Die Bardin die sich gar niemals verlieben wollte ...
Verfasst: Sonntag 12. August 2007, 23:02
Damals
„Trisha ich lieb dich! Lass uns Heiraten!“ der kleine Bursche der neben der jungen, rothaarigen Frau saß sah ernst zu ihr hoch. Diese kicherte und sah beiseite und tätschelte seinen Kopf sanft und zwinkerte ihm zu. „Ach weißt du kleiner, sei mal froh dass du dich noch nicht richtig verliebt hast, das kommt eines Tages wenn du größer bist.“ Der Kleine verschränkte die Arme und zog einen Schmollmund. „Aber ich lieb dich wirklich, will dass wir bald heiraten, ja?“ Nun sah die junge Frau ihn ernst an. „Weißt du Kleiner, ich mag dich auch.
Aber eine Bardin verliebt sich nicht, das geht nicht, verstehst du? Verlieben würd ja heißen ich müsst hier bei dir bleiben und könnt nicht mehr wandern. Dann wär ich ja gar keine Bardin mehr oder?“ Der Bursche zog die Stirne kraus und blinzelte vor sich her ehe er zustimmend nickte. „Das leuchtet ein. Aber dann wirst du dich ja nie verlieben Trisha, oder?“ Und der Rotschopf lächelte sachte. „Weißt du ich glaub jemand wie ich wird sich nie verlieben oder besser gesagt, niemand wird sich je in mich verlieben … es würde einfach nicht passen.“
Heute
Sie öffnete die Augen und starrte an die Decke. Es war mitten in der Nacht und sie lag halbnackt in einem Bett aus Fellen im Lager der Gefährtinnen. Man hatte sie angesichts der Lage in Varuna und der drohenden Pest hierher gebracht und auch wenn Trisha sich erst weigern wollte schien es Angesichts der Lage nicht allzu schlecht zu sein. Man hatte ihr ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und sie hatte wirklich viel Platz. Alles war bestens und das lag nicht nur an dem großen Zimmer sondern an etwas anderem. Trisha war nämlich nicht alleine zu den Gefährtinnen gegangen und besagte Person die sie begleitete war es auch die das Zimmer mit ihr teilte, die sogar halb nackt neben ihr lag und schlief und zu allem Überfluss war es ein Mensch den sie liebte. Sie sah beiseite und betrachtete sie mit einem verträumten Lächeln.
Dass sie sich wirklich jemals verlieben würde, damit hätte sie als allerletztes gerechnet und doch war es Schlag auf Schlag gekommen und sie konnte rein gar nichts dagegen tun, und wenn sie wirklich ehrlich zu sich selbst war, dann wollte sie auch rein gar nichts dagegen tun. Am Anfang war es alles etwas irritierend gewesen, sie hatte eigentlich immer damit gerechnet dass, wenn sie sich wirklich mal verlieben würde, ein Mann letztendlich ihr Herz erobern würde und keine Frau aber Aimee war anders, sie war eine Frau in der sie Schönheit sah.
Wenn sie sonst irgendwelche Frauen betrachtete, zuckten ihre Emotionen nur gleichgültig mit den Schultern aber bei ihr war es anders und Trisha konnte sich nicht einmal erklären wieso. Es schien beiden jedenfalls ähnlich, Liebe auf den ersten Blick war es trotz allem nicht. Trisha hatte sich mit dem Gedanken, einer Frau zu gefallen, nicht wirklich anfreunden können doch den Göttern zum Dank war Aimee hartnäckig geblieben und hatte nicht aufgegeben und letztendlich war das letzte bisschen Unsicherheit weg.
Sie beide lebten nun vorübergehend hier auf Lameriast und immer wieder hatte Trisha nachgedacht was eine Beziehung für sie bedeuten würde und sie hatte Aimee genauso über ihre „Sorgen“ unterrichtet und trotzdem war in ihr alles ruhig was dieses Thema anging.
Sie würde es irgendwie geregelt bekommen ihre übliche Wanderlaune zu befriedigen und gleichzeitig sesshaft genug zu werden um die Zeit mit Aimee mehr als genießen zu können. Die beiden liebten sich und auch wenn es eine etwas ungewöhnliche Liebe war, sie erfüllte Trishas Herz bis in den letzten Winkel. Mit einem gedankenverlorenen Lächeln strich sie der Schlafenden einmal über den Rücken, schmiegte sich wieder an sie und schloss ihre Augen.
Das konnte ja was werden, dachte sie nur und im Schlaf konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Trisha ich lieb dich! Lass uns Heiraten!“ der kleine Bursche der neben der jungen, rothaarigen Frau saß sah ernst zu ihr hoch. Diese kicherte und sah beiseite und tätschelte seinen Kopf sanft und zwinkerte ihm zu. „Ach weißt du kleiner, sei mal froh dass du dich noch nicht richtig verliebt hast, das kommt eines Tages wenn du größer bist.“ Der Kleine verschränkte die Arme und zog einen Schmollmund. „Aber ich lieb dich wirklich, will dass wir bald heiraten, ja?“ Nun sah die junge Frau ihn ernst an. „Weißt du Kleiner, ich mag dich auch.
Aber eine Bardin verliebt sich nicht, das geht nicht, verstehst du? Verlieben würd ja heißen ich müsst hier bei dir bleiben und könnt nicht mehr wandern. Dann wär ich ja gar keine Bardin mehr oder?“ Der Bursche zog die Stirne kraus und blinzelte vor sich her ehe er zustimmend nickte. „Das leuchtet ein. Aber dann wirst du dich ja nie verlieben Trisha, oder?“ Und der Rotschopf lächelte sachte. „Weißt du ich glaub jemand wie ich wird sich nie verlieben oder besser gesagt, niemand wird sich je in mich verlieben … es würde einfach nicht passen.“
Heute
Sie öffnete die Augen und starrte an die Decke. Es war mitten in der Nacht und sie lag halbnackt in einem Bett aus Fellen im Lager der Gefährtinnen. Man hatte sie angesichts der Lage in Varuna und der drohenden Pest hierher gebracht und auch wenn Trisha sich erst weigern wollte schien es Angesichts der Lage nicht allzu schlecht zu sein. Man hatte ihr ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und sie hatte wirklich viel Platz. Alles war bestens und das lag nicht nur an dem großen Zimmer sondern an etwas anderem. Trisha war nämlich nicht alleine zu den Gefährtinnen gegangen und besagte Person die sie begleitete war es auch die das Zimmer mit ihr teilte, die sogar halb nackt neben ihr lag und schlief und zu allem Überfluss war es ein Mensch den sie liebte. Sie sah beiseite und betrachtete sie mit einem verträumten Lächeln.
Dass sie sich wirklich jemals verlieben würde, damit hätte sie als allerletztes gerechnet und doch war es Schlag auf Schlag gekommen und sie konnte rein gar nichts dagegen tun, und wenn sie wirklich ehrlich zu sich selbst war, dann wollte sie auch rein gar nichts dagegen tun. Am Anfang war es alles etwas irritierend gewesen, sie hatte eigentlich immer damit gerechnet dass, wenn sie sich wirklich mal verlieben würde, ein Mann letztendlich ihr Herz erobern würde und keine Frau aber Aimee war anders, sie war eine Frau in der sie Schönheit sah.
Wenn sie sonst irgendwelche Frauen betrachtete, zuckten ihre Emotionen nur gleichgültig mit den Schultern aber bei ihr war es anders und Trisha konnte sich nicht einmal erklären wieso. Es schien beiden jedenfalls ähnlich, Liebe auf den ersten Blick war es trotz allem nicht. Trisha hatte sich mit dem Gedanken, einer Frau zu gefallen, nicht wirklich anfreunden können doch den Göttern zum Dank war Aimee hartnäckig geblieben und hatte nicht aufgegeben und letztendlich war das letzte bisschen Unsicherheit weg.
Sie beide lebten nun vorübergehend hier auf Lameriast und immer wieder hatte Trisha nachgedacht was eine Beziehung für sie bedeuten würde und sie hatte Aimee genauso über ihre „Sorgen“ unterrichtet und trotzdem war in ihr alles ruhig was dieses Thema anging.
Sie würde es irgendwie geregelt bekommen ihre übliche Wanderlaune zu befriedigen und gleichzeitig sesshaft genug zu werden um die Zeit mit Aimee mehr als genießen zu können. Die beiden liebten sich und auch wenn es eine etwas ungewöhnliche Liebe war, sie erfüllte Trishas Herz bis in den letzten Winkel. Mit einem gedankenverlorenen Lächeln strich sie der Schlafenden einmal über den Rücken, schmiegte sich wieder an sie und schloss ihre Augen.
Das konnte ja was werden, dachte sie nur und im Schlaf konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen.