso ernster wurde er wenn es um eine mögliche Bedrohung dieser ging. Ohne darüber nachzudenken griff er Nadias Arm und wies sie an sich hinter ihn zu stellen. Diese war mehr als nur wenig überrascht über den Wandel des kleinen schüchternen Mannes. Doch sie fügte sich unruhig in sein Fordern als sie Rivkah sich hinter Saahir verstecken sah.
Raniya schin keinerlei Scheu zu empfinden und trat auf den abenteuerlich gewandeten Manne zu.
Einen undeutlichen Dialekt der Festlandssprache sprechend redete dieser auch sogleich auf sie ein.
Doch auch wenn ihm einige begriffe ein Rätsel waren verdankte er seiner ewigen Wissbegierde das er die Sprache des Festlandes fliessend beherrschte. Er hatte viele Stunden über den Büchern dafür gesessen.Die unverschähmte unflätige Art mit der der Fremde sprach ließ ihn wachsam sein.
Salz wollte er und seine Augen zogen Raniya dabei förmlich aus. Übelkeit stig in ihm auf, Übelkeit und erneut die Angst die zu schnell in Wut umschlug.
Als Raniya mit Saahir und dem stinkenden Kunden die Taverne verließ erklärte Ziyad das er solcherlei Gesindel zuvor bei Sahlim gesehen hatte. Angst schienen beide Frauen nicht zu haben Rivkah sogar fragte ob man ihn nicht ein wenig behalten könne. Er bat die junge Frau ihren bruder zu fragen weshalb wohl ein solcher Geselle kein geeignetes Haustier darstellen würde. Wenn auch bedauernd gab sie nach. Da die Hintertür der Taverne verriegelt war brachte er sie nach draussen, darauf achtend das wenn es jemanden traf dann wenigstens nur ihn und nicht die junge Menekanerin. Er achtete darauf das sie einen großen Bogen um die zwei obskuren Gestallten machte. Ja nun waren es bereits zwei und einer davon stank bestimmt bereits 10 Fuss gegen den Wind. Als er in die Taverne zurückkehren wollte kam ihm seine Cousine bereits entgegen.
Wimmernde Wortfetzen das der eine der beiden Männer eine zwanzigköpfige Familie ernähren müsste drangen an sein Ohr. Wie erbärmlich. Wie konnte ein Mann sich zum Betteln herablassen? Auch Nasira führte er aussenherum an den beiden Kreaturen des üblen Duftes vorbei. Sie bat ihn noch zu Raniya zu gehen da sie sich um die junge Frau bangte. Tief Luft holend ging er zu dem Possenspiel vor der Taverne zurück.
Sie waren immer noch am Feilschen, ein kleiner Tim müsste nun doch nicht sterben, erklärte der mit den fauligen Zähnen.
Beim Barte des Saajid wie konnte ein einzelner Mann nur so stinken! Saahir erkundigte sich noch ob nun beide Frauen in Sicherheit seien und musste dann zu seinem Dienst zurück. Nun da der offensichtlich bewaffnete Soldat nicht mehr anwesend war konnte er sehen wie der den der Stinkende Skipper nannte sich weiter vortraute. Eindeutige Anspielungen bezüglich seiner Gelüste die er mit Raniya auszuleben erhoffte brachten Ziyad dazu einmal wieder schneller zu reden als nachzudenken.
„Sie ist meine Frau.“
Sagte er hart und ohne zu zögern. Raniyas Augen weiteten sich verblüfft und sie fragte auf menekanisch ob das nun wirklich notwendig sein musste.
„Wenn du es wirklich vorziehst sage ich ihm das du lieber ihn möchtest.“antwortete er woraufhin sie schwieg. Ob ihr denn ein Mann reiche versuchte der wiederliche Kerl es noch einmal.
„Sie ist eine Frau auf die jeder Mann stolz wäre. Ihr genügt ein einziger Mann!“
Beschwichtigend hob der Geselle die Arme.
„Ay nichts fier ungud ney“ erwiederte er schnell doch es schien ihm dennoch nicht zum Aufgeben zumute zu sein.
Warum sie keinen Ring trüge.Darauf antwortete nun Raniya.
„Mein Gemahl verlengt keine sichtbahren Treuebeweise er ist sich meiner sicher.“
Das schien ihn dann doch zu überzeugen. Kurz überlegten die beiden Gesellen ob sie nicht noch die Taverne aufsuchen sollten. Der stinkende taumelte bereits auf dieselbige zu sich die Stiefel ausziehend.Würgend veränderte sich Raniyas Hautfarbe fast ins grünliche als der wohl abartigste Geruch den er jemals eingeatmet hatte sich ausbreitete.Den anderen schien das nicht zu stören doch ohne Aussicht auf Raniya war ihm wohl die Lust vergangen.
Er verabschiedete sich.
Worauf Ziyad antwortete:
Möge man euch auf ewig ...“eine Duftwelle dem eines verwesenden Tieres gleich übermannte ihn
„Baden“schloss er impulsiv seine Wünsche ab.
„Hä?Baden?“ fragte der Skipper nach.
„Eine Floskel mein Herr hier eine Art segensreicher Wunsch“erwiederte Ziyad schnell.
„Ay nichts ernstes also?“
„Neda nichts schlimmes.“
Der Skipper nickte und verabschiedete sich mit einer eindeutigen Drohung. Auf bald hoffe er.
Mühsam lächelnd verneigte der junge Mann sich.
„Aiwa Inshallah auf Bald!“
Sie zogen von dannen.
Entschuldigend verneigte er ich vor Raniya die tatsächlich weit weniger erbost über seine Zumutung ihr gegenüber ihr Mann zu sein reagierte.
Es lag ihm fern sich einer Frau aufzudrängen doch nie wieder wollte er zusehen müssen wie einer stolzen jungen Menekanerin der Willen von abartigem Gesindel aufgezwungen wurde. Nie wieder...