Im Zeichen des Greifen
Verfasst: Donnerstag 21. Juli 2005, 00:10
Arzehl blickte mit säuerlicher Mine aus dem Fenster des Gasthauses zu dem
ihn Herr Darinor und seine Gemahlin, ein recht ansehnliches Luder,
geführt hatten.
Der Templerin, einer grauhaarigen Alten, die ihre besten Jahre bereits hinter
sich hatte, konnte er den Brief des Kapitäns übergeben.
Kleine Hintern waren schnell geleckt und darin war er ungekrönter König.
Die Hände auf dem Rücken verschrenkt, verdaute er nun den Frosch den man
ihm unwissendlich zu schlucken gegeben hatte.
Der Posten des Richters war bereits besetzt. Calor von Gryffenhorst....
Der Drummonder wannte sich ab und begann missmutig den Siegelring an seinem
Finger zu drehen. Dieser zeigte den weissen Greifen derer von Drummond.
Es könnte ihm als anmassend ausgelegt werden, wenn er Diesen in das Siegel-
wachs seines Schreibens drückte, welches er an jenen Calor richten wollte.
Für einen Meuchelmord fehlten im entsprechende Kontakte und die finanziellen
Mittel. "Jeder Hund hat seinen Tag", murmelte er leise.
Vorerst galt es die Stadt und ihre nähere Umgebung zu erkunden.
Neue Kleidung zu beschaffen und Informationen über die politische Lage
zu sammeln. Die Tavernen würden sicherlich ein vortrefflicher Ausgangspunkt
sein um diesen Durst zu stillen.
Der Brief an den Richter musste also warten. Die Aufzeichnungen seiner
zweiten düsteren Leidenschaft mussten an einen sicheren Ort gebracht werden.
Viele Dinge galt es zu erledigen
...Sicherheit...Wissen...
Das weiche saubere Bett erschien ihm nach seiner langen Reise wie eine
göttliche Verheissung und empfing seinen Körper mit den duftenden Armen
einer Kurtisane.
Sein Atem wurde langsam und gleichmässig als sich Körper und Geist von der
realen Welt trennten....
Der weisse Greif zog mit rauschenden Schwingen über ihn hinweg. In seinen
Klauen den zerschmetterten Kadaver des Kriegers.
"Schlacht ab das Schwein, schlagt es tot...Blut fliesst Rot", sangen die Kinder.
Ein toter Ritter erhob sich aus seinem Grab um mit stummen Schreien die Anklage
gegen ihn zu verlesen....und irgendwie fühlte er sich von den Spionen aus einer
Schattenwelt beobachtet...
[img]http://www.fenris.mynetcologne.de/pics/grif.gif[/img]
ihn Herr Darinor und seine Gemahlin, ein recht ansehnliches Luder,
geführt hatten.
Der Templerin, einer grauhaarigen Alten, die ihre besten Jahre bereits hinter
sich hatte, konnte er den Brief des Kapitäns übergeben.
Kleine Hintern waren schnell geleckt und darin war er ungekrönter König.
Die Hände auf dem Rücken verschrenkt, verdaute er nun den Frosch den man
ihm unwissendlich zu schlucken gegeben hatte.
Der Posten des Richters war bereits besetzt. Calor von Gryffenhorst....
Der Drummonder wannte sich ab und begann missmutig den Siegelring an seinem
Finger zu drehen. Dieser zeigte den weissen Greifen derer von Drummond.
Es könnte ihm als anmassend ausgelegt werden, wenn er Diesen in das Siegel-
wachs seines Schreibens drückte, welches er an jenen Calor richten wollte.
Für einen Meuchelmord fehlten im entsprechende Kontakte und die finanziellen
Mittel. "Jeder Hund hat seinen Tag", murmelte er leise.
Vorerst galt es die Stadt und ihre nähere Umgebung zu erkunden.
Neue Kleidung zu beschaffen und Informationen über die politische Lage
zu sammeln. Die Tavernen würden sicherlich ein vortrefflicher Ausgangspunkt
sein um diesen Durst zu stillen.
Der Brief an den Richter musste also warten. Die Aufzeichnungen seiner
zweiten düsteren Leidenschaft mussten an einen sicheren Ort gebracht werden.
Viele Dinge galt es zu erledigen
...Sicherheit...Wissen...
Das weiche saubere Bett erschien ihm nach seiner langen Reise wie eine
göttliche Verheissung und empfing seinen Körper mit den duftenden Armen
einer Kurtisane.
Sein Atem wurde langsam und gleichmässig als sich Körper und Geist von der
realen Welt trennten....
Der weisse Greif zog mit rauschenden Schwingen über ihn hinweg. In seinen
Klauen den zerschmetterten Kadaver des Kriegers.
"Schlacht ab das Schwein, schlagt es tot...Blut fliesst Rot", sangen die Kinder.
Ein toter Ritter erhob sich aus seinem Grab um mit stummen Schreien die Anklage
gegen ihn zu verlesen....und irgendwie fühlte er sich von den Spionen aus einer
Schattenwelt beobachtet...
[img]http://www.fenris.mynetcologne.de/pics/grif.gif[/img]