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Tagebuch von Amelie

Verfasst: Freitag 10. August 2007, 19:18
von Amelie Toberen
1. Tag:
Heute habe ich erfahren, dass in Varuna eine schwere Krankheit wütet und deshalb die Stadttore versperrt wurden, um eine Verbreitung dieser zu verhindern.
Viele meiner guten Freunde sind nun in dieser Stadt und ich weiß nicht, ob sie wohlauf sind.
Mein erster Weg, nachdem ich erfahren habe, dass dies geschehen sei, war nach Hause, um zu sehen, ob Rondrian vielleicht dort ist. Und nun die große Angst, denn er ist es nicht. Und nun leidet mein Herz noch mehr mit den Menschen die eingeschlossen sind, da meine große Liebe wohl auch darunter ist.

2. Tag
Entmutigt sitze ich zu Hause und starre an die Decke.
Heute Morgen klopfte ein Gardist an die Türe meines Hauses und brachte mir die Nachricht, dass auch Rondrian, wie schon von mir befürchtet, sich in Varuna befindet und es ihm zum Glück soweit gut geht.
Bitte, bitte, lass sie alle gesund bleiben, und lass diese Krankheit schnell vorübergehen. Ich habe ihm versprochen immer stark zu sein, wenn er in Gefahr ist, aber so einfach ist das nicht muss ich bemerken. Ich sitze nun hier und kann nichts tun, ich kann nur warten und warten.

3. Tag
Ganz früh am Morgen lag heute ein Brief von Rondrian im Briefkasten.
Nun weiß ich wenigstens, dass er gesund ist, dass meine Gedanken ihn beschützen und meine Bitten an Eluive gehört wurden.
Anbei auch noch Grüße von Zoe und Julie. Wenn ich doch nur wüsste ob es auch Liliana gut geht……
Nun habe ich mich endlich aus meiner Lethargie aufgerafft und beginne Kräuter zu sammeln, Mundschutze zu schneidern und es in Paket zu packen, um es nach Varuna zu senden.

Verfasst: Freitag 17. August 2007, 13:58
von Amelie Toberen
4. Tag
Als ich heute Abend im Garten beim Tisch sitze um einen Brief an Rondrian zu verfassen, höre ich auf einmal dass das Gartentor geöffnet wird, und welch Überraschung....
Rondrian, zwar sehr müde und abgekämpft, aber gesund steht vor mir.
Es ist ein wunderschöner Abend. Wir haben miteinander bis spät in die Nacht über so vieles gesprochen und gekuschelt, bis wir dann endlich eingeschlafen sind.

5. Tag
Heute Morgen, nachdem wir gemeinsam gefrühstückt hatten und noch ein wenig zusammen saßen, mussten wir wieder voneinander Abschied nehmen. Ich versuchte so tapfer wie möglich zu sein, und mir nicht anmerken zu lassen, wie schwer es mir fiel ihn wieder in diese Ungewissheit gehen zu lassen.
Und nun heißt es wieder warten und beten.

6. Tag
Gleich ganz früh am Morgen mein Blick in den Briefkasten und leider war er leer.
Aber Estrella und Heinrich waren endlich wieder da und so war ich nicht ganz alleine.