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Vorhaben:Bajard

Verfasst: Freitag 27. Juli 2007, 10:00
von Malachai Schwarzmourne
Das Treffen began Reibungslos.
Es war, wie vermutet, keiner in Sicht an der Bajarder Kutsche ausser jener, den man zu Treffen erhofft hat.
Die Nachricht hatte ihm erreicht. Nur eher selten hatte er noch in dieses Versteck geschaut, was zu Zeiten als Burgmitglied genutzt wurde.
Doch tatsächlich lag dort eine Nachricht.
Der Schattenlord beschloss, trotz des Vertrauens, welches er jener treffenden Person schenkte, nicht alleine hinzugehen.
Er wusste, was ihn erwarten würde, umso wichtiger war es, dass sein Vertrauter mit unter den Schatten dabei sein würde und das Gespräch belauschte.
Es wäre sein Auftrag gewesen, er, der ansässig in Bajard war und somit direkt an der Quelle des Wissens wäre.
Er, welcher unerkannt durch dieses Fischerdorf streifen würde und wo Fragen über die Sympathie des Rates nicht verdacht erwecken würde.
Das Gespräch verlief gut, man wurde sich schnell einig über die Schritte die geplant würden.
Nun hiess es, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit die Vorbereitungen für etwaige Pläne vor der nächsten Bürgerversammlung fertig gestellt sind.
Bajard, ja, ist weiterhin im Wandel.
Wie es ausgehen mag, weiss wohl keiner, doch wissend, dass sich auch hierbei für die Schatten eine große Chance ergeben würde.

Verfasst: Freitag 27. Juli 2007, 14:29
von Leandro Montego
Der Herr führte die 2 Schatten in sein privates Wohnheim wo diese beiden noch nicht zur Besuch waren.

Zum Glück war der Laden leer, als der Herr mit gelber Kleidung sie hochbat. Sonst würde es sehr unheimlich für die Dame im Hause werden.

Er schloss die Tür auf und bat sie um den Tresen zu kommen und gingen gemeinsam hinauf zu dem Raum an dem Sie sich unterhalten.

Er bittet die Schatten sich zu setzen und hatte ihnen was zu trinken angeboten, da er ein guter Gastgeber sein wollte, aber die Schatten haben dieses verneint.

Er erklärte die Situation und sein vorhaben was die Stadt Bajard betrifft.

Sie hörten ihm aufmerksam zu und er bat sie daraufhin um Unterstützung

Sie fragten daraufhin in welcher Hinsicht diese Unterstützung sein sollte und der Herr mit der Gelben Kleidung erklärte ihn wie sie ihn Unterstützen könnten und schnell waren sie sich einig.

Als das Gespräch beendet war hat der Herr mit der gelben Kleidung sie hinunter begleitet und sich von diesen Schatten verabschiedet.

Als er kurz mal weg schaute war nichts mehr von diesen zu erkennen und verschwanden kurz darauf.

Dann kam seine Truppe zu diesem Hause die er zusammen getrommelt hatte und hat ihnen die ganze Situation erklärt wie es mit den Schatten abgelaufen ist und eine große Freunde konnte man den Truppen des Herren mit der gelben Kleidung ansehen.

Verfasst: Donnerstag 2. August 2007, 01:40
von Malachai Schwarzmourne
Die Spinnen breiteten sich aus und das Netz wurde gewoben.
Wer sollte bei jenen durcheinander noch den Überblick haben?
Menschen wurden beschuldigt, zu recht oder zu unrecht, dennoch wurden Sündenböcke gefunden.
Misstrauen machte sich breit in Bajard. Misstrauen gegenüber Fremden wie Freunden.
Jeder könnte seine eigenen Ziele verfolgen, jeder könnte ein Verräter in den Augen des anderen sein.
Ja, die Korruption machte sich breit unter ihnen.
Einige folgten aus Glauben, andere aus leeren Versprechungen.
Besser sollte es werden...doch konnte es das?`
Und über all jenen sitzt der Puppenspieler, der seine Figuren wie auf einem Schachbrette tanzen liess.
Man vertraute ihm.
Nein, man vertraute jener Maske, die er bereit war zu tragen.
Vorsichtig, erschlich er all jener Vertrauen, wog Sie in Sicherheit und handelte natürlich NUR in ihrem Interesse.
Doch Sie waren alle zu verblendet von den Hoffnungen, die Sie in sich trugen, von den Zielen, die Sie dazu bewegten, ihm vertrauen zu müssen.
Bald war es soweit, bald würde es kommen und nur wenige sehen, was geschehen wird.
Die Schatten lassen nicht mit sich spielen.

Verfasst: Donnerstag 2. August 2007, 23:29
von Leandro Montego
Die Personen die ihm vertrauten waren auf seiner Seite und standen dicht hinter ihm und schützen seinen Rücken, ob Bürger, Freunde, Bekannte oder anderweitige Menschen bzw. Personen.

Die Pläne wurden geschmiedet von den Personen die sich "Die freie Volksfront Bajard" nennt. Er nahm von jeder Person seine Idee und fasste alles zusammen.

Alle sammelten Nahrung, Waffen und anderweitige Dinge die man brauchen könnte, falls es zum Kampf kommen sollte.

Immer, wenn sie sich trafen sprachen sie nur über das eine eher gesagt über die Pläne und wie sie vorgehen.

Es wurden immer mehr Leute in dieses vorhaben eingeweith manch einer machte mit und andere mussten darüber nachdenken...

Aber es waren nur vertraute Freunde in den Plan eingeweith. Er kannte die Verräter die er nicht in die Pläne einweithe...

Er hatte sogar einige dafür ausgequetscht Informationen heraus zu geben. Was ihm immer gelang...

Er nahm schnell Einfluss auf die Leute und sie vertrauten ihm.

Bald sollte das große Treffen stattfinden wo die letzten Antworten beachtwortet sein würden.

Wo sich alle Personen bzw. Mitglieder sich treffen würden.

An einem geheimen Ort.

Die Mitglieder der freien Volksfront Bajard wissen selber nicht wer alles dabei ist, denn es sollte niemand in schwierigkeiten gerade und so könnte, falls es ein Spion gäbe keine weiteren Informationen raus geben.

Verfasst: Freitag 3. August 2007, 01:38
von Wikal
Die beiden saßen spät Nachts in einem Haus bei Tisch, eine durzächte Nacht der Jagt lag hinter Ihnen, die beiden gönnten sich noch Speiß und Trank bevor Wikal die heimreiße antreten sollte. Stille lag im Raum, kein Wort kam von Leandro oder Ihm aus.

Aus heiterem Himmel meinte er, dass Bajard eine Totenstadt ist. Sein gegenüber nickte zustimmend.

Es geschieht nichts, Rahler und Varunesen gieren nach dieser Stadt, laufen gerüstet herum, das muss ein ende nehmen. Der Rat ist unfähig Entscheidungen zu treffen. Bürger warten Monatelang bis Ihre Anträge bearbeitet werden. Keiner haltet sich an Gesetze! Das Muss ein Ende nehmen!

Dies war das was die beiden besprachen und sich somit in den Kopf setzten. Aber wie wollten sie das Anstellen? .. Der Rat wird gestürzt!.. aber wie? Langes Schweigen von beiden sonst kam nichts!..

Einer der beiden sprach: Mhr, wenn es sein muss mit gewalt!..

Der andere nickte lediglich und sah ihm tief in die Augen und erkannte das er dies ernst nimmt, wie auch er es tat. Beide sind der Meinung, das Bajard niemanden braucht der viel Spricht. Bajard braucht jemand der Handelt. Der den Menschen wieder Hoffnung gibt, der nahe genug zum Volk ist, und auch jemanden der es mit aller Gewalt verteidigt, falls nötig. Bajard so meinten sie. Wird frei bleiben, dafür werden die Beiden Sorge tragen!


Es war wieder hell geworden, Augenringe bildeten sich schon unter den Augen von beiden. Nach Stundenlangem besprechen, planen und tüfteln, gaben die beiden sich die Hand und schworen bei dem was Ihnen heilig ist, das sie Ihr vorhaben in die Tat umsetzen werden, und das Ihnen es auch gelingen wird!..

Verfasst: Freitag 3. August 2007, 17:04
von Mordrak Montego
03. Ashatar 250

Ich traf mich mit dem Anführer von der freien Volksfront Bajard.
Wir saßen an einem geheimen Ort und er berichtete mir über sein Vorhaben…
Ich war längst in seinen Plan mit dabei nur wollte er mir mehr berichten.
Er holte ein Pergament aus seiner Tasche heraus worin so einige Namen darin standen. Ich sah, dass mein Name mit einem hacken versehen war.
Ich wusste nicht was das zu bedeuten hatte und ich habe ihn daraufhin gefragt was das für ein Schriftstück sei…
Er sprach zu mir, dass es ein Teil seines Plans wäre, aber ein blick darauf werfen durfte ich nicht.
Er sprach, dass er viele Leute in seiner Hand hätte bzw. das er viele kannte die auf seiner Seite standen…
Ich vertraute ihm von Anfang an, denn er war für mich ein sehr guter Freund.
Der die Leute gut überzeugen konnte.
Er nannte mir einige Namen die im Plan mit drin stecken.
Ich war ein wenig überrascht, dass die Leute mit machen würden von denen ich es nicht gedacht hätte.
Aber er hatte mich überzeugt.
Ich stand schon immer auf seiner Seite was auch immer geschah, denn er war ein guter Mann. Ein guter Freund. Er half mir wo es nur ging, wenn ich etwas gebraucht habe…
Das Gespräch ging lange. Was ich nicht gedacht hätte.
Ich fragte ihm was er vorhabe, wenn er alles erreicht hat was er erreichen wollte und was wird dann passieren, wenn wir den Plan verwirklicht haben.
Wir wird es weiter gehen?
Fragen über Fragen stapelten sich.
Er gab mir eine Flasche Piratenrum und Wasser, falls ich Durst haben sollte und er begann jede Antwort nach der anderen zu beantworten.
Ich war überzeugt und als wir das Gespräch beendet haben. Ich hatte mich dann von ihm verabschiedet und ich ging mit einem guten Gewissen von diesem Ort fort.

Selbst wenn ich nicht alles erfuhr was ich wollte bleibt mein vertrauen erhalten und ich hoffe das er es gut meint.

Verfasst: Samstag 4. August 2007, 13:29
von Tajara Nair
Der Brief kam überraschend. Vielversprechend war der Inhalt, der Bote war schnell. In jedem Falle würde sie dem Herren Gehör schenken.

Während des Gespräches kam man zu dem Schluss, dass die Ansichten bezüglich Bajard so verschieden nicht waren. Die Versprechungen klangen in Tajaras Ohren in jedem Fall zu gut. Doch wenn es tatsächlich funktionieren sollte konnte die junge Frau einen aktiven Beitrag zur Sicherheit Bajards leisten.

Das war eine wunderbare Sache gewesen. Auch wenn sie ihre Zweifel Hatte, dass alles reibungslos über die Bühne laugen würde. Das Angebot das man ihr und der Eingreiftruppe machte war sehr gut. Es würde in jedem Fall, sollte der Plan des anführers aufgehen eine gute Basis liefern die Freiheit zu bewahren und zu schützen. Bajard! Sie war dort geboren und aufgewachsen. Sie verstand die Mentalität sicher besser als einige sogenannter neuer Bürger.

So wurde das Versprechen gegeben, zu unterstützen und zu helfen. Gleich wenn es nicht klppen würde. Sie würde den Hafen frei und sicher halten. Das war kein Verbrechen. Es war ihr Beitrag zum Schutz ihrer einstigen Heimat die keine mehr war, nachdem neunmalkluge Bauerntrampel meinte, in Bajard Gott spielen zu können.

Verfasst: Samstag 4. August 2007, 14:33
von Nuala
Ein wenig Ruhe war in letzterzeit in Bajard eingekehrt, verglichen mit dem Chaos, das direkt nach jener Bürgerversammlung geherscht hatte, an der man sie zu einem Ratsmitglied ernannt hatte.
Noch immer gab es viel zu erledigen und einiges wohl verloren zugeben, was wohl nicht mehr auftauchen wird, doch inzwischen war es leichter geworden, den Überblick zu behalten. Dennoch wuste sie, das man dem Frieden nicht trauen durfte, wie auch jeder andere Bürger. Beinahe täglich erklärte ihr jemand anderes, das es Leute gab, die mit dem neuen Rat nicht zufrieden waren, sich ihm entgegenstellen wollten... es war nur ein Frage der Zeit. Aber wer genau oder was sie vorhatten, das wusste niemand.
Doch die Bürger Bajards hatten ihr diese Aufgabe zugeteilt. Sie hatte sich nie danach gedrängt, jene Aufgabe zu übernehmen, doch war es in der Versammlung klar geworden:
Wenn sie wollte, das Bajard weiterhin so blieb, wie es war musste sie selbst handeln. Solange die Bürger ihr das zutrauten und sie für fähig hielten würde sie gerne diese Last auf sich nehmen, damit sich niemand über den Bürgerrat stellen konnte. Bajard war kein Reich, es wurde von seinen Bewohnern geleitet und so sollte es bleiben.
Kein Arias Lasanar, der alle für Unfähig hielt, packten sie nicht sofort ihre Waffen und kämpften gegeneinander, kein Adliger und auch kein Fremder sollte je Macht über die Bewohner Bajards haben. So war es schon immer gewesen, so gefiel ihr Bajard.
Solange die Bürger der selben Meinung waren, würde sie alles tuen, um diese zuschützen. Und bisher hatte sie keine Beschwerden aus dem Volk gehört. Niemand hatte ihr Vorgeworfen, etwas falsch gemacht zuhaben. Dennoch gab es wohl Menschen, die gegen sie waren. Weshalb?
Waren etwa auch Bürger bei jenen? Hatten die Bürger gar Angst ihre Meinung Kundzutun? Nein, weshalb sollte einer aus dem volk Angst haben kritik zu üben. Sie wäre über jeden Ratschlag froh, den man ihr machen würde. Was also hatten sie falsch gemacht? Weshalb gab es Leute gegen sie? Noch dazu nicht irgendwelche Leute, die Bajard einfach den Rücken kehren würden, nein, diese Leute schienen sich dazu berufen zu fühlen, etwas gegen sie zu unternehmen.
Hatte sie einen großen Fehler gemacht, den Beldan niemals begangen hätte? Welchen? Er war ihr nicht bewusst.

Nun kam ihr auch noch ihre Reise in die alte Heimat in die Quere. Sie war bereits lange vorbereite gewesen. Es würde die einzige Gelegenheit dazu sein, in nächster zeit. Konnte sie Bajard wirklich eine Zeit alleine lassen? Nur schwer konnte sie sich dazu durchringen, doch nach dem Gespräch mit Xantia war ihr bewusst geworden, dass sie nocheinmal in ihre alte Heimat zurück kehren musste. Zu vieles war damals Geschehen, von dem sie Gewissheit haben musste. Zu lange hatte sie die Reise bereits Aufgeschoben. Lairja und Alin würden sich wohl in ihrer Abwesenheit um alles kümmern müssen. Hoffentlich kam es nicht genau in dieser Zeit zu dem befürchteten Angriff. Bald würde sie wieder da sein... ganz bald... wartet nur so lange damit... auch wenn eine mehr wohl kaum etwas ausrichten würde...

Verfasst: Sonntag 5. August 2007, 01:59
von Rythen Novaire
Dieser Tage war das kleine Handelsdorf vermutlich in aller Munde. Bajard, der immerwährende Zankapfel des Landes. Stein des Anstoßes für so manche handfeste Zwistigkeit. Für ein bewältigtes Problem taten sich umgehend zwei neue auf und zudem entbrannten Rangeleien um die "Vorherrschaft" im kleinen Herzen Alathairs. Immer mehr Stimmen des Widerstands wurden laut und brachten Kunde von der Befreiung Bajards. Vermutlich lag es einfach nur in der Natur der Sache, dass sich nach Beldan's Rücktritt selbst jeder dahergelaufene Bauer als legitimer Kronprinz des "heiligen Großreichs" Bajards auserkoren sah und somit für die "Befreiung" des beschaulichen Dorfes kämpfte. Befreien? Wovon überhaupt? Eigentlich hatte man es nur mit drei einfachen Frauen aus dem Volk zu tun, die aus Mangel an Alternativen selbst das Zepter in die Hand nahmen. Warum also mit Kanonen auf Spatzen schießen?

War es wirklich so schwer, einfach versöhnlich die Hand zu reichen um Differenzen in einem klärenden Gespräch aus der Welt zu schaffen? Waren all diese Mittel gerechtfertigt? Unabhängig von den Ambitionen, die jeder Einzelne hegte: irgendwie lag Bajard doch letzendlich allen am Herzen, wenngleich der ein oder andere eine doch recht eigenwillige Definiton der "Heimatliebe" kreierte und diese auch mit Wort und Tat zum Ausdruck brachte. Irgendwie unverständlich, weswegen man letztendlich doch eine derartige Brechstangenpolitik an den Tag legte.

Doch im Grunde sollte das alles nicht verwundern. Dort, wo der Wahnsinn einfache Schmiede grundlos zu Revolutionären mutieren ließ oder sich unscheinbare Männer plötzlich in strahlende Adelige verwandelten, ja, dort konnten auch einfache Frauen mit etwas Phantasie und einem Augenzwinkern zu herrschsüchtigen Diktatoren werden. Und so wie selbst jedes schlechte Theaterstück auf eine strikte Rolleverteilung angewiesen ist, so brauchte auch Bajard Feindbild und vermeindlichen Erlöser. Ob gerechtfertigt oder nicht, schien dabei immer mehr der Gleichgültigkeit anheim zu fallen.

Der Fall Bajard nahm von Tag zu Tag stets groteskere Formen an und je mehr Rythen darüber nachdachte, desto missmutiger wurde er. Einerseits betrachtete er diese Sache mit einem lachendem und einem weinendem Auge. Irgendwie war es doch zu komisch, welche Geschütze aufgefahren wurden und lustigerweise erinnerte ihn all das an ein paar Kinder, die Krieg spielen wollten und dabei so übertrieben zu Werke gingen, dass es fast schon niedlich war. Im Grunde fehlte nur noch das obligatorische Baumhaus, in welchem man sich zu konspirativen Sitzungen traf, um das weitere Vorgehen bei einem Glas Milch und ein paar Keksen zu planen, so dachte er sich. Aber da war auch die Kehrseite: mit Kindern hatte man es leider nicht zu tun.

Zudem könnte es sich als fatal erweisen, den Feind in seinem Bestreben zu unterschätzen. Nicht zuletzt weil man ohnehin nicht wusste, mit wem man es alles zu tun hatte. Gewiss, die üblichen Verdächtigen wie Karex oder Lasanar, der den Krieg bereits ankündigte augrund seiner verlorenen Bürgermeisterwahl, kamen ihm sofort in den Sinn. Auch Sohran, der offenkundig zum Widerstand aufrief und wohl als Initiator der ganzen Sache bezeichnet werden konnte, bezog klar Stellung zu seinen Ansichten. Ansonsten konnte man nur spekulieren. Vielleicht wurde Montego's Appetit auf ein Stück vom gammelnden Fischkuchen Bajards noch mehr angeregt, nachdem auch er als Bürgermeister abgelehnt wurde. Vielleicht würde er es nun auf einem anderen Weg versuchen? Vielleicht, vielleicht, vielleicht ... Mehr als Vermutungen anstellen konnte man nicht dieser Tage. Es blieb abzuwarten, wer noch alles seine Chance im heillosen Chaos Bajard's wittern würde.

Auch die Gerüchte, dass nun schon gierige Hände aus der neuen Welt lechzend nach Bajard griffen sorgten nicht gerade dafür, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Vollkommen gleich wie es weitergehen würde, ein Ziel erreichte man definitiv: Misstrauen wurde in den Herzen der Menschen gesät. Noch war es ruhig ...noch. Doch vermutlich war dies nur die Ruhe vor dem aufziehenden Sturm.

Eines stand zumindest für Rythen unumstritten fest: Dieses Dorf schien die hässlichsten Seiten der Menschen zum Vorschein zu bringen.

Verfasst: Sonntag 5. August 2007, 02:29
von Alin
In dem Gesicht der jungen Frau machte sich nach und nach die Erschöpfung breit. Es war nicht viel was sie tat, aber allein das reichte aus, um die junge Dame zu überfordern. Alin wusste, dass es um Bajard nicht gut stand. Das es viele gibt, die nun nach ihrem Leben trachten, das es einige gibt, die etwas in Planung haben, was für sie und das Dorf alles andere als gut ist. Und trotzem machte sie ihre Arbeit weiter. Sie schrieb weiter das, was geschrieben werden muss und sie führte weiter zahlreiche Anwärter-, Diplomatie und Bürgergespräche. Vielleicht sogar welche mit Leuten, die sie irgendwann verraten werden. Letztendlich muss man jedoch sehen, was die Zeit bringt. Aber was sie bringen wird, wird nichts gutes sein.

Es ist für die junge Frau schwer vorstellbar, aber die Angst verteilte sich langsam in ihrem Körper. Ihre Blicke wanderten stets hin und her wenn sie das Haus verließ und wenn es dunkel wurde, läuft sie gar immer auf den Wegen und dann sehr schnell. Wobei sie sonst immer durch das Dickicht schlich um wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Aber wer weiß, was sich in dieser Zeit hinter dem Dickicht verborgen hält. Alin ist wahrlich keine Person, die sich nicht zur Wehr setzen kann, nur diese Ungewissheit scheint eine große Schwäche von ihr zu sein, welche ihr erst in dieser Zeit klar wurde. Eine Schwäche, die sonst immer versucht wurde zu übergehen, die sie einfach nicht für voll nahm. Und nun war sie da...

Trotzallem verfolgte sie jede freie Minute die ihr blieb, die Personen, die ihr suspekt waren, wo sie das Hinterhältige beinahe schon riechen konnte. Sie verfolgte die Leute, wo sie wusste, diese haben nichts gutes im Sinn und ihre vorgeheuchelte Fasade hatte die junge, jedoch schon recht erfahrene Frau schon längst durschaut. Einige Häuser wurden in der Nacht oft von der jungen Dame beschattet und einiges Schauspiel bietete sich ihr schon. Den trotz der Angst, die sich mehr und mehr in ihrem Körper ausbreitete, tat sie was für das Dorf, für was sie nun zum Teil verantwortlich war. Sie tat es in der Art, in der sie es am besten kann. Sie schlich sich leise an Personen ran, um einige Informationen zu erhaschen, die man direkt wohl nie erfahren würde.

Verfasst: Sonntag 5. August 2007, 02:47
von Keriot
Der Mantel der Nacht schmiegte sich um ihn, als Keriot die Straße hinunter ging, die von den Ruinen Tirells zum Kloster führten. Hinter ihn gelassen hatte er das Handelshaus und Leandro. Hinter sich gelassen, doch gewiss nicht vergessen.
Er zog seinen Umhang enger um die Brust und schaute im Gang hinauf zu den Sternen. Heute Nacht waren sie gut zu sehen. Nur sie kennen unser Schicksal, seine Gedanken schweiften ferner ab, von den Geschehnissen hier auf der Erde. Kaum verwunderlich, denn die Sterne sind schon etwas besonderes. Nur sie kennen unser Schicksal. Was war seines?
Der Bajarder Rat musste weichen, das war ihm an dem Tag klar, als er das Schreiben in der Bank las. Nun gab es also einen Plan und er sollte Teil davon werden. Teil eines Ganzen, wie ihm schien, eines Ganzen das er nicht gänzlich kannte, dazu angeführt von Leandro.
Was war von Leandro zu halten?
Er war ein schneller Redner, dies war das erste, was Keriot in den Sinn kam. Ein schneller Redner, bei dem alle zunicken und ja sagen. War dies nicht das Feindsbi -Nein. Leandro war sicherlich kein Feind. Er war ein Verbündeter, hoffentlich einer, der sich als nützlich erweisen wird.
Wollte man ihn zum Werkzeug machen um die Macht in Bajard an sich zu reissen, so machte er nun seinen vermeintlichen Unterdrücker zum Werkzeug, ein Mittel zum Zweck. Keriot würde ihn benutzen, um den Rat zu stürtzen.
Eine Mitgliedschaft in der Bürgerwehr? Nun kam es ihm sogar lächerlich vor! In der Bürgerwehr Bajards... ein Sammelbecken voller Abschaum, gerade gut genug, um das Spühlwasser der Schenke zu saufen. Seinen Schutz hat Bajard nicht verdient!

Verfasst: Sonntag 5. August 2007, 04:32
von Leandro Montego
Wieder einmal hat der Anführer der freien Volksfront Bajard mehr Leute für sich geworben.
Er überzeugte alle mit dem er sprach und er berichtete von seinem Vorhaben.
Es stand zum einen fest, dass er den Rat von Bajard stürzen will...
Viele wussten das, aber nur die Leute die ihm vertrauten und ihm seine Loyalität zeigten.
Nur diese einweihte er in seinem Plan ein.
Das erste mit was er begann war es den Rat zu stürzen.
Zu jedem sprach er diese Worte mit voller Überzeugung, dass es ihm das gelingen mag.
Das Thema zum Rat ging ewig lang, aber er hatte ununterbrochen gesprochen und die Zuhörer hörten ihm immer aufmerksam zu.
Das nächste über was man sprach war der Hafen wie man diesen Schützen könnte von Rahaler und Varunesen die den Hafen jederzeit erobern könnten, aber das wollten die freie Volksfront Bajard verhindern.
Um alles besser zu machen als der Rat es je selber machte, denn die Bürgerwehr die nur aus einer Person stand fand er lächerlich und er weiß wie man Bajard so werden lässt wie es einst mal war.
Als sie mit dem Thema beendet war gingen sie zu dem nächsten worin es um das Dorf Bajard geht und die Bürger die darin Leben.
Die Bürgerwehr sollte neu gegründet werden.
Viele Leute hatte er zusammen die dieses beitreten wollen.
Es würde 2 Hauptmänner/frauen geben.
Eine für den Nah und eine für den Fernkampf.
Es sollte auch ein Kontor für die Bürger Bajards geben.
Worin Nahrung, Waffen, Rüstungen und andere Dinge die darin gelagert werden sollen.
Vieles hatte er vor...
Er würde den Rat ein Angebot machen den Aufbau Bajard mit zu unterstützen.
Nur das es kein Rat mehr gäbe nur den einen Bürgermeister und seinen Diplomaten an seiner Seite.
Der Diplomat sowohl auch seine rechte Hand wäre für seine Vertretung da und andere Dinge.
Der Tag an dem die Bajarder Volksfront vorrückt wie auf einem Schachbrett rückt näher…

Verfasst: Montag 6. August 2007, 01:16
von Tajara Nair
Der Brief mit der Ablehnung ihrer Bürgerschaft, zudem noch so forsch versetzte Tajara zusätzlich in Wut.

Gut das war der Rat, doch zum Balron, sie war dort gebohren. Und angesichts des unfähigen Packs, das sich zu zwei Dritteln in diesem Rat befand, und angesichts der Dummköpfe, die sich hier als Bürger schimpfen durften, obwohl sie da gar nicht gebohren waren, war ihr klar, dass etwas geschehen musste.

Das Gespräch das am nächsten Tag folgte verhieß Gutes für Bajard. Das war es am Ende, was die Ordnung ihrer alten Heimat so representierte. Nichts aufdringliches, aber eine feste Hand die Bajard führte. Beldan war der einzig wirklich fähige bürgermeister gewesen seit langem, doch der war fort und nun galt es, etwas zu unternehmen.

Glück im Unglück war jedoch Leandros Vorschlag. Ob alles gut gehen würde? Man würde es sehen.

Verfasst: Montag 6. August 2007, 03:42
von Leandro Montego
05. Ashatar 250

Das große Treffen…

Der Anführer der freien Volksfront Bajard hatte ein Treffen mit den wichtigsten Mitgliedern stattfinden lassen.
Alle lernten sich kennen und einer mag sehr fasziniert gewesen sein, dass er diese Leute auf seiner Seite hatte die mal Feinde waren.
Der Anführer sprach zu Ihnen:
„Das alles was in der Vergangenheit stattfand, solltet ihr zurück lassen auch wenn es Feinde gewesen waren und sollten eher an die Zukunft denken was auf uns zukommt“
Alle hörten Stumm zu und als er zu Ende sprach nickten alle.
Aus seinem Gesichtsausdruck konnte man ihm ansehen, dass er sehr zufrieden mit den Mitgliedern war die seinen Rücken schützten.
Er versammelte seine wichtigen Diplomaten.
Seine Leibwächter und Kämpfer.
Sie einige saßen in einem Haus und besprachen alle Details über den Plan und wie sie vorgehen sollten.
Es war nur ein Bruchteil seiner Truppe.
Die Gesetze wurden neu erarbeitet z.B. Das Rüstrecht, wie es nun sein soll mit den Rüstungen in Bajard, ob die Gemeinschaften Rüstungen tragen dürfen oder nicht.
Sie sprachen miteinander und arbeiteten miteinander, als wären sie länger Freunde, obwohl sie sich kaum kannten.
Nur einige kannten alle.
Der Anführer er selbst informierte sich über jede einzelne Person und welcher Organisation dieser mal angehörte und was er sonst so macht, bevor er diese aufnahm bzw. sie in seinen Plan einweihte.
Der Diplomat von dem Anführer der freien Volksfront Bajard sprach genauso viel wie der Anführer selbst, denn er war der einzige der zu Anfang über sein Vorhaben informiert wurde.
Es waren viele Leute anwesend und von jedem waren Ideen im Kopf die sie verwirklichten wollten.
Alle Ideen wurden in den Plan eingebaut so gut es ging.
Sie sprachen über einen Kontor, worin man Ressourcen Lagern könnte für das Bajarder Dorf.
Ressourcen die die Bürgerwehr sammelt und diese in diesem Kontor hinein tuhen, falls die Bürger etwas benötigen, sodass man Ihnen aus dem Kontor etwas geben könnte.
Sie sprachen über den Rat was mit ihnen passieren würde.
Der Anführer machte ein Angebot und alle waren sich über dieses Angebot einig.
Das Gespräch ging viele Stunden wie die einzelnen Gespräche mit den Neulingen die der Anführer anwarb.
Auch die Einteilung in der Bürgerwehr und welchen Rang man bekommen sollte.
Wie man diese Bürgerwehr neu zum Leben erwecken konnte, darüber machten sie sich keine Sorgen.
Sie machten sich lustig über die jetzige Bürgerwehr, worin nur einer der Ratsmitglieder diese führt.
Wie eine ein Frau Armee…
Vieles mehr besprachen sie.
Der Termin rückte näher, worin man Bajard übernehmen wollte.
Niemand kennt diesen nur die die in diesem Plan eingeweiht sind.
Der Rat sollte sich darauf gefasst machen und anfangen die Fingernägel von den Fingern abzuknabbern.
Wie sagt man so schön:
Die Läufer auf dem Schachbrett scheinen sich zu bewegen.

Verfasst: Montag 6. August 2007, 08:44
von Ronya Sotan
Irgendwas ging vor in diesem Nest.Einige wenige Personen huschten hier und da wie Schatten durch die dunklen Bajarder Gassen.
Sie verliessen eilig den Ort und wandten sich gen Westen.
Waren das da vorne etwa blaue Haare ?
Ronya sas auf der Terasse der Taverne und schaute dem dörflichen treiben zu.
Sie hatte das Treffen mit dem Rat auf unbestimmt verschoben, doch was wenn es kein " unbestimmt " mehr gab ?
Die Anspannung der Menschen in dem kleinem Dorf war beinahe greifbar.
So als würde eine dicke dunkle Wolke sich zusammenziehen und nur darauf warten sich mit Blitzen und hagel über dem Dörfchen zu entladen.
Danach dann der alles reinigende Regen.
Doch was wenn genau DIESER Regen ausblieb ?
Eigentlich war ihr bestreben gewesen diesem Lasanar Hilfe anzubieten, doch dann fiel ihr ein was für ein feigling er doch damals war.
Während Sie und Ahsai gemensamm eine Bande dieser krathordiener verjagten und töteten, schickte er sich in seiner eigenschaft als vermeintlicher Offizier der Bürgerwehr an, mit diesen reden zu wollen.
Mit UNTOTEN reden, als ob diese Brut auch nur mehr als blanken Stahl auf irhen bleichen Knochen verdiente.
Dann als der Rat gewählt wurde, kamen neue sorgen.
Gerüchte machten die Runde, der Rat habe sich selber gewählt und Leanne diese einfältige Bäuerin sei ein Teil dessen.
Doch ales das erwies sich am ende als haltlose Beschuldigung.
Sie hatte Leute gefragt, Freunde aus der Umgebung bestätigten das alles mit rechten Dingen verlief.
Und dann fiel es ihr wie schuppen von den Augen.
Dieser Rat bestand NUR aus Frauen.
Lange sehr lange grübelte Ronya vor sich hin, war es nicht das was eigentlich das Ziel ihrer gemeinschaft darstellte.
Frauen zu beschützen die selber nicht in der Lage waren dieses zu tun.
War das nicht das Ziel ?
Viel zu lange war es her das die Gefährtinnen dieses Ziel aus den Augen verloren hatten.
Immer öfter warne Männer im lager und immer öfter waren sie es auch die die gemeinschaft als soclhe vergiftet hatten.
Mit ihren Großspurigen reden und ihrem Herrischen auftreten als seien sie die Spitze der Schöpfung.
Im Königreich lag der Beweis das dem nicht so war.
Damals als es fast zu einem Handfesten Krieg zwischen Lameriast und dem Reich kam war es Eileen, die Frau des Grafen von Hohenfels, welche die Zügel ihrem Mann anlegte.
Hier in Bajard wo die frauen nun aus eigener Kraft die Macht für sich gewonnen hatten, wollte sie zusehen ?
Zwar waren die gespräche mit dem rat auf Eis gelegt wegen Xinthra und dem Angurenkonflikt, doch das bedeutete nicht das die Gefährtinnen nicht noch immer ein Auge auf Bajard hielten.
Wenn sie schon nichts tun konnte in dieser merkwürdigen politischen Lage irgendwie einzugreifen, den sie konnte mit ihren Kriegerinnen nicht an zwei orten zugleich sein, so wollte sie wenigstens das leben der drei retten.
Sie hatten bewiesen das sie würdig waren, beschützt zu werden.

So bestellte sie einen weiteren Krug Wein und blickte den leuten nach die immer wieder gen Westen liefen.