Eine Depesche erreicht ihre königliche Hoheit
Verfasst: Dienstag 26. Juli 2005, 11:34
Ich sitze an meinem Schreibtisch im Rathaus, mein Blick schweift über einige Stapel Pergamente und flieht aus dem Fenster direkt in das Grün einer Baumkrone.
Durch das weit geöffnete Fenster klingt Vogelgezwitscher herein und ein tiefer Seufzer entfährt mir. Heimweh... nun ist es soweit, dass ich es mir eingestehen muß... ich habe Heimweh. Nie hätte ich gedacht, dass es so weh tun würde, wie schmerzlich die Sehnsucht sein kann.
Diese Stadt erdrückt mich, sie ist zu groß für mich.
Nicht, dass ich meiner Aufgabe nicht gewachsen wäre, aber ich weiß, ich kann hier nicht leben.
Ich nehme ein unbeschriebenes Pergament, greife zur Schreibfeder und versichere dem aufgesprungenen Schreiber, dass ich dieses Schreiben selbst aufsetze.
Ohne, dass ich lange überlegen muß, hinterläßt die Tinte Wort um Wort auf dem jungfräulichen Papier.
Meine untertänigsten Grüße Eure Hoheit,
ich bitte im Vorfeld demütigst um Eure Vergebung für mein Ansinnen, wo Ihr es doch wart, die soviel Vertrauen in meine Arbeit setztet, während ich im Begriff bin, Euch derart zu enttäuschen.
Ich möchte Euch hiermit bitten, mich an Euren Hof zurück kehren zu lassen, um meinen ehemaligen Posten einnehmen zu dürfen.
Ich bin bereit, auch jedwede andere Arbeit anzunehmen, so Ihr mich ob Eurer Enttäuschung nicht in der Schreibstube des Bürgermeisters zu sehen gewillt seid.
Sicherlich fragt Ihr Euch, was der Grund für mein Ansinnen ist, mit dem ich es wage, Euch zu behelligen und ich schäme mich einzugestehen, dass es keinen Anderen gibt, als meine Sehnsucht nach Hause.
Zürnt mir wie ich es verdiene, aber gewährt mir in Eurer Gnade diese Bitte.
Cecilia Melares
Bürgermeisterin Varunas
Ehe ich es mir aus Feigheit anders überlegen kann, weise ich einen Boten an, das Schreiben schnellstmöglich an den königlichen Hof zu überbringen. Dann flieht mein Blick erneut aus dem Fenster in das Grün der Baumkrone.
Durch das weit geöffnete Fenster klingt Vogelgezwitscher herein und ein tiefer Seufzer entfährt mir. Heimweh... nun ist es soweit, dass ich es mir eingestehen muß... ich habe Heimweh. Nie hätte ich gedacht, dass es so weh tun würde, wie schmerzlich die Sehnsucht sein kann.
Diese Stadt erdrückt mich, sie ist zu groß für mich.
Nicht, dass ich meiner Aufgabe nicht gewachsen wäre, aber ich weiß, ich kann hier nicht leben.
Ich nehme ein unbeschriebenes Pergament, greife zur Schreibfeder und versichere dem aufgesprungenen Schreiber, dass ich dieses Schreiben selbst aufsetze.
Ohne, dass ich lange überlegen muß, hinterläßt die Tinte Wort um Wort auf dem jungfräulichen Papier.
Meine untertänigsten Grüße Eure Hoheit,
ich bitte im Vorfeld demütigst um Eure Vergebung für mein Ansinnen, wo Ihr es doch wart, die soviel Vertrauen in meine Arbeit setztet, während ich im Begriff bin, Euch derart zu enttäuschen.
Ich möchte Euch hiermit bitten, mich an Euren Hof zurück kehren zu lassen, um meinen ehemaligen Posten einnehmen zu dürfen.
Ich bin bereit, auch jedwede andere Arbeit anzunehmen, so Ihr mich ob Eurer Enttäuschung nicht in der Schreibstube des Bürgermeisters zu sehen gewillt seid.
Sicherlich fragt Ihr Euch, was der Grund für mein Ansinnen ist, mit dem ich es wage, Euch zu behelligen und ich schäme mich einzugestehen, dass es keinen Anderen gibt, als meine Sehnsucht nach Hause.
Zürnt mir wie ich es verdiene, aber gewährt mir in Eurer Gnade diese Bitte.
Cecilia Melares
Bürgermeisterin Varunas
Ehe ich es mir aus Feigheit anders überlegen kann, weise ich einen Boten an, das Schreiben schnellstmöglich an den königlichen Hof zu überbringen. Dann flieht mein Blick erneut aus dem Fenster in das Grün der Baumkrone.