Das Duell vor Bajard
Verfasst: Samstag 4. August 2007, 12:45
Erschöpft lag er im Kloster auf dem Bett und starrte an die Decke.
Seine Wunden waren zwar behandelt worden, brannten jedoch wie Feuer und jede Bewegung liess schmerzhafte
Wellen seinen Körper durchfluten.
Es war ein harter Kampf gewesen und nur Dank Temoras Güte lag er nun hier und konnte wieder genesen.
...
Es war ein Abend wie viele andere gewesen, als sich der Streiter daran machte, seine Rüstung anzulegen und die
Schreine aufzusuchen.
Am Schrein der Ehre fand er ein Paar vor, welches sich gerade verlobt hatte und wohl noch einige unzüchtige
Dinge für jenen Abend vorhatte, nach einer kurzen Belehrung, dass sie sich auf heiligem Boden befänden, liess
Nevyn es jedoch dabei bewenden und gratulierte den Beiden.
Sie würden schon nichts schlimmes anstellen oder den Schrein schänden.
Auf dem Weg vom Schrein der Geistigkeit nach Bajard ritt er unversehens in eine Gruppe von Menschen, Zwergen...
und einem Letharen! die sich offensichtlich im Streit befanden.
Er erkannte einige bekannte Gesichter und entschied, dass er zumindest einmal nachschauen sollte, was dort geschah.
Noch immer gerüstet trat er an die Gruppe heran, als wie aus dem nichts plötzlich ein Skelett auftauchte und auf
ihn zustürmte.
Der schwächliche Untote brach nach drei Hieben zusammen, aber dennoch war Nevyn einigermaßen erbost und trat näher an das Geschehen heran.
Offenbar hatte es zwischen dem Letharen, einer Frau, die anhand der getragenen Robe leicht als Templerin Alatars zu identifizieren war und einer Gruppe Bajarder Bürger sowie den Zwergen einen Streit gegeben.
Nach einigen Wortgefechten zwischen den Konfliktparteien versuchten die beiden Anhänger des Brudermörders sich
an ihm vorbei zurückzuziehen.
Er trat vor, um sie aufzuhalten...oder versuchte es zumindest, denn mit einem mal spürte er eine Hand auf seiner
Schulter und ein eisiger Hauch liess ihn erst erschauern und dann regungslos verharren.
Die Dienerin Kra'thors hatte ihre unheiligen Kräfte benutzt ihn zu lähmen!
Erst hatte es so ausgesehen, als wolle sie sich aus der Sache heraushalten, aber es war ein Fehler gewesen, ihr den
Rücken zuzuwenden.
Zum Glück gelang es Nevyn, die Wirkung des Spruches abzuschütteln und die anderen Beteiligten waren zu zahlreich, um eine rasche Flucht zuzulassen.
So gelang es ihm, die Gruppe wieder einzuholen, kurz vor der Kreuzung westlich des Klosters.
Er trat auf den Letharen zu, der anhand seiner mittlerweile griffbereit gehaltenen Waffe und dem Schild und deren
darauf angebrachten Insignien eindeutig als Ritter Alatars zu erkennen war.
Ruhig hob Nevyn sein Schwert auf Augenhöhe und führte es mit der Spitze nach oben senkrecht vor sein Gesicht.
Der Ritter erwiderte die Geste und beide Kontrahenten packten ihre Schilde fester.
Die ersten vorsichtigen Schläge wurden ausgetauscht, scheppernd traf Metall auf Metall.
Beide umtänzelten einander in dem Versuch, die Stärke des Gegners einzuschätzen und seine Schwächen zu finden.
Mit der Zeit wurde der Kampf heftiger, es klirrte und krachte und immer wieder schien einer von beiden zu straucheln.
Beide parierten, stachen, schlugen zu, beide zuckten bei heftigen Treffern zusammen, beide trugen schmerzhafte
Wunden davon.
Der Kampf wogte hin und her, der Ritter sprach Gebete zu seinem Herrn, während Nevyn seinerseits Temora um Beistand und Stärke anflehte und für eine kurze Weile schien der Streiter der Bruderschaft auch die Oberhand zu gewinnen.
Der Lethar ging in die Defensive, die Schläge prasselten auf seinen Schild ein, es schien, als wenn der Kampf bald
entschieden wäre...
Doch ein weiteres Gebet liess sich das Blatt wenden.
Nevyn war mittlerweile von seinen Verletzungen schon leicht benebelt und ein etwas zu stürmisch angetragener Angriff führte ihn mit zuviel Schwung an dem schnell zur Seite weichenden Ritter vorbei, welcher die Gunst der Stunde
nutzte und einen kraftvollen Hieb auf den ungedeckten Rücken des Streiters vollführte.
Der zusätzliche Schwung durch den Hieb liess Nevyn der Länge nach auf den Boden hinschlagen, das Schwert entglitt seiner Hand und schlitterte einige Schritt weiter.
Nur das beherzte Eingreifen des Menekaners Ceem verhinderte, dass der Lethar einen weiteren Treffer landen konnte.
Doch nach einigen Sekunden puren Schmerzes rappelte er sich auf alle viere hoch und bat die Umstehenden, nicht
einzugreifen.
Es war sein Kampf, er musste es beenden...
Mit wackeligen Schritten ging er zu seinem Schwert und hob es auf, wandte sich dann wieder dem Ritter Alatars zu
und führte einige schon fast lächerlich schwach anmutende Schläge gegen dessen Schildarm.
Durch die Verletzungen seines Gegners ermutigt, begann der Lethar einen unbarmherzigen Angriff, Schlag um Schlag ging auf den Temoragläubigen nieder, doch die Zuversicht seines Gegners, den Kampf bereits gewonnen zu haben, machte ihn unvorsichtig und ein weiterer Hieb Nevyns traf seine Seite.
Wäre der Schlag mit ganzer Kraft ausgeführt worden, hätte er wohl das Ende des Kampfes bedeutet, aber so sprengte er den Panzer des Gegners nur teilweise und hinterlies eine zwar störende aber bei weitem nicht tödliche Wunde.
Dafür schien es den Ritter nochmals aggressiver zu machen, die nächsten Schläge fegten Nevyn den Helm vom Kopf und trafen den bereits angeschlagenen Schwertarm.
Abermals entglitt die Klinge seinem Griff, benommen sank er vor seinem Feind auf die Knie, unfähig sich weiter auf
den Beinen halten zu können.
Ein hörbares Keuchen der Umstehenden quittierte seine Niederlage und in erwartung des tödlichen Hiebes raffte er mit letzter Kraft seinen Schild ein wenig höher.
Doch der Hieb blieb aus, stattdessen sprach der blauhäutige zu ihm und wies ihm die Gnade Alatars zu, diesen Kampf überleben zu dürfen, auf das er die Macht des dunklen Sohnes erkennen würde.
Unfähig darauf etwas zu erwiedern, ächzte Nevyn lediglich und der Lethar schritt seinerseits wankend zu der Templerin, die wartend am Rande des Geschehens stand.
Nevyn hingegen konnte sich auch nicht mehr weiter auf den Knien halten, mit einem scheppern kippte er gänzlich um.
...
Später brachte Esgaron ihn zum Kloster, nachdem er die Wunden des Streiters mit einer grünen Salbe und Verbänden zumindest vorläufig behandelt hatte.
Dort in der Obhut der Klosterbrüder würde er sich nun erholen...
[OOC: Danke für fast 1 1/2 Std. wirklich Klasse RP-Kampf :-)]
Seine Wunden waren zwar behandelt worden, brannten jedoch wie Feuer und jede Bewegung liess schmerzhafte
Wellen seinen Körper durchfluten.
Es war ein harter Kampf gewesen und nur Dank Temoras Güte lag er nun hier und konnte wieder genesen.
...
Es war ein Abend wie viele andere gewesen, als sich der Streiter daran machte, seine Rüstung anzulegen und die
Schreine aufzusuchen.
Am Schrein der Ehre fand er ein Paar vor, welches sich gerade verlobt hatte und wohl noch einige unzüchtige
Dinge für jenen Abend vorhatte, nach einer kurzen Belehrung, dass sie sich auf heiligem Boden befänden, liess
Nevyn es jedoch dabei bewenden und gratulierte den Beiden.
Sie würden schon nichts schlimmes anstellen oder den Schrein schänden.
Auf dem Weg vom Schrein der Geistigkeit nach Bajard ritt er unversehens in eine Gruppe von Menschen, Zwergen...
und einem Letharen! die sich offensichtlich im Streit befanden.
Er erkannte einige bekannte Gesichter und entschied, dass er zumindest einmal nachschauen sollte, was dort geschah.
Noch immer gerüstet trat er an die Gruppe heran, als wie aus dem nichts plötzlich ein Skelett auftauchte und auf
ihn zustürmte.
Der schwächliche Untote brach nach drei Hieben zusammen, aber dennoch war Nevyn einigermaßen erbost und trat näher an das Geschehen heran.
Offenbar hatte es zwischen dem Letharen, einer Frau, die anhand der getragenen Robe leicht als Templerin Alatars zu identifizieren war und einer Gruppe Bajarder Bürger sowie den Zwergen einen Streit gegeben.
Nach einigen Wortgefechten zwischen den Konfliktparteien versuchten die beiden Anhänger des Brudermörders sich
an ihm vorbei zurückzuziehen.
Er trat vor, um sie aufzuhalten...oder versuchte es zumindest, denn mit einem mal spürte er eine Hand auf seiner
Schulter und ein eisiger Hauch liess ihn erst erschauern und dann regungslos verharren.
Die Dienerin Kra'thors hatte ihre unheiligen Kräfte benutzt ihn zu lähmen!
Erst hatte es so ausgesehen, als wolle sie sich aus der Sache heraushalten, aber es war ein Fehler gewesen, ihr den
Rücken zuzuwenden.
Zum Glück gelang es Nevyn, die Wirkung des Spruches abzuschütteln und die anderen Beteiligten waren zu zahlreich, um eine rasche Flucht zuzulassen.
So gelang es ihm, die Gruppe wieder einzuholen, kurz vor der Kreuzung westlich des Klosters.
Er trat auf den Letharen zu, der anhand seiner mittlerweile griffbereit gehaltenen Waffe und dem Schild und deren
darauf angebrachten Insignien eindeutig als Ritter Alatars zu erkennen war.
Ruhig hob Nevyn sein Schwert auf Augenhöhe und führte es mit der Spitze nach oben senkrecht vor sein Gesicht.
Der Ritter erwiderte die Geste und beide Kontrahenten packten ihre Schilde fester.
Die ersten vorsichtigen Schläge wurden ausgetauscht, scheppernd traf Metall auf Metall.
Beide umtänzelten einander in dem Versuch, die Stärke des Gegners einzuschätzen und seine Schwächen zu finden.
Mit der Zeit wurde der Kampf heftiger, es klirrte und krachte und immer wieder schien einer von beiden zu straucheln.
Beide parierten, stachen, schlugen zu, beide zuckten bei heftigen Treffern zusammen, beide trugen schmerzhafte
Wunden davon.
Der Kampf wogte hin und her, der Ritter sprach Gebete zu seinem Herrn, während Nevyn seinerseits Temora um Beistand und Stärke anflehte und für eine kurze Weile schien der Streiter der Bruderschaft auch die Oberhand zu gewinnen.
Der Lethar ging in die Defensive, die Schläge prasselten auf seinen Schild ein, es schien, als wenn der Kampf bald
entschieden wäre...
Doch ein weiteres Gebet liess sich das Blatt wenden.
Nevyn war mittlerweile von seinen Verletzungen schon leicht benebelt und ein etwas zu stürmisch angetragener Angriff führte ihn mit zuviel Schwung an dem schnell zur Seite weichenden Ritter vorbei, welcher die Gunst der Stunde
nutzte und einen kraftvollen Hieb auf den ungedeckten Rücken des Streiters vollführte.
Der zusätzliche Schwung durch den Hieb liess Nevyn der Länge nach auf den Boden hinschlagen, das Schwert entglitt seiner Hand und schlitterte einige Schritt weiter.
Nur das beherzte Eingreifen des Menekaners Ceem verhinderte, dass der Lethar einen weiteren Treffer landen konnte.
Doch nach einigen Sekunden puren Schmerzes rappelte er sich auf alle viere hoch und bat die Umstehenden, nicht
einzugreifen.
Es war sein Kampf, er musste es beenden...
Mit wackeligen Schritten ging er zu seinem Schwert und hob es auf, wandte sich dann wieder dem Ritter Alatars zu
und führte einige schon fast lächerlich schwach anmutende Schläge gegen dessen Schildarm.
Durch die Verletzungen seines Gegners ermutigt, begann der Lethar einen unbarmherzigen Angriff, Schlag um Schlag ging auf den Temoragläubigen nieder, doch die Zuversicht seines Gegners, den Kampf bereits gewonnen zu haben, machte ihn unvorsichtig und ein weiterer Hieb Nevyns traf seine Seite.
Wäre der Schlag mit ganzer Kraft ausgeführt worden, hätte er wohl das Ende des Kampfes bedeutet, aber so sprengte er den Panzer des Gegners nur teilweise und hinterlies eine zwar störende aber bei weitem nicht tödliche Wunde.
Dafür schien es den Ritter nochmals aggressiver zu machen, die nächsten Schläge fegten Nevyn den Helm vom Kopf und trafen den bereits angeschlagenen Schwertarm.
Abermals entglitt die Klinge seinem Griff, benommen sank er vor seinem Feind auf die Knie, unfähig sich weiter auf
den Beinen halten zu können.
Ein hörbares Keuchen der Umstehenden quittierte seine Niederlage und in erwartung des tödlichen Hiebes raffte er mit letzter Kraft seinen Schild ein wenig höher.
Doch der Hieb blieb aus, stattdessen sprach der blauhäutige zu ihm und wies ihm die Gnade Alatars zu, diesen Kampf überleben zu dürfen, auf das er die Macht des dunklen Sohnes erkennen würde.
Unfähig darauf etwas zu erwiedern, ächzte Nevyn lediglich und der Lethar schritt seinerseits wankend zu der Templerin, die wartend am Rande des Geschehens stand.
Nevyn hingegen konnte sich auch nicht mehr weiter auf den Knien halten, mit einem scheppern kippte er gänzlich um.
...
Später brachte Esgaron ihn zum Kloster, nachdem er die Wunden des Streiters mit einer grünen Salbe und Verbänden zumindest vorläufig behandelt hatte.
Dort in der Obhut der Klosterbrüder würde er sich nun erholen...
[OOC: Danke für fast 1 1/2 Std. wirklich Klasse RP-Kampf :-)]